Greator

Hast du den Traum, als Keynotespeaker durchzustarten? Wie würde sich dieser Traum für dich anfühlen?

Du auf einer Bühne, das Scheinwerferlicht ist auf dich gerichtet, dein Herz klopft, der Applaus ebbt langsam ab – und jetzt ist dein großer Moment.

Du holst tief Luft und beginnst deine Keynote. Das Publikum hört dir gebannt zu, denn du bist der Keynotespeaker, auf den alle gewartet haben.

Vielleicht hast du manchmal Gedanken in deinem Kopf, die einfach raus müssen. Geschichten, die du erzählen willst. Anekdoten, mit denen du jeden zum Nachdenken bringst.

Das alles willst du mit der Welt teilen, du möchtest berühren und andere mit deinen Geschichten begeistern.

Als Keynotespeaker hast du die Möglichkeit, Themen, die dich beschäftigen oder auch Produkte, an die du glaubst, an ein großes Publikum zu bringen. Doch viele trauen sich noch nicht, den Schritt zur Speakerausbildung zu gehen.

Oft, weil sie der Meinung sind, der Markt sei völlig übersättigt. Stimmt. Teilweise. Es tummeln sich haufenweise Keynotespeaker da draußen.

Aber das sollte für dich kein Hindernis sein. Du musst nur wissen, wie du diese graue Masse hinter dir lässt. Also trau dich und geh den Schritt. Es lohnt sich – und zwar genau JETZT!

keynotespeaker

Was ist ein Keynotespeaker?

Bei einem Keynotespeaker handelt es sich um einen Experten, der sein Fachwissen zu einem bestimmten Thema mit dem Publikum teilt.

Häufig referieren Keynotespeaker zu Themen rund um Persönlichkeitsentwicklung, Unternehmertum oder Gesellschaft.

Dabei verfolgen sie das Ziel, ihr Wissen zu teilen oder Denkanstöße zu geben, die das Publikum zur kritischen Reflexion aufruft.

Keynotespeaker werden deshalb häufig zu Firmenveranstaltungen eingeladen, um das Publikum auf ein bestimmtes Thema einzustimmen.

Die Keynote selbst zeichnet sich oftmals durch Storytelling und persönliche Anekdoten aus, die das Publikum emotional triggern soll.

Ein emotionaler Trigger trägt nämlich dazu bei, dass das Interesse am Thema geweckt wird. Das ist vor allem bei eher trockenen Themen wichtig, in denen es nur um Zahlen, Daten und Fakten geht.

Ein Keynotespeaker ist demnach nicht nur Wissensvermittler, sondern gleichzeitig auch Motivator. Das entscheidende Stichwort in diesem Zusammenhang lautet Infotainment.

Damit ist die geschickte Kombination aus Wissen und Entertainment gemeint. Und das sind letztendlich die zwei wichtigsten Eigenschaften, über die ein guter Keynotespeaker verfügen muss.

Einerseits muss er Rhetorik auf allerhöchstem Niveau beherrschen. Andererseits muss er Experte auf einem bestimmten Gebiet sein (bspw. Digitalisierung).

Ist dies der Fall, kann ein guter Keynotespeaker Großes bewirken. Als Vorzeigebeispiel kann hier Steve Jobs genannt werden.

Dieser hat im Grunde ein für viele langweiliges Thema (Computer) salonfähig gemacht. Und das, indem er trockenes Wissen geschickt mit Entertainment verband.

Gibt es eine Ausbildung für Keynotespeaker

Wie wird man eigentlich Keynotespeaker? Kann jeder den Weg auf die große Bühne gehen? Gibt es eine entsprechende Ausbildung?

Eine Sache vorweg: Keynotespeaker ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Im Grunde kann sich jeder so nennen. Allerdings gibt es nur wenige Keynotespeaker, die ihr Handwerk wirklich verstehen.

Wenn man also das Ziel verfolgt, die Welt mit dem eigenen Wissen und einer speziellen Botschaft zu bereichern, dann sollte man auch über eine entsprechende Ausbildung nachdenken.

In einer solchen Ausbildung bekommst du das notwendige Wissen an die Hand, mit dem du die Bühne effektiv beherrschen lernst!

In einer Ausbildung für Keynotespeaker lernst du, mit welchen Techniken du das Publikum begeistern und von deinen Inhalten überzeugen kannst.

Das Stichwort lautet hier: Rhetorik! Und Rhetorik ist ein Handwerk wie jedes Andere auch. Das heißt: Du kannst es lernen. Mit den richtigen Methoden und etwas Übung, gelingt somit auch dir der Sprung auf die große Bühne.

Überblick: Das lernst du in einer Ausbildung für Keynotespeaker:

Du möchtest selber Keynotespeaker werden? Den Sprung auf die große Bühne schaffen? Hier erfährst du alle Informationen, wie es dir gelingt.

Aus welcher Motivation heraus möchten Menschen Keynotespeaker werden?

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.

Mark Twain

#1 Eine Botschaft in die Welt hinaustragen

Möchtest du die Welt als Keynotespeaker zu einem besseren Ort machen? Dann ist die Bühne der perfekte Platz, um sich Gehör zu verschaffen. Dort kannst du deine Gedanken klar kommunizieren und in die Welt hinaustragen.

Denn manchmal reicht nur eine Rede aus, um die Welt zu verändern. Martin Luther Kings Rede „I have a dream” ist dafür das beste Beispiel. Sie wurde von Millionen Menschen gleichzeitig gehört und führte dazu, dass sich ganz Amerika gegen Rassismus auflehnte.

#2 Beruflich erfolgreicher werden

Als Keynotespeaker kannst du dein Unternehmen bekannter machen. Auch für Einzelunternehmer wie Trainer, Coaches und Berater ist die Bühne eine perfekte Plattform, um auf sich aufmerksam zu machen.

Große Unternehmen wie Apple, Tesla oder Nike haben es vorgemacht. In perfekt einstudierten Keynotes werden Produkte vermarktet, ein Hype kreiert und so die Bekanntheit rapide auf das nächste Level gebracht.

#3 Rhetorik verbessern

Rhetorik wird in vielen Berufen immer wichtiger. Ob bei Firmen-Präsentationen, in Meetings oder bei Kundengesprächen. Überall dort, wo Menschen aufeinander treffen, ist Rhetorik der Schlüssel zum Erfolg.

Das heißt: Wenn du als Keynotespeaker die Bühne gemeistert hast, dann wirst du auch jede andere Situation meistern, in der Kommunikation entscheidend ist.

#4 Komfortzone verbessern

Fühlst du dich in Gesprächen häufig unsicher? Liegt dir die richtige Antwort auf der Zunge, doch du traust dich nicht, den Mund aufzumachen? Möchtest du in jeder Situation dazu in der Lage sein, deine Meinung erfolgreich zu äußern?

Dann ist die Bühne der perfekte Ort für dich, um dich aus der Komfortzone zu befreien. Denn als Keynotespeaker lernst du Souveränität, sprachliche Raffinesse und die Fähigkeit, Menschen von deinen Ideen zu überzeugen.

#5 Anderen Menschen helfen

Macht es dich traurig, dass viele Menschen oft nicht ihr ganzes Potenzial entfalten? Hast auch du lange Zeit dein volles Potenzial nicht entfalten können? Ist das der Grund, warum du zum Designer deines Lebens werden möchtest?

Dann ist die Bühne für dich der richtige Ort. Als Keynotespeaker hast du die Möglichkeit, Menschen zu motivieren, zu inspirieren und ihnen dabei zu helfen, dass diese endlich ihr volles Potenzial entfalten.

Welche Vorteile bringt es dir, wenn du Keynotespeaker bist?

,,Die Entwicklung der Redefähigkeit ist eine der ersten Aufgaben der Bildung fürs Leben."

Adolph Diesterweg

Vorteil 1: Du positionierst dich als Experte

Ohne eine spitze Positionierung hast du kein Alleinstellungsmerkmal. Das heißt: Du gehst auf dem Markt unter. Wenn du dich allerdings als Keynotespeaker in deiner Branche spitz positionierst, gewinnst du garantiert die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe.

Mit einem Alleinstellungsmerkmal hebst du dich somit von deinen Mitbewerbern ab, wodurch du von deiner Zielgruppe besser wahrgenommen wirst. Arbeite daher als Keynotespeaker unbedingt auch deine Positionierung deutlich aus.

Vorteil 2: Du hebst dich von der Konkurrenz ab

Durch eine spitze Positionierung hebst du dich von der Konkurrenz ab. Du etablierst dich als führender Experte in deiner Branche und erlangst so einen Wettbewerbsvorteil. Das heißt: Du gewinnst durch deine Reputation automatisch Neukunden.

Auch hier ist Apple wieder ein gutes Beispiel: Durch Steve Jobs’ perfekte Inszenierung haben sich Produkte wie das iPhone, der Mac oder das iPad in die Köpfe der Menschen eingebrannt. Auch dir kann das als Keynotespeaker gelingen.

Vorteil 3: Du erhöhst deine Reichweite

Stell dir vor, du hältst eine Keynote und lädst diese anschließend auf YouTube hoch. Was glaubst du, wäre die Folge? Richtig! Immer mehr Menschen würden auf dich und deine Inhalte aufmerksam werden.

Dazu reicht manchmal eine einzige Keynote aus, um durchzustarten. Stell dir vor, Steve Jobs hätte nie eine Keynote über das iPhone gehalten. Glaubst du, Apple wäre dann seit Jahren eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt?

Vorteil 4: Du gewinnst automatisch Neukunden

Die Reichweite, die du als Keynotespeaker generierst, führt automatisch zu mehr Neukunden. Denn sobald deine Vorträge den Weg ins Internet gefunden haben, kommen Kunden ganz automatisch.

Das wiederum ist ein riesiger Hebel für dein Business. Und wer weiß – vielleicht führt dich dein Weg irgendwann auch auf die Bühne von Greator. Wir würden uns in jedem Fall sehr darüber freuen!

Vorteil 5: Du steigerst deine Beliebtheit auf der Arbeit

Ein guter Keynotespeaker zu sein, bringt dich auch in deiner Firma weiter. Denn, wenn du gut mit Worten umgehen kannst, dann bist du auch in der Lage, deine Mitarbeiter zu motivieren.

Auf diese Weise ziehen deine Kollegen gemeinsam an einem Strang, wodurch sich auch die Produktivität immens erhöht. Deine Mitarbeiter werden stets motiviert sein und die Extrameile für den gemeinsamen Erfolg gehen.

Keynotespeaker werden: Wie du deine Präsentation aufbaust

Rhetorik ist die Fähigkeit, aus Worten Fesseln zu machen.

David Tatuljan

Wie genau eine Keynote aufgebaut sein muss, möchten wir dir in wenigen Augenblicken verraten. Insgesamt besteht jede gute Rede aus fünf Teilen, die es zu berücksichtigen gilt. Diese wurden bereits in der Antike definiert und haben noch heute ihre Gültigkeit.

#1 Inventio (Die Vorbereitung)

Bevor du als Keynotespeaker durchstartest, geht es darum, einige wichtige Fragen zu beantworten und dich ordentlich vorzubereiten. Darunter:

  1. Was ist der Anlass deiner Keynote? Beispiel: Firmen-Präsentation, Kundenvortrag, Festrede.
  2. Wer ist die Zielgruppe deiner Keynote? Beispiel: Mitarbeiter, Entscheidungsträger, Wähler, Kunden.
  3. Was ist die Kernbotschaft deiner Keynote? Beispiel: Zucker führt zu Diabetes, Rhetorik ist erlernbar, Digitalisierung ist wichtig.
  4. Wie soll die Wirkung deiner Keynote sein? Beispiel: überzeugen, motivieren, informieren, belehren.
  5. Was ist das Ziel deiner Keynote? Beispiel: Publikum unterhalten, Kunden gewinnen, Wissen vermitteln.

#2 Dispositio (Die Gliederung)

Als Keynotespeaker geht es auch darum, deine Inhalte richtig zu gliedern. Hier gilt es folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie beginne ich meine Keynote? Beispiel: Persönliche Erfahrung, Kundenerlebnis, Historisches Beispiel.
  2. Welche Argumente sind wichtig? Beispiel: Daten, Persönliche Referenzwerte.
  3. Wie binde ich das Publikum ein? Beispiel: Fragerunde, Übungen, herausfordern.
  4. Habe ich Beweise für meine Aussagen? Beispiel: Fallstudien, persönliche Erfahrung, Testimonials.
  5. Wie ist der Appell an das Publikum? Beispiel: belehrend, Bewusstsein erweiternd, aktiv werden.

3 Elocutio (Die Veredlung)

Im dritten Schritt geht es darum, die Rede stilistisch und sprachlich zu veredeln. Hierbei gilt es folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wer ist mein Publikum? Beispiel: Arbeitskollegen, potentielle Kunden, Wissenschaftler.
  2. Welche Präsentationsmedien nutze ich? Beispiel: Flipchart, Powerpoint, Einspieler.
  3. Wie spreche ich zum Publikum? Beispiel: einfache Sätze, Fremdwörter, duzen, siezen.

#4 Memoria (Das Einprägen)

Deine Rede ist nun fertig geschrieben. Doch wie lässt sie sich einfach im Kopf abspeichern? Wie gelingt es einem guten Keynotespeaker, dass er sich seine Keynote auch merken kann?

Denn schließlich willst du nicht unsicher auf der Bühne stehen, wenn es darauf ankommt. Deshalb an dieser Stelle eine paar nützliche Tipps, die du nutzen kannst, um dir deine Rede gut zu merken:

#5 Actio (Die Umsetzung)

Jetzt geht es ans Eingemachte! Doch bevor es endgültig losgeht, musst du deiner Keynote-Präsentation den letzten Schliff geben. Denn schließlich ist es bei einer Rede auch wichtig, den nonverbalen Teil ins Auge zu fassen. Dazu ein paar Aspekte, auf die du achten kannst.

Du bist auch der Suche nach weiteren Tipps für Keynotespeaker? Hier haben wir für dich 25 Tipps vorbereitet, die dir bei der Vorbereitung einer Rede helfen.

5 Rhetorik-Tipps für Keynotespeaker

Rhetorik ist ein Handwerk. Das heißt: Es ist erlernbar! Auch für dich. Alles was du brauchst, sind die die richtigen Methoden. Der Rest ist Übung.

Selbst bekannte Keynotespeaker wie Steve Jobs, Barack Obama oder Tony Robbins haben viel Arbeit in ihre rhetorischen Fähigkeiten gesteckt. Oder um es auf den Punkt zu bringen: Kein Meister ist jemals vom Himmel gefallen.

Übersicht: Diese rhetorischen Stilmittel helfen dir in der Praxis spürbar weiter

Die 10-Sekunden-Regel

Die ersten 10 Sekunden deiner Keynote entscheiden darüber, wie dein Vortrag ankommt. Hierbei ist es wichtig, dass du bereits von Beginn an die Aufmerksamkeit des Publikums gewinnst.

Dies gelingt dir, indem du deine Keynote mit einer rhetorischen Frage gewinnst. Beispiel: ,,Hast du es satt, dass immer deine Kollegen die Lorbeeren bekommen, obwohl du jeden Tag stundenweise Überstunden machst?"

Eine weitere Möglichkeit, um die Aufmerksamkeit des Publikums von Anfang an zu gewinnen, besteht darin, eine persönliche Geschichte zu erzählen. Beispiel: ,,Noch vor 3 Jahren konnte ich die Miete meiner Wohnung nicht alleine zahlen. Ich war mittellos und innerlich zerrissen. Wie ich den Weg aus meiner Lebenskrise geschafft habe, möchte ich Ihnen heute verraten.”

Klar schlägt clever

Sprich in kurzen Sätzen. Vermeide ausschweifendes Gerede. Bring deine Botschaft auf den Punkt. Denn für Keynotespeaker gilt das Motto: Klar schlägt clever. Und das immer!

Warum? Klare Botschaften bleiben im Kopf der Zuhörer. Komplizierte Schachtelsätze verwirren nur. Im besten Fall sollten deine Sätze nicht mehr als 12 Wörter beinhalten.

Stell dir vor, wie schlecht Werbung funktionieren würde, wenn es keine klare Botschaft in Slogans gäbe. Niemand würde Unternehmen wie Apple (Think different), Nike (just do it) oder Redbull (verleiht Flügel) kennen.

Publikumsinteraktion

Früher standen Keynotespeaker vor dem Rednerpult und ratterte ihre Inhalte einfach nur runter. Eine Keynote dieser Art hat Uni-Charakter und kommt auch nicht sonderlich gut beim Publikum an.

Das entscheidende Stichwort lautet hier: Interaktion!

Als Keynotespeaker kannst du das Publikum beispielsweise mit einbeziehen, indem du Fragen stellst. Die Antworten kannst du dann aufgreifen und in deine Keynote einbauen.

