Keynote Speaker auf der großen Bühne

Keynotespeaker: Definition, Ausbildung Erfolgsaussichten

Hast du den Traum, als Keynotespeaker durchzustarten? Wie würde sich dieser Traum für dich anfühlen?

Du auf einer Bühne, das Scheinwerferlicht ist auf dich gerichtet, dein Herz klopft, der Applaus ebbt langsam ab – und jetzt ist dein großer Moment.

Du holst tief Luft und beginnst deine Keynote. Das Publikum hört dir gebannt zu, denn du bist der Keynotespeaker, auf den alle gewartet haben.

Vielleicht hast du manchmal Gedanken in deinem Kopf, die einfach raus müssen. Geschichten, die du erzählen willst. Anekdoten, mit denen du jeden zum Nachdenken bringst.

Das alles willst du mit der Welt teilen, du möchtest berühren und andere mit deinen Geschichten begeistern.

Als Keynotespeaker hast du die Möglichkeit, Themen, die dich beschäftigen oder auch Produkte, an die du glaubst, an ein großes Publikum zu bringen. Doch viele trauen sich noch nicht, den Schritt zur Speakerausbildung zu gehen.

Oft, weil sie der Meinung sind, der Markt sei völlig übersättigt. Stimmt. Teilweise. Es tummeln sich haufenweise Keynotespeaker da draußen.

Aber das sollte für dich kein Hindernis sein. Du musst nur wissen, wie du diese graue Masse hinter dir lässt. Also trau dich und geh den Schritt. Es lohnt sich – und zwar genau JETZT!

keynotespeaker

Was ist ein Keynotespeaker?

Bei einem Keynotespeaker handelt es sich um einen Experten, der sein Fachwissen zu einem bestimmten Thema mit dem Publikum teilt.

Häufig referieren Keynotespeaker zu Themen rund um Persönlichkeitsentwicklung, Unternehmertum oder Gesellschaft.

Dabei verfolgen sie das Ziel, ihr Wissen zu teilen oder Denkanstöße zu geben, die das Publikum zur kritischen Reflexion aufruft.

Keynotespeaker werden deshalb häufig zu Firmenveranstaltungen eingeladen, um das Publikum auf ein bestimmtes Thema einzustimmen.

Die Keynote selbst zeichnet sich oftmals durch Storytelling und persönliche Anekdoten aus, die das Publikum emotional triggern soll.

Ein emotionaler Trigger trägt nämlich dazu bei, dass das Interesse am Thema geweckt wird. Das ist vor allem bei eher trockenen Themen wichtig, in denen es nur um Zahlen, Daten und Fakten geht.

Ein Keynotespeaker ist demnach nicht nur Wissensvermittler, sondern gleichzeitig auch Motivator. Das entscheidende Stichwort in diesem Zusammenhang lautet Infotainment.

Damit ist die geschickte Kombination aus Wissen und Entertainment gemeint. Und das sind letztendlich die zwei wichtigsten Eigenschaften, über die ein guter Keynotespeaker verfügen muss.

Einerseits muss er Rhetorik auf allerhöchstem Niveau beherrschen. Andererseits muss er Experte auf einem bestimmten Gebiet sein (bspw. Digitalisierung).

Ist dies der Fall, kann ein guter Keynotespeaker Großes bewirken. Als Vorzeigebeispiel kann hier Steve Jobs genannt werden.

Dieser hat im Grunde ein für viele langweiliges Thema (Computer) salonfähig gemacht. Und das, indem er trockenes Wissen geschickt mit Entertainment verband.

Gibt es eine Ausbildung für Keynotespeaker

Wie wird man eigentlich Keynotespeaker? Kann jeder den Weg auf die große Bühne gehen? Gibt es eine entsprechende Ausbildung?

Eine Sache vorweg: Keynotespeaker ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Im Grunde kann sich jeder so nennen. Allerdings gibt es nur wenige Keynotespeaker, die ihr Handwerk wirklich verstehen.

Wenn man also das Ziel verfolgt, die Welt mit dem eigenen Wissen und einer speziellen Botschaft zu bereichern, dann sollte man auch über eine entsprechende Ausbildung nachdenken.

In einer solchen Ausbildung bekommst du das notwendige Wissen an die Hand, mit dem du die Bühne effektiv beherrschen lernst!

