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Innerer Schweinehund adieu: So fühlst du dich rundum wohl!

Na, wie groß ist dein innerer Schweinehund? Sind wir doch mal ganz ehrlich: Das neue Jahr hat zwar gerade erst begonnen. Wie viele Vorsätze hattest du? Und welche hast du direkt ad acta gelegt und welche ziehst du noch halbherzig durch, werden bald aber auch das Zeitliche segnen? Doch allein der Wille, mehr für deine Gesundheit zu tun, mehr Sport zu machen, reicht nicht. Wir zeigen dir, wie du dich rundum wieder wohlfühlst und wie ein strahlendes Glühwürmchen mit Leichtigkeit durchs Leben stolzierst. Sag deinem inneren Schweinehund nun adieu!

Günter, dein innerer Schweinehund

Kennst du Günter? Bestimmt. Das ist dein innerer Schweinehund. Dr. Stefan Frädrich, Coach und Autor von „Günter, der innere Schweinehund – Ein tierisches Motivationsbuch“, taufte ihn liebevoll mit diesem Namen. Günter lebt nämlich in deinem Kopf und bewahrt dich vor allem Übel der Welt. Früher, als du ein Kind warst, war Günter noch ein Ferkelwelpe. Damals haben noch deine Eltern, Großeltern, Tanten und Onkels, deine älteren Geschwister und Lehrer, Freunde und Kollegen Günter gefüttert. „Pass gut auf dein Herrchen auf“, haben sie gesagt und ihm immer wieder erklärt, was gut und was schlecht für dich ist. Das alles hat Günter sich zu Herzen genommen und dich immer brav gewarnt, wenn du etwas tun wolltest, was du noch nicht konntest. „Das ist gefährlich”, hat er dir dann gesagt oder: „Das wird schwierig”, hat er dich gewarnt. Und weil Günter so gute Ratschläge gegeben hat, hat er weiterhin sein Futter bekommen und ist über die Jahre zu einem ausgewachsenen Schweinehund geworden. Heute ist er ausgewachsen und – unter Umständen – groß und dick und fett und träge geworden: eben ein echter Schweinehund.

„Was könntest du tun, damit es dir besser geht?”

„Bist du gesund und lebst du nach deinen persönlichen Werten?”, fragt Stefan dich. Mens sana in corpore sano! Das ist Lateinisch und heißt „Ein gesunder Geist steckt in einem gesunden Körper!“. „Denn schon die alten Römer wussten die psychische und körperliche Gesundheit zu schätzen. Wie steht es um deine Gesundheit? Wie geht es deinem Körper, wie geht es deiner Seele? Achtest du auf dich und lebst du gesund? Wo zwickt es und warum? Was könntest du tun, damit es dir besser geht?“, schreibt der Gründer von Greator in seinem Buch. 

Behandle deinen Körper pfleglich

„Dem inneren Schweinehund ist die Gesundheit egal. Er liebt Faulheit, fettes Essen, Cola, Alkohol und Zigaretten. Er verabscheut Obst, Salat und stilles Wasser. Schweinehunde haben oft noch die Lebensregeln der Nachkriegsgeneration im Kopf, bei denen Fett ein Zeichen für Wohlstand war. ABER: Dein Körper bringt dich durchs Leben. Deswegen solltest du ihn pfleglich behandeln“, empfiehlt Stefan. Lass dich beim Arzt durchchecken und verändere alles, was dich krank macht. Das hat nebenbei den Vorteil, dass du dich psychisch viel besser fühlen wirst, als es sich ein fauler, fetter Schweinehund je vorstellen kann.

Weg vom inneren Schweinehund: Was gibt deinem Leben einen Sinn?

Welche persönlichen Werte hast du? Glaubst du an Gott, an die Naturwissenschaften, die Demokratie, die Freiheit, den Fortschritt, deinen Chef, deinen Fußballclub, die Astrologie oder Psychoanalyse? Glaubst du an dich selbst? Was gibt deinem Leben einen Sinn? Lebst du jeden Tag nach deinen Werten oder musst du dich dauernd verbiegen? Was könntest du tun, damit du deinen Werten besser gerecht wirst? Was könntest du tun, um deine Gesundheit wieder in den Vordergrund zu rücken?