Du kannst aber auch Gruppen-Übungen wie Meditationen oder Gedankenexperimente machen, die das Publikum zum direkten Mitmachen auffordern.

Alternativ kannst du auch einen der Zuhörer auf die Bühne holen, um mit diesem eine Übung zu demonstrieren.

Pausen gezielt nutzen

Rattere deine Inhalte nicht einfach nur runter. Nutze Pausen gezielt. Diese bauen einerseits gezielt Spannung auf. Und andererseits helfen sie dem Publikum dabei, die Inhalte besser zu verarbeiten.

Dabei solltest du auch auf dein Sprechtempo achten. Rede nicht zu schnell. Betone entscheidende Wörter, damit sie sich hervorheben und besser in den Köpfen des Publikums hängen bleiben.

Denn für eine Keynote hast du in der Regel 15 Minuten Zeit. Und da ist es wichtig, dass jeder Satz auf dem Punkt ist und sitzt.

Körpersprache gezielt nutzen

Du redest nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit deinem Körper. Und deshalb ist es wichtig, wie du dich auf der Bühne bewegst.

Achte dabei vor allem auf eine gerade Körperhaltung. Diese signalisiert Selbstbewusstsein. Benutze auch deine Hände. Das macht deine Keynote lebendiger. Bewege dich auch auf der Bühne. Das macht deine Keynote lebendiger.

Übertreibe es hierbei allerdings nicht. Zu viel Gestikulation wirkt hektisch und diese Hektik überträgt sich auf das Publikum. Zudem erscheinst du so nervös und inkompetent.

Möchtest du lernen, wie man die genannten Punkte in die Praxis umsetzt? Dann bewirb dich jetzt für unser Ausbildungsprogramm und werde Greator-Speker.

Die 12 schlimmste Fehler als Keynotespeaker

,,Lass deine Zunge aussprechen, was dein Herz denkt."

Davy Crockett

Auf der Bühne kannst du auch viele Fehler machen. Welche Fehler Keynotespeaker häufig machen, die ihnen die Sympathie des Publikums kostet, erfährst du jetzt.

Im Grunde sind es Fehler, die sich leicht vermeiden lassen. Mit etwas Übung kannst du die Fehler leicht vermeiden. Sobald dir das gelingt wirkst du wesentlich souveräner und professioneller, wenn du auf der Bühne stehst.

1. Langweilig starten

Bitte verteile nicht schon zu Beginn akustische Schlaftabletten an deine Zuhörer. Wenn du dein Publikum in den ersten 10 Sekunden deiner Rede nicht überraschst, hast du es verloren. Es wird dir den Rest deines Vortrages nicht mehr zuhören und gedanklich abschweifen. Langweilig starten somit nur schlechte Keynotespeaker.

2. Zu viele Informationen vermitteln

Bombardiere deine Zuhörer nicht mit zu viel Input. Selbst dein zahlenverrückter Chef kann sich am Ende deiner Präsentation nur zwei bis drei Punkte merken. Lass also alles weg, was deine Kernaussage nicht unterstützt oder zur Verwirrung führen kann. Und vergiss nicht, die Essenz deines Vortrages am Ende zusammenzufassen.

3. Keine unterhaltenden Elemente einbauen

Wenn deinem Vortrag spannende Details, interessante Zitate, witzige Bilder, skurrile Fakten oder ähnliches fehlen, ist das Interesse deines Publikums sofort verflogen. Wenn du nur trockene Fakten erzählst, ohne diese in Geschichten einzubauen, hast du deine Aufmerksamkeit schnell an Instagram, Whatsapp und Facebook auf den Handys deiner Zuhörer verloren. Das machen leider nur durchschnittliche Keynotespeaker.

4. Keinen Blickkontakt herstellen

Du willst Vertrauen und Glaubwürdigkeit erzeugen? Dann unterschätze die Wichtigkeit des Blickkontaktes nicht! Wenn du deinen Zuhörern nicht bewusst in die Augen schaust, fühlen sich diese auch nicht angesprochen. Aber Achtung: Nicht übertreiben! Wenn du eine Person zu lange fixierst, könnte sich diese bedrängt fühlen.

5. Zu wenig Sprechpausen

Viele von uns mögen es nicht, vor größeren Gruppen zu sprechen. Bitte mach dir klar, dass es keine gute Lösung ist, so schnell wie möglich fertig werden zu wollen. Wenn du deinem Gesagten keinen Raum gibst, indem du nach wichtigen Informationen oder Gedankenwechseln Sprechpausen einlegst, wird sich dein Publikum kaum etwas merken können. Das gleiche gilt übrigens für zu schnelles Sprechen. Ein guter Keynotespeaker sollte also auf ein angenehmes Sprechtempo achten.

6. Schlechte Körpersprache

Zu diesem Punkt könnten wir ein ganzes “No Go” Buch verfassen. Beschränken wir uns auf die Wichtigsten:

Handbewegungen unterhalb der Gürtellinie erzeugen einen negativen Effekt beim Publikum. Also bitte unbedingt vermeiden!

Überschlagene Beine führen zu einem instabilen, schiefen Stand. Dadurch wirkst du unbeholfen und unsicher.

Ohne Ziel herumwandern:
Wenn du nicht gerade ein konkretes Ziel wie ein Flipchart ansteuerst, wirkt dein Herumwandern wie ein unbeholfenes Ausweichmanöver und plötzlich hast du den Ruf weg, als "der nervöse Keynotespeaker".

Zu starkes Gestikulieren ist genauso schlecht wie die typische “Schockstarre”. Bewegen ist gut und lockert auf, aber bitte nicht zu extrem.

Verstecken: Bitte nutze das Rednerpult, deine Notizen oder deine verschränkten Arme nicht dazu, um dich vor deinem Publikum zu verstecken. Auch wenn dir dieses Verhalten vermeintliche Sicherheit gibt, kommt es bei deinen Zuhörern als Unsicherheit an. Als Keynotespeaker bist du schließlich der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

7. Überfüllte Folien

Wenn du zum Beispiel mit Powerpoint arbeitest, pack deine Folien bitte nicht zu voll! Wenn deine Zuhörer sich gleichzeitig auf deine Rede und das Lesen einer Textwüste konzentrieren müssen, hast du sie schon verloren.

8. “Danke für Ihre Aufmerksamkeit”

Gähn! Diese viel zu häufig verwendete Schluss-Floskel lässt den Verdacht aufkommen, dass sich der Keynotespeaker selbst bewusst ist, dass seine Worte eigentlich eine Zumutung waren. Wenn du deine Präsentation mit einem inhaltlich gehaltvollen Satz abschließt, hallt dieser als letzter Gedanke in den Köpfen deines Publikums nach. Ist das nicht viel besser?

9. Zu langes Handout

Viele Keynotespeaker machen den Fehler und erstellen ein Handout, das 1 zu 1 ihre Präsentation wiedergibt. Das ist Blödsinn! Ein Handout sollte im Gegensatz zu deiner Präsentation selbsterklärend sein. Für das Handout wirst du also vermutlich immer noch ein paar Elemente hinzufügen müssen.

10. Nicht üben

Keine Zeit ist keine Ausrede. Eine nicht geübte Präsentation fällt beim Publikum sofort negativ auf. Wenn du dir nicht wenigstens die Zeit nimmst, um den Anfang und den Schluss deiner Präsentation laut – und am besten vor einem Test-Publikum – durchzusprechen, verschenkst du viel Potential.

11. Zu wenig Selbstvertrauen

Dir schlottern schon beim bloßen Gedanken an eine Rede vor mehr als 10 Menschen die Knie? Schwitzige Hände und rasender Puls inklusive? Mach dich nicht verrückt. Das ist normal. Auch für geübte Keynotespeaker. Niemand erwartet von dir gleich beim ersten Mal eine Speech a la Martin Luther King. Und jede Person, die kreative Reden halten und spannend präsentieren möchte, kann die nötigen Fähigkeiten dazu lernen. Versprochen!

12. Dich selbst zu ernst nehmen

Dieser Punkt heißt NICHT, dass du deinen Vortrag nicht ernst nehmen solltest. ABER: Sollte dir doch einmal ein Fehler passieren, du dich verhaspeln oder einen Blackout haben – Sieh es nicht als Weltuntergang! Atme einmal tief durch, lache über dich selbst und mach weiter. Denn selbst die bekanntesten Keynotespeaker machen Fehler.

Was verdient ein Keynotespeaker?

Eloquenz ist das Kunstwerk der Gedanken.

Blaise Pascal

Was verdient ein Keynotespeaker? Mit welchem Honorar können Top-Speaker wie Barack Obama, Tony Robbins oder Tobias Beck rechnen? Und vor allem – kann ich das auch?

Die Wahrheit ist: Nur die wenigsten Keynotespeaker können mit einem Honorar von 10.000€ und mehr rechnen. Das ist aber nicht weiter schlimm. Denn auch ein Keynotespeaker, der gerade am Beginn seiner Karriere steht, kann gutes Geld verdienen.

Bereits als Einsteiger kannst du ein Honorar von 1.000 bis 3.000 Euro verlangen. Bei 4 Vorträgen würdest du somit zwischen 4.000 und 12.000 Euro verdienen. Für den Einstieg ist das schon eine attraktive Summe.

Ein professioneller Keynotespeaker erhält bereits zwischen 3.000 und 6.000 Euro. Bei 4 Vorträgen im Monat wäre das bereits 12.000 bis 24.000 Euro. Damit gehörst du bereits zu den Topverdienern.

Das ist eine stolze Summe. Und das mit nur 4 Vorträgen im Monat. Natürlich ist das noch nicht das Ende der Fahnenstange. Keynotespeaker, die als Top-Marke auf ihrem Gebiet gelten, verlangen sogar Honorare von 50.000€ aufwärts. Bis man allerdings soweit ist, braucht es Zeit und einen guten Ruf.

Viele Top-Speaker wie Barack Obama, Les Brown oder Tony Robbins haben ihren Ruf schließlich über mehrere Jahre und Jahrzehnte aufgebaut, bis sie derart hohe Honorare verlangen konnten.

Um es auf den Punkt zu bringen: Als Keynotespeaker lässt es sich durchaus gut leben. Selbst als Einstieger. Alles was du dazu brauchst, ist eine passende Nische, ein Alleinstellungsmerkmal, ein solides Auftreten, gutes Marketing und natürlich ganz viel Übung.

keynotespeaker

Fazit: Als Keynotespeaker kannst du deine Botschaft in die Welt hinaustragen

Es gibt nur eine Regel, um ein guter Redner zu werden – lerne zuzuhören.

Christopher Morley

In diesem Artikel hast du erfahren, was es bedeutet Keynotespeaker zu sein, welche Skills du dafür benötigst, welche Fehler du vermeiden sollst und welche Möglichkeiten dir offen stehen.

Wenn du Keynotespeaker werden möchtest, dann bekommst du die richtigen Ressourcen, wenn du danach suchst. Du bekommst die richtigen Mentoren, wenn du danach suchst. Und du bekommst deine Bühne – wenn du den Weg zu ihr wirklich gehen willst.

Doch wie geht es jetzt weiter? Welche Schritte kannst du als Nächstes einleiten, um als Keynotespeaker durchzustarten? Damit dir das gelingt, haben wir dir zum Abschluss noch etwas ganz Besonderes für dich.

Wir möchten dich zum Online-Seminar "So wirst du erfolgreicher Speaker" einladen.

In dem Online-Seminar verraten dir die Greator-Gründer Dr. Stefan Frädrich und Alexander Müller, wie du den Durchbruch als Keynotespeaker schaffst und wie dir der Sprung auf die große Greator-Bühne gelingt.

Zum Online-Seminar "So wirst du erfolgreicher Speaker" kannst du dich jetzt anmelden. Jetzt anmelden und kostenlos teilnehmen!

Eine klare Kommunikation erhöht die Lebensqualität, steigert die Produktivität und trägt dazu bei, wie effektiv sich unsere zwischenmenschlichen Beziehungen gestalten.

Unklare Kommunikation hingegen führt zu Missverständnissen, Spannungsverhältnissen und zu hohem Frustpotenzial. Um solche Umstände zu vermeiden, ist es immens wichtig, die Kunst der klaren Kommunikation zu beherrschen.

Wie genau du mehr Klarheit in deine Kommunikation bringst, verrät dir Rhetorik-Experte René Borbonus. Im Folgenden haben wir dir einen Vortrag von René vorbereitet, in dem er dir zahlreiche Tipps mit an die Hand gibt, mit denen du eine klare Kommunikation im privaten und beruflichen Bereich entwickeln kannst.

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Klare Kommunikation und Selbstwahrnehmung

,,Von allen Lebenskompetenzen, die uns zur Verfügung stehen, ist Kommunikation wohl die Mächtigste." – Mary Virginia Martin

Alltag entschleunigen

Fakt ist: Wir nehmen am Tag mehr Informationen auf, als unsere Großeltern in einer gesamten Woche. Die Folge: Wir sind kognitiv müde. Bei dieser enormen Datenflut ist es also keine Wunder, dass klare Kommunikation nicht stattfindet..

Auf einen Großteil der Informationen können wir getrost verzichten. Oder ist es wirklich wichtig, dass du alle fünf Minuten in deine Facebook-Timeline schaust, um zu überprüfen, was dein Freunde am Mittag gegessen haben?

Wir halten fest: Eine klare Kommunikation setzt Relevanz voraus. Beschäftigte dich daher weitestgehend mit Themen, die dich im Leben voranbringen und vermeide Ablenkungen durch irrelevante Informationsströme.

Nutze deine Zeit weise

Wir verdanken dem Tod etwas Wunderbares. Nämlich die Begrenzung des Lebens. Ohne die Begrenzung würde die Ausgestaltung gar keinen Sinn machen.

Und wenn uns die Begrenzung klar wird, entwickeln wir das Bewusstsein über die Ausgestaltung nachzudenken. Denn Memento Mori (gedenke, dass du sterben wirst) führt immer zu Carpe Diem (nutze den Tag).

Eine klare Kommunikation setzt somit ein klares Bewusstsein voraus. In diesem Zusammenhang musst du dir die Frage stellen, in welchen Lebensbereichen bei dir noch Unklarheit herrscht.

Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen

,,Deine Fähigkeit zu kommunizieren, ist ein wichtiges Mittel auf dem Weg zu deinen Zielen, sei es mit deiner Familie, deinen Kollegen oder deinen Auftraggebern und Kunden." – Les Brown

Klare Kommunikation ist keine Selbstverständlichkeit. Im Alltag finden wir zahlreiche Belege. Vielleicht hast du eine der zwei folgenden Geschichten ebenfalls erlebt.

Beispiel 1: Eine Familie fährt im Auto von Bonn nach Frankfurt. ,,Jens, wenn du nicht sofort aufhörst, steigst du hier aus!". Denn ihr Sohn kann schon wieder nicht stillhalten, weshalb sich die Mutter nicht auf den Verkehr konzentrieren kann.

Wie wird der Sohn wohl reagieren? Wird er auf die Drohung seiner Mutter eingehen? Oder wird er mit seinem Kasperletheater weitermachen, weil er ganz genau weiß, dass seine Mutter ihn nicht mitten auf der Autobahn rausschmeißen wird? Wie hätte der Sohn wohl reagiert, wenn die Mutter eine klare Kommunikation an den Tag gelegt hätte?

Beispiel 2: Ein Vater befindet sich mit seinem Sohn auf dem Spielplatz. ,,Alexander, kommst du? Wir müssen nach Hause." Alexander entgegnet: ,,Nein, ich will noch mit meinen Freunden spielen." ,,Ok, dann geht der Papa jetzt."

Wie wird der Sohn in der Situation reagieren? Wird er Angst bekommen und mit seinem Vater nach Hause gehen? Oder wird er seelenruhig mit seinen Freunden weiterspielen?

Was lernen wir aus diesen beiden Beispielen über klare Kommunikation? Die Antwort: Eine klare Kommunikation formt Beziehungen. Beziehungen formen Lebensqualität. Es lohnt sich da hinein zu investieren.

Immer mehr Menschen träumen von einer Karriere als Keynote Speaker. Doch was ist der Grund dafür?

Werden angehende Keynote Speaker vom Geld angetrieben? Sehnen sie sich nach Ruhm, Anerkennung und tosendem Applaus begeisterter Zuschauermassen? Sicher, auch diese Faktoren spielen eine Rolle.

In den meisten Fällen steckt jedoch der Wunsch dahinter, die Welt durch Inhalte, Produkte oder Dienstleistungen zu einem besseren Ort zu machen. Wenn du dich in dieser Definition wiederfindest, dann solltest du diesen Beitrag jetzt aufmerksam weiterlesen.

Denn im Folgenden haben wir dir einen Leitfaden mit vielen nützlichen Tipps erstellt, der dir dabei hilft, als Keynote Speaker durchzustarten. Den Leitfaden kannst du nutzen, um deine rhetorischen Fähigkeiten zu verfeinern und deine Keynote Präsentation spürbar zu verbessern.