In einer Ausbildung für Keynotespeaker lernst du, mit welchen Techniken du das Publikum begeistern und von deinen Inhalten überzeugen kannst.

Das Stichwort lautet hier: Rhetorik! Und Rhetorik ist ein Handwerk wie jedes Andere auch. Das heißt: Du kannst es lernen. Mit den richtigen Methoden und etwas Übung, gelingt somit auch dir der Sprung auf die große Bühne.

Überblick: Das lernst du in einer Ausbildung für Keynotespeaker:

  • Wie du eine Keynote systematisch aufbaust
  • Wie du deine Botschaft klar kommunizierst
  • Wie du das Publikum begeisterst und mitreist
  • Wie du rhetorische Stilmittel gekonnt einsetzt
  • Wie du gezielt Emotionen des Publikums triggerst
Du möchtest selber Keynotespeaker werden? Den Sprung auf die große Bühne schaffen? Hier erfährst du alle Informationen, wie es dir gelingt.

Aus welcher Motivation heraus möchten Menschen Keynotespeaker werden?

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.

 

Mark Twain

#1 Eine Botschaft in die Welt hinaustragen

Möchtest du die Welt als Keynotespeaker zu einem besseren Ort machen? Dann ist die Bühne der perfekte Platz, um sich Gehör zu verschaffen. Dort kannst du deine Gedanken klar kommunizieren und in die Welt hinaustragen.

Denn manchmal reicht nur eine Rede aus, um die Welt zu verändern. Martin Luther Kings Rede „I have a dream” ist dafür das beste Beispiel. Sie wurde von Millionen Menschen gleichzeitig gehört und führte dazu, dass sich ganz Amerika gegen Rassismus auflehnte.

#2 Beruflich erfolgreicher werden

Als Keynotespeaker kannst du dein Unternehmen bekannter machen. Auch für Einzelunternehmer wie Trainer, Coaches und Berater ist die Bühne eine perfekte Plattform, um auf sich aufmerksam zu machen.

Große Unternehmen wie Apple, Tesla oder Nike haben es vorgemacht. In perfekt einstudierten Keynotes werden Produkte vermarktet, ein Hype kreiert und so die Bekanntheit rapide auf das nächste Level gebracht.

#3 Rhetorik verbessern

Rhetorik wird in vielen Berufen immer wichtiger. Ob bei Firmen-Präsentationen, in Meetings oder bei Kundengesprächen. Überall dort, wo Menschen aufeinander treffen, ist Rhetorik der Schlüssel zum Erfolg.

Das heißt: Wenn du als Keynotespeaker die Bühne gemeistert hast, dann wirst du auch jede andere Situation meistern, in der Kommunikation entscheidend ist.

#4 Komfortzone verbessern

Fühlst du dich in Gesprächen häufig unsicher? Liegt dir die richtige Antwort auf der Zunge, doch du traust dich nicht, den Mund aufzumachen? Möchtest du in jeder Situation dazu in der Lage sein, deine Meinung erfolgreich zu äußern?

Dann ist die Bühne der perfekte Ort für dich, um dich aus der Komfortzone zu befreien. Denn als Keynotespeaker lernst du Souveränität, sprachliche Raffinesse und die Fähigkeit, Menschen von deinen Ideen zu überzeugen. 

#5 Anderen Menschen helfen

Macht es dich traurig, dass viele Menschen oft nicht ihr ganzes Potenzial entfalten? Hast auch du lange Zeit dein volles Potenzial nicht entfalten können? Ist das der Grund, warum du zum Designer deines Lebens werden möchtest?

Dann ist die Bühne für dich der richtige Ort. Als Keynotespeaker hast du die Möglichkeit, Menschen zu motivieren, zu inspirieren und ihnen dabei zu helfen, dass diese endlich ihr volles Potenzial entfalten.

Welche Vorteile bringt es dir, wenn du Keynotespeaker bist?

,,Die Entwicklung der Redefähigkeit ist eine der ersten Aufgaben der Bildung fürs Leben.“

Adolph Diesterweg

Vorteil 1: Du positionierst dich als Experte

Ohne eine spitze Positionierung hast du kein Alleinstellungsmerkmal. Das heißt: Du gehst auf dem Markt unter. Wenn du dich allerdings als Keynotespeaker in deiner Branche spitz positionierst, gewinnst du garantiert die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe.

