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Meditation am Morgen verleiht dir ein neues Lebensgefühl

Lesezeit von 6 Minuten
Meditation am Morgen verleiht dir ein neues Lebensgefühl

Kommt es dir bekannt vor, dass du gestresst aufwachst und gar nicht weißt, wie du die Aufgaben des Tages bewältigen sollst? Gefühle der inneren Unruhe und Überforderung können auf Dauer gesundheitsschädlich sein, was anhand mehrerer Studien belegt wird.

Morgendliche Meditation kann sanft Abhilfe schaffen oder sogar verhindern, dass es überhaupt zu einem Burn-out kommt. Wie, das erklären wir dir gerne hier!

Welche positiven Effekte hat das Meditieren?

Meditation hatte lange Zeit einen eher religiösen oder spirituellen Touch. Dies hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Immer mehr Menschen entdecken unabhängig religiöser oder spiritueller Motive die Vorteile des Meditierens. Auch die Wissenschaft hat sich mittlerweile mit den positiven Auswirkungen befasst.

Im Grunde genommen ist Meditation ein Oberbegriff für unterschiedliche Techniken zur inneren Einkehr und Entspannung. Allen Techniken gemeinsam ist, dass die Beobachtung des Atems eine wichtige Rolle spielt. Ein ruhiger Atem wirkt sich nachweislich auf den Herzschlag und das Schmerzempfinden aus.

Auch die Psyche profitiert von regelmäßiger Meditation. Innere Blockaden lösen sich, die Anspannungen des Alltags werden für einen Moment losgelassen, wodurch du neue Kraft schöpfen kannst. Nachfolgend möchten wir dir die positiven Effekte einer (morgendlichen) Meditation übersichtlich aufzeigen:

  • Reduktion von Ängsten
  • Lösung innerer Blockaden
  • Linderung von Stresssymptomen (stressbedingte Kopf- oder Nackenschmerzen, Schlafstörungen etc.)
  • Beruhigung von Herzschlag und Atem
  • Schmerzlinderung
  • Innere Einkehr
  • Linderung depressiver Verstimmungen
morgen meditation

Die Bedeutung einer morgendlichen Routine

Rituale geben dir ein Gefühl von Sicherheit. Jeder braucht seine festen Anker im Alltag, das ist vollkommen normal. Jedoch sind nicht alle Rituale positiv. Wenn dein morgendliches Ritual z. B. aus einem Becher Kaffee und einer Zigarette besteht, schadest du damit auf Dauer deiner Gesundheit.

Versuche, deine schädlichen Angewohnheiten durch gesundheitsfördernde Rituale zu ersetzen. Eine Morgenmeditation kann dir helfen, positiv in den Tag zu starten. Grundsätzlich lässt sich eine Meditation zu jeder Tageszeit durchführen. Am Morgen ist der Effekt jedoch nachweislich am größten. Dies ist sogar in der buddhistischen Lehre etabliert.

Darum solltest du morgens meditieren:

  • Am Abend oder Nachmittag ist dein Kopf bereits angefüllt von Stressoren, die dir das Abschalten und somit das Meditieren erschweren.
  • Die Morgenstimmung in Kombination mit Meditation wirkt doppelt beruhigend.
  • Meditation am Morgen kann dir helfen, richtig wach zu werden.
  • Meditation am Morgen kann überall durchgeführt werden, z. B. auch auf Reisen.
  • Meditation am Morgen fördert deine Selbstfürsorge und das Gesundheitsbewusstsein.

Deine Meditation am Morgen muss nicht länger als fünf Minuten in Anspruch nehmen. Es kommt nicht auf die Zeit an, sondern auf die Qualität. Nach einer Weile wirst du bemerken, wie viel positive Energie dir das Erlernen der Meditation spendet. Morgenmeditation fördert deine kognitive Leistungsfähigkeit, da Ängste gelöst werden und du deine Entscheidungen rationaler treffen kannst. Untersuchungen haben zudem ergeben, dass Morgenmeditation zu den häufigsten Ritualen erfolgreicher Menschen zählt.

Anna Gutkina: „Das Meditieren verhilft mir zu innerer Klarheit!"