Die 5 häufigsten Gründe, warum Menschen Keynote Speaker werden

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.

Mark Twain

#1 Eine Botschaft in die Welt hinaustragen

Möchtest du die Welt als Keynote Speaker zu einem besseren Ort machen? Dann ist die Bühne der perfekte Platz, um sich Gehör zu verschaffen. Dort kannst du deine Gedanken klar kommunizieren und in die Welt hinaustragen.

Denn manchmal reicht nur eine Rede aus, um die Welt zu verändern. Martin Luther Kings Rede „I have a dream” ist dafür das beste Beispiel. Sie wurde von Millionen Menschen gleichzeitig gehört und führte dazu, dass sich ganz Amerika gegen Rassismus einsetzte.

Wie kannst du die Welt verändern?

#2 Beruflich erfolgreicher werden

Als Keynote Speaker kannst du dein Unternehmen bekannter machen. Auch für Einzelunternehmer wie Trainer, Coaches und Berater ist die Bühne eine perfekte Plattform, um auf sich aufmerksam zu machen.

Große Unternehmen wie Apple, Tesla oder Nike haben es vorgemacht. In perfekt einstudierten Keynotes werden Produkte vermarktet, ein Hype kreiert und so die Bekanntheit rapide auf das nächste Level gebracht.

#3 Rhetorik verbessern

Rhetorik wird in vielen Berufen immer wichtiger. Ob bei Firmen-Präsentationen, in Meetings oder bei Kundengesprächen. Überall dort, wo Menschen aufeinander treffen, ist Rhetorik der Schlüssel zum Erfolg.

Das heißt: Wenn du als Keynote Speaker die Bühne gemeistert hast, dann wirst du auch jede andere Situation meistern, in der Kommunikation entscheidend ist.

#4 Komfortzone verbessern

Fühlst du dich in Gesprächen häufig unsicher? Liegt dir die richtige Antwort auf der Zunge, doch du traust dich nicht, den Mund aufzumachen? Möchtest du in jeder Situation dazu in der Lage sein, deine Meinung erfolgreich zu äußern?

Dann ist die Bühne der perfekte Ort für dich, um dich aus der Komfortzone zu befreien. Denn als Keynote Speaker lernst du Souveränität, sprachliche Raffinesse und die Fähigkeit, Menschen von deinen Ideen zu überzeugen.

#5 Anderen Menschen helfen

Macht es dich traurig, dass viele Menschen oft nicht ihr ganzes Potenzial entfalten? Hast auch du lange Zeit dein volles Potenzial nicht entfalten können? Ist das der Grund, warum du zum Designer deines Lebens werden möchtest?

Dann ist die Bühne für dich der richtige Ort. Als Keynote Speaker hast du die Möglichkeit, Menschen zu motivieren, zu inspirieren und ihnen dabei zu helfen, dass diese endlich ihr volles Potenzial entfalten.

Was einen guten Keynote Speaker ausmacht, erfährst du übrigens auch in diesem spannenden Interview zwischen Dr. Stefan Frädrich und René Borbonus:

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Keynote Speaker werden: Wie du eine Keynote aufbaust

Rhetorik ist die Fähigkeit, aus Worten Fesseln zu machen.

David Tatuljan

Rhetorik ist ein Handwerk. Das heißt: Es ist erlernbar! Auch für dich. Alles was du brauchst, sind die die richtigen Methoden. Der Rest ist Übung.

Selbst bekannte Keynote Speaker wie Steve Jobs, Barack Obama oder Tony Robbins haben viel Arbeit in ihre rhetorischen Fähigkeiten gesteckt. Oder um es auf den Punkt zu bringen: Kein Meister ist jemals vom Himmel gefallen.

Wie genau eine Keynote aufgebaut sein muss, möchten wir dir in wenigen Augenblicken verraten. Insgesamt besteht jede gute Rede aus fünf Teilen, die es zu berücksichtigen gilt. Diese wurden bereits in der Antike definiert und haben noch heute ihre Gültigkeit.

#1 Inventio (Die Vorbereitung)

Bevor du als Keynote Speaker durchstartest, geht es darum, einige wichtige Fragen zu beantworten und dich ordentlich vorzubereiten. Darunter:

  1. Was ist der Anlass deiner Keynote? Beispiel: Firmen-Präsentation, Kundenvortrag, Festrede.
  2. Wer ist die Zielgruppe deiner Keynote? Beispiel: Mitarbeiter, Entscheidungsträger, Wähler, Kunden.
  3. Was ist die Kernbotschaft deiner Keynote? Beispiel: Zucker führt zu Diabetes, Rhetorik ist erlernbar, Digitalisierung ist wichtig.
  4. Wie soll die Wirkung deiner Keynote sein? Beispiel: überzeugen, motivieren, informieren, belehren.
  5. Was ist das Ziel deiner Keynote? Beispiel: Publikum unterhalten, Kunden gewinnen, Wissen vermitteln.

#2 Dispositio (Die Gliederung)

Als Keynote Speaker geht es auch darum, deine Inhalte richtig zu gliedern. Hier gilt es folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie beginne ich meine Keynote? Beispiel: Persönliche Erfahrung, Kundenerlebnis, Historisches Beispiel.
  2. Welche Argumente sind wichtig? Beispiel: Daten, Persönliche Referenzwerte.
  3. Wie binde ich das Publikum ein? Beispiel: Fragerunde, Übungen, herausfordern.
  4. Habe ich Beweise für meine Aussagen? Beispiel: Fallstudien, persönliche Erfahrung, Testimonials.
  5. Wie ist der Appell an das Publikum? Beispiel: belehrend, Bewusstsein erweiternd, aktiv werden.

#3 Elocutio (Die Veredlung)

Im dritten Schritt geht es darum, die Rede stilistisch und sprachlich zu veredeln. Hierbei gilt es folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wer ist mein Publikum? Beispiel: Arbeitskollegen, potentielle Kunden, Wissenschaftler.
  2. Welche Präsentationsmedien nutze ich? Beispiel: Flipchart, Powerpoint, Einspieler.
  3. Wie spreche ich zum Publikum? Beispiel: einfache Sätze, Fremdwörter, duzen, siezen.

#4 Memoria (Das Einprägen)

Deine Rede ist nun fertig geschrieben. Doch wie lässt sie sich einfach im Kopf abspeichern? Wie gelingt es einem guten Keynote Speaker, dass er sich seine Keynote auch merken kann?

Denn schließlich willst du nicht unsicher auf der Bühne stehen, wenn es darauf ankommt. Deshalb an dieser Stelle eine paar nützliche Tipps, die du nutzen kannst, um dir deine Rede gut zu merken:

#5 Actio (Die Umsetzung)

Jetzt geht es ans Eingemachte! Doch bevor es endgültig losgeht, musst du deiner Keynote-Präsentation den letzten Schliff geben. Denn schließlich ist es bei einer Rede auch wichtig, den nonverbalen Teil ins Auge zu fassen. Dazu ein paar Aspekte, auf die du achten kannst.

Du bist auch der Suche nach weiteren Tipps für Keynote Speaker? Hier haben wir für dich 25 Tipps vorbereitet, die dir bei der Vorbereitung einer Rede helfen.

Warum es sich lohnt, Keynote Speaker zu werden

An gute Reden erinnert man sich immer. Eine schlechte Rede vergisst man nie.

Bernhard Weatherill

Keynote Speaker sind auf dem Markt heiß begehrt. Doch das ist nicht der einzige Grund, weshalb du als Keynote Speaker durchstarten solltest. Gleich mehrere Vorteile ergeben sich aus deiner Karriere als Keynote Speaker für dein Business. Die fünf wichtigsten Vorteile möchten wir dir an dieser Stelle kurz aufführen.

Die 5 größten Vorteile als Keynote Speaker für dein Business

Vorteil 1: Du positionierst dich als Experte

Ohne eine spitze Positionierung hast du kein Alleinstellungsmerkmal. Das heißt: Du gehst auf dem Markt unter. Wenn du dich allerdings als Keynote Speaker in deiner Branche spitz positionierst, gewinnst du garantiert die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe.

Mit einem Alleinstellungsmerkmal hebst du dich somit von deinen Mitbewerbern ab, wodurch du von deiner Zielgruppe besser wahrgenommen wirst. Arbeite daher als Keynote Speaker unbedingt auch deine Positionierung deutlich aus.

Vorteil 2: Du hebst dich von der Konkurrenz ab

Durch eine spitze Positionierung hebst du dich von der Konkurrenz ab. Du etablierst dich als führender Experte in deiner Branche und erlangst so einen Wettbewerbsvorteil. Das heißt: Du gewinnst durch deine Reputation automatisch Neukunden.

Auch hier ist Apple wieder ein gutes Beispiel: Durch Steve Jobs’ perfekte Inszenierung haben sich Produkte wie das iPhone, der Mac oder das iPad in die Köpfe der Menschen eingebrannt. Auch dir kann das als Keynote Speaker gelingen.

Vorteil 3: Du erhöhst deine Reichweite

Stell dir vor, du hältst eine Keynote und lädst diese anschließend auf YouTube hoch. Was glaubst du, wäre die Folge? Richtig! Immer mehr Menschen würden auf dich und deine Inhalte aufmerksam werden.

Dazu reicht manchmal eine einzige Keynote aus, um durchzustarten. Stell dir vor, Steve Jobs hätte nie eine Keynote über das iPhone gehalten. Glaubst du, Apple wäre dann seit Jahren eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt?

Vorteil 4: Du gewinnst automatisch Neukunden

Die Reichweite, die du als Keynote Speaker generierst, führt automatisch zu mehr Neukunden. Denn sobald deine Vorträge den Weg ins Internet gefunden haben, kommen Kunden ganz automatisch.

Das wiederum ist ein riesiger Hebel für dein Business. Und wer weiß – vielleicht führt dich dein Weg irgendwann auch auf die Bühne von Greator. Wir würden uns in jedem Fall sehr darüber freuen!

Vorteil 5: Du steigerst deine Beliebtheit auf der Arbeit

Ein guter Keynote Speaker zu sein, bringt dich auch in deiner Firma weiter. Denn, wenn du gut mit Worten umgehen kannst, dann bist du auch in der Lage, deine Mitarbeiter zu motivieren.

Auf diese Weise ziehen deine Kollegen gemeinsam an einem Strang, wodurch sich auch die Produktivität immens erhöht. In einem weiteren Artikel zeigen wir dir übrigens, in welchen Branchen es besonders lohnenswert ist, über die Fähigkeiten eines Keynote Speakers zu verfügen.

Speaker

Fazit: Als Keynote Speaker kannst du deine Botschaft in die Welt hinaus tragen und gleichzeitig deine Karriere fördern.

Wenn ich einmal all meine Besitztümer abgeben müsste und dürfte nur einen Besitz behalten, ich würde die Kraft der Rede wählen. Denn mit ihrer Hilfe hätte ich bald alle anderen zurückgewonnen.

Daniel Webster

In diesem Artikel hast du erfahren, was ein Keynote Speaker ist, wie du eine Keynote aufbaust und warum es sich lohnt, Keynote Speaker zu werden.

Wahrscheinlich möchtest du jetzt den nächsten Schritt gehen und deine erste Keynote vorbereiten, um als Keynote Speaker durchzustarten.

Damit dir das gelingt, haben wir für dich das Workbook „Keynote Entwicklung” erstellt. In diesem erhältst du eine exakte Schritt-für-Schritt-Anleitung, die du nutzen kannst, um die perfekte Keynote zu erstellen.

Das Workbook kannst du jetzt kostenlos herunterladen. Es wird innerhalb weniger Sekunden bei dir sein und dann kannst du umgehend in die Umsetzung gehen. Wir wünschen dir viel Spaß mit dem Workbook und viel Erfolg mit deiner ersten Keynote.

Du musst demnächst wichtige Ergebnisse auf der Arbeit präsentieren? Oder auf der Hochzeit deiner Schwester eine lockere Rede halten?

Es gibt reihenweise Anlässe, bei denen es darauf ankommt, vor einem Publikum eine bestimmte Botschaft zu vermitteln. Möglichst authentisch, locker und selbstbewusst. Am besten noch mit der richtigen Prise Humor. Denn damit hat man seine Zuhörer schließlich direkt auf seiner Seite… Oder?

Leider ist die bittere Wahrheit: Eine Rede kann schneller zum peinlichen Desaster werden als einem lieb ist… Nur ein paar Kleinigkeiten nicht bedacht und schon wird die spontane Sprech-Einlage zur Katastrophe. Das will natürlich keiner! Weder der Vortragende noch sein Publikum.

Wir möchten dich davor bewahren, bei deiner nächsten Präsentation zum Gespött deiner Kollegen, Freunde oder Familie zu werden und zeigen dir deshalb in diesem Beitrag, welche Fehler du auf keinen Fall machen solltest.

Bitte pass genau auf, damit du nicht in die Fußstapfen von Onkel Erwin an Omas letztem Geburtstag trittst. Man, war das unangenehm...

Los geht’s!

Übrigens: Wenn du die “No Gos” überspringen und direkt die “Must Dos” wissen willst, lade dir einfach unsere kostenlose Checkliste “Sicher auftreten & erfolgreich präsentieren” herunter. Darin erhältst du kurz und knapp 9 ultimative Tipps zur Vorbereitung, Gliederung und Präsentation deiner nächsten Rede. Damit wird dein nächster Auftritt der Knaller!

Rede halten: Wenn du diese 12 Fehler vermeidest, wirst du dein Publikum begeistern!

1. Langweilig starten

Bitte verteile nicht schon zu Beginn akustische Schlaftabletten an deine Zuhörer. Wenn du dein Publikum in den ersten 10 Sekunden deiner Rede nicht überraschst, hast du es verloren. Es wird dir den Rest deines Vortrages nicht mehr zuhören und gedanklich abschweifen.

2. Zu viele Informationen vermitteln

Bombardiere deine Zuhörer nicht mit zu viel Input. Selbst dein zahlenverrückter Chef kann sich am Ende deiner Präsentation nur zwei bis drei Punkte merken. Lass also alles weg, was deine Kernaussage nicht unterstützt oder zur Verwirrung führen kann. Und vergiss nicht, die Essenz deines Vortrages am Ende zusammenzufassen.

3. Keine unterhaltenden Elemente einbauen

Wenn deinem Vortrag spannende Details, interessante Zitate, witzige Bilder, skurrile Fakten oder ähnliches fehlen, ist das Interesse deines Publikums sofort verflogen. Wenn du nur trockene Fakten erzählst, ohne diese in Geschichten einzubauen, hast du deine Aufmerksamkeit schnell an Instagram, Whatsapp und Facebook auf den Handys deiner Zuhörer verloren.

4. Rede halten: Keinen Blickkontakt herstellen

Du willst Vertrauen und Glaubwürdigkeit erzeugen? Dann unterschätze die Wichtigkeit des Blickkontaktes nicht! Wenn du deinen Zuhörern nicht bewusst in die Augen schaust, fühlen sich diese auch nicht angesprochen. Aber Achtung: Nicht übertreiben! Wenn du eine Person zu lange fixierst, könnte sich diese bedrängt fühlen.

5. Zu wenig Sprechpausen

Viele von uns mögen es nicht, vor größeren Gruppen zu sprechen. Bitte mach dir klar, dass es keine gute Lösung ist, so schnell wie möglich fertig werden zu wollen. Wenn du deinem Gesagten keinen Raum gibst, indem du nach wichtigen Informationen oder Gedankenwechseln Sprechpausen einlegst, wird sich dein Publikum kaum etwas merken können. Das gleiche gilt übrigens für zu schnelles Sprechen.

6. Keine schlechte Körpersprache beim Rede halten

Zu diesem Punkt könnten wir ein ganzes „No Go” Buch verfassen. Beschränken wir uns auf die Wichtigsten:

Handbewegungen unterhalb der Gürtellinie erzeugen einen negativen Effekt beim Publikum. Also bitte unbedingt vermeiden!

Überschlagene Beine führen zu einem instabilen, schiefen Stand. Dadurch wirkst du unbeholfen und unsicher.

Ohne Ziel herumwandern:
Wenn du nicht gerade ein konkretes Ziel wie ein Flipchart ansteuerst, wirkt dein Herumwandern wie ein unbeholfenes Ausweichmanöver.

Zu starkes Gestikulieren ist genauso schlecht wie die typische “Schockstarre”. Bewegen ist gut und lockert auf, aber bitte nicht zu extrem.

Verstecken: Bitte nutze das Rednerpult, deine Notizen oder deine verschränkten Arme nicht dazu, um dich vor deinem Publikum zu verstecken. Auch wenn dir dieses Verhalten vermeintliche Sicherheit gibt, kommt es bei deinen Zuhörern als Unsicherheit an.

