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Deine Motivation finden und konstruktiv mit ihr arbeiten

Lesezeit von 7 Minuten
Deine Motivation finden und konstruktiv mit ihr arbeiten

Das Thema „Motivation finden” ist in aller Munde. Nahezu überall wird dir verdeutlicht, wie wichtig dies ist, um deine persönlichen Ziele zu erreichen. Manchmal musst du dich auch motivieren, Dinge zu tun, die lästig, aber notwendig sind. Letzteres fällt besonders schwer. Wenn etwas nicht auf Anhieb gelingt, neigen viele Menschen dazu, aufzugeben. Die Motivation schwindet.

Im nachfolgenden Artikel wollen wir uns ausführlich damit beschäftigen, welche Arten von Motivation es gibt, wie du deine Motivation finden kannst und wie du motiviert bleibst.

Was ist Motivation überhaupt?

Motiviert zu sein bedeutet, einen Ansporn zu haben, um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen oder eine gewünschte Veränderung zu bewirken. Motivation ist nötig, damit du aktiv wirst und Dinge wirklich anpackst. Aber wusstest du, dass Motivation nicht gleich Motivation ist?

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen positiver und negativer Motivation. Wenn du positiv motiviert bist, konzentrierst du dich gedanklich auf die positiven Ergebnisse, die du durch dein Handeln erreichen kannst. Bei negativer Motivation wirst du hingegen aktiv, um eine unerwünschte Situation abzuwenden.

Was genau damit gemeint ist, wollen wir dir anhand von zwei Beispielen verdeutlichen:

Positive Motivation

Du möchtest unbedingt abnehmen, um auf deiner Hochzeit in dein Traumkleid bzw. in deinen Traumanzug zu passen. Du recherchierst, worauf es bei einer gesunden Gewichtsabnahme ankommt. Du besorgst dir Diät-Rezeptbücher, probierst neue Gerichte aus und verzichtest auf Süßigkeiten. Um den Erfolg zu beschleunigen, meldest du dich im Fitnessstudio an und trainierst nun mehrmals wöchentlich. Am Tag deiner Hochzeit trittst du rank und schlank in deinem Traumkleid / Anzug vor den Altar.

Negative Motivation

Auf deinem Schreibtisch türmen sich die Akten. Vielleicht warst du mit deinen Gedanken für eine Weile abwesend, weil dich private Sorgen belasten. Du stehst unter Zeitdruck. Dein Vorgesetzter bittet dich, noch eine weitere Aufgabe mit knapper Frist zu übernehmen. Du fürchtest dich vor beruflichen Nachteilen, wenn du einräumst, dass du es nicht schaffst.

Der Firma geht es nicht gut, es drohen Entlassungen. Aus Angst vor der Kündigung möchtest du dich unentbehrlich machen. Von daher nimmst du die Aufgabe an.

Beim Lesen wirst du den Unterschied zwischen positiver und negativer Motivation gespürt haben: Bist du positiv motiviert, fühlst du dich beim Erledigen der anfallenden Aufgaben wohl. Bei negativer Motivation ist das Gegenteil der Fall: Du bist von Angst, Stress, Ärger oder Zeitdruck getrieben.

Dennoch kann man nicht pauschal sagen, dass negative Motivation schlecht ist. Beide Motivationsformen können dich zum gewünschten Ergebnis führen. Manchmal ist eine kleine Prise negative Motivation sogar nötig, damit du sprichwörtlich „in die Hufe kommst".

Der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation

Neben positiver und negativer Motivation, gilt es weiterhin zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation zu differenzieren.

Bei intrinsischer Motivation erkennst du in den Dingen, die du erledigen musst, einen tieferen Sinn. Du tust diese Dinge für dich selbst, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder eine negative Konsequenz für dich abzuwenden (siehe Beispiel oben). Ja, auch negative Motivation kann intrinsisch sein. Denn du weißt dennoch, zu welchem Zweck du dich überwindest. Intrinsische Motivation stärkt deine Autonomie. Der Wunsch, ein gewisses Ergebnis zu erreichen, kommt von dir selbst.

Handelt es sich um extrinsische Motivation, fühlen sich deine Handlungen fremdbestimmt an. Du erledigst zwar Aufgaben, die dir aufgetragen werden, erkennst jedoch keinen positiven Sinn dahinter. Würden dich äußere Einflüsse nicht dazu zwingen, würdest du bestimmte Dinge nicht machen.

Beispiel: Du bist in einem Job gefangen, der dir keinen Spaß macht oder sogar deinen Wertvorstellungen widerspricht. Dennoch muss die Miete bezahlt werden.

Warum ist die Motivation wichtig?

