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Meditation lernen: So machst du dich auf den Weg zu dir selbst

Lesezeit von 8 Minuten
Meditation lernen: So machst du dich auf den Weg zu dir selbst

Du möchtest Meditation lernen, einen tieferen Zugang zu deiner inneren Mitte finden und dich von negativen Gedanken befreien, die dich in deiner Lebensqualität einschränken? 

In diesem Artikel möchten wir dir verraten, wie du dieses Ziel erreichst. Vorher haben wir allerdings noch eine wichtige Frage an dich. Was wäre, wenn dir jetzt jemand den Stecker ziehen würde? Die Antwort: Stille! 

Wie wäre die Idee, diese Stille, in der dir möglicherweise auch Angst begegnet, mit Meditationen zu füllen, um auf viele Fragen Antworten zu bekommen? 

Damit dir das gelingt, erfährst du im Folgenden, wie du Meditation lernen und dich auf deinem Weg zu dir selbst machen kannst.

Wieso sollte ich Meditation lernen?

,,Das Gegenstück zum äußeren Lärm ist der innere Lärm des Denkens. Das Gegenstück zur äußeren Stille ist innere Stille jenseits der Gedanken."

Eckhart Tolle

Meditation ist einer der schönsten Wege, um in Kontakt mit deiner inneren Welt und deinem eigentlichen Wesen zu kommen. 

Diese beliebte spirituelle Praxis wird weltweit in zahlreichen Ländern und Kulturen ausgeübt. Durch Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen kann sich dein Geist beruhigen, neu ordnen und letztendlich hin zu einer neuen Bewusstseinsebene
entwickeln. Du siehst: Meditation lernen lohnt sich!

In östlichen Kulturen gilt die Meditation als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Die kannst du im Sitzen machen oder aber liegend im Bett beispielsweise. Während der Meditation schließt du deine Augen und lässt dich einfach von der Stimme führen, die dich mit auf die Reise zu deinen Gefühlen und Gedanken nimmt. Meditation lernen ist ganz einfach. Bereits nach wenigen Meditationseinheiten wirst du feststellen, wie sich etwas in dir verändert und du dich weitaus entspannter fühlst.

Das Meditieren kann dir dabei helfen, deine innere Stimme zu hören und Antworten auf wichtige Lebensfragen zu finden. Die Meditation ist ein tolles Werkzeug, um dich näher mit deinen Ängsten und Herausforderungen im Alltag auseinanderzusetzen.
So kannst du Gedanken, die dich bedrücken transformieren und dich letztendlich heilen. Denn Meditation schenkt dir Klarheit und Konzentration.

Doch was sind die Gründe, weshalb Menschen Meditation lernen möchten möchten? Bei welchen Herausforderungen kann dir Meditation im Alltag helfen? Warum sollte man sich überhaupt die Mühe machen, sich täglich 30 Minuten oder sogar noch mehr Zeit nehmen, um zu meditieren?

Im Folgenden möchten wir dir die 9 häufigsten Gründe nennen, weshalb Menschen anfangen, sich mit Meditation zu beschäftigen. Wie du sehen wirst, kann dir Meditation in vielen Lebensbereichen dabei helfen, dass du wieder zu deiner inneren Mitte findest.

Meditation lernen

Meditation lernen: Nehme Kontakt zu deinen Gefühlen auf

„Das Selbst ist die eigenschaftslose reine Wirklichkeit, in deren Licht Körper und Ego aufleuchten. Wenn alle Gedanken zur Ruhe gekommen sind, bleibt das Bewusstsein zurück.“

- Ramana Maharshi

Du bist es sicher gewohnt, jeden Tag zur Arbeit zu gehen, deine Zähne zu putzen oder zu essen. Aber genauso wichtig ist es, dass du dich um deinen Geist kümmerst: Denn wenn Chaos in deinem Kopf herrscht, dann spiegelt sich dieses auch in deinen Handlungen und deiner Ausstrahlung wieder. 