7. Beim Rede halten keine zu überfüllten Folien

Wenn du zum Beispiel mit Powerpoint arbeitest, pack deine Folien bitte nicht zu voll! Wenn deine Zuhörer sich gleichzeitig auf deine Rede und das Lesen einer Textwüste konzentrieren müssen, hast du sie schon verloren.

8. „Danke für Ihre Aufmerksamkeit”

Gähn! Diese viel zu häufig verwendete Schluss-Floskel lässt den Verdacht aufkommen, dass sich der Redner selbst bewusst ist, dass seine Worte eigentlich eine Zumutung waren. Wenn du deine Präsentation mit einem inhaltlich gehaltvollen Satz abschließt, hallt dieser als letzter Gedanke in den Köpfen deines Publikums nach. Ist das nicht viel besser?

9. Beim Rede halten: Kein zu langes Handout

Viele Redner machen den Fehler und erstellen ein Handout, das 1 zu 1 ihre Präsentation wiedergibt. Das ist Blödsinn! Ein Handout sollte im Gegensatz zu deiner Präsentation selbsterklärend sein. Für das Handout wirst du also vermutlich immer noch ein paar Elemente hinzufügen müssen.

10. Nicht üben

Keine Zeit ist keine Ausrede. Eine nicht geübte Präsentation fällt beim Publikum sofort negativ auf. Wenn du dir nicht wenigstens die Zeit nimmst, um den Anfang und den Schluss deiner Präsentation laut - und am besten vor einem Test-Publikum - durchzusprechen, verschenkst du viel Potential.

11. Zu wenig Selbstvertrauen

Dir schlottern schon beim bloßen Gedanken an eine Rede vor mehr als 10 Menschen die Knie? Schwitzige Hände und rasender Puls inklusive? Mach dich nicht verrückt. Niemand erwartet von dir gleich beim ersten Mal eine Speech a la Martin Luther King. Und jede Person, die kreative Reden halten und spannend präsentieren möchte, kann die nötigen Fähigkeiten dazu lernen. Versprochen!

12. Dich selbst zu ernst nehmen

Dieser Punkt heißt NICHT, dass du deinen Vortrag nicht ernst nehmen solltest. ABER: Sollte dir doch einmal ein Fehler passieren, du dich verhaspeln oder einen Blackout haben - Sieh es nicht als Weltuntergang! Atme einmal tief durch, lache über dich selbst und mach weiter.

FAIL: Die 12 größten No Gos beim Rede halten!

In diesem Artikel haben wir dir insgesamt 12 Präsentations No Gos vorgestellt, die du bei deiner nächsten Rede unbedingt vermeiden solltest. Wenn du diese Ratschläge gewissenhaft anwendest, bleiben dir peinliche Momente in Zukunft erspart. Versprochen!

Welcher Tipp hat dir am meisten geholfen? Was war dir neu? Und hast du dich bei einigen No Gos vielleicht sogar selbst ertappt?

Teile deine Meinung gerne mit uns in den Kommentaren. Wir freuen uns außerdem sehr über weitere Anregungen.

Wenn du gerade kurz vor einer Präsentation in der Schule, Uni oder auf der Arbeit stehst… Oder du demnächst eine Rede auf einer Familienfeier halten sollst, kannst du dir hier kostenlos unsere Checkliste “Sicher auftreten & erfolgreich präsentieren” herunterladen.

Kennst du diese Menschen, die scheinbar auf der Bühne geboren sind? Egal, um welches Thema es geht und vor wie vielen Menschen sie sprechen: Die Kunst der Rhetorik wurde ihnen einfach in den Schoß gelegt. Doch kann wirklich jeder Rhetorik lernen?

Ja! Für sie ist ein Bühnenauftritt oder das freie Reden vor kleineren und größeren Menschengruppe nämlich nicht mit schlaflosen Nächten, Schweißausbrüchen oder nervösen Zuckungen verbunden. Für diese Gruppe Menschen ist das freie Reden absolute Wohlfühlzone. Wir möchten dich mit diesem Artikel näher an das Thema Rhetorik lernen heranführen und haben tolle Tipps für dich!

Rhetorik-Kurs für Einsteiger: Übungen für die Kunst des Redens

Du kannst es kaum erwarten, endlich große Reden zu halten und deine Zuhörer zu begeistern. Vielleicht hast du dich sogar schon für einen Rhetorik-Kurs entschieden und wartest sehnsüchtig auf den Start. Zumindest aber ist dir klar, dass noch kein Rhetorik-Meister vom Himmel gefallen ist und dass du üben musst. Deshalb willst du die Sache jetzt anpacken und dich verbessern!

Sehr gute Entscheidung, denn ein Rhetorik-Kurs vermittelt dir wertvolles Wissen. Du lernst, welchen Einfluss Wörter, Gesten, Blicke und der Klang deiner Stimme auf Gespräche haben. Du erfährst, wie du deine Persönlichkeit gezielt einsetzen kannst, um deine Gesprächspartner oder Zuhörer zu überzeugen. Und du übst, Inhalte perfekt zu präsentieren und dabei authentisch und glaubwürdig zu bleiben. Ein Rhetorik-Kurs eignet sich hervorragend, weil du in einem geschützten Raum bist. Was im Rhetorik-Kurs passiert, bleibt im Rhetorik-Kurs.

Es gibt ein paar Übungen, die du vor Beginn des Rhetorik-Kurses Zuhause anwenden kannst. Ganz für dich alleine, um ein erstes Gespür für die Aufgaben zu bekommen und zu erfahren, was dich erwartet. Das ersetzt natürlich keine professionelle Kurseinheit, sondern zeigt lediglich, wie du dich vorab schon ein bisschen vorbereiten kannst. Sieh es als eine Art kurzen Warmlauf. Viel Spaß bei den folgenden beiden Übungen!

Rhetorik-Kurs – Übung 1: Selbstsicher auftreten

Stell dich vor einen großen Spiegel und betrachte deinen Gesichtsausdruck und deine Haltung. Nun versuche, ganz unvoreingenommen zu reflektieren, wie du auf dich wirkst. Ist dein Blick entschlossen und wach oder unsicher und müde?

Versuche im nächsten Schritt, deinem Spiegelbild eine Nachricht möglichst überzeugend zu vermitteln. Sage zum Beispiel laut und deutlich „Ich werde ein guter Rhetoriker sein und andere mit meinen Reden begeistern!“. Wie fühlst du dich während des Sprechens? Wie hältst du deine Hände? Was ist mit deiner Körperspannung?

Sprecharten und Tonlagen

Versuch es noch einmal – diesmal ein bisschen energischer und mit mehr Elan! Probiere es so lange bis du zufrieden bist. Wiederholungen stehen auch im Rhetorik Kurs auf der Tagesordnung. Bleib so lange dran bis du dir selbst abkaufst, dass du tatsächlich ein guter Rhetoriker sein wirst. Trainiere diese Übung mit unterschiedlichen Sätzen und teste dabei verschiedene Tonlagen. Sprich mal schneller und mal langsamer, mal laut und mal leise. Finde heraus, womit du dich wohl und selbstsicher fühlst.

Klar sollten deine Tonlage, dein Sprechtempo, die Betonung einzelner Wörter und deine Gesten auf die inhaltliche Aussage abgestimmt sein. Versetze dich immer in eine realistische Situation. Wenn du schlechte Nachrichten überbringst, kannst du beispielsweise etwas ruhiger reden. Sobald du eine freudige Nachricht mitteilst, sollte das Ganze dementsprechend mehr Pfeffer haben. Unabhängig vom Inhalt einer Aussage sollst du wissen, mit welchen Sprecharten und Tonlagen du dich besonders wohl und selbstsicher fühlst. Das ist das Ziel dieser Übung.

Rhetorik-Kurs – Übung 2: Perfekt starten

Nimm dir ein paar Minuten Zeit und überlege dir einen gelungenen Einstieg für eine Rede. Das Thema darfst du frei wählen. Du entscheidest, ob es sich um eine motivierende Mitarbeiterrede oder eine emotionale Geburtstagsrede handelt. Nimm dir Stift und Papier zur Hand und bereite die ersten Sätze vor. Lies erst weiter, wenn du etwas zu Papier gebracht hast.

Fertig? Sehr gut, dann kommt hier der Schnelltest für dich: Starte die ersten Worte deiner Rede mit „Guten Tag! Schön, dass Sie so zahlreich erschienen sind!“ oder mit „Wir haben uns heute hier versammelt, um...“? Ja? Dann bist du in die Allgemein-gängig-aber-total-langweilig-Falle getappt.

Ein Einstieg, der den Zuhörer fesselt

Zunächst einmal gilt, dass man sich bei niemandem bedanken kann, zahlreich erschienen zu sein. Es sei denn, er hat eine gespaltene Persönlichkeit. Und das absolut Offensichtliche zu kommunizieren, hat auch noch niemanden weitergebracht. Vergiss alle Standardformen und angeblichen Redenormen, die du bei Betriebsfeiern und auf Jahresversammlungen aufgeschnappt hast. Mach dich locker und überlege dir einen originellen, unerwarteten Anfang, mit dem keiner rechnet. Gar nicht so einfach, oder?

Es gibt eine logische Erklärung dafür, warum Allgemein-gängig-aber-total-langweilig-Einstiege praktisch das Aus einer jeden Rede bedeuten: Eine Rede ist nichts anderes als ein einseitiges Selbstgespräch, ein Monolog. Der Redner spricht, der Rest hört zu. Natürlich ist das für den Rest nur solange spannend, wie der Inhalt der Rede spannend, mitreißend oder zumindest informativ ist. Sobald der Spannungsfaden reißt, sinkt die Aufmerksamkeit. Und durch einen öden Einstieg kommt Spannung gar nicht erst auf, sondern wird von vornherein unterbunden.

Rhetorik lernen – Die besten Tipps im Überblick

Verbale und non-verbale Kommunikation

Du hast es sicher schon mal gehört: „Man kann nicht, nicht kommunizieren." Das ist das erste der fünf Axiome nach dem Kommunikationswissenschaftler Paul Watzalawick. Damit ist gemeint: Egal, ob du mit Sprache kommunizierst oder nur schweigend da stehst: Du kommunizierst immer.

Denn sowohl die Sprache als auch das Verhalten an sich kann und wird von deinem Gegenüber (Einzelperson oder Gruppe) gedeutet, interpretiert und im Zweifel auch gewertet. Und ja, auch deine Souveränität ist quasi auch ein rhetorisches Mittel – und der Start jeden Auftritts. Welche Stilmittel dabei helfen, mit denen du Rhetorik lernen kannst, erfährst du jetzt von uns.

Authentisch Auftreten – Rhetorik nonverbal

Stelle dir das so vor: Du betrittst die Bühne. Es ist dein Moment. Du hast dich viele Wochen darauf vorbereitet, bist dir ziemlich sicher, dass alles gut gehen wird. Das intensive Rhetorik-Training hat dich auf alle Eventualitäten vorbereitet und du weißt, dass du heute alles aus deinem Rhetorik-Wissen schöpfen und nutzen kannst.

Du gehst auf die Bühne, schweigst noch, das Publikum klatscht. Du stehst da und in dem Moment fällt dir auf, dass du dringend noch einen Schluck Wasser trinken musst. Kein Problem, das Publikum applaudiert noch.

Dann aber schweigt es – und du stehst da mit deinem Glas Wasser in der Hand, trinkst, sagst nichts, orientierst dich noch … und: kommunizierst! Denn dein Schweigen sagt jede Menge aus: Du bist nicht bei der Sache. Und das spüren die Zuschauer – ohne dass du nur ein Wort gesagt hast.

Rhetorik lernen: Dein Weg auf die Bühne – oder: Aller Anfang ist schwer

Bevor du aber auf die Bühne gehst, nochmal zurück zum Anfang: Was ist eigentlich Rhetorik? Und wie können rhetorische Mittel verstanden und praktisch genutzt werden? Für wen ist Rhetorik geeignet und wofür brauchen wir die Kunst der Rede? Rhetorik ist die Fähigkeit vor Publikum und im Einzelgespräch überzeugend zu reden. Rhetorik ist also die Kunst der freien Rede. Um frei, deutlich und klar zu sprechen gibt es einige rhetorische Mittel, die du zum Teil sicher kennst.

Stell dir vor, du willst eine neue Sprache lernen. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, eine Routine zu gestalten, übst du Tag für Tag die Vokabeln der neuen Sprache. Je fleißiger du übst, desto leichter fällt es dir, die Sprache zu sprechen – und das sogar in der Öffentlichkeit.

Und genau so ist es auch mit der Rhetorik. Ohne Übung, Training und Routine wirst du kein guter Redner. Nicht vor einem und auch nicht vor hunderten Menschen. Ja – genau so ist es leider. Aber keine Panik: Es gibt einige sehr wertvolle Tipps & Tricks, mit denen du in kurzer Zeit Rhetorik lernen UND anwenden kannst.

Rhetorische Mittel – ein Überblick

Das besondere an rhetorischen Mitteln ist, dass du mit der Nutzung des jeweiligen Mittels die Wirkung deiner Sprache und dem, was du vermittelst, stärken oder schwächen kannst.

Stell dir vor, du hättest einen Werkzeugkasten voller Hilfsmittel, mit denen du deine Aussagen bestärken, kräftigen und wirksamer gestalten kannst. Genau das sind rhetorische Mittel: Helfer, die in der Sprache Wunder wirken! Wir haben die fünf wichtigsten rhetorischen Mittel für dich hier zusammengefasst:

Rhetorische Mittel:

Alliteration: Anneinandergereihte Begriffe mit gleichen Anfangslauten. „Milch macht müde Männer munter." Wirkung: Betonend, einprägsam.

Metapher: Verbildlichung von Sachverhalten, wobei Bild und Ausdruck durch besondere Eigenschaften miteinander in Verbindung stehen. Wie „Eine Flut von Menschen". Wirkung: Veranschaulichend.

Klimax: Steigerung vom Schwächeren zum Stärkeren. „Die Erde, unser Sonnensystem und die ganze Galaxie.” Wirkung: Eindringlich, betonend.

Personifikation: Vermenschlichung einer Sache. „Die Zeit rennt.” Wirkung: Veranschaulichend.

Vergleich: Zwei Begriffe oder Sachverhalte, die sich in einer oder mehreren Eigenschaften ähneln, werden durch „als” oder „wie” zueinander in Beziehung gesetzt: „Stark wie ein Bär.” Wirkung: Anschaulich, betonend.

Körpersprache

Wie weiter oben geschrieben: Körpersprache ist das A&O der Rhetorik. Klingt komisch – oder? Schließlich ist es doch die verbale Kommunikation, mit der du überzeugen willst. Tatsächlich ist es aber dein Auftreten, deine Erscheinung und ja, sogar deine Kleidung, die den Gesamteindruck bestimmt. Bist du unsicher oder zurückhaltend, merkt es dein Publikum sofort!

Wie überwinde ich meine Redeangst?

Ist natürlich leichter gesagt als getan, aber leider ist es wahr: Wer sprechen will (oder muss), der sollte nicht nur mindestens das Grundwissen der Rhetorik beherrschen. Nein! Der muss seine Redeangst überwinden. Das geht mit diesem einfachen Tipp:

Mach dir selbst Mut! Du bist gut und du kannst das. Sag dir das einfach noch vor deinem Auftritt immer wieder – wie ein Art Mantra: „Ich bin gut, ich kann das!” Denn: Je positiver du eingestimmt bist, desto souveräner wirst du deinen Vortrag, deine Präsentation oder dein Anliegen dem Publikum verkaufen können.

Vorbereitung deiner Präsentation!

Das wichtigste für einen erfolgreichen Vortrag, einer mitreißenden Präsentation oder einer unvergesslichen Rede ist: Rhetorik lernen! Und: Souverän auftreten. Fühl dich wohl bei dem, was du sagst, bei dem, was du trägst und bei dem wo du gerade bist. Und selbst wenn irgendetwas nicht so passt, wie du es dir wünschst: Bleib positiv, souverän und glaube an dich. Denn schließlich bist du der Experte deines Themas!

Rhetorik lernen klappt für jeden

Der gezielte Einsatz von Sprache ist die schönste Fähigkeit, die wir Menschen haben können. Das gute daran: Jeder von uns ist dazu in der Lage, Rhetorik zu erlernen, um so seine Ziele zu erreichen. Um dir die Kraft der Rhetorik deutlich zu machen, haben wir dir im Folgenden eine Rede verlinkt, bei der der Speaker durch seine Qualität einfach nur überzeugt.

Schau dir die Rede am besten an, sobald du diesen Artikel durchgelesen hast.

YouTube video

Fazit: Rhetorik lernen ist für jeden möglich

In diesem Artikel haben wir dir einige Tipps mit an die Hand gegeben, die du nutzen kannst, um deine Rhetorik zu verbessern. Wir sind uns sicher: Es macht keinen Unterschied, ob du ein Anfänger bist oder nicht. Mit den richtigen Methoden kannst auch du Rhetorik lernen und deine sprachlichen Fähigkeiten auf ein neues Niveau heben.

