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Unzufrieden mit dir selbst: So schaffst du es aus der Negativspirale heraus

Lesezeit von 8 Minuten
Unzufrieden mit dir selbst: So schaffst du es aus der Negativspirale heraus

Es gibt Tage, an denen läuft einfach nichts rund – zumindest glaubst du das. Eigentlich sind sie Tage wie alle anderen auch, aber irgendwie kommst du nicht in den Flow. Ein komisches Gefühl begleitet dich dauerhaft und du bist innerlich unruhig und einfach unzufrieden. So geht es uns allen von Zeit zu Zeit.

Aus einem schlechten Tag können sich aber durchaus auch eine schlechte Woche, ein schlechter Monat oder sogar ein schlechter Dauerzustand entwickeln. Damit es gar nicht erst so weit kommen kann, ist es wichtig, dass du deine Unzufriedenheit erkennst, einordnest und aktiv an ihr arbeitest. Wir zeigen dir, wie dir das am besten gelingt und geben dir noch ein paar tolle Tipps an die Hand, wie du diese Negativität endlich loswirst.

Was bedeutet es, unzufrieden mit sich selbst zu sein?

Unzufrieden bist du, wenn du das Gefühl hast, dass einfach nichts so läuft, wie du es dir wünschst und es immer etwas in deinem Leben zu bemängeln gibt. Du schwimmst einfach nicht auf der Erfolgswelle und das macht dich innerlich total unruhig. Was genau die Quelle deiner Unzufriedenheit ist, kannst aber nur du selbst wissen.

Vielleicht erfüllt dich dein Job nicht, eventuell sehnst du dich nach einer Familie oder einem größeren Freundeskreis. Möglicherweise möchtest du einfach nur fitter sein oder deine mentale Gesundheit auf Vordermann bringen. Aber nicht immer ist der Grund, warum man unzufrieden mit sich selbst ist, so spezifisch. Sie kann auch völlig diffus sein und du hast keine Ahnung, was ihr Auslöser ist.

mit sich selbst unzufrieden

Unzufrieden mit sich selbst: Die häufigsten Arten

Du hast ein Dach über dem Kopf, bist gesund, deiner Familie geht es gut und du lebst in einer schönen Wohnung. Du bist zufrieden mit deinem Job, glücklich in deiner Beziehung und eigentlich fehlt es dir an nichts. Und dennoch bist du einfach nicht zufrieden. Dieses Phänomen kann ganz unterschiedliche Formen annehmen. Wir stellen dir die häufigsten Gründe vor, warum Personen unzufrieden mit sich selbst sind.

Wenn die eigene Person zum Problem wird: unzufrieden mit sich selbst

Neigst du auch dazu, dich immer wieder mit anderen zu vergleichen? In einem gewissen Maß ist das ganz normal und auch gut. Die Vergleiche geben dir eine tolle Orientierung, wenn du wissen möchtest, wo du gerade stehst. Gibst du dich diesem Drang aber ununterbrochen hin, wird das irgendwann zum Problem. Ab einem gewissen Punkt beginnst du, deine Lebensfreude zu zerstören und auch zwischenmenschliche Beziehungen können darunter leiden.

Wer unzufrieden mit sich selbst ist, verfügt oftmals über eine geringe Selbstakzeptanz. Du hast oft das Gefühl, einfach nicht genug zu sein und bist der Meinung, dass andere alles viel besser können als du. Aber dem ist nicht so! Jeder von uns hat seine ganz persönlichen Qualitäten, auch du!

Was haben die sozialen Netzwerke damit zu tun?

Zu einem großen Problem in Sachen Selbstakzeptanz hat sich Social Media entwickelt. Was als spannende Möglichkeit, sich zu vernetzen, angefangen hat, hat sich mittlerweile zu Quelle verzerrter Ideale entwickelt. Klar, wer stellt das eigene Leben denn nicht gern perfekt dar? Und wer teilt Rückschläge schon gern auf Instagram und Co.?

Vergiss nicht, dass du auf Social Media nur einen kleinen Ausschnitt siehst. Das bedeutet noch lange nicht, dass jede Sekunde in deren Leben ganz genauso aussieht. Zahlreiche Studien belegen, dass Facebook, Instagram, TikTok und ähnliche Plattformen Frust und Traurigkeit hervorrufen und Usern das Gefühl geben, unter einem dauerhaften Leistungsdruck zu stehen. Und das wiederum führt natürlich dazu, unzufrieden mit sich selbst zu sein. Also gib dich diesem Druck nicht hin und vergiss nicht: Was auf Social Media passiert, ist nicht die ganze Wahrheit!

Unzufriedenheit mit dem Leben

Immer wieder ist die Rede vom Wunsch, endlich im Leben angekommen zu sein. Nach jahrelangem Umherirren durch das Leben befindet man sich dann an einem Punkt, an dem alles perfekt ist und genauso bleiben kann, wie es jetzt ist. Aber wer bestimmt diesen Punkt eigentlich? Und gibt es ihn überhaupt?