Weißt du, was das Gute ist? Meditation lernen ist kinderleicht. Du brauchst keine Vorkenntnisse. Du darfst dir lediglich diese Zeit für dich nehmen. Eine bequeme Position finden und dich für die nächsten Minuten dem öffnen, was kommt. In der Meditation rufst du deinen Geist einfach wieder zu dir. Probier gern für den Anfang eine Mini-Meditation aus.

Mini-Meditation für Anfänger – Schritt für Schritt Anleitung

  1. Setze dich dazu in den Schneidersitz oder in eine für dich bequeme Position.
  2. Starte die geführte Meditation oder einfach ruhige Musik.
  3. Schließe deine Augen. Spüre den Boden unter den Füßen. Nehme den Raum wahr, in dem du dich befindest.
  4. Konzentriere dich für die nächsten drei Atemzüge ganz auf dich. Bleibe mit deiner Konzentration in deinem Körper.
  5. Wenn Gedanken kommen, lass sie wieder wie eine Wolke weiterziehen. Auch das gehört zum Meditation lernen.
  6. Atme drei Mal tief ein und aus: Durch die Nase atmest du ein, durch den geöffneten Mund wieder aus. Mit jedem Atmen lässt du immer mehr los und findest in eine körperliche Entspannung.
  7. Horch in dich hinein: Vielleicht möchte dein Körper Kontakt zu dir aufnehmen? Eventuell kannst du Kopfschmerzen wahrnehmen oder ein anderes Körperempfinden oder Gefühl zeigt sich? Nehme es wahr. Lass es da sein. Zumindest für einen kurzen Moment. Um diesen Symptom näher auf die Schliche zu kommen, frage dich: „Was bereitet mir gerade Kopfschmerzen?” Und: „Wann traten sie erstmals auf?” Oder: „In welcher Situation in der Kindheit hat sich das Gefühl schon bei mir gezeigt?”

9 Vorteile von Meditation für deine Lebensqualität

„Meditation ist das Reinigen des Geistes und Herzens vom Egoismus; durch diese Reinigung entsteht das richtige Denken, das allein den Menschen vom Leid befreien kann.“ 

– Jiddu Krishnamurti 

1. Suche nach sich selbst

Bestimmt hast auch du dich schon nach dem Sinn des Lebens gefragt. Was ist dein warum? Was dein persönlicher Motor? Wo möchtest du im Leben stehen?

Diese zentralen Lebensfragen sind häufig der Grund, warum Menschen Meditation lernen möchten. Denn Meditation ist ein Weg, um sich selbst zu erkennen und dient unter Anderem dazu, seinen persönlichen Lebenssinn zu finden. 

2. Spirituelles Verlangen

Ist der Mensch die Spitze der Evolution? Oder gibt es vielleicht doch eine höhere Schöpferkraft? Gibt es einen Gott, mit dem ich mich durch Meditation verbinden kann?

Derartige Fragen treiben vor allem Menschen an, die sich mit Spiritualität oder Religion beschäftigen. Über Meditation versuchen sie eine Verbindung zu einer höheren Ebene zu erreichen.

3. Überforderung im Alltag

Auf der Arbeit musst du wieder länger im Büro bleiben. Die Kinder müssen von der Schule abgeholt werden. Und dann ist
da noch der wichtige Termin beim Finanzamt am späten Mittag.

Bei einem derart vollen Terminkalender kann einem schon mal
die Decke auf den Kopf fallen. Denn die vielen Gedanken, die einem durch den Kopf schießen, fühlen sich an, wie eine wilde Achterbahnfahrt. 

Aus diesem Grund ist es wichtig, den Alltag zu entschleunigen. Meditation kann dabei ein nützlicher Helfer sein, um mehr Ruhe ins Leben zu bringen. 

4. Reduzierung von Stress

„Ich brauche die komplette Auswertung bis 13 Uhr auf meinem Schreibtisch.“, brüllt der Chef durch die offene Bürotür. Bei dir schießt in diesem Moment wahrscheinlich der Puls volle Kanone in die Höhe. 