Wie wundervoll erfrischend eine Meditation am Morgen ist, das weiß auch Anna Gutkina. Sie ist seit zwei Jahren Customer Success Manager bei Greator und bereichert ebenso das Team mit ihrem Ritual: „Wir meditieren jeden Mittwoch um 8.30 Uhr – in Zeiten von Corona via Zoom. Ansonsten haben wir im Büro aber einen eigenen Meditationsraum", erzählt Anna.

Seit sechs Jahren meditiert sie schon, besuchte diverse Retreats oder auch Dr. Joe Dispenzas legendäre Meditationswoche. „Dadurch, dass ich regelmäßig meditiere, spüre ich in mir eine absolute Ruhe. Das Meditieren ist meine me-time, die ich nicht mehr missen möchte."

Anna Gutkina hat das Meditieren vor sechs Jahren für sich entdeckt.

Tipps für Morgenmuffel und Nachtmenschen

Vielleicht bist du eine Nachteule und fühlst dich morgens benommen. Ein Grund mehr, mit Meditation am Morgen in den Tag zu starten. „Das Meditieren löst deine schläfrige Benommenheit auf sanfte Weise, sodass du dich schneller wach fühlst", motiviert Anna.

„Wie bereits erwähnt, muss Meditation nicht lange dauern. Wenn du nur schwer aus dem Bett findest, kann es dennoch sinnvoll sein, dir für deine persönliche Morgenroutine den Wecker etwa eine halbe Stunde früher zu stellen", rät sie. Achte weiterhin auf regelmäßige Schlafenszeiten. Nach der Meditation am Morgen kann dir zusätzlich eine Wechseldusche zu einem wachen Geist verhelfen.

Meditation am Morgen

Grundlegende Techniken der Morgenmeditation

Damit die Meditation am Morgen ihren gewünschten Zweck erfüllt, gilt es zunächst herauszufinden, welche Technik für dich am besten funktioniert. Es gibt verschiedene Meditationstechniken:

Die Atemmeditation:

Hierbei konzentrierst du dich einzig und allein auf den Fluss deines Atems. Dies hat eine sehr beruhigende Wirkung und gelingt auch Meditationsanfängern.

Die Kerzenmeditation:

Wenn du bemerkst, dass deine Gedanken schnell abweichen, könnte die Kerzenmeditation das richtige für dich sein. Hierbei stellst du eine Kerze auf und fokussierst deine Aufmerksamkeit einzig und allein auf diese. Störende Gedanken haben somit keine Chance.

Die geführte Meditation:

Heutzutage findest du auf verschiedenen Online-Plattformen geführte Meditationen. Hierbei leitet dich eine ruhige Stimme an, dich zu entspannen. Du kannst es dir wie eine Art Traumreise vorstellen, oftmals erklingt zusätzlich beruhigende Hintergrundmusik. Viele Meditationsanfänger bevorzugen geführte Meditationen.

Die Mantra-Meditation:

Bei der Mantra-Meditation wiederholst du einen für dich positiven Leitsatz immer wieder in Gedanken.

Die Geh-Meditation:

Es handelt sich um einen weitverbreiteten Irrglauben, dass du beim Meditieren still auf einer Stelle sitzen musst. Bei der Geh-Meditation konzentrierst du dich bewusst auf dein Körpergefühl beim Gehen, auf deinen Atem und auf äußere Einflüsse (Kälte, Wärme, Wind, Gerüche).

Die Achtsamkeitsmeditation:

Bei der Achtsamkeitsmeditation richtest du deine Aufmerksamkeit voll und ganz auf das gegenwärtige Geschehen. Wie fühlt sich dein Körper in diesem Moment an? Was fühlst du gerade? Wichtig ist, dass du deine Empfindungen wertfrei wahrnimmst und nicht beurteilst.

Tipps zum Start einer morgendlichen Meditation

Tipps zum Start einer morgendlichen Meditation

Nun hast du erfahren, welche Vorteile eine Meditation am Morgen mit sich bringt. Jetzt möchten wir dir praktische Tipps an die Hand geben, die es dir erleichtern, künftig auch wirklich mit einer morgendlichen Meditation in den Tag zu starten. „Du brauchst dafür wirklich kein teures Equipment. Ich habe beispielsweise mit Meditationen gestartet, die fünf bis zehn Minuten dauerten", erinnert sich Anna Gutkina.