Mit einem Alleinstellungsmerkmal hebst du dich somit von deinen Mitbewerbern ab, wodurch du von deiner Zielgruppe besser wahrgenommen wirst. Arbeite daher als Keynotespeaker unbedingt auch deine Positionierung deutlich aus.

Vorteil 2: Du hebst dich von der Konkurrenz ab

Durch eine spitze Positionierung hebst du dich von der Konkurrenz ab. Du etablierst dich als führender Experte in deiner Branche und erlangst so einen Wettbewerbsvorteil. Das heißt: Du gewinnst durch deine Reputation automatisch Neukunden.

Auch hier ist Apple wieder ein gutes Beispiel: Durch Steve Jobs’ perfekte Inszenierung haben sich Produkte wie das iPhone, der Mac oder das iPad in die Köpfe der Menschen eingebrannt. Auch dir kann das als Keynotespeaker gelingen.

Vorteil 3: Du erhöhst deine Reichweite

Stell dir vor, du hältst eine Keynote und lädst diese anschließend auf YouTube hoch. Was glaubst du, wäre die Folge? Richtig! Immer mehr Menschen würden auf dich und deine Inhalte aufmerksam werden.

Dazu reicht manchmal eine einzige Keynote aus, um durchzustarten. Stell dir vor, Steve Jobs hätte nie eine Keynote über das iPhone gehalten. Glaubst du, Apple wäre dann seit Jahren eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt?

Vorteil 4: Du gewinnst automatisch Neukunden

Die Reichweite, die du als Keynotespeaker generierst, führt automatisch zu mehr Neukunden. Denn sobald deine Vorträge den Weg ins Internet gefunden haben, kommen Kunden ganz automatisch.

Das wiederum ist ein riesiger Hebel für dein Business. Und wer weiß – vielleicht führt dich dein Weg irgendwann auch auf die Bühne von Greator. Wir würden uns in jedem Fall sehr darüber freuen!

Vorteil 5: Du steigerst deine Beliebtheit auf der Arbeit

Ein guter Keynotespeaker zu sein, bringt dich auch in deiner Firma weiter. Denn, wenn du gut mit Worten umgehen kannst, dann bist du auch in der Lage, deine Mitarbeiter zu motivieren.

Auf diese Weise ziehen deine Kollegen gemeinsam an einem Strang, wodurch sich auch die Produktivität immens erhöht. Deine Mitarbeiter werden stets motiviert sein und die Extrameile für den gemeinsamen Erfolg gehen.

Keynotespeaker werden: Wie du deine Präsentation aufbaust

Rhetorik ist die Fähigkeit, aus Worten Fesseln zu machen.

David Tatuljan

Wie genau eine Keynote aufgebaut sein muss, möchten wir dir in wenigen Augenblicken verraten. Insgesamt besteht jede gute Rede aus fünf Teilen, die es zu berücksichtigen gilt. Diese wurden bereits in der Antike definiert und haben noch heute ihre Gültigkeit.

#1 Inventio (Die Vorbereitung)

Bevor du als Keynotespeaker durchstartest, geht es darum, einige wichtige Fragen zu beantworten und dich ordentlich vorzubereiten. Darunter:

  1. Was ist der Anlass deiner Keynote? Beispiel: Firmen-Präsentation, Kundenvortrag, Festrede.
  2. Wer ist die Zielgruppe deiner Keynote? Beispiel: Mitarbeiter, Entscheidungsträger, Wähler, Kunden.
  3. Was ist die Kernbotschaft deiner Keynote? Beispiel: Zucker führt zu Diabetes, Rhetorik ist erlernbar, Digitalisierung ist wichtig.
  4. Wie soll die Wirkung deiner Keynote sein? Beispiel: überzeugen, motivieren, informieren, belehren.
  5. Was ist das Ziel deiner Keynote? Beispiel: Publikum unterhalten, Kunden gewinnen, Wissen vermitteln.