Meditation lernen lohnt sich gerade in derart stressigen Situationen. Bereits kurze Meditationseinheiten von nur 15 Minuten am Tag reichen aus, um den Stresslevel spürbar zu reduzieren.

5. Verbesserung der Wahrnehmung

Kennst du diese Tage, wo du ganz klar bist und die Welt viel bewusster wahrnimmst? Plötzlich duftet das Gras auf der Wiese viel frischer. Das Essen schmeckt intensiver. Der Wind auf deiner Haut scheint viel lebendiger. 

Mit Meditation kannst du deine Sinneswahrnehmung gezielt trainieren und so die Umgebung viel intensiver und kraftvoller wahrnehmen. Du siehst: Meditation lernen lohnt sich!

6. Überwindung von Ängsten

Schaffe ich meine Abschlussprüfung? Wird mein Chef mich feuern, wenn ich meine Monatsziele nicht erreiche? Wird mein Partner mich verlassen, weil ich zugenommen habe? 

Ängste können unser gesamtes Leben bestimmen, wenn wir es zulassen. Mit Meditation kannst du deinen Ängsten den Kampf ansagen und deinem Glück mehr Lebensqualität entgegenbringen.

7. Umgang mit Panikattacken

Kennst du das? Du liegst Abends im Bett und denkst dir: Wie bezahle ich bloß meine Rechnungen? Wie bringe ich meine Kinder durch das Studium? Wird es mit der Bewerbung klappen?

Dein Herz beginnt wie wild zu pochen, denn aus Angst ist jetzt Panik geworden. Du hast das Gefühl, du wirst verrückt oder könntest jeden Augenblick sterben. 

Auch hier kann dir Meditation ein nützlicher Helfer sein, der dich durch Talfahrten hin zu einem glücklichen und erfüllten Leben führt. 

8. Verbesserung der Konzentration

Folgende Situation: Du sitzt im Büro vor dem Monitor und dir will einfach nichts gelingen? Deine Konzentration ist im Keller und das geht dir ziemlich auf die Nerven, weil du später eine wichtige Präsentation vor dem Chef halten musst. 

Meditation ist auch dann nützlich, wenn du deine Konzentration spürbar verbessern möchtest, damit du bessere geistige Leistung erbringst, die bspw. auf der Arbeit oder im Studium zu besseren Ergebnissen führt.

9. Reduzierung von Schmerzen

Rückenschmerzen, Kopfweh oder  lästige Muskelverspannungen. Schmerzen verschiedener Art schränken unsere Lebensqualität spürbar ein. 

Auch hier kann Meditation hilfreich sein, um den Schmerz zu lindern. Besonders beim Auflösen von lästigen Verspannungen ist Meditation nachweislich besonders hilfreich.

Warum Meditation in deinem Alltag nicht fehlen darf

„Menschen suchen nach einem Rückzugsort für sich auf dem Lande, am Meeresufer, im Gebirge. Dabei gibt es für den Menschen keine friedlichere und ungestörte Zufluchtsstätte, als seine eigene Seele.“ 

- Mark Aurel

Sei nicht frustriert, wenn das Meditieren nicht auf Anhieb klappt. Wenn du immer wieder einschläfst oder vor deinem inneren Auge keine Bilder erscheinen. Wie so oft in unserem Leben, gilt auch hier der Spruch: „Übung macht den Meister!” Meditation lernen braucht also seine Zeit.

Daher lautet unser Tipp: Baue Meditationen als festes Ritual in deinen Alltag ein. Denn beim Meditieren setzt du einen positiven Anker und lenkst deine Selbstwahrnehmung und deine Gedanken auf einen anderen Pfad. Im Gehirn verknüpfen sich neue Synapsen. Wäre es nicht schön, wenn du dein Leben neu ausrichten könntest? Endlich auf so viele Fragen Antworten bekommst, immer mehr Klarheit erhältst… Dein Gehirn wird auf gute Dinge programmiert, etwa auf mehr Mitgefühl und weniger Angst.