Auf diesem Weg möchten wir dich gerne unterstützen. Deshalb möchten wir dir jetzt an dieser Stelle unser Workbook „Keynote-Entwicklung schenken." Klicke dazu einfach auf den Link in der Box und lade dir das E-Book kostenlos herunter.

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Es ist wie bei allem: Übung macht den Meister. Heutzutage ist es kaum möglich, das Grundwissen der Rhetorik zu umgehen. Denn in allen möglichen Lebenslagen müssen wir frei, selbstbewusst und souverän kommunizieren – nicht nur beruflich, sondern auch privat. Jeder Mensch sollte deshalb bis zu einem gewissen Maß Rhetorik lernen.

Rhetorik lernen spielt auch in Zeiten der digitalen Medien eine große Rolle. Denn die Eins-zu-Eins-Kommunikation ist nach wie vor unschlagbar – und gute Rhetorik nach wie vor das A und O. Welche Tipps du dazu verwenden kannst, möchten wir dir in diesem Artikel verraten.

Wenn du mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, kannst du dir jetzt unser Gratis-Workbook zum Thema Keynote-Entwicklung herunterladen.

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Ist natürlich leichter gesagt als getan, aber leider ist es wahr: Wer sprechen will (oder muss), der muss nicht nur mindestens das Grundwissen der Rhetorik beherrschen, nein, der muss seine Redeangst überwinden. Das geht mit diesem einfachen Tipp:

Mach dir selbst Mut! Du bist gut und du kannst das. Sag dir das einfach noch vor deinem Auftritt immer wieder – wie ein Art Mantra.

“Ich bin gut, ich kann das!” Denn: Je positiver du eingestimmt bist, desto souveräner wirst du deinen Vortrag, deine Präsentation oder dein Anliegen dem Publikum verkaufen können.

Und dabei ist es ganz egal, ob du vor einem oder mehreren Menschen sprichst. Mach dir einfach immer wieder klar: Du hast ein Anliegen und willst dein Publikum begeistern, überzeugen oder informieren.

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Du möchtest demnächst einen wichtigen Vortrag halten?

Seit einigen Jahren suchen immer mehr Menschen den Weg auf die große Bühne. Bis man als professioneller Speaker durchstartet, kann es allerdings mehrere Jahre dauern. Damit dir der Einstieg in dieses spannende Business besser gelingt, haben wir dir in diesem Artikel insgesamt 25 praxiserprobte Tipps vorbereitet, die du für deine Keynote nutzen kannst.

Natürlich ist es nicht notwendig, dass du alle Tipps direkt in deine erste Keynote einbindest. Wichtig ist lediglich, dass du dir die Tipps herausnimmst, die für dich sinnvoll erscheinen. Du wirst sehen, dass die Ideen aus diesem Artikel dir zu mehr Bühnenpräsenz und einer besseren Wirkung bei deinem Publikum verhelfen werden. Wenn du also demnächst einen Vortrag halten musst, wird dieser ein voller Erfolg.

Darüber hinaus kannst du dir hier unser kostenloses Workbook “Keynote Präsentation” herunterladen. Dort erhältst du eine Vorlage, die du nutzen kannst, um deine erste Keynote zu entwickeln oder eine bestehende Präsentation zu verbessern.

Vortrag halten: Mit diesen 25 Speaker-Tipps wird deine Keynote zum Knaller

1. Die 10-Sekunden-Regel

Die ersten 10 Sekunden beim Vortrag halten entscheiden darüber, ob deine Keynote ein voller Erfolg wird. Einige Möglichkeiten, mit denen du sofort die Aufmerksamkeit des Publikums gewinnen kannst, möchten wir dir jetzt verraten.

Informativer Einstieg: ,,Habt ihr gewusst? Bereits in 20 Jahren wird der Klimawandel für zahlreiche Naturkatastrophen verantwortlich sein. Wenn wir den Planeten retten möchten, müssen wir jetzt die Initiative ergreifen."

Rhetorische Frage: ,,Hast du es satt, dass deine Ängste dein Leben bestimmen? Möchtest du nicht viel lieber zum Designer deines Lebens werden und dein Schicksal selbst bestimmen?”

Persönliches Erlebnis: ,,Noch vor 3 Jahren konnte ich die Miete meiner Wohnung nicht alleine zahlen. Ich war mittellos und innerlich zerrissen. Wie ich den Weg aus meiner Lebenskrise geschafft habe, möchte ich Ihnen heute verraten."

2. Klar schlägt clever

Bringe beim Vortrag halten deine Botschaft auf den Punkt. Sprich in kurzen Sätzen. Vermeide Schachtelsätze. Denn auf der Bühne gilt das Motto: Klar schlägt clever! Warum? Klare Sätze gehen sofort in den Kopf und bleiben hängen. Hier einige Beispiele:

3. Emotion statt Information

Einen Vortrag halten ist wie eine Reise, auf die du den Zuschauer mitnimmst. Auf dieser Reise will dieser Gefühle erleben und nicht mit trockenen Informationen gelangweilt werden. Vermeide es deshalb, deine Keynote wie eine Uni-Vorlesung zu gestalten.

Ansonsten wirst du dein Publikum schnell verlieren. Und für einen Speaker gibt es nichts Schlimmeres, als Zuschauer, die blind an ihm vorbei schauen. Deshalb gilt: Bringe in deine Keynote emotionale Elemente ein, denn so hältst du die Aufmerksamkeit hoch.

4. Kernbotschaft vermitteln

Viele Speaker neigen beim Vortrag halten zum Ausschweifen. Während sie einen Vortrag halten, springen sie von Thema zu Thema und verlieren dabei die Kernbotschaft aus den Augen. Die Folge: Der Zuschauer verliert die Orientierung und somit auch das Interesse am Vortrag.

Als Speaker ist es deshalb essentiell, einem roten Faden zu folgen, der zur Kernbotschaft hinleitet. Damit dir das gelingt, haben wir dir ein Workbook vorbereitet, dass du dir jetzt herunterladen kannst.

Gratis-Workbook: Klicke hier, um dir das Workbook "Keynote-Entwicklung" kostenlos herunterzuladen.

5. Geschenke & Anekdoten

Geschichten & Anekdoten gehören zu einer guten Keynote dazu. Diese machen Botschaften beim Vortrag halten greifbar und tragen zu einer besseren Identifikation mit den Inhalten bei. Aus diesem Grund solltest auch du spannende Geschichten & Anekdoten in deine Keynote einbauen, um deine Wirkung auf das Publikum spürbar zu verbessern.

Dabei kann es sich um eine persönliche Geschichte aus deiner Vergangenheit handeln, die dich besonders geprägt hat. Besonders beliebt sind “Zero-To-Hero-Stories”. Damit sind Geschichten gemeint, die den Weg von schweren Umständen hin zum Erfolg beschreiben.

6. What´s in for me?

Warum besuchen Menschen Vorträge & Seminare? Liegt es am Speaker? Mit Sicherheit! Allerdings gibt es auch einen anderen Grund. Die Zuschauer kommen vor allem deshalb, weil sie sich einen persönlichen Nutzen für das eigene Leben erhoffen.

Für einen Speaker ist es deshalb wichtig, sich beim Vortrag halten weniger durch die eigenen Erfolge zu profilieren. Stattdessen sollen die Probleme der Zuschauer in den Mittelpunkt gestellt und zufriedenstellende Lösungen präsentiert werden.

7. Keynote-Architektur

Eine gute Keynote folgt einer klaren Struktur. Hierbei kann man sich beim Vortrag halten an zahlreichen Methoden orientieren, die sich in der Praxis als effektiv erwiesen haben. Hier eine Beispiel-Methode: Die KAUB-Formel eignet sich vor allem für Anfänger, die erste Erfahrungen als Keynote-Speaker sammeln möchten.

Die KAUB-Formel

Kontaktphase: An dieser Stelle soll mit einem “Eisbrecher” eine Beziehung zum Publikum aufgebaut werden.

Aufmerksamkeitsphase: In dieser Phase wird das Publikum langsam zum Thema und den Kernbotschaften des Vortrages hingeleitet.

Unterrichtung: Hier beginnt der Hauptteil des Vortrages. Wichtige Informationen werden geteilt und mit passenden Übungen verdeutlicht.

Bekräftigung: Die Keynote endet mit der Bekräftigung der Kernbotschaften. Der Zuschauer wird dazu animiert, diese in die Praxis umzusetzen.

8. Publikums-Interaktion

Die Zeiten, in denen der Referent monoton am Rednerpult stand und seine Inhalte einfach nur runterratterte, sind vorbei. Heutzutage erwartet das Publikum mehr. Dieses sollte beim Vortrag halten von dem Speaker mit eingebunden werden. Welche Möglichkeiten du dazu hast, möchten wir dir jetzt verraten.

Fragen stellen: Als Keynote-Speaker kannst du das Publikum mit einbeziehen, indem du Fragen stellst. Wenn du besonders spontan bist, kannst du die Antworten aufgreifen und für den weiteren Verlauf verwenden.

Gruppen-Übungen: Eine Nähe zum Publikum baust du vor allem durch Übungen auf. Dabei kann es sich bspw. um eine Gruppenmeditation oder sonstige interaktive Elemente handeln.

1 zu 1 Demonstration: Du möchtest Inhalte beweisen, die möglicherweise skeptisch betrachtet werden? Dann demonstriere diese mit Übungen an den Teilnehmern.

9. Spannung machen

Sagt dir der Begriff “Infotainment” etwas? Dieser setzt sich aus den Begriffen Information und Entertainment zusammen. Zeitgenössische Speaker setzten beim Vortrag halten auf die Kombination dieser beiden Begriffe, weil sich auf diese Weise das Publikum am besten abholen lässt.

Aus diesem Grund ist es beim Vortrag halten wichtig, zwischendurch Stimmung im Publikum zu machen. Das gelingt dir bspw, indem du ein motivierenden Song in deine Keynote einbaust und so das Publikum animierst.

10. Mitmach-Übungen

Vorhin haben wir bereits erwähnt, wie wichtig es ist, das Publikum beim Vortrag halten einzubeziehen. An dieser Stelle möchten wir dir 3 weitere Mitmach-Übungen vorstellen, die sich in der Praxis als besonders effektiv bewährt haben.

Future Pacing: Hierbei handelt es sich um eine aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP) stammende Übung. Der Zuschauer wird hierbei auf eine Reise mitgenommen. Auf dieser soll ihm suggeriert werden, welche Gefühle und welches Leben ihm bevorsteht, wenn er die Inhalte aus dem Vortrag in die Praxis umsetzt.

Publikums-Rapport: Rapport ist ebenfalls ein Begriff aus dem NLP und meint hierbei die wechselseitige Verbindung zwischen zwei Menschen oder einer Personengruppe. Diese kann bspw. hervorgerufen werden, indem das Publikum untereinander Übungen ausführt, die einen Gemeinschaftssinn bewirken.

Geführte Meditation: Eine geführte Meditation während einer Keynote kann einen enormen Effekt auf das Publikum haben. Diese trägt dazu bei, dass sich das Publikum in eine positive Gefühlslage versetzt und so voller Motivation den Vortrag verlässt, um im Anschluss die referierten Inhalte in die Praxis umzusetzen.

11. Energielevel hochalten

Ein moderner Speaker ähnelt einem Entertainer. Letzterer zeichnet sich stets durch einen hohen Energielevel aus. Deshalb ist es auch für dich als Speaker beim Vortrag halten wichtig, über einen hohen Energielevel zu verfügen, der dazu beiträgt, dass du das Publikum mitreißt. Hier 3 kurze Tipps, wie du auf der Bühne mehr Power bringst.

Musik: Erstelle eine Playlist mit Liedern, die dich pushen und deine Energiereserven anzapfen. Dabei kann es sich beispielsweise um Lieder handeln, mit denen du positive Erlebnisse verbindest.

Sport: Keine Sorge! Du musst vor einer Keynote keinen Marathon laufen. Es reicht vollkommen aus, wenn du kurz vorher einige Gymnastik-Übungen ausführst oder auf der Stelle läufst. So schüttest du etwas Adrenalin aus und treibst deinen Energielevel voran. Beim Vortrag halten wirst du dann merken, dass du über wesentlich mehr Power verfügst.

Der innere Kinofilm: Stell dir vor, wie es sich anfühlt, wenn du die Bühne betrittst und das Publikum dir applaudiert. Bestimmt löst allein diese Vorstellung in dir Energie aus, die du dann für deinen realen Auftritt effektiv nutzen kannst.

12. Die Macht der Stimme

Die Stimme gehört beim Vortrag halten zu den wichtigsten Werkzeugen eines Speakers. Diese muss gezielt eingesetzt werden, um den größtmöglichen Effekt auf den Zuschauer zu erwirken. Hierbei ist es wichtig, dass man ruhig und bedacht spricht, sodass sich wichtige Schlüsselbegriffe und Kernbotschaften besser im Bewusstsein der Zuschauer verankern.

13. Pausen gezielt nutzen

Beim Vortrag halten, ist es wichtig, Pausen gezielt zu nutzen. Pausen tragen dazu bei, dass wichtige Inhalte und Botschaften besser vom Publikum aufgenommen und verinnerlicht werden. Hierbei sollte man allerdings unbedingt darauf achten, dass Pausen genau passen, da der Vortrag ansonsten eher abgehackt wirkt.

14. Sprechtempo beachten

Neben Pausen ist beim Vortrag halten auch das Sprechtempo zu beachten. Viele Speaker machen den Fehler und rattern ihren Vortrag einfach runter, weil sie Angst haben, einen Fehler zu machen. Es ist allerdings vollkommen in Ordnung, wenn eine Keynote nicht zu 100% perfekt abläuft. Wichtiger ist es, authentisch zu bleiben und nicht wie ein Roboter zu wirken.

15. Körpersprache gezielt nutzen

Der gezielte Einsatz von Körpersprache beim Vortrag halten ist ebenfalls immens wichtig, wenn man eine Botschaft gezielt vermitteln möchte. In diesem Zusammenhang sollte der Speaker vor allem auf eine selbstbewusste Körperhaltung achten. Dabei sollten die Schultern nach hinten durchgedrückt sein und die Brust nach vorne gepresst. Auf diese Weise wirkt man präsenter und nimmt die Bühne besser ein.

16. Powerpoint vs. Freistil

Powerpoint vs. Freistil beim Vortrag halten? An diesem Punkt scheiden sich die Geister. Während die Einen auf den Freistil schwören, sind die Anderen davon überzeugt, dass eine Powerpoint unglaublich wichtig ist, um die gewünschte Botschaft besser kommunizieren zu können. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Du solltest hierbei ein gesundes Mittelmaß finden und es mit Folien nicht übertreiben.

17. Bühnenbild gestalten

Wie sieht die Bühne eines modernen Speakers aus? Soll er beim Vortrag halten über Requisiten verfügen? Auch hier genießt du im Grunde absolute Freiheit. Wichtig ist nur, dass du die Bühne nicht mit zahllosen Requisiten überlädtst. Denn schließlich handelt es sich bei einer Keynote nicht um ein Theaterstück. Solltest du also Requisiten verwenden, dann sollten diese in einem Bezug zur Keynote stehen.

18. Hilfsmittel verwenden

Solltest du beim Vortrag halten Hilfsmittel verwenden und wenn ja, welche? Auch hier genießt du als Speaker absolute Freiheit. Du entscheidest selbst darüber, ob du frei sprechen oder doch lieber eine Powerpoint-Präsentation nutzen möchtest. Solltest du dich für Letzteres entscheiden, denke unbedingt an einen Klicker. Auf diese Weise hast du die Kontrolle über die Folien und musst nicht auf das richtige Timing eines Technikers hoffen. Natürlich kannst du auch exotische Hilfsmittel wie Instrumente oder Sportgeräte benutzen, wenn diese zu deinen Inhalten passen und deine Kernbotschaft untermalen.

19. Plot-Twist einbauen

Viele Keynotes sind beim Vortrag halten vorhersehbar. Das hat damit zu tun, dass sich viele Keynote-Speaker gegenseitig kopieren. Auf diese Weise geht vor allem die Individualität verloren. Deshalb ist es vor allem vorteilhaft, Plot-Twists in die Keynote einzubauen und den Zuschauer mit etwas Unerwartetem zu überraschen. So hebst du dich als Speaker vom Durchschnitt ab und positionierst dich als führender Experte.