Motivation finden ist aus mehrerlei Gründen wichtig. Zum einen hat jeder Mensch Lebensziele, die ohne Motivation nicht zu verwirklichen wären. Auch Problemlösungsstrategien lassen sich ohne entsprechenden Antrieb nicht finden.

Darüber hinaus hilft die Motivation, ungeliebte Gewohnheiten ändern zu können (Rauchen aufgeben, weniger Alkohol trinken, Gewichtsabnahme). Chancen zu nutzen und Herausforderungen zu meistern ist ohne entsprechende Motivation nicht möglich.

Warum habe ich keine Motivation mehr?

Sich unmotiviert zu fühlen, kann sehr belastend sein. Du verharrst in einer Art Starre und schaffst es nicht, produktiv zu werden. Dabei warten eine oder mehrere Aufgaben, die du dringend erledigen musst.

Demotivation kann sehr facettenreich sein, sowohl von den Ursachen, als auch von den Auswirkungen. Manche Arten von Demotivation lassen sich leichter überwinden als andere.

Mögliche Ursachen für fehlende Motivation:

  • Zukunftsangst
  • Angst vor Veränderungen
  • fehlende Ziele
  • falsche Ziele
  • mangelndes Selbstbewusstsein
  • Wertekonflikte
  • fehlende Herausforderungen
  • Burn-out
  • Einsamkeit
  • falsche Herangehensweise (unrealistische Ziele)

Demotivation durch Ängste

Bei Angst handelt es sich um einen Schutzmechanismus, der dich vor Gefahren und Enttäuschungen bewahren möchte. Dies ist in gesundem Maße durchaus sinnvoll und wichtig. Verselbstständigen sich deine Ängste, wirken sie jedoch lähmend. Du traust dich nicht mehr, Entscheidungen zu treffen und umzusetzen. Diese Art von Demotivation lässt sich nur beseitigen, indem du dich deinen jeweiligen Ängsten stellst.

Tipp: Verinnerliche, dass es niemals eine Garantie dafür gibt, dass sich alles in deinem Leben nach deinen Wünschen entwickelt. Aus Angst vorm Scheitern oder vor Veränderungen untätig in einer Situation zu verharren, die dich unglücklich macht, ist keine Option. Um deine Motivation finden zu können, musst du mutig sein.

Demotivation durch fehlende oder falsche Ziele

Auch eine fehlende oder falsche Zielsetzung kann dir deine Motivation rauben. Dies kommt ziemlich häufig vor. Viele Menschen fühlen sich orientierungslos und haben gar kein Ziel, auf das sie hinarbeiten möchten. Sie fangen zwar halbherzig etwas an, geben dann aber auf.

Es ist aber sogar möglich, dass du das Gefühl hast, für die Ziele eines anderen arbeiten zu müssen (ungeliebter Job). Dass du unter diesen Umständen keine Motivation finden kannst, ist nachvollziehbar. Ein gutes Arbeitsklima und die Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung sind für die Motivation im Berufsleben maßgebend.

Eine falsche Zielsetzung kann ebenso hinderlich sein. Viele Menschen neigen dazu, unrealistische Erwartungen an sich selbst zu stellen. Wenn du zu schnell zu viel von dir erwartest, wird dich das zwangsläufige Scheitern demotivieren. Von daher ist es empfehlenswert, ein großes Ziel in kleinere Schritte zu unterteilen.

Typisches Beispiel: Du möchtest 20 Kilo abnehmen. Statt dich auf die gewaltige Zahl 20 zu fokussieren, setzt du dir ein realistisches Wochenziel, das du problemlos erreichen kannst. Nimm dir z. B. vor, ein Kilo pro Woche abzunehmen. Durch das Erfolgserlebnis wirst du motiviert, sodass du dein Vorhaben durchhältst.

Demotivation durch innere Konflikte

Wenn du nicht an dich selbst glaubst, wie willst du dann deine Ziele erreichen? Mangelnder Selbstwert zählt zu den häufigsten Ursachen für Demotivation. Arbeite gezielt an deinem Selbstwertgefühl und werde dir deiner Stärken bewusst, z. B. mithilfe eines professionellen Coachings.

Möglicherweise ist aber auch ein Wertekonflikt an deiner Demotivation schuld. Befürchtest du, andere zu verletzen, wenn du an der Erreichung eines bestimmten Ziels festhältst? Oder widersprechen die Methoden, die du anwenden musst, deinen moralischen Prinzipien? Ist Letzteres der Fall, bleibt es fraglich, ob das Ziel dich wirklich glücklich machen wird.