Meditation als festes Ritual

Meditation lernen für die Persönlichkeitsentwicklung

„Bei der Meditation geht es nicht um den Versucht, irgendwo hinzugelangen. Es geht darum, dass wir uns selbst erlauben, genau dort zu sein, wo wir sind und genau so zu sein, wir wir sind und das auch der Welt zu erlauben, genau so zu sein, wie sie in diesem Augenblick ist.“

Jon Kabat-Zinn

Meditierende sind laut Studien nicht nur gelassener und konzentrierter als andere Menschen – sie haben auch ein anderes Gehirn. Eine Achtsamkeitsmeditation führt beispielsweise dazu, dass die Hirnregionen wachsen, die für Selbstwahrnehmung und Mitgefühl zuständig sind: Dadurch wird es leichter ein liebevolles und wachsames auf dich selbst zu richten. Es bringt dir Klarheit. Und Heilung zugleich.

Heilung? Ja! Sogar auf zweierlei Ebene: Die gesundheitliche und die mentale. Erlaube dir und öffne dich in Meditationen, dass sich in dem Moment alles zeigen darf, was da ist. Du kannst dir das auch wie ein Mantra sagen: „Alles, was da ist, darf da sein." Ob Körpersymptome wie Druck im Kopf und Rückenschmerzen. Entdecke alte Glaubenssätze sowie Muster. Schon allein die Erkenntnis kann sehr heilsam sein. Und erst recht stößt du den Heilungsprozess an, indem du dich für einen neuen Weg entscheidest. Für einen neuen Glaubenssatz! Komme ins Handeln.

Gleichzeitig hemmt Meditation diejenigen Hirnbereiche, die bei Stress aktiv und für Angst sowie psychische Beschwerden verantwortlich sind. Manchmal darfst du dich selbst motivieren, um am Ball zu bleiben. Finde dein Warum, also eine Antwort auf die Frage, wofür du ganz persönlich meditierst. Die Meditation ist Teil eines Weges zu dir selbst. Du kommst nur zum Ziel, indem du nicht abbiegst, nicht in alte Muster verfällst, sondern bei dir bleibst. Die wahren Antworten zeigen sich dir in der Stille, wenn der Geist keine Ablenkung mehr von Außen hat. Freu dich aufs Meditation lernen!

Zum Abschluss haben wir dir noch eine ganz Tolle Meditation von Walter und Christina Hommelsheim vorbereitet. Diese kannst du dir jetzt anhören, wenn du möchtest.

YouTube video

Mediation lernen, hilft dir dabei, ein glücklicheres Leben zu führen

„Bei der Meditation geht es darum, die Wahrheit in jedem Augenblick zu sehen – nicht die absolute Wahrheit, sondern in jedem Moment das Wahre und Unwahre.“ 

Jiddu Krishnamurti

In diesem Artikel hast du erfahren, was Meditation ist und warum du Meditation lernen solltest. 

Denn Meditation verhilft dir dabei, den Weg zu deiner inneren Mitte zu finden. 

Sie hilft dir dabei, eine tiefere Wahrheit zu entdecken, die sich in den entlegensten Winkeln deines Geistes befindet. 

Darüber hinaus hilft dir Meditation dabei, geistige Konflikte (bspw. Stress auf der Arbeit) zu klären, die dich daran hindern, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.

Oder um es auf den Punkt zu bringen: Durch Meditation kannst du deine Lebensqualität spürbar steigern und so zu mehr Glück, Freude und Ausgeglichenheit gelangen. 

Und falls du mehr über Meditation erfahren möchtest, dann können wir dir die Greator App empfehlen. Dort findest du zahlreiche Meditationen, die dir dabei helfen, deine innere Mitte zu finden.

Zudem findest du in diesem Artikel weitere tolle Informationen zum Thema Meditation.

Wir wünschen dir Spaß auf deiner dieser spannenden Reise, die nun vor dir liegt. 

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