20. Der Überraschungsmoment

Wie kann ein Überraschungsmoment beim Vortrag halten aussehen? Beispielsweise kannst du einer offensichtlichen Geschichte eine unerwartete Wendung geben. Oder du kannst eine scheinbar persönliche Geschichte auf das Publikum spiegeln, sodass sich das Publikum in dieser wiedererkennt. Oder du kannst die Zuschauer mit einer provokanten Frage in eine neue Richtung lenken, um deren Aufmerksamkeit zu gewinnen. Überlege dir am besten gleich 3 Überraschungsmomente und schreibe diese gerne als Kommentar in den Artikel. Wir sind sehr gespannt, was dir einfällt. Oder hast du vielleicht ein ganz besonderen Überraschungsmoment, den du beim Vortrag halten in der Vergangenheit benutzt hast?

21. Fehler gehören dazu

Es ist vollkommen richtig, seine Keynote bis ins letzte Detail auswendig gelernt zu haben. Allerdings sollte man nicht krampfhaft darauf achten, keine Fehler zu machen. Denn Fehler gehören zum Leben eines Keynote-Speakers dazu und machen die Keynote selbst und dich als Person wesentlich authentischer. Oder um es auf den Punkt zu bringen: Die Welt wird nicht untergehen, wenn du dich beim Vortrag halten einmal versprichst oder vom Skript abweichst. Einen Vortrag halten heißt also nicht perfekt zu sein, sondern den Mut zu haben, sich auch hin und wieder kleine Fehler zu erlauben.

22. Richtig bewegen

Wie bewegt sich ein Speaker beim Vortrag halten? Steht er regungslos auf der Bühne oder bewegt er sich von Spot zu Spot? Hier lautet die Antwort: Die Mischung macht’s! Wenn es darum geht, tiefgründige Botschaften zu vermitteln, dann solltest du dich mitten auf die Bühne stellen, deine Stimme senken und dein Sprechtempo verlangsamen. Möchtest du wichtige Informationen schnell hintereinander kommunizieren, dann kannst du dich von links nach rechts auf der Bühne bewegen. Die Amerikaner nennen diese Vorgehensweise “Tiggern”.

23. Humor hilft

In der Vergangenheit waren Vorträge langatmig, trocken und vollkommen uninteressant. Bestimmt hast auch du solche Vorträge schon mitbekommen. Wenn du studiert hast, wirst du solche Vorträge noch aus Uni-Zeiten kennen.

Gerade wenn es um komplizierte Sachverhalte geht (bspw. Technik) besteht die Gefahr, dass ein Vortrag langweilig wird. Mit etwas Humor oder einem passenden Witz, kannst du die Thematik lockern und so die Aufmerksamkeit des Publikums gewinnen. Auf diese Weise kannst du einen Vortrag halten, der in Erinnerung bleibt. Und das ist letztendlich genau das, was du als Speaker möchtest.

24. Sei authentisch

Authentizität ist der Schlüssel zum Erfolg. Das Publikum merkt, ob du echt bist oder dich verstellst. Bleib deshalb deiner Linie treu und versuche, das Publikum auf natürliche Weise von dir zu überzeugen.

Denn wenn du authentisch bist, bleibst du in den Köpfen der Menschen in Erinnerung. Sie werden sich an deine Individualität erinnern. Und das wiederum wird dazu führen, dass du dich aus der grauen Masse des Durchschnitts abhebst. Sobald du deinen nächsten Vortrag halten musst, solltest du vor allem diesem Punkt besondere Aufmerksamkeit schenken.

25. Üben, üben, üben!

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Selbst Top-Speaker wie Tobias Beck, Dr. Stefan Frädrich oder Michael Rossié nehmen sich stets ausreichend Zeit, um ihre Reden entsprechend vorzubereiten. Wenn sie einen Vortrag halten, ist nichts dem Zufall überlassen.

Das Ergebnis ist stets ein Bühnenauftritt, der in Erinnerung bleibt. Und deshalb gilt auch für dich: Üben, bis die Keynote sitzt! Wenn du dir noch unsicher bist, wie du deine Keynote aufbauen kannst, dann lade dir jetzt hier unser Keynote-Workbook kostenlos herunter.

Vortrag halten: 25 Tipps für Speaker, mit denen du die Qualität deiner Keynote verbesserst

In diesem Artikel haben wir dir insgesamt 25 praxisbewährte Tipps vorgestellt, die du nutzen kannst, um die Qualität deiner Keynote zu verbessern. Mit den Tipps aus diesem Artikel wird es dir gelingen, dein Publikum zu faszinieren und einen größeren Mehrwert zu liefern. Wenn du deinen nächsten Vortrag halten musst, wirst du bestens vorbereitet sein. Garantiert!

Welcher der Tipps hat dir am besten gefallen? Hast du vielleicht noch andere Tipps, die du auf der Bühne nutzt und die besonders gut funktionieren? Wenn du einen Vortrag halten musst, worauf achtest du besonders? Teile deine Ideen gerne mit uns in den Kommentaren. Wir freuen uns sehr über weitere Anregungen.

Wenn du selber Keynote-Speaker werden, demnächst einen Vortrag halten möchtest oder einfach nur deine Rhetorik verbessern möchtest, dann kannst du dir hier kostenlos unser Workbook über Keynote-Speaker herunterladen.

Gibt es Branchen, die für eine Keynote Präsentation besonders gut geeignet sind?

In diesem Artikel möchten wir euch die 5 beliebtesten Branchen verraten, die für Keynote Speaking besonders gut geeignet sind.

Du solltest jetzt vor allem dann weiterlesen, wenn du Keynote Präsentationen in Zukunft verstärkt für den beruflichen Kontext nutzen möchtest. Denn mit einer gut ausgearbeiteten Keynote gewinnst du mehr Neukunden und etablierst dich als Experte auf dem Markt.

Darüber hinaus haben wir dir in diesem Artikel ein ganz besonderes Video vorbereitet. Dieses findest du am Ende dieser Seite. In diesem verrät dir Rene Borbonus, wie du durch die Kraft der Rhetorik Menschen bewegen kannst.

Wenn du bisher keine Erfahrung als Keynote Speaker sammeln konntest, möchten wir dir an dieser Stelle den Einstieg erleichtern. Und deshalb kannst du dir jetzt hier unser kostenloses Workbook “Keynote Entwicklung” herunterladen.

Diese 5 Branchen eignen sich besonders gut für eine Keynote Präsentation

1. Unternehmer & Selbstständige

,,Wenn du dein Unternehmen nicht antreibst, wird der Markt dich und dein Unternehmen austreiben.” - Bertie Forbes

Wenn Steve Jobs vor seine Mitarbeiter trat, tobte das Publikum. Und das war kein Zufall. Der beliebte Apple-CEO legte großen Wert auf Kommunikation. Er bereitete sich auf jede Keynote Präsentation penibel vor.

Was war der Grund dafür? Warum investierte er mehrere Monate, um die perfekte Keynote Präsentation zu entwickeln? Die Antwort: Steve Jobs war bewusst, wie wichtig es war, seine Mitarbeiter auf eine gemeinsame Vision einzuschwören.

Deutsche Unternehmer legen auf diesen Punkt selten Wert. Das hat zur Folge, dass ihre Angestellten sich nicht mit dem Unternehmen identifizieren. Und das wiederum führt dazu, dass die Mitarbeiter selten ihre volle Leistung abrufen.

Für deutsche Unternehmer wäre es aus 2 Gründen ratsam, eine Ausbildung zum Keynote Speaker ins Auge zu fassen. Einerseits schwört man die Mitarbeiter auf eine gemeinsame Vision ein. Und andererseits wird so die Brand des Unternehmens gestärkt.

2. Führungskräfte & Manager

,,Führung ohne Rücksicht auf Emotionen ist wie Segeln ohne Rücksicht auf den Wind.” - Rainer Karius

Nicht nur Unternehmer & Selbstständige sind auf rhetorische Fähigkeiten angewiesen. Auch Führungskräfte und Manager stehen immer häufig auf der Bühne. Diese teilen dann beispielsweise wichtige Informationen mit der Belegschaft. Eine Keynote Präsentation ist dafür der perfekte Weg.

Denn als Führungskraft oder Manager steht man in der Pflicht, die jeweilige Abteilung am Laufen zu halten. Und wenn dir das nicht gelingt, klopft der Geschäftsführer zuerst an deine Tür. Denn du bist derjenige, der für die Resultate deiner Abteilung geradestehen muss.

Was ist der Grund dafür, dass die meisten Führungskräfte und Manager ihre Ziele nicht erreichen? Fehlt es ihnen an Führungskompetenz? Mangelt es ihnen an Fachkompetenz? Oder vielleicht eher doch an rhetorischen Fähigkeiten?

Unser Tipp: Warum hältst du als Führungskraft oder Manager nicht jede Woche eine kurze Keynote Präsentation in deinem Team? Auf diese Weise gelingt es dir, deine Mitarbeiter zu motivieren. Und das wiederum führt zu besseren Resultaten im Unternehmen.

3. Trainer & Coaches

,,Man kann eine Menschen nichts lehren. Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.” - Galileo Galilei

Trainer & Coaches stehen ständig mit Menschen im Austausch. Entweder in einem 1 zu 1 Coaching, einem Seminar oder mit einer Keynote Präsentation auf der Bühne. Insbesondere Letzteres scheint für viele eine große Herausforderung zu sein.

Denn auf der Bühne geht es darum, innerhalb weniger Minuten Menschen von der eigenen Botschaft zu überzeugen. Es geht darum, seinem Publikum innerhalb weniger Momente eine Erkenntnis mit auf den Weg zu geben, die das Leben besser macht.

Deshalb können wir gerade Trainern & Coaches eine Ausbildung zum Speaker ans Herz legen. Denn auf diese Weise verbreitest du nicht nur deine Botschaft. Darüber hinaus erweiterst du deinen Bekanntheitsgrad erheblich.

Coaches wie Tobias Beck, Suzanne Grieger-Langer oder Dr. Stefan Frädrich haben es vorgemacht. Mit ihren Auftritten auf der großen Bühne haben sie sich einen Namen in der Szene gemacht und sind so umso erfolgreicher geworden.

4. Idealisten & Weltverbesserer

,,Idealist sein heißt Kraft haben für andere.” - Georg Freiherr von Hardenberg

Hast du eine wichtige Botschaft? Möchtest du die Welt ein Stück besser machen? Stehst du vielleicht für eine wichtige Sache ein, die du mit der Welt teilen möchtest? Dann wird dich dein Weg nicht um eine Keynote Präsentation herum führen.

Fakt ist: Bekannte Idealisten & Weltverbesserer wie Mahatma Gandhi, John F. Kennedy oder Barack Obama waren herausragende Speaker. Sie konnten sich auf die Bühne stellen und mit einer Keynote Präsentation Massen bewegen.

Wenn auch du deine Botschaft mit der Welt teilen möchtest, dann wirst du den Weg auf die große Bühne gehen müssen. Vielleicht führt dich dein Weg in die Politik oder aber auch in eine gemeinnützige Organisation.

Überall dort, wo es mit Sprache zu überzeugen gilt, musst du aus der Masse hervorstechen. Ansonsten gehst du im Durchschnitt unter. Eine Keynote Präsentation ist hinsichtlich dessen ein effektiver Weg, um sich von der Masse abzuheben.

5. Lehrer, Dozenten & Professoren

,,Es ist ein Beweis hoher Bildung, die größten Dinge auf die einfachste Art zu sagen.” - Ralph Waldo Emerson

Erinnerst du dich noch an deine Schulzeit? Wie oft hast du im Unterricht gesessen und dir gedacht: ,,Mensch, wann ist die Stunde endlich vorbei?” Wie oft hast du auf dein Smartphone geschaut und nichts vom Unterricht mitgenommen?

Gerade für Lehrer, Dozenten & Professoren ist es wichtig, über außerordentliche rhetorische Fähigkeiten zu verfügen. Denn diese stehen jeden Tag vor Menschen und versuchen, diesen Wissen zu vermitteln.

Bedauerlicherweise wird Wissen in unseren Bildungseinrichtungen eher trocken vermittelt. Schüler und Studenten verbringen mehr Zeit mit ihrem Sitznachbarn als gespannt der Person an der Tafel zuzuhören.

Wenn auch du einen Beruf ausübst, in dem du Wissen vermittelst, dann ist es auch für dich ratsam, deine Rhetorik zu verbessern. Denn als Bildungsbeauftragter stehst du quasi jeden Tag auf der Bühne und hältst eine Keynote Präsentation, die etwas bewirken soll.

6. Ein kleiner Bonus für dich

Bestimmt denkst du dir jetzt: Unternehmer, Coaches & Führungskräfte – Klar, dass die den Weg auf die große Bühne gehen. Doch was ist mit den einfachen Angestellten, die in einem “normalen” Job tätig sind? Können auch diese den Weg auf die große Bühne gehen?

Die Antwort ist ein lautes: Ja! Handwerker, Krankenschwestern, Versicherungsvertreter und Bankangestellte haben ebenfalls interessante Geschichten, die es zu erzählen gilt. Denn hinter jedem Mensch steckt eine interessante Story.

Und diese Story kannst auch du in eine effektive Keynote Präsentation hüllen. Der beste Beweis dafür sind die vielen unterschiedlichen Menschen verschiedener Berufsgruppen, die bereits auf der Bühne von Greator standen.

Und deshalb sind wir uns sicher, dass auch du das Potential hast, um mit deiner Geschichte bei einer Keynote Präsentation zu überzeugen. Wenn du also das Gefühl hast, eine ganz besondere Botschaft mit der Welt zu teilen, dann solltest du die Initiative ergreifen.

Keynote Präsentation: Ein Beispiel für die Kraft der Rhetorik

Rhetorik ist die Fähigkeit, mit der sich Massen bewegen lassen. Bedauerlicherweise bilden viele Menschen diese Fähigkeit nicht aus. Sie glauben, Rhetorik sei ein Talent, welches man nicht erlernen kann.

Das ist falsch! Rhetorik ist erlernbar. Wichtig ist lediglich zu wissen, worauf es ankommt. Der Rest ist Training. Jeder bekannte Speaker wird dir diese Aussage bestätigen. Auch ein Steve Jobs übte seine perfekte Keynote Präsentation über mehrere Monate, bis diese auf den Punkt genau saß.

Welche Kraft Rhetorik hat, verrät dir René Borbonus im folgenden Video. Schaue dir das Video jetzt an und lass dich inspirieren. Denn wir sind uns sicher – Auch in dir steckt ein erfolgreicher Speaker mit einer wichtigen Botschaft.

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Fazit: Mit einer gelungenen Keynote Präsentation bringst du deine Vision auf die Schnellstraße des Erfolgs

In diesem Beitrag haben wir dir 5 Bereiche vorgestellt, in denen eine Keynote Präsentation besonders wichtig ist. Hast du dich in einem dieser Bereiche wiedergefunden? Hier findest du alle Bereiche nochmal auf einen Blick zusammengefasst:

1. Unternehmer & Selbstständige
2. Führungskräfte & Manager
3. Trainer & Coaches
4. Idealisten & Weltverbesserer
5. Lehrer, Dozenten & Professoren
6. Verleih deiner Branche den Durchbruch

Auch du möchtest auf die Bühne? Vielleicht sogar auf die Bühne von Greator? Dann mache jetzt den ersten Schritt und lade dir unser Workbook über Keynote-Speaking herunter. Dort erfährst du, was du beim Entwerfen deiner ersten Keynote Präsentation beachten musst.

Was ist der häufigste Grund dafür, dass Menschen Speaker werden möchten? Ist es das Geld? Der Ruhm? Der tosende Applaus, wenn der Vorhang fällt? Mit Sicherheit sind auch das häufig Gründe, weshalb Menschen Speaker werden möchten.

Oftmals steht allerdings eine persönliche Motivation hinter Speaking. Denn viele bekannte Speaker wie Dr. Martin Luther King, John F. Kennedy, Nelson Mandela, Steve Jobs oder Willy Brandt waren Idealisten, die die Welt zu einem besseren Ort machen wollten.

Welche Motivationen Menschen dazu bewegen, den Weg auf die große Bühne zu gehen, möchten wir dir in diesem Artikel verraten. Solltest du dich eher dafür interessieren, welche Vorteile dir Keynotes im beruflichen Kontext bringen, haben wir dir HIER einen weiteren Artikel vorbereitet, den du dir anschließend gerne durchlesen kannst.

Die 5 häufigsten Gründe, warum Menschen Speaker werden

1. Mach die Welt ein Stück besser

,,Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.” - Mahatma Gandhi

Hast du eine wichtige Botschaft, die du mit der Welt teilen möchtest? Bist du ein Idealist, der auf Missstände hinweisen, Ungerechtigkeit bekämpfen und die Welt zumindest ein kleines Stück besser machen möchte? Möchtest du deshalb Speaker werden?

Wenn das der Fall ist, dann ist für dich eine Karriere als Keynote-Speaker ein Weg, um dieses Ziel zu erreichen. Denn von der Bühne aus hast du die Möglichkeit, eine Delle ins Universum zu schlagen. Viele berühmte Persönlichkeiten haben auf diese Weise bereits die Welt verändert und ihre Spuren hinterlassen.