#2 Dispositio (Die Gliederung)

Als Keynotespeaker geht es auch darum, deine Inhalte richtig zu gliedern. Hier gilt es folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie beginne ich meine Keynote? Beispiel: Persönliche Erfahrung, Kundenerlebnis, Historisches Beispiel.
  2. Welche Argumente sind wichtig? Beispiel: Daten, Persönliche Referenzwerte.
  3. Wie binde ich das Publikum ein? Beispiel: Fragerunde, Übungen, herausfordern.
  4. Habe ich Beweise für meine Aussagen? Beispiel: Fallstudien, persönliche Erfahrung, Testimonials.
  5. Wie ist der Appell an das Publikum? Beispiel: belehrend, Bewusstsein erweiternd, aktiv werden.

3 Elocutio (Die Veredlung)

Im dritten Schritt geht es darum, die Rede stilistisch und sprachlich zu veredeln. Hierbei gilt es folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wer ist mein Publikum? Beispiel: Arbeitskollegen, potentielle Kunden, Wissenschaftler.
  2. Welche Präsentationsmedien nutze ich? Beispiel: Flipchart, Powerpoint, Einspieler.
  3. Wie spreche ich zum Publikum? Beispiel: einfache Sätze, Fremdwörter, duzen, siezen.

#4 Memoria (Das Einprägen)

Deine Rede ist nun fertig geschrieben. Doch wie lässt sie sich einfach im Kopf abspeichern? Wie gelingt es einem guten Keynotespeaker, dass er sich seine Keynote auch merken kann?

Denn schließlich willst du nicht unsicher auf der Bühne stehen, wenn es darauf ankommt. Deshalb an dieser Stelle eine paar nützliche Tipps, die du nutzen kannst, um dir deine Rede gut zu merken:

  • Mach dir einen Stichwortzettel 
  • Nutze eine Memotechnik 
  • Nutze eine Powerpoint-Präsentation
  • Lerne nur Stichpunkte auswendig

#5 Actio (Die Umsetzung)

Jetzt geht es ans Eingemachte! Doch bevor es endgültig losgeht, musst du deiner Keynote-Präsentation den letzten Schliff geben. Denn schließlich ist es bei einer Rede auch wichtig, den nonverbalen Teil ins Auge zu fassen. Dazu ein paar Aspekte, auf die du achten kannst.

Du bist auch der Suche nach weiteren Tipps für Keynotespeaker? Hier haben wir für dich 25 Tipps vorbereitet, die dir bei der Vorbereitung einer Rede helfen.

5 Rhetorik-Tipps für Keynotespeaker

Rhetorik ist ein Handwerk. Das heißt: Es ist erlernbar! Auch für dich. Alles was du brauchst, sind die die richtigen Methoden. Der Rest ist Übung.

Selbst bekannte Keynotespeaker wie Steve Jobs, Barack Obama oder Tony Robbins haben viel Arbeit in ihre rhetorischen Fähigkeiten gesteckt. Oder um es auf den Punkt zu bringen: Kein Meister ist jemals vom Himmel gefallen.

Übersicht: Diese rhetorischen Stilmittel helfen dir in der Praxis spürbar weiter

Die 10-Sekunden-Regel

Die ersten 10 Sekunden deiner Keynote entscheiden darüber, wie dein Vortrag ankommt. Hierbei ist es wichtig, dass du bereits von Beginn an die Aufmerksamkeit des Publikums gewinnst.

Dies gelingt dir, indem du deine Keynote mit einer rhetorischen Frage gewinnst. Beispiel: ,,Hast du es satt, dass immer deine Kollegen die Lorbeeren bekommen, obwohl du jeden Tag stundenweise Überstunden machst?“

Eine weitere Möglichkeit, um die Aufmerksamkeit des Publikums von Anfang an zu gewinnen, besteht darin, eine persönliche Geschichte zu erzählen. Beispiel: ,,Noch vor 3 Jahren konnte ich die Miete meiner Wohnung nicht alleine zahlen. Ich war mittellos und innerlich zerrissen. Wie ich den Weg aus meiner Lebenskrise geschafft habe, möchte ich Ihnen heute verraten.”

Klar schlägt clever

Sprich in kurzen Sätzen. Vermeide ausschweifendes Gerede. Bring deine Botschaft auf den Punkt. Denn für Keynotespeaker gilt das Motto: Klar schlägt clever. Und das immer!

Warum? Klare Botschaften bleiben im Kopf der Zuhörer. Komplizierte Schachtelsätze verwirren nur. Im besten Fall sollten deine Sätze nicht mehr als 12 Wörter beinhalten.

