FAIL: Die 12 größten No Gos beim Präsentieren

Du musst demnächst wichtige Ergebnisse auf der Arbeit präsentieren? Oder auf der Hochzeit deiner Schwester eine lockere Rede halten?

Es gibt reihenweise Anlässe, bei denen es darauf ankommt, vor einem Publikum eine bestimmte Botschaft zu vermitteln. Möglichst authentisch, locker und selbstbewusst. Am besten noch mit der richtigen Prise Humor. Denn damit hat man seine Zuhörer schließlich direkt auf seiner Seite… Oder?

Leider ist die bittere Wahrheit: Eine Rede kann schneller zum peinlichen Desaster werden als einem lieb ist… Nur ein paar Kleinigkeiten nicht bedacht und schon wird die spontane Sprech-Einlage zur Katastrophe. Das will natürlich keiner! Weder der Vortragende noch sein Publikum.

Wir möchten dich davor bewahren, bei deiner nächsten Präsentation zum Gespött deiner Kollegen, Freunde oder Familie zu werden und zeigen dir deshalb in diesem Beitrag, welche Fehler du auf keinen Fall machen solltest.

Bitte pass genau auf, damit du nicht in die Fußstapfen von Onkel Erwin an Omas letztem Geburtstag trittst. Man, war das unangenehm…

Los geht’s!

Übrigens: Wenn du die “No Gos” überspringen und direkt die “Must Dos” wissen willst, lade dir einfach unsere kostenlose Checkliste “Sicher auftreten & erfolgreich präsentieren” herunter. Darin erhältst du kurz und knapp 9 ultimative Tipps zur Vorbereitung, Gliederung und Präsentation deiner nächsten Rede. Damit wird dein nächster Auftritt der Knaller!

Wenn du diese 12 Fehler bei deiner nächsten Rede vermeidest, wirst du dein Publikum begeistern!

1. Langweilig starten

Bitte verteile nicht schon zu Beginn akustische Schlaftabletten an deine Zuhörer. Wenn du dein Publikum in den ersten 10 Sekunden deiner Rede nicht überraschst, hast du es verloren. Es wird dir den Rest deines Vortrages nicht mehr zuhören und gedanklich abschweifen.

2. Zu viele Informationen vermitteln

Bombardiere deine Zuhörer nicht mit zu viel Input. Selbst dein zahlenverrückter Chef kann sich am Ende deiner Präsentation nur zwei bis drei Punkte merken. Lass also alles weg, was deine Kernaussage nicht unterstützt oder zur Verwirrung führen kann. Und vergiss nicht, die Essenz deines Vortrages am Ende zusammenzufassen.

3. Keine unterhaltenden Elemente einbauen

Wenn deinem Vortrag spannende Details, interessante Zitate, witzige Bilder, skurrile Fakten oder ähnliches fehlen, ist das Interesse deines Publikums sofort verflogen. Wenn du nur trockene Fakten erzählst, ohne diese in Geschichten einzubauen, hast du deine Aufmerksamkeit schnell an Instagram, Whatsapp und Facebook auf den Handys deiner Zuhörer verloren.

4. Keinen Blickkontakt herstellen

Du willst Vertrauen und Glaubwürdigkeit erzeugen? Dann unterschätze die Wichtigkeit des Blickkontaktes nicht! Wenn du deinen Zuhörern nicht bewusst in die Augen schaust, fühlen sich diese auch nicht angesprochen. Aber Achtung: Nicht übertreiben! Wenn du eine Person zu lange fixierst, könnte sich diese bedrängt fühlen.

5. Zu wenig Sprechpausen

Viele von uns mögen es nicht, vor größeren Gruppen zu sprechen. Bitte mach dir klar, dass es keine gute Lösung ist, so schnell wie möglich fertig werden zu wollen. Wenn du deinem Gesagten keinen Raum gibst, indem du nach wichtigen Informationen oder Gedankenwechseln Sprechpausen einlegst, wird sich dein Publikum kaum etwas merken können. Das gleiche gilt übrigens für zu schnelles Sprechen.

6. Schlechte Körpersprache

Zu diesem Punkt könnten wir ein ganzes “No Go” Buch verfassen. Beschränken wir uns auf die Wichtigsten:

Handbewegungen unterhalb der Gürtellinie erzeugen einen negativen Effekt beim Publikum. Also bitte unbedingt vermeiden!