Mit Sicherheit kommt auch dir Dr. Martin Luther Kings “I have a Dream”-Rede in den Sinn, wenn du an bekannte Reden denkst. Wenn du dich für Technik interessierst, ist dir mit hoher Wahrscheinlichkeit die legendäre Einführung des iPhones durch Steve Jobs in Erinnerung geblieben.

Auch du hast, ob im kleinen oder großen Wirkungskreis die Möglichkeit, durch die Kraft der Worte die Welt zumindest ein kleines Stück besser zu machen. Wenn du also eine wichtige Botschaft hast, von der die Welt erfahren soll, dann solltest du die Möglichkeiten nutzen, Speaker werden und eine Delle ins Universum schlagen.

2. Erzähl deine Geschichte

,,Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen.” - Anton Bruckner

Hast du eine besondere Geschichte, die du mit der Welt teilen möchtest? Hast du in der Vergangenheit vielleicht einen schlimmen Schicksalsschlag hinnehmen müssen, der dich aus der Bahn geworfen hat?

Hast du diesen schlimmen Schicksalsschlag auf eine bestimmte Weise überwunden und so wieder ins Leben zurückgefunden? Möchtest du diese Geschichte mit anderen Menschen teilen, die derzeit in einer persönlichen Lebenskrise feststecken und nach einem Ausweg suchen?

Wenn das der Fall ist und du anderen Mensch Mut machen möchtest und dir dafür rhetorische Fähigkeiten aneignen möchtest, dann möchten wir dich auf deinem Weg zum Speaker unterstützen.

Damit du schon heute loslegen kannst, haben wir für dich ein kostenloses Workbook über Keynote-Entwicklung vorbereitet, das du dir jetzt herunterladen kannst. Hier kannst du dir das Workbook herunterladen.

3. Verbessere deine Rhetorik

,,Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist der gleiche wie zwischen einem Blitz und einem Glühwürmchen.” - Mark Twain

Immer mehr Menschen verschiedener Berufsgruppen haben erkannt, wie wichtig rhetorische Fähigkeiten sind, um die gewünschte Botschaft effektiv zu verbreiten. Es verwundert also nicht, dass sich Rhetorik-Seminare seit Jahren zunehmender Beliebtheit erfreuen.

Dort finden sich neben Managern, Selbstständigen, Führungskräften, Coaches, Lehrern und Politikern zahlreiche weitere Berufsgruppen zusammen, um ihre rhetorischen Fähigkeiten auf ein hohes Niveau zu bringen.

Diese Menschen haben erkannt: Wer Sprache gezielt nutzen kann, der erhöht spürbar seinen Wirkungskreis und eröffnet sich auf diese Weise zudem den Weg in die Herzen und Köpfe der Menschen. Diese Erkenntnis ist einer der häufigsten Gründe, warum Menschen Speaker werden wollen.

4. Verlasse deine Komfortzone

,,Angst lässt uns nicht im Jetzt, sondern im Vielleicht leben. Letzten Endes lässt sie uns gar nicht leben.” - Christoph Marzi

Erinnerst du dich daran, als du während deiner Schulzeit oder im Studium einen Vortrag halten musstest? Das war ein unangenehmes Gefühl, oder? Wahrscheinlich ist dir damals das Herz vor lauter Aufregung regelrecht in die Hose gerutscht.

Was war der Grund dafür? Die Antwort: Du warst außerhalb deiner Komfortzone und dort fühlt man sich für gewöhnlich unwohl. Das Problem – In manchen Berufszweigen ist es allerdings unausweichlich, regelmäßig vor größeren Menschenmengen zu sprechen und diese mit Sprache von den eigenen Inhalten zu überzeugen.

Oder was glaubst du, wie weit ein Manager, Selbstständiger, eine Führungskraft, ein Lehrer oder Politiker kommen würde, wenn er nicht regelmäßig aus seiner Komfortzone treten und seine rhetorischen Fähigkeiten verbessern würde?

Wenn auch du aus beruflichen Gründen ständig mit Menschen zu tun hast, dafür aus deiner Komfortzone treten und deine rhetorischen Fähigkeiten verbessern musst, dann ist eine Ausbildung zum Speaker für dich goldrichtig.

Am Ende wirst du mehr über Selbstbewusstsein verfügen, dein volles Potential entfalten und bei öffentliche Veranstaltungen zukünftig souverän bestehen.

5. Hilf Anderen zu wachsen

,,Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.” - Galileo Galilei

Oft wird beklagt: ,,Die da draußen reden nur Blödsinn und verbreiten gefährliches Halbwissen.” Ja, du hast recht! Dort draussen wird wirklich viel Unfug und Schwachsinn verbreitet. Viele Branchen leiden darunter.

Echte Experten, die über wirklich nützliches Wissen verfügen, kommen erst gar nicht zu Wort. Stell dir allerdings vor, wie es wohl wäre, wenn die echten Experten (von denen du wahrscheinlich einer bist) über außerordentliche rhetorische Fähigkeiten verfügen würden. Stell dir vor, du würdest Speaker werden und mit deinem Wissen das Leben tausender Menschen verbessern. Das wäre ein geniales Gefühl, oder?

Wenn du deinem Expertenwissen durch außerordentliche Fähigkeiten zu mehr Nachklang verhelfen könntest, würdest du anderen Menschen beim Wachsen helfen können.

Interview mit dem Kommunikationsexperten Michael Rossié - Wie du mit Worten begeisterst

Michael Rossié gehört zu den renommiertesten Rhetorik-Experten im deutschsprachigen Raum. Seit über 25 Jahren steht er auf der Bühne, hilft Selbstständigen, Führungskräften, Managern und Coaches dabei, ihre Rhetorikfähigkeiten zu verbessern.

Wir konnten Michel für ein spannendes Interview mit Dr. Stefan Frädrich gewinnen. Dort verrät dir Michael Rossié, wie du Speaker werden und durch die Kraft der Worte dein Publikum begeistern kannst.

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Fazit: Auch du kannst Speaker werden und Einfluss auf die Welt nehmen

In diesem Artikel haben wir dir die 5 häufigsten Gründe genannt, weshalb sich Menschen verschiedener Berufsgruppe dazu entscheiden, den Weg auf die große Bühne zu gehen. Hier haben wir die Gründe nochmal zusammengefasst:

1. Mach die Welt ein Stück besser
2. Erzähl deine Geschichte
3. Verbessere deine Rhetorik
4. Verlasse deine Komfortzone
5. Hilf anderen zu wachsen

Auch du möchtest Speaker werden und erste Schritte in diese Richtung gehen? Dann mache heute den Anfang und setzte den Grundstein für deine Karriere als Speaker. Dafür haben wir dir ein Workbook zum Thema Speaking vorbereitet, das du dir jetzt kostenlos herunterladen kannst.

Wie hat dir dieser Artikel aus unserer Keynote-Speaker-Reihe gefallen? Konntest du interessante Informationen gewinnen, die dich auf deinem Weg zum Speaker unterstützen?

Zudem kannst du diesen Beitrag gerne mit Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen teilen, die sich für das Thema Keynote-Speaking interessieren und den Weg auf die große Bühne gehen möchten.

Immer mehr Unternehmer, Selbstständige und Coaches wagen den Weg auf die große Bühne. Doch was ist der Grund dafür? Geht es ihnen um Prestige? Geht es darum, eine Botschaft in die Welt hinauszutragen? Das sind einerseits sicherlich beliebte Motive.

Andererseits haben immer mehr Selbstständige, Unternehmer und Coaches erkannt, dass eine Ausbildung zum Speaker den Erfolg des eigenen Business beschleunigen kann. Im großen Stil hat es vor allem der Apple-Gründer Steve Jobs vorgemacht.

Mit seinen mittlerweile legendären Bühnenauftritten hat er Apple zu weltweitem Ruhm verholfen. Genau an diesem Punkt kannst auch du ansetzen und die Bühne nutzen, um deinem Business zu mehr öffentlicher Präsenz zu verhelfen.

Welche Vorteile sich für dich aus einer gelungenen Ausbildung zum Speaker ergeben, möchten wir dir in diesem Artikel verraten. Zudem erhältst du von uns ein kostenloses Workbook geschenkt, mit dem du deine erste Keynote planen und umsetzen kannst.

Lies daher jetzt weiter und erfahre mehr!

Welche Vorteile sich für dich aus einer gelungenen Ausbildung zum Speaker ergeben, möchten wir dir in diesem Artikel verraten. Zudem erhältst du von uns ein kostenloses Workbook geschenkt, mit dem du deine erste Keynote planen und umsetzen kannst.

Lies daher jetzt weiter und erfahre mehr!

Speaker

Ausbildung zum Speaker: Die 5 größten Vorteile einer Keynote für dein Business

Vorteil 1: Positioniere dich als Experte

,,Schwache Marken machen Kundenwerbung, für starke Marken machen Kunden Werbung.” - Karsten Kilian

Wenn du die Business Factory schon länger verfolgst, dann weißt du, dass Positionierung das Fundament für unternehmerischen Erfolg ist. Ohne eine spitze Positionierung wirst du
in der breiten Masse untergehen. Das sind die harten Fakten.

In diesem Zusammenhang ist eine Ausbildung zum Speaker ein effektiver Hebel. So kannst du zeigen, wofür du als Selbstständiger, Unternehmer oder Coach stehst. Du kannst deine Botschaft in die Welt hinaustragen und potentiellen Kunden klarmachen, warum sie sich für deine Produkte und Dienstleistungen entscheiden sollten.

Vorteil 2: Hebe dich von der Konkurrenz ab

,,In der Liga, in der wir spielen, gibt es eben nur zwei Plätze: den Sieger und den Verlierer.” - Harold Arthur Polling

Mit einer klaren Positionierung hebst du dich deutlich von der Konkurrenz ab und entwickelst ein unvergleichbares Alleinstellungsmerkmal. Auf diese Weise wirst du zur Nr.1-Marke in deiner Branche und etablierst dich als führender Experte.

Das verschafft dir einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Bestehende oder aufkommende Mitbewerber werden es schwer haben, sich Marktanteile anzueignen. Dieser Vorsprung ermöglicht es dir als Unternehmer neue Wege zu gehen und dein Business zu skalieren.

Vorteil 3: Erhöhe deine Reichweite

,,Wachstum durch Markenvertrauen.” - Reinhard Zinkann

Stell dir vor, du hast eine Ausbildung zum Speaker absolviert. Nun stehst du auf der Bühne von GEDANKENtanken und hältst eine spannende Keynote vor tausenden begeisterten Zuhörern. Zudem wird dein Vortrag aufgezeichnet und auf dem YouTube-Channel von GEDANKENtanken hochgeladen.

Was glaubst du, welchen Effekt dieses aufgezeichnete Video auf deine Karriere haben wird? Ganz einfach: Immer mehr Menschen werden es sehen und auf dich aufmerksam werden. Auf diese Weise haben bereits mehrere Speaker den nächsten Karriereschritt geschafft.

Vorteil 4: Gewinne automatisch Neukunden

,,Wer nicht automatisch neue Kunden gewinnt, ist falsch positioniert.” - Peter Sawtschenko

Hier kommt simple Mathematik ins Spiel: Je mehr Menschen dich kennen, desto mehr Kunden wirst du gewinnen. Eine Keynote zu halten bedeutet demnach auch Marketing
für das eigene Unternehmen zu machen.

Derzeit erlebt der Speaking-Markt in Deutschland einen regelrechten Boom. Immer mehr Selbstständige, Unternehmer und Coaches haben das erkannt. Glücklicherweise finden
sich immer mehr Bühnen, auf denen du dich erfolgreich präsentieren kannst.

Vorteil 5: Bekomme mehr Sympathie vom Team

,,Das Thema Marke muss in den Köpfen aller Mitarbeiter sein – sonst funktioniert es nicht.” - Claus Hipp

Hast du in deiner Jugend jemals Fußball gespielt? Und erinnerst du dich noch daran, als dein Trainer in der Halbzeitpause eine flammende Rede hielt, weil ihr mit 0:2 im Rückstand ward? Dein Trainer hatte wahrscheinlich keine Ausbildung zum Speaker.

Und trotzdem ist deine Mannschaft anschließend voller Motivation auf den Platz zurück gegangen und hat das Spiel noch gedreht. Einen ähnlichen Effekt kann eine Keynote für dein eigenes Unternehmen bedeuten.

Auf diese Weise schwört man die Belegschaft auf ein gemeinsames Ziel und eine gemeinsame Vision ein. Das hat zur Folge, dass die Belegschaft bereit ist, die Extrameile
zu gehen und das Beste aus sich herausholt.

Solche Keynotes sind gerade im amerikanischen Raum bei Unternehmen sehr beliebt. Tim Cook (Apple), Elon Musk (Tesla) und Jeff Bezos (Amazon) treten regelmäßig vor ihre Mitarbeiter, um diese mit motivierenden Reden auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören.

Warum also auch nicht du? Gerade in Deutschland, wo die unternehmerische Landschaft ziemlich verstaubt wirkt und die Mitarbeiter oftmals ungern zur Arbeit gehen, ist es ratsam, neue Wege zu gehen, damit das eigene Unternehmen wächst.

Best Practice: Tobias Beck – Sein Weg zum Top-Speaker

Bisher haben wir in diesem Artikel viel über Apple und andere amerikanische Unternehmen gesprochen. Doch auch auf Bundesebene und selbst in kleineren Nischen kannst du mit Keynotes durchschlagenden Erfolg feiern.

Bestimmt hast auch du schon auf dem YouTube-Channel von GEDANKENtanken eine Keynote von Tobias Beck gesehen. Tobi ist mittlerweile ein bekanntes Gesicht in der Welt der Speaker. Doch das war nicht immer so.

Noch vor wenigen Jahren war Tobi relativ unbekannt. Zwar galt er in kleinen Kreisen als Geheimtipp. In der breiten Masse kannte man ihn jedoch nicht. Als er sich schließlich dazu entschieden hatte, den Weg auf die große Bühne zu gehen, ist sein Business regelrecht explodiert.

Und das gelang ihm mit nur EINER Keynote. Diese haben wir dir im Folgenden verlinkt und du kannst sie dir jetzt gerne anschauen. Mittlerweile hat Tobis erste Keynote auf dem Channel von GEDANKENtanken nahezu 1.000.000 Million Aufrufe.

Das Ergebnis steht für sich. Schau dir das Video am besten selbst an und überzeuge dich aus erster Hand, was eine Ausbildung zum Speaker für deine Karriere bedeuten kann. Hier findest du die Keynote:

YouTube video

Fazit: Eine Ausbildung zum Speaker ist der Turbo für dein Business

In diesem Artikel haben wir dir 5 Vorteile genannt, die sich aus einer Ausbildung zum Speaker für dein Business ergeben. Hier haben wir dir nochmal alle Punkte zusammengefasst:

  1. Positioniere dich als Experte
  2. Hebe dich von der Konkurrenz ab
  3. Erhöhe deine Reichweite
  4. Gewinne automatisch Neukunden
  5. Bekomme mehr Sympathie im Tema

Du möchtest mehr über Keynote-Speaking erfahren? Dann lade dir jetzt kostenlos unser Workbook über Speaking herunter und entwerfe deine erste Keynote. Gratis-Workbook: Klicke hier, um dir das Workbook "Keynote-Entwicklung" kostenlos herunterzuladen.

Stell dir vor, du reichst jemandem bei einem Geschäftsmeeting die Hand. Kannst du dir vorstellen, wie deine Handstellung dabei aussieht? Ist dein Handrücken nach oben oder nach unten gerichtet? Die Stellung deiner Hand sagt viel über deine Wirkung aus: Ist dein Handrücken nach oben gerichtet ist, bist du der dominante Part. Wenn er hingegen nach unten gerichtet ist, nimmt dein Gegenüber mit hoher Wahrscheinlichkeit die dominante Rolle ein. Deine Körpersprache und deine Wirkungskompetenz sind stark miteinander verbunden.

Die gute Nachricht: Beides kann man trainieren. Jede negative Eigenschaft, die du dir im Laufe der Zeit angeeignet hast und die deine Wirkungskompetenz mindert, kannst du ablegen. Monika Matschnig: „Manche Körpersprache-Experten erklären einem, was man nicht machen sollte. Doch dann legen die Menschen ihren Fokus nur auf ihre Haltung, die Gesten und ihren Gesichtsausdruck. Das funktioniert nicht. Der Punkt ist, Menschen zu sagen, was sie stattdessen tun sollen – und zwar passend zum jeweiligen Persönlichkeitstyp.“

Körpersprache bewusst anpassen

Und nicht nur das: Du kannst Körpersprache auch dahingehend anpassen, dass sie exakt ausstrahlt, welchen Businesstypen du verkörperst. Bist du der lockere Chef innerhalb flacher Hierarchien, der seine Mitarbeiter duzt und nach Feierabend gerne auf ein gemeinsames Bierchen einlädt? Oder arbeitest du in einem eher konservativen Unternehmen, das klare Hierarchien vorschreibt? Dein Unternehmen, deine Position und viele weitere Faktoren bestimmen, welche Körpersprache und welche Wirkung du dir aneignen solltest.

