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Beate Glöser: „Lebe deinen Traum und finde dein Warum!”

Kennst du dein Warum? Hast du das Gefühl, dass in dir noch viel mehr steckt? Und wüsstest du auch zu gern, was es braucht, damit du alles im Leben bekommst, was du haben möchtest? „Ich arbeite seit über zehn Jahren mit Menschen und Unternehmen zusammen. Gemeinsam haben wir schon so viele Ziele erreicht”, erzählt Beate Glöser. Im Oktober stand sie bei den „New Faces Night” auf der Volksbühne am Rudolfplatz. „Ich möchte dir heute meine drei Prinzipien zu folgender Frage mit auf den Weg geben: Was brauchst du, damit du bekommst, was du willst? Damit du erfolgreich bist, Spaß hast und schöne Beziehungen lebst?“ 

Viele Menschen kennen ihr Warum nicht

Zwei wesentlich Aspekte sind Beate Glöser in ihrer Zusammenarbeit mit Menschen aufgefallen:

  1. Viele wissen gar nicht, was sie wollen. Sie haben ihre Träume abgelegt.
  2. Wenn Menschen ihre Wünsche kennen, spielt dennoch ganz viel gegen sie.

„Ich fragte nicht nach dem Warum?”

„Polen. 1986. Dort wurde ich geboren. Ich bin ein fröhliches Mädchen. Energiegeladen. In der Klasse erzählt die Geographie-Lehrerin langweilige Dinge. Währenddessen sitze ich mit meiner Freundin Anna in der letzten Reihe. Wir kichern und erzählen uns Geschichten. Dann plötzlich erwischt die Lehrerin uns und zitiert mich nach vorne. Ich soll meine Hände ausstrecken. Ich fragte nicht Warum? Mit dem Lineal schlägt sie mir vor den Augen der Mitschüler auf die Finger. Immer weiter und weiter. Ich denke: Sei stark. Zeig keine Schwäche. Das gehört sich nicht. Eine Träne läuft mein Wange herunter. Mit gesenktem Kopf gehe ich zurück auf meinen Platz. Meine Hände sind rot, teilweise blute ich. In dem Moment traf ich eine Entscheidung: Ich passe mich an. Bin leise. Und mache das, was andere von mir wollen. Dieses Verhalten legte ich ganz viele Jahre an den Tag…”

„Ich hatte mein Warum aus den Augen verloren”

Wer oder welche Situation hindert dich heute daran, dass du dort ankommst, wo du hinkommen möchtest? „Hast du dir diese Frage schon einmal gestellt?”, fragt Beate Glöser ihre Zuhörer. „Wenn dir immer nur gesagt wird, was zu tun ist, vergisst du irgendwann, was du willst. Du weißt nicht mehr, worauf es wirklich ankommt im Leben. Als ich nach dem Schulabschluss gefragt wurde, was ich eigentlich werden will, wusste ich es nicht. Dass ich doch schon Beate bin, reichte scheinbar nicht. Ich konnte nicht einmal beantworten, was meine Hobbies sind oder wofür ich mich interessiere. Somit kam ich an den Punkt, an dem ich mir dachte: Das kann es nicht sein!” Beate hatte ihr Warum aus den Augen verloren.

Erkenne deine Bedürfnisse

Erinnere dich doch noch mal an deine Kindheit. Als du noch klein warst und Träume hattest. „Kinder sind immer gut drauf. Sie sind wundervoll. Perfekte Wesen. Und wie oft kriegen die Kleinen dann von uns Erwachsenen zu hören, was sie alles leisten müssen… Hast du dich schon mal gefragt, was es bedeutet, wenn du unzufrieden bist? Ich sehe es als ein Signal. Ein Signal für ein Bedürfnis”, ist Beate überzeugt.

Beispiel: Wenn du…

  1. essen willst, dann bist du hungrig.
  2. trinken willst, bist du durstig.
  3. Sex willst, bist du geil.

„Mein Warum war von Glaubenssätzen blockiert”

Das sind Grundbedürfnisse! „Die dürfen wir haben. Aber: Du musst wissen, was du willst! Die ersten 20 Jahre meines Lebens war ich angepasst. Ich habe gemacht, was die anderen wollten. Die folgenden 20 Jahre meines Lebens habe ich gesucht, was ich will. Aber ich fand einen Weg. Ich fand mein Warum. Diese Erfahrung möchte ich gern mit dir teilen:

  1. Erkenne deine Bedürfnisse: Du warst bestimmt schon mal neidisch. Was wäre, wenn dieser Neid einfach ein Gefühl ist, das du fühlen darfst? Wofür dich keiner verurteilt. Ich habe angefangen mich zu beobachten, wann ich etwas haben möchte. Wenn du in einem Moment Neid fühlst, dann horch in dich hinein, was für ein Bedürfnis dahinter liegt. Schreib dir das auf. 
  2. Nimm die Herausforderung an: Ich habe vor über zehn Jahren mit NLP begonnen und vielen anderen Seminaren und Ausbildungen. Aber irgendwie tauchte bei mir immer der Glaubenssatz auf: Du kannst das nicht. Du schaffst das nicht. Bis ich mich entschieden habe, einfach mal zuzulassen, was ich will. Ich lernte, meinen Kopf immer mehr auszuschalten. Je weiter du gehst, je mehr Schritte du machst, wirst du erkennen, dass du trotzdem noch lebst. Denn diese unsicheren Situationen werden dir auch noch begegnen, wenn du erfolgreich bist. 
  3. Strahle Freude aus: Wenn eine andere Person erfolgreich ist, dann freu dich mit ihr! Aber von ganzem Herzen. Wenn du Freude ausstrahlst, dann ziehst du sie für dich an. 
  4. Dein Warum: Auf so vielen Seminaren habe ich immer zu hören bekommen: Du musst ein Warum haben. Aber ich wusste zu dem Zeitpunkt gar nicht, was ich will. Und erst recht hatte ich keine Antwort auf mein Warum. Was wäre, wenn ich für mich einfach etwas will? Wie Anerkennung?”

„Mein Warum sind Spaß und Anerkennung“

Beates Warum sind Spaß und Anerkennung. „Und das ist in Ordnung. Also startete ich mein Business. Mein nächstes Warum entwickelte sich: Ich stehe auf der Bühne, rede und andere Menschen hören mir zu. Das Gefühl hatte ich zuvor in meinem Leben noch nie erlebt. Für wen mache ich das? In erster Linie für mich. Aber mit meiner Arbeit helfe ich auch anderen. Deswegen folgen hier meine drei Prinzipien:

  1. Du musst nicht von Anfang an dein Warum wissen
  2. Erkenne an, was du schon hast. Du bist wundervoll – so wie du bist!
  3. Werde zu der Person, die das Ziel schon erreicht hat. Was braucht es an Handlungen und Gefühlen, damit du das erreichst, was du willst? Dafür musst du nicht einmal genau wissen, was du willst. Die Antwort kommt zu dir.

Das bringt dir ganz viel Leichtigkeit und Freude. Nur positiv denken reicht nicht. Handle!”

Bewege dich!

Du bist nicht auf der Erde, um durchschnittlich zu sein. Auch in dir steckt noch das kleine Kind, das geliebt und den Arm genommen werden möchte. Erinnere dich immer wieder daran. Wenn du was bewegen willst, musst du dich bewegen!

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