Stell dir vor, wie schlecht Werbung funktionieren würde, wenn es keine klare Botschaft in Slogans gäbe. Niemand würde Unternehmen wie Apple (Think different), Nike (just do it) oder Redbull (verleiht Flügel) kennen.

Publikumsinteraktion

Früher standen Keynotespeaker vor dem Rednerpult und ratterte ihre Inhalte einfach nur runter. Eine Keynote dieser Art hat Uni-Charakter und kommt auch nicht sonderlich gut beim Publikum an.

Das entscheidende Stichwort lautet hier: Interaktion!

Als Keynotespeaker kannst du das Publikum beispielsweise mit einbeziehen, indem du Fragen stellst. Die Antworten kannst du dann aufgreifen und in deine Keynote einbauen.

Du kannst aber auch Gruppen-Übungen wie Meditationen oder Gedankenexperimente machen, die das Publikum zum direkten Mitmachen auffordern.

Alternativ kannst du auch einen der Zuhörer auf die Bühne holen, um mit diesem eine Übung zu demonstrieren.

Pausen gezielt nutzen

Rattere deine Inhalte nicht einfach nur runter. Nutze Pausen gezielt. Diese bauen einerseits gezielt Spannung auf. Und andererseits helfen sie dem Publikum dabei, die Inhalte besser zu verarbeiten.

Dabei solltest du auch auf dein Sprechtempo achten. Rede nicht zu schnell. Betone entscheidende Wörter, damit sie sich hervorheben und besser in den Köpfen des Publikums hängen bleiben.

Denn für eine Keynote hast du in der Regel 15 Minuten Zeit. Und da ist es wichtig, dass jeder Satz auf dem Punkt ist und sitzt.

Körpersprache gezielt nutzen

Du redest nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit deinem Körper. Und deshalb ist es wichtig, wie du dich auf der Bühne bewegst.

Achte dabei vor allem auf eine gerade Körperhaltung. Diese signalisiert Selbstbewusstsein. Benutze auch deine Hände. Das macht deine Keynote lebendiger. Bewege dich auch auf der Bühne. Das macht deine Keynote lebendiger.

Übertreibe es hierbei allerdings nicht. Zu viel Gestikulation wirkt hektisch und diese Hektik überträgt sich auf das Publikum. Zudem erscheinst du so nervös und inkompetent.

Möchtest du lernen, wie man die genannten Punkte in die Praxis umsetzt? Dann bewirb dich jetzt für unser Ausbildungsprogramm und werde Greator-Speker.

Die 12 schlimmste Fehler als Keynotespeaker

,,Lass deine Zunge aussprechen, was dein Herz denkt.“

Davy Crockett

Auf der Bühne kannst du auch viele Fehler machen. Welche Fehler Keynotespeaker häufig machen, die ihnen die Sympathie des Publikums kostet, erfährst du jetzt.

Im Grunde sind es Fehler, die sich leicht vermeiden lassen. Mit etwas Übung kannst du die Fehler leicht vermeiden. Sobald dir das gelingt wirkst du wesentlich souveräner und professioneller, wenn du auf der Bühne stehst.

1. Langweilig starten

Bitte verteile nicht schon zu Beginn akustische Schlaftabletten an deine Zuhörer. Wenn du dein Publikum in den ersten 10 Sekunden deiner Rede nicht überraschst, hast du es verloren. Es wird dir den Rest deines Vortrages nicht mehr zuhören und gedanklich abschweifen. Langweilig starten somit nur schlechte Keynotespeaker.

2. Zu viele Informationen vermitteln

Bombardiere deine Zuhörer nicht mit zu viel Input. Selbst dein zahlenverrückter Chef kann sich am Ende deiner Präsentation nur zwei bis drei Punkte merken. Lass also alles weg, was deine Kernaussage nicht unterstützt oder zur Verwirrung führen kann. Und vergiss nicht, die Essenz deines Vortrages am Ende zusammenzufassen.

3. Keine unterhaltenden Elemente einbauen

Wenn deinem Vortrag spannende Details, interessante Zitate, witzige Bilder, skurrile Fakten oder ähnliches fehlen, ist das Interesse deines Publikums sofort verflogen. Wenn du nur trockene Fakten erzählst, ohne diese in Geschichten einzubauen, hast du deine Aufmerksamkeit schnell an Instagram, Whatsapp und Facebook auf den Handys deiner Zuhörer verloren. Das machen leider nur durchschnittliche Keynotespeaker.