Doch einige Punkte überschneiden sich fast immer. Oder anders gesagt: Es gibt Aspekte der Außenwirkung, die jede Führungskraft, jeder Unternehmer und jeder Selbstständige beherrschen sollte. Monika Matschnig gibt ein Beispiel: „Es kommt nicht unbedingt darauf an, was du sagst, sondern vor allem darauf, wie du etwas sagst. Das Wie ist wesentlich entscheidender als das Was. Denn die besten Produkte, Dienstleistungen oder Kompetenzen werden nicht wahrgenommen, wenn du es nicht schaffst, gut zu wirken.“

Wirkungsvoll handeln

Das liegt vor allem daran, dass deine Kunden, Geschäftspartner oder Mitarbeiter deinem Körper mehr Vertrauen schenken als deinen Worten. Monika Matschnig: „Die Wirkungskompetenz ist stärker als die Sachkompetenz. Es ist ein Irrglaube, dass die Sache im Vordergrund steht. Zahlen, Daten und Fakten sind wichtig, aber es kommt vielmehr darauf an, wie man diese Inhalte wirkungsvoll vermittelt.“

Und wie geschieht das? Besonders gut funktioniert zum Beispiel der Einsatz von Bildern und Geschichten. Persönliche Anekdoten, Elemente des Storytellings und lebhafte Beispiele stoßen bei Zuhörern in der Regel auf großes Interesse. Die Expertin verrät: „Unterstreiche das Gesagte mit deinem Körper und lege Emotionen in deine Worte und Gesten. Übe dich immer und immer wieder darin. Die Wirkungskompetenz ist das Qualitätskriterium der Zukunft!“

Energie transportieren

Natürlich haben wir auch ein paar konkrete Tipps für deine Körpersprache und deine Wirkungskompetenz im Business-Alltag. Monika Matschnig: „Wichtig ist der Punkt, richtig zu stehen. Das klingt banal, aber stell dir einmal ganz sachlich die Frage, wie deine optimale Ausgangsposition aussieht. Kleiner Tipp: Stell dich dazu mit beiden Füßen fest auf den Boden. Und nun bau Energie in deinem Körper auf und transportiere sie.“

Auch die Haltung deiner Hände kannst du mit etwas Übung gut beeinflussen. Monika Matschnig: „Wie hältst du sie normalerweise, wenn du mit jemandem sprichst? Der erste Schritt besteht darin, dir deine aktuelle Verhaltensweise bewusst zu machen.“ Und nun lege deinen Fokus auf deine Gesten und beobachte, wie dein Gegenüber darauf reagiert. Offene Handflächen symbolisieren beispielsweise Offenheit und Vertrauen. Probiere es aus und du wirst innerhalb kurzer Zeit feststellen, dass deine Kunden, Partner oder Mitarbeiter deutlich positiver auf dich reagieren. Wir wünschen dir viel Spaß dabei und gutes Gelingen!

Präsentationen vor einer Gruppe halten? Bei den meisten Menschen löst allein die Vorstellung Angst und Schweißzustände aus. Eine große Rolle spielt dabei die Unsicherheit. Denn schnell taucht das Bild vom Referenten auf, der sich stotternd durch die Präsentation kämpft und dabei nervös an seinen Karteikärtchen friemelt. Keiner hört mehr richtig zu, der Fokus liegt auf der schlechten Art seiner Präsentation und nicht auf dem Inhalt. Kommt dir das bekannt vor? Aber: Es geht auch anders. Das lernst du im Präsentationstraining.

Souveränität und freies Reden kann man lernen. Besonders für Führungskräfte sind diese Soft Skills von großer Bedeutung. Denn gute Präsentationen können so viel mehr als nur Inhalte zu vermitteln. Sie helfen, Motivation und Begeisterung zu fördern sowie Einblicke und Überblicke zu verschaffen. Und das funktioniert leider nicht so gut, wenn der oder die Vortragende vor Aufregung den Faden gleich dreimal verliert. Besonders als Führungskraft sind Präsentationen dein täglich Brot. Wie sieht es bei dir aus? Ist deine Rhetorik ausbaufähig? Wüsstest du gerne, wie du Reden aus dem Stegreif hältst?

Dann haben wir etwas, das dich aufheitern sollte: Den Fakt, dass Rhetorik und Präsentieren lernbar sind. Auch du kannst es, ein Präsentationstraining hilft dir dabei. Weiterbildungsunternehmer Dr. Stefan Frädrich steht oft auf der Bühne, wird als Moderator gebucht und weiß, wie man tausende Menschen fesselt. In seinen Seminaren und Online-Kursen gibt er Tipps, Tricks und Antworten, wie auch du deine Zuschauer in den Bann ziehen kannst. In diesem Artikel erhältst du einen kleinen Einblick, wie du deine Soft Skills ausbaust und souverän vor Gruppen präsentierst.

Präsentationstraining: Lies nicht ab

Die Folie ist voll, die Schriftgröße liegt bei 10. Alles steht auf deiner Powerpoint-Präsentation, da kann doch eigentlich nichts schief gehen. Falsch. Deine Zuschauer erhalten keinen Überblick und müssen sich erst einmal durch deinen Wust lesen. In diesen Momenten liegt die Aufmerksamkeit sicher nicht bei dir und dem, was du von dir gibst, sondern bei der Folie. Wenn du dann auch noch Punkt für Punkt monoton abliest und dich mit dem Rücken zu deinem Publikum stellst, ist es vorbei mit deiner Souveränität. Die entsteht nämlich hauptsächlich durch freies Reden und Präsentieren.

Sobald du dir selbst die Möglichkeit gibst, abzulesen, wirst du automatisch nicht mehr frei reden. Wenn du frei redest, verleihst du deiner Präsentation hingegen Kraft und Energie. Du bringst Farbe in deine Präsentation! Sicherheit und Freiheit sind elementar wichtig für dein Wissen und deinen Auftritt. Baue also deine Angst ab! Das ist dein Thema. Du bist bestens informiert und weißt doch alles, was von Wichtigkeit ist. Du bist der Experte. Was soll da schief gehen? Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären: deiner Vorbereitung.

Vorbereitung ist das A und O

Auch wenn du rhetorisch ein Ass bist: Die beste Präsentation gibt wenig her, wenn der Inhalt nicht gegeben ist. Das bedeutet für dich: Recherchiere! Informiere dich! Wenn du keine Ahnung hast, kannst du dich auch nicht ausdrücken. Informiere dich über dein Thema und sammle alles, was von Relevanz ist. Wenn du gute Inhalte gefunden hast, strukturiere sie. Gliedere deine Präsentation und erstelle einen roten Faden. Denn leider ist selbst der beste Inhalt nicht viel wert, wenn er unstrukturiert vorgetragen wird.

Präsentationstraining: Sprich mit dem Publikum auf Augenhöhe

Lange, komplizierte Schachtelsätze und Fachwörter, die nur Experten verstehen? Bitte nicht. Auch wenn es manchmal verlockend erscheint: Vermeide es, dich kompliziert auszudrücken. Die Qualität deiner Präsentation ist nicht von der Anzahl der Fachwörter abhängig. Im Gegenteil: Die Kunst einer guten Präsentation liegt darin, komplexe Sachverhalte einfach und verständlich darzustellen. Deine Zuschauer sollen das Gefühl erhalten, dass du sie direkt ansprichst. Das Verstehen ist immens wichtig! Was bringen dir Fachtermini, wenn dein Publikum schon längst abgeschaltet hat?

Lass deiner Energie freien Lauf

Vielleicht kennst du die Situation auch: Jemand steht vorne und referiert. Die Schultern hängen, man merkt an jeder Bewegung, wie unwohl sich diese Person fühlt. Das überträgt sich automatisch auch auf alle anderen im Raum. Mach es anders: Du stehst vor deinem Publikum. Alle Augen sind auf dich gerichtet. Sei kraftvoll. It's showtime! Lass deiner Energie freien Lauf. Bring dich in eine positive Stimmung. Leg deine Schüchternheit ab, genieße den Moment und die Aufmerksamkeit!

Dein Publikum spürt deine Energie, da kannst du dir sicher sein. Und Energie ist wichtig. Sie zieht in den Bann, sie schafft Aufmerksamkeit. Wenn du Begeisterung ausstrahlst, wird auch dein Publikum begeistert sein. Es wird dir zuhören. Versuch also, so natürlich wie möglich zu sein. Versetz dich in gute Stimmung! Auch das erlernst du im Präsentationstraining.

Übung macht den Meister

Und zu guter Letzt: Präsentationsskills lassen sich erlernen. Und damit du etwas lernen kannst, solltest du üben, üben, üben. Schnapp dir deine Freunde oder deine Kollegen und übe Präsentationen. Oder noch besser: Besuche ein Präsentationstraining und werde zum Profi! Du möchtest mehr wissen? Optimale Übungen, bei denen du deine Soft Skills erweiterst und lernst, Präsentationen auch vor großen Gruppen zu halten, bekommst du bei Greator Business. Viel Erfolg!

„Die Stimme eines Menschen entwirft direkt ein komplettes Menschenbild in unserem Kopf. Wir haben sofort eine Idee, ob wir Interesse empfinden oder ob wir auf Abwehr in uns selber stoßen. Wie gebildet, wie leidenschaftlich, wie erfolgreich jemand ist – wir bilden uns ein, all diese Dinge zu erkennen, wenn wir einen Menschen zum ersten Mal sprechen hören.“ Das behauptet Speakerin und Coach Dr. Monika Hein. Die erfahrene Trainerin weiß: „Deshalb ist es im Privaten wie im Beruflichen ganz entscheidend, wie die deine Stimme klingt.“

Und noch wichtiger: Wie wollen wir eigentlich, dass unsere Stimme klingt? Wissen wir immer genau, was unsere Stimme beim Gegenüber bewirkt? Dr. Monika Hein: „Hör dich mal in Unternehmen um. Manchmal ist es ganz schön gruselig, wie Führungskräfte mit ihren Mitarbeitern reden. Manche Töne erschrecken eher als dass sie andere freudvoll stimmen.“ Die Expertin hat die menschliche Stimme studiert. Sie hat viele Schauspieler und Sänger ausgebildet. In diesem Magazinbeitrag verrät sie dir, wie dich die richtige Stimmtechnik noch erfolgreicher macht.

Dr. Monika Hein: „Die Stimme – dein natürliches Instrument"

Welche Ideen und Strategien gibt es, um deine Stimme gezielt einzusetzen? Lässt sich deine Stimme analytisch betrachten und trainieren – oder setzt du dein Sprechorgan eher intuitiv ein? Dr. Monika Hein: „Ich weiß ganz genau, welches Bild ich in meinem Zuhörer erzeugen möchte – und darauf reagiert meine Stimme.“ Wir sprechen also über Intention und Intuition. Die Expertin sagt: „Die Aufgabe eines Stimmtrainers ist es, dem Schüler zu zeigen, seine schlechten Angewohnheiten abzulegen. Der Lehrer sollte dem Schüler zeigen, was sein natürliches Instrument daran hindert, sich voll zu entfalten.“

Was hindert dich daran, hörbar zu werden? Was hindert dich daran, deine Stimme so einzusetzen, dass du Menschen begeistern kannst? Warum funktioniert deine Stimme oft nicht so wie du es gern hättest? Dr. Monika Hein: „Das hat viele verschiedene Gründe. Einerseits kann es sein, dass wir in Hektik sind. Oder dass der Berufsalltag uns so stresst, dass die Stimme wegbleibt. Dann gibt es Glaubenssätze: Hast du schon mal gedacht 'Mir hört eh keiner zu?' Das sind Glaubenssätze, mit denen wir den Mund gar nicht erst aufmachen.“

Lerne deine Stimme kennen

Auch Statusunterschiede, ein geringes Selbstwertgefühl und viele weitere Faktoren führen dazu, dass wir nicht laut oder hörbar werden – sondern uns teilweise gar nicht trauen, etwas zu sagen. Dr. Monika Hein: „Und dann ist da auch noch die Unkenntnis über unser Instrument: Wer weiß eigentlich genau, was er da tut? Unsere eigene Erfahrung fehlt an dieser Stelle. Wir sind keine Sprechprofis, dabei sprechen wir ständig. Wir sprechen den ganzen Tag in vielen, vielen Situationen. Insofern ist es sehr ratsam, das Instrument kennenzulernen, das wir im Hals haben.“

Wir hören uns über die Knochenleitung ganz anders als über die Luftleitung. Deswegen klingen wir in unseren Ohren anders – und sind überrascht, wenn wir eine Tonaufnahme von uns hören. Dr. Monika Hein: „Was hilft? Lerne deine Stimme kennen. Nimm dich so oft wie möglich auf in verschiedenen Variationen. Und probiere aus, was deine Stimme alles hergibt – das hilft im Alltag und Beruf ungemein! Und wenn dir deine Stimme dann immer noch nicht gefällt, dann solltest du dein stimmliches Mischpult kennenlernen.“

Dr. Monika Hein über dein stimmliches Mischpult

Das stimmliche Mischpult hat sieben Regler, mit denen wir arbeiten können:

Körper

Mit jedem dieser Regler verändert sich die Stimme ein kleines bisschen. Dr. Monika Hein: „Der erste Regler ist der Körper beziehungsweise deine Körperhaltung. Wenn du in deinem Schreibtischstuhl oder Chefsessel vor dich rumlümmelst, dann darfst du dich nicht wundern, wenn du nicht besonders motivierend klingst. Der Körper ist dein Instrument. Richte dich auf! Deine Stimme wird gleich ganz anders klingen. Dr. Monika Hein: „Die Körperspannung trägt dazu bei, hörbar zu werden.“

Atmung

Wenn wir emotional aufgewühlt sind, atmen wir im oberen Brustbereich und klingen angespannt, eng und nicht mehr ganz frei. Wenn wir jedoch tief in den Bauch atmen, dann beruhigt sich auch der Stimmklang. Und genau das wollen wir, wenn wir mit anderen Menschen im Berufsleben kommunizieren.

Stimmklang

Dr. Monika Hein: „Wir haben eine ganze Klaviatur an Tönen zur Verfügung. Dazu gehören vor allem drei bestimmte Teile. Wir sollten im unteren Drittel sprechen. Es ist den meisten Menschen nicht wirklich bekannt, dass wir dort sprechen sollten. Wenn wir es tun, hört man einen kleinen, dezenten Bass mitschwingen. Der klingt warm und tief.“ Wenn man diesen Bass verlässt, dann rutscht man in den Mittelteil der Stimmlage – und der ist für Zuhörer meist anstrengend, da er viele Höhen beinhaltet und schrill klingt. Und dann gibt es noch einen weiteren Teil auf der Klaviatur – die Kopfstimme. Dr. Monika Hein: „Wenn wir da sprechen, liebe Damen, dann werden wir nicht ernst genommen.“ Ihr Expertentipp: Sprich im dritten Teil deiner Klaviatur, der sogenannten Indifferenzlage. Das überträgt sich auf dein Gegenüber und lässt deine Stimme souverän und kraftvoll klingen.

Artikulation

Dr. Monika Hein: „Artikulation ist das, was wir mit unserem Mundwerk machen. Wir haben Vokale und Konsonanten. Die Konsonanten sollten kraftvoll und deutlich sein, die Vokale brauchen ein bisschen Platz. Um das ganze Sprachgebilde wirklich deutlich auszusprechen, kannst du deine Zunge trainieren.

Satzmelodie, Tempo & Betonung

Die letzten drei Regler sind für die Sprachgestaltung. Die Melodie, das Tempo und die Betonung verleihen deinen Worten eine individuelle Note. Je nach der Botschaft, die du vermitteln möchtest, kannst du mit ihnen spielen und so unterschiedliche Effekte erzeugen.

Dr. Monika Hein: Wie du kraftvoll präsentierst

Dr. Monika Hein: „Es gibt kein richtig oder falsch – es gibt lediglich freie Stimmen und weniger freie. Kleine Sprechübungen tragen dazu bei, dass du eine freie Stimme bekommst. Meine Tipp lauten: Lerne deine Stimme kennen und lieben. Du hast nur die eine. Begegne deinem Gesprächspartner mit Respekt, Mitgefühl, Liebe und Humor. Und zu guter Letzt gilt: Es muss sich nicht alles schön anhören. Deine Persönlichkeit strahlt hindurch. Das Wort Person kommt aus dem Lateinischen und bedeutet 'hindurchklingen'. Lass deine Persönlichkeit hindurchklingen. Egal was wir sagen und zu wem – am Ende verbleibt immer ein Gefühl.“

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