Eine Sache steht jedenfalls fest: Das ganze Leben ist eine Reise. Selbst wenn du glaubst, nun endlich „angekommen“ zu sein, wird das nicht auf Dauer so bleiben. Wir Menschen entwickeln uns stetig weiter. Unser Charakter verändert sich, wir entwickeln neue Interessen und setzen unsere Prioritäten immer wieder anders. Das Leben steht nie still und das ist auch gut so!

Wir brauchen neue Herausforderungen, denn wenn wir diese gemeistert haben, durchströmen unseren Körper unglaublich viele Glückshormone. Abenteuer sorgen für den ultimativen Glücksrausch! Bist du also unzufrieden mit deinem Leben, weil du glaubst, noch nicht angekommen zu sein, dann lass‘ dir gesagt sein: „Angekommensein“ als Dauerzustand gibt es schlichtweg nicht und das ist genau richtig so.

Unzufriedenheit im Beruf

Es ist Montagmorgen, der Wecker klingelt und du freust dich jetzt schon wieder auf das Wochenende. Du zählst jede Minute bis zum Feierabend und sehnst dich nach einem Job, der dir Spaß macht und dich erfüllt. Genau diese Unzufriedenheit im Beruf teilen unzählige Menschen mit dir.

Schnell kommt die Frage auf: Warum suchst du dir dann nicht einfach einen neuen Job? Vielleicht fehlen dir die nötigen Qualifikationen, vielleicht bist du nicht mutig genug, um deine Festanstellung aufzugeben und vielleicht ist es dir auch einfach zu anstrengend, dich noch einmal beruflich umzuorientieren.

Wir verbringen einen unglaublich großen Teil unseres Lebens mit Arbeit. Bist du also im Job unglücklich, dann kann sich das schnell zu einem umfassenden Zustand ausweiten und du bist einfach gänzlich unzufrieden mit allem. Halte dir das immer vor Augen und habe den Mut, den Weg ins berufliche Glück zu wagen!

Unzufriedenheit in einer Beziehung

„Wieso führen alle anderen eine Bilderbuchbeziehung, nur ich nicht?“ Stellst du dir diese Frage immer wieder? Dann ist es spätestens jetzt an der Zeit, dir zu sagen, dass das nicht stimmt. Verbringst du denn 24 Stunden mit anderen Paaren und weißt auch, wie es zugeht, wenn sie allein zu Hause sind? Wohl eher nicht. Keine Beziehung ist perfekt und das macht es doch auch so spannend, nicht wahr?

Bist du allerdings völlig frustriert in deiner eigenen Partnerschaft, verbringst lieber Zeit allein als mit deinem/r Liebsten und kannst dich nicht mehr daran erinnern, wann ihr ein vernünftiges Wort miteinander gewechselt habt, ohne gleich zu streiten? Dann steckst du wohl oder übel in einer Beziehung fest, die dich schlichtweg nicht zufriedenstellt.

Gar nicht so selten ist der Grund dafür, dass du dein Glück in die Hände deines/r Partners/in legst. Du erwartest von ihm/ ihr, dass er/ sie dich in jeglicher Hinsicht zufriedenstellt und vergisst dabei, dass du selbst für dein Glück verantwortlich bist. Denkt dein/e Partner/in genauso, ist Frust vorprogrammiert. Ihr erwartet, dass der/ die andere dafür sorgt, dass die Beziehung rund läuft, aber aktiv werdet ihr letztendlich beide nicht.

Chronische Unzufriedenheit

Du lebst ein Leben, von dem andere nur träumen und trotzdem fehlt dir etwas. Du weißt nicht genau, was es ist, aber dieses Gefühl der Erfüllung, stellt sich einfach nicht ein. Herzlich willkommen in der chronischen Unzufriedenheit!

Verschiedenste Studien belegen, dass die Freude an Dingen, die wir uns gerade erst erarbeitet haben, recht schnell abklingt. Der moderne Mensch möchte immer höher hinaus und alte Reize durch neue ersetzen. Wer also nicht lernt, die Dinge, die er bereits hat, wirklich wertzuschätzen, wird immer unzufrieden mit sich selbst sein.

unzufrieden mit dem leben

Dauerhaft unzufrieden mit sich selbst: Warum ist das so?

Wer unzufrieden mit sich selbst ist, weiß oft gar nicht so recht, warum es ihm/ ihr eigentlich so geht. Die Gründe sind tatsächlich vielfältig:

  • Du vergleichst dich immer wieder mit anderen und vergisst dabei, dass jeder andere Prioritäten und auch andere Voraussetzungen hat.
  • Oftmals setzt du dich selbst stark unter Druck und redest dir immer ein, du müsstest noch besser sein.
  • Du hast Angst davor, die Dinge, die dich unglücklich machen, zu verändern.
  • Immer wieder beschäftigst du dich nur mit negativen Dingen aus der Vergangenheit und vergisst dabei, im Hier und Jetzt zu leben.