Unsere Überzeugungen bestimmen das, was wir tun

Vielleicht sind dir schon ein paar erste Ideen gekommen, was du verbessern könntest. Wenn wir schon an etwas glauben, dann wollen wir damit auch Recht haben. Deswegen konzentriert sich Günter, der innere Schweinehund, automatisch auf die Argumente, die unsere Ansichten unterstützen: „Wir müssen nur lange genug an etwas glauben, damit Günter aus unserer Meinung eine Überzeugung macht. Diese betrachten wir schließlich als Realität, ohne sie weiter zu hinterfragen. So bestimmen unsere Überzeugungen schließlich das, was wir tun: Wir machen einen Bogen um die Fleischtheke, wetten immer auf einen Bayern-Sieg und werden Stammwähler der regierenden Partei. Das tun wir irgendwann automatisch, ohne weiter darüber nachzudenken. Nun müssten schon einige Wunder geschehen, damit wir von unseren Überzeugungen abrücken”, erklärt Stefan das Phänomen. 

Bequeme Zone = Langeweile

Unser ganzes Alltagsleben spielt sich in unserer bequemen Zone ab. Wir verbringen oft Jahre in unserer bequemen Zone: dieselbe Wohnung, derselbe Supermarkt, dasselbe Lieblingsrestaurant, derselbe Schreibtisch, dieselben Arbeitskollegen, der immer selbe Freundeskreis, stets dieselbe Heimatstadt und das gewohnte Gehalt. Je länger wir uns in unserer bequemen Zone aufhalten, desto höher werden die Mauern drumherum. Es fällt uns immer schwerer, Neues dazuzulernen – und gleichzeitig beginnen wir uns zu langweilen. Das merken wir nicht sofort, sondern schleichend: Wir haben keine Lust mehr auf Neues, unser Denken wird träger und wenn wir uns Fotos von früher anschauen, sehen wir darauf wacher und lebendiger aus. Und je länger wir in unserer bequemen Zone bleiben, desto mehr schließen wir uns vom Leben aus: von Herausforderungen und Wachstum, vom Lernen und Spaß haben. Ein klarer Fall: Hier ist Günter am Werk!

So wirst du glücklicher ohne deinen inneren Schweinehund

So, und nun heißt es: Raus! Verlasse deine bequeme Zone und freu dich auf etwas Neues. Mache dein Leben bunter und reicher. Werde glücklicher – indem du rausgehst und dich umsiehst. Entscheide dich für deine Gesundheit. Indem du etwas für dich tust. Du willst wissen, wie das geht? 

  1. Fang einfach damit an, jeden Tag etwas auszuprobieren.
  2. Neben dem Sport kannst du neue Menschen kennenlernen
  3. Bestell im Restaurant ein unbekanntes Gericht
  4. Nimm einen anderen Weg zur Arbeit
  5. Lies ein Buch über ein fremdes Thema
  6. Fahr in einen anderen Urlaubsort. 

Neue Willensstärke

Du wirst bald sehen: Durch die Kombination aus allem – psychische und physische Bewegung – wirst du einen frischen Wind in dir verspüren. Du wirst bald lernen, offen, wach und flexibel zu sein. Das wird dir sehr gut tun und Günter, den inneren Schweinehund, prima auf weitere Veränderungen vorbereiten. Du entdeckst in dir eine ganz neue Willensstärke. Mit dieser Energie wirst du alle in deinem Umfeld verzaubern! Suche dir Verbündete, die genauso Bock haben wie du auf:

  • Sport
  • Ansporn 
  • Motivation
  • Veränderung im Innen und Außen
  • eine neue Blütezeit!

Bitte lächeln!

Und dann heißt es nur noch: smile! Denn in deinem Gesicht zeigt sich dein neues Ich sofort. Schenke allen ein Lächeln. „Durch Biofeedback steigt die Stimmung und andere lächeln zurück, was wiederum ansteckend wirkt”, weiß Stefan. „Wer bei Problemen trotz schlechter Laune freundlich bleibt, bekommt jede Hilfe, die er braucht.” Hoffentlich konnten wir dir mit unseren Tipps ein wenig weiterhelfen. 

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