  • Suche dir einen geeigneten Ort zum Meditieren, an dem du dich wohl und ungestört fühlst (z. B. dein Wohnzimmer).
  • Entscheide dich, ob du eine geführte oder nicht geführte Meditation machen möchtest.
  • Achte auf die richtige Raumtemperatur. Du solltest weder schwitzen noch frieren.
  • Lass dich während deiner Meditation nicht stören: Schalte zuvor dein Handy aus.
  • Bereite bereits am Vorabend all die Dinge vor, die du für deine morgendliche Meditation brauchst: Matte, Decke, Duftkerzen etc.
  • Stelle dir den Wecker ein bisschen früher.

Top 5 Meditationen für ein positives Gefühl am Morgen

Nachfolgend möchten wir dir die Top 5 Meditationen für ein positives Gefühl am Morgen vorstellen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

1. Positive Affirmationen (Mantrameditation)

Sprich dir selbst Mut zu! Überzeuge dich selbst davon, dass du alles schaffen kannst, was du dir vornimmst. Wichtig ist, dass die Affirmationen sich für dich stimmig und richtig anfühlen, z. B. „Ich bin stark" oder „Ich schaffe das".

2. „Ich weiß es nicht"-Meditation

Immer alles bis ins kleinste Detail durchzuplanen ist überaus anstrengend. Gestatte dir, einzugestehen, dass du auf mache Dinge keinen Einfluss nehmen kannst. Bei dieser Meditation geht es darum, zu lernen, sich mit dem Unplanbaren wohlzufühlen. Wenn du ins Grübeln gerätst, was evtl. geschehen könnte, dann sage dir: „Ich weiß es nicht."

3. Erde dich-Meditation

Hierbei geht es darum, wie mit einem Scanner deinen ganzen Körper zu überprüfen. Beginne am Kopf und bewege den Scanner in deinem eigenen Tempo über deine einzelnen Körperbereiche. Vielleicht verspürst du einen Druck im Kopf oder einen Stein im Bauch. Dann nehme das für einen Moment einfach wahr. Sage dir: „Alles was da ist, darf da sein."

4. Atem-Meditation

Atme tief ein und aus. Dabei stellst du dir vor, wie schlechte Energie deinen Körper verlässt und wie du stärkende Energie durch deinen Atem wieder aufnimmst.

5. Geführte Meditation:

Geführte Meditationen eignen sich besonders gut für Einsteiger. Folgende geführte Meditation möchten wir dir ans Herz legen:

Meditation und Selbstentwicklung

Eine regelmäßige Meditation am Morgen kann dazu beitragen, deine Selbstzufriedenheit zu steigern. Nur wenn du dich mit dir selbst im Einklang befindest, kannst du deine persönlichen Ziele erreichen. Ein wertvolles Tool, das dich dabei unterstützen kann, ist unsere Greator App. Hier findest du zahlreiche Möglichkeiten zur Meditation und zur persönlichen Weiterentwicklung in allen Lebensbereichen (Beruf, Partnerschaft, Gesundheit uvm.)

Unabhängige wissenschaftliche Studien belegen, dass 95 % aller Menschen, die mit Meditation begonnen haben, positive Veränderungen ihres Wohlbefindens und Alltags wahrnehmen.

Das Greator Team meditiert gemeinsam jeden Mittwochmorgen - im Moment via Zoom.

Wenn du dein erlangtes Wissen erweitern und mit anderen Menschen teilen möchtest, könnte die Ausbildung zum Greator Coach das richtige für dich sein. In einer fundierten Ausbildung von insgesamt 9 Monaten wirst du ganz neue Dimensionen deiner eigenen Persönlichkeit entdecken. Du lernst, auf die Stimme deines inneren Kindes zu hören und all den Ballast loszulassen, der dich von dem Erreichen deiner Lebensziele abhält. Anschließend wirst du auch anderen Menschen neue Perspektiven aufzeigen können, um erfolgreich und glücklich zu sein.

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