So erkennst du innere Unzufriedenheit

Personen, die unzufrieden mit sich selbst sind, bemerken das oft erst so richtig, wenn der Unmut schon immens ist. Wie gelingt es dir also, schon frühzeitig einzugreifen, damit es gar nicht erst so weit kommt? Mit unserer Checkliste! Wir haben die häufigsten Symptome innerer Unzufriedenheit für dich zusammengestellt. Du:

  1. beschwerst dich übermäßig – auch über Situationen, die objektiv gesehen überhaupt nicht beklagenswert sind.
  2. bist antriebslos und fühlst dich einfach völlig überfordert im Alltag, denn du weißt nicht, wie du mit deiner Unzufriedenheit umgehen sollst.
  3. bist innerlich sehr unruhig und hast das Gefühl, im Leben noch nicht dort angekommen zu sein, wo du hin möchtest – dabei weißt du gar nicht so recht, wo genau das eigentlich ist.
  4. fühlst dich dauerhaft gestresst und du reagierst schnell über, um Druck abzubauen.
  5. neigst zu depressiven Gedanken, Angstzuständen und Momenten der Panik.
  6. hast das Gefühl, dich nicht mehr auf deinen Körper verlassen zu können, denn der innere Stress belastet unter anderem deinen Stoffwechsel und dein Immunsystem.
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Unzufrieden mit sich selbst? 5 Tipps, um dieses Gefühl zu überwinden

Du hast ganz klar festgestellt, dass dich die Unzufriedenheit zerfrisst? Dann wird es höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen! Unsere fünf Tipps helfen dir dabei, dieses Gefühl endlich hinter dir zu lassen!

1. Erkenne deine Unzufriedenheit

Der erste wichtige Schritt ist das Erkennen und Akzeptieren deiner Unzufriedenheit. Du musst erst einmal herausfinden, worauf sie basiert, um sinnvolle Veränderungen vornehmen zu können.

2. Verinnerliche, dass du die Dinge selbst in die Hand nehmen musst

Du allein bist für deine Zufriedenheit verantwortlich. Du kannst niemand anderen dafür zur Rechenschaft ziehen. Bist du mit einem Sachverhalt in deinem Leben unglücklich, dann musst du aktiv werden und etwas verändern. Das kann dir niemand abnehmen und das solltest du erst einmal verinnerlichen.

3. Integriere positive Emotionen

Unzufriedenheit ist in den meisten Fällen psychisch verankert. Oftmals gibt es objektiv gesehen keinen handfesten Grund für Unzufriedenheit in immensem Ausmaß. Sie ist zu einem großen Teil in deinem Gedankengut verankert und daran kannst du arbeiten! Welche Dinge im Leben lösen positive Emotionen in dir aus? Integriere so viele wie möglich davon in deinen Alltag!

4. Begeistere dich für dein eigenes Leben

Bist du dir eigentlich im Klaren darüber, wie gut dein Leben ist? Weißt du, wie toll deine Familie und Freunde sind, wie schön deine Wohnung ist und wie glücklich dich dein/e Partner/in macht? Betrachte dein Leben aus einem positiven Blickwinkel und zeige Dankbarkeit. Du wirst sehen, die Begeisterung für all das, was du schon hast, wird wachsen und deine Unzufriedenheit verblasst Stück für Stück.

5. Probiere es mal mit Journaling

Dein Journal ist dein ganz persönlicher Ort für all deine Gedanken. Hier findet alles Platz, was dir durch den Kopf geht. Was dich beschäftigt, schreibst du dir einfach von der Seele. Vergiss nicht, jeden Eintrag mit etwas Positivem zu beenden. Dein letzter Gedanke vor dem Schlafengehen sollte sich stets um etwas Gutes drehen.

Fazit: Unzufrieden mit sich selbst: Das muss kein Dauerzustand sein!

Wir alle sind von Zeit zu Zeit unzufrieden. Es kann nun einmal nicht immer alles im Leben rund laufen und das ist okay. Wir brauchen Herausforderungen, um zu wachsen, denn sonst würden wir immer an Ort und Stelle stehenbleiben.

Wird die Unzufriedenheit aber zum Dauerzustand, ist das unglaublich belastend. Unser Mini-Kurs „Blockaden lösen" hilft dir dabei, dich aus dieser Spirale zu befreien. Er verhilft dir zu einem glücklicheren Leben und vertreibt negatives Gedankengut. Erfahre in nur wenigen Minuten, wie du deine blockierenden Gedanken erkennst und veränderst. Aber auch, wie du zu der Person wirst, die du wirklich sein möchtest. Was sind deine Werte, die du vielleicht schon lebst und die du aber noch mehr ins Leben bringen möchtest? Wir unterstützen dich dabei, eine kraftvolle Vision für deine erfüllte Zukunft zu entwickeln.

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