Überschlagene Beine führen zu einem instabilen, schiefen Stand. Dadurch wirkst du unbeholfen und unsicher.

Ohne Ziel herumwandern:
Wenn du nicht gerade ein konkretes Ziel wie ein Flipchart ansteuerst, wirkt dein Herumwandern wie ein unbeholfenes Ausweichmanöver.

Zu starkes Gestikulieren ist genauso schlecht wie die typische “Schockstarre”. Bewegen ist gut und lockert auf, aber bitte nicht zu extrem.

Verstecken: Bitte nutze das Rednerpult, deine Notizen oder deine verschränkten Arme nicht dazu, um dich vor deinem Publikum zu verstecken. Auch wenn dir dieses Verhalten vermeintliche Sicherheit gibt, kommt es bei deinen Zuhörern als Unsicherheit an.

7. Überfüllte Folien

Wenn du zum Beispiel mit Powerpoint arbeitest, pack deine Folien bitte nicht zu voll! Wenn deine Zuhörer sich gleichzeitig auf deine Rede und das Lesen einer Textwüste konzentrieren müssen, hast du sie schon verloren.

8. “Danke für Ihre Aufmerksamkeit”

Gähn! Diese viel zu häufig verwendete Schluss-Floskel lässt den Verdacht aufkommen, dass sich der Redner selbst bewusst ist, dass seine Worte eigentlich eine Zumutung waren. Wenn du deine Präsentation mit einem inhaltlich gehaltvollen Satz abschließt, hallt dieser als letzter Gedanke in den Köpfen deines Publikums nach. Ist das nicht viel besser?

9. Zu langes Handout

Viele Redner machen den Fehler und erstellen ein Handout, das 1 zu 1 ihre Präsentation wiedergibt. Das ist Blödsinn! Ein Handout sollte im Gegensatz zu deiner Präsentation selbsterklärend sein. Für das Handout wirst du also vermutlich immer noch ein paar Elemente hinzufügen müssen.

10. Nicht üben

Keine Zeit ist keine Ausrede. Eine nicht geübte Präsentation fällt beim Publikum sofort negativ auf. Wenn du dir nicht wenigstens die Zeit nimmst, um den Anfang und den Schluss deiner Präsentation laut – und am besten vor einem Test-Publikum – durchzusprechen, verschenkst du viel Potential.

11. Zu wenig Selbstvertrauen

Dir schlottern schon beim bloßen Gedanken an eine Rede vor mehr als 10 Menschen die Knie? Schwitzige Hände und rasender Puls inklusive? Mach dich nicht verrückt. Niemand erwartet von dir gleich beim ersten Mal eine Speech a la Martin Luther King. Und jede Person, die kreative Reden halten und spannend präsentieren möchte, kann die nötigen Fähigkeiten dazu lernen. Versprochen!

12. Dich selbst zu ernst nehmen

Dieser Punkt heißt NICHT, dass du deinen Vortrag nicht ernst nehmen solltest. ABER: Sollte dir doch einmal ein Fehler passieren, du dich verhaspeln oder einen Blackout haben – Sieh es nicht als Weltuntergang! Atme einmal tief durch, lache über dich selbst und mach weiter.

FAIL: Die 12 größten No Gos beim Präsentieren!

In diesem Artikel haben wir dir insgesamt 12 Präsentations No Gos vorgestellt, die du bei deiner nächsten Rede unbedingt vermeiden solltest. Wenn du diese Ratschläge gewissenhaft anwendest, bleiben dir peinliche Momente in Zukunft erspart. Versprochen!

Welcher Tipp hat dir am meisten geholfen? Was war dir neu? Und hast du dich bei einigen No Gos vielleicht sogar selbst ertappt?

Teile deine Meinung gerne mit uns in den Kommentaren. Wir freuen uns außerdem sehr über weitere Anregungen.

Wenn du gerade kurz vor einer Präsentation in der Schule, Uni oder auf der Arbeit stehst… Oder du demnächst eine Rede auf einer Familienfeier halten sollst, kannst du dir hier kostenlos unsere Checkliste “Sicher auftreten & erfolgreich präsentieren” herunterladen.

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