4. Keinen Blickkontakt herstellen

Du willst Vertrauen und Glaubwürdigkeit erzeugen? Dann unterschätze die Wichtigkeit des Blickkontaktes nicht! Wenn du deinen Zuhörern nicht bewusst in die Augen schaust, fühlen sich diese auch nicht angesprochen. Aber Achtung: Nicht übertreiben! Wenn du eine Person zu lange fixierst, könnte sich diese bedrängt fühlen.

5. Zu wenig Sprechpausen

Viele von uns mögen es nicht, vor größeren Gruppen zu sprechen. Bitte mach dir klar, dass es keine gute Lösung ist, so schnell wie möglich fertig werden zu wollen. Wenn du deinem Gesagten keinen Raum gibst, indem du nach wichtigen Informationen oder Gedankenwechseln Sprechpausen einlegst, wird sich dein Publikum kaum etwas merken können. Das gleiche gilt übrigens für zu schnelles Sprechen. Ein guter Keynotespeaker sollte also auf ein angenehmes Sprechtempo achten.

6. Schlechte Körpersprache

Zu diesem Punkt könnten wir ein ganzes “No Go” Buch verfassen. Beschränken wir uns auf die Wichtigsten:

Handbewegungen unterhalb der Gürtellinie erzeugen einen negativen Effekt beim Publikum. Also bitte unbedingt vermeiden!

Überschlagene Beine führen zu einem instabilen, schiefen Stand. Dadurch wirkst du unbeholfen und unsicher.

Ohne Ziel herumwandern:
 Wenn du nicht gerade ein konkretes Ziel wie ein Flipchart ansteuerst, wirkt dein Herumwandern wie ein unbeholfenes Ausweichmanöver und plötzlich hast du den Ruf weg, als „der nervöse Keynotespeaker“.

Zu starkes Gestikulieren ist genauso schlecht wie die typische “Schockstarre”. Bewegen ist gut und lockert auf, aber bitte nicht zu extrem.

Verstecken: Bitte nutze das Rednerpult, deine Notizen oder deine verschränkten Arme nicht dazu, um dich vor deinem Publikum zu verstecken. Auch wenn dir dieses Verhalten vermeintliche Sicherheit gibt, kommt es bei deinen Zuhörern als Unsicherheit an. Als Keynotespeaker bist du schließlich der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

7. Überfüllte Folien

Wenn du zum Beispiel mit Powerpoint arbeitest, pack deine Folien bitte nicht zu voll! Wenn deine Zuhörer sich gleichzeitig auf deine Rede und das Lesen einer Textwüste konzentrieren müssen, hast du sie schon verloren.

8. “Danke für Ihre Aufmerksamkeit”

Gähn! Diese viel zu häufig verwendete Schluss-Floskel lässt den Verdacht aufkommen, dass sich der Keynotespeaker selbst bewusst ist, dass seine Worte eigentlich eine Zumutung waren. Wenn du deine Präsentation mit einem inhaltlich gehaltvollen Satz abschließt, hallt dieser als letzter Gedanke in den Köpfen deines Publikums nach. Ist das nicht viel besser?

9. Zu langes Handout

Viele Keynotespeaker machen den Fehler und erstellen ein Handout, das 1 zu 1 ihre Präsentation wiedergibt. Das ist Blödsinn! Ein Handout sollte im Gegensatz zu deiner Präsentation selbsterklärend sein. Für das Handout wirst du also vermutlich immer noch ein paar Elemente hinzufügen müssen.

10. Nicht üben

Keine Zeit ist keine Ausrede. Eine nicht geübte Präsentation fällt beim Publikum sofort negativ auf. Wenn du dir nicht wenigstens die Zeit nimmst, um den Anfang und den Schluss deiner Präsentation laut – und am besten vor einem Test-Publikum – durchzusprechen, verschenkst du viel Potential.