Demotivation aufgrund von Überforderung und Einsamkeit

Permanente Überlastung im Job oder auch im privaten Rahmen (Haushalt, Kinder) kann dazu führen, dass du resignierst und glaubst, es sowieso nicht zu schaffen. Wenn du nicht rechtzeitig gegensteuerst, kann sich aus der Überforderung ein Burn-out entwickeln.

Vielleicht arbeitest du im Homeoffice und dir fehlt die Gesellschaft deiner Kollegen. Auch dies kann sich demotivierend auf deine Leistungsbereitschaft auswirken. Sorge daher für regelmäßigen Austausch z. B. per Mail oder Telefon, auch wenn du allein arbeitest.

Tipps, wie du Motivation finden kannst

Wie du deine Motivation finden kannst, hängst nicht zuletzt von der Ursache deiner Demotivation ab. Ein paar Beispiele, wie du in den verschiedenen Situationen handeln kannst, haben wir bereits genannt. Nachfolgend wollen wir dir noch 7 grundlegende Motivationstipps mit an die Hand geben:

  1. Stehe morgens immer zur selben Uhrzeit auf und verbringe den Tag nicht im Pyjama.
  2. Bewege dich regelmäßig, treibe Sport.
  3. Entwickle eine tägliche Routine.
  4. Achte auf ausreichend Schlaf und gesunde Ernährung.
  5. Nimm dir nicht zu viel vor.
  6. Sorge für positive Gedanken.
  7. Tausche dich mit anderen Menschen aus.

Nur ein gesunder Körper und eine stabile Psyche sind leistungsfähig. Von daher achte auf dich und behandle dich selbst wertschätzend. Die Entwicklung von täglichen Routinen verleiht deinem Alltag Struktur. Dies ist wichtig, damit du dich bei der Planung deiner nächsten Schritte nicht verzettelst.

Der Austausch mit anderen Menschen spielt eine sehr wichtige Rolle, wenn du Motivation finden willst. Gemeinsames Brainstorming ist oftmals sehr produktiv und beflügelt alle Beteiligten, einzelne oder gemeinsame Projekte noch erfolgreicher zu gestalten.

Wie kannst du motiviert bleiben?

Damit deine Motivation langfristig erhalten bleibt, sind Erfolgserlebnisse von großer Bedeutung. Um ein großes Lebensziel zu erreichen, setzt du dir, wie bereits beschrieben, kleinere und gut erreichbare Teilziele. Vergegenwärtige dir täglich, wofür du die Mühe auf dich nimmst. Was möchtest du in einem Jahr, in drei Jahren und in fünf Jahren erreicht haben? Positive Visualisierungen deiner Zukunft geben dir einen regelrechten Motivationsschub.

Noch einfacher wird es, wenn du kein Einzelkämpfer bleibst, sondern dir einen Mentor suchst. Vorzugsweise jemanden, der den Weg bereits gegangen ist, den du noch vor dir hast.

Der Greator Persönlichkeitstest verschafft dir Klarheit

Manchmal steht man sich einfach selbst im Weg. Kennst du das Gefühl? Wenn du mit starken Motivationsproblemen zu kämpfen hast, solltest du den Ursachen auf den Grund gehen. Letztere sind nicht immer offensichtlich. Unser wissenschaftlich fundierte Greator Persönlichkeitstest hilft dir, deine Verhaltensmuster zu verstehen. Wenn du deinen Persönlichkeitstyp kennst, weißt du auch, wie du dich am besten motivieren kannst.

In der Psychologie sind Persönlichkeitstests schon lange etabliert. Mithilfe der Tests gelingt es dir, deine Stärken und Schwächen zu ergründen und somit Wege zu finden, um dein volles Potenzial zu entfalten. Der Greator Persönlichkeitstest basiert auf dem DISG-Modell, das vier Persönlichkeitstypen unterscheidet:

  1. Dominant
  2. Initiativ
  3. Stetig
  4. Gewissenhaft

Hier kannst du den kostenlosen Test machen:

Die Greator App als dein persönlicher Motivator

Wenn du deine Motivation finden willst, hast du von nun an deine persönlichen Coaches immer dabei. Die Greator App bietet dir verschiedene Kurse rund um die Themen Motivation, Persönlichkeitsentwicklung, Achtsamkeit, Zeitmanagement und zwischenmenschliche Kommunikation.

Du kannst die Themen in deinem persönlichen Tempo bearbeiten und bekommst deine Fortschritte übersichtlich angezeigt. Praktischer geht es kaum. Verschiedene Übungen, Videos und Meditationen leiten dich dazu an, dein Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen.

Du kannst die App sieben Tage lang kostenlos testen und dich von ihren Vorteilen überzeugen lassen!

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