11. Zu wenig Selbstvertrauen

Dir schlottern schon beim bloßen Gedanken an eine Rede vor mehr als 10 Menschen die Knie? Schwitzige Hände und rasender Puls inklusive? Mach dich nicht verrückt. Das ist normal. Auch für geübte Keynotespeaker. Niemand erwartet von dir gleich beim ersten Mal eine Speech a la Martin Luther King. Und jede Person, die kreative Reden halten und spannend präsentieren möchte, kann die nötigen Fähigkeiten dazu lernen. Versprochen!

12. Dich selbst zu ernst nehmen

Dieser Punkt heißt NICHT, dass du deinen Vortrag nicht ernst nehmen solltest. ABER: Sollte dir doch einmal ein Fehler passieren, du dich verhaspeln oder einen Blackout haben – Sieh es nicht als Weltuntergang! Atme einmal tief durch, lache über dich selbst und mach weiter. Denn selbst die bekanntesten Keynotespeaker machen Fehler.

Was verdient ein Keynotespeaker?

Eloquenz ist das Kunstwerk der Gedanken.

Blaise Pascal

Was verdient ein Keynotespeaker? Mit welchem Honorar können Top-Speaker wie Barack Obama, Tony Robbins oder Tobias Beck rechnen? Und vor allem – kann ich das auch?

Die Wahrheit ist: Nur die wenigsten Keynotespeaker können mit einem Honorar von 10.000€ und mehr rechnen. Das ist aber nicht weiter schlimm. Denn auch ein Keynotespeaker, der gerade am Beginn seiner Karriere steht, kann gutes Geld verdienen.

Bereits als Einsteiger kannst du ein Honorar von 1.000 bis 3.000 Euro verlangen. Bei 4 Vorträgen würdest du somit zwischen 4.000 und 12.000 Euro verdienen. Für den Einstieg ist das schon eine attraktive Summe.

Ein professioneller Keynotespeaker erhält bereits zwischen 3.000 und 6.000 Euro. Bei 4 Vorträgen im Monat wäre das bereits 12.000 bis 24.000 Euro. Damit gehörst du bereits zu den Topverdienern.

Das ist eine stolze Summe. Und das mit nur 4 Vorträgen im Monat. Natürlich ist das noch nicht das Ende der Fahnenstange. Keynotespeaker, die als Top-Marke auf ihrem Gebiet gelten, verlangen sogar Honorare von 50.000€ aufwärts. Bis man allerdings soweit ist, braucht es Zeit und einen guten Ruf.

Viele Top-Speaker wie Barack Obama, Les Brown oder Tony Robbins haben ihren Ruf schließlich über mehrere Jahre und Jahrzehnte aufgebaut, bis sie derart hohe Honorare verlangen konnten.

Um es auf den Punkt zu bringen: Als Keynotespeaker lässt es sich durchaus gut leben. Selbst als Einstieger. Alles was du dazu brauchst, ist eine passende Nische, ein Alleinstellungsmerkmal, ein solides Auftreten, gutes Marketing und natürlich ganz viel Übung.

keynotespeaker

Fazit: Als Keynotespeaker kannst du deine Botschaft in die Welt hinaustragen

Es gibt nur eine Regel, um ein guter Redner zu werden – lerne zuzuhören.

Christopher Morley

In diesem Artikel hast du erfahren, was es bedeutet Keynotespeaker zu sein, welche Skills du dafür benötigst, welche Fehler du vermeiden sollst und welche Möglichkeiten dir offen stehen.

Wenn du Keynotespeaker werden möchtest, dann bekommst du die richtigen Ressourcen, wenn du danach suchst. Du bekommst die richtigen Mentoren, wenn du danach suchst. Und du bekommst deine Bühne – wenn du den Weg zu ihr wirklich gehen willst.

Doch wie geht es jetzt weiter? Welche Schritte kannst du als Nächstes einleiten, um als Keynotespeaker durchzustarten? Damit dir das gelingt, haben wir dir zum Abschluss noch etwas ganz Besonderes für dich.

Wir möchten dich zum Online-Seminar „So wirst du erfolgreicher Speaker“ einladen.

In dem Online-Seminar verraten dir die Greator-Gründer Dr. Stefan Frädrich und Alexander Müller, wie du den Durchbruch als Keynotespeaker schaffst und wie dir der Sprung auf die große Greator-Bühne gelingt.

Zum Online-Seminar „So wirst du erfolgreicher Speaker“ kannst du dich jetzt anmelden. Jetzt anmelden und kostenlos teilnehmen!

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