Erfahre, wie du lernst, mit deinen Körpersymptomen zu kommunizieren

Körpersymptome: Wenn der Körper sagt, was sich deine Seele wünscht

„Ich habe die Schnauze voll”, „Mein Kopf fühlt sich an, als würde er gleich explodieren”, „Mir tut der Nacken weh” (…) Wer von uns hat diese Redewendungen noch nicht gehört, wenn es es in unserem Körper irgendwo drückt? Doch hast du dich ernsthaft schon mal gefragt, ob dein Körper dir etwas damit sagen möchte? Wir zeigen dir, wie du nicht nur lernst, dein Körpersymptome wahrzunehmen – sondern auch mit ihnen zu sprechen. 

Erkenne deine Körpersymptome

Hast du dich schon einmal dabei beobachtet, wie dein Körper auf Stresssituationen reagiert? Möglicherweise hast du Rückenschmerzen, der Kopf fühlt sich an wie eine tickende Bombe oder es fühlt sich in dir an, als ob sich eine Schnur um deinen Hals gezogen hat… Wir könnten noch so viele Körpersymptome aufzählen, die sich bei uns zeigen, wenn uns etwas bedrückt, belastet oder sich herausfordernd anfühlt. 

Körpersymptome – dafür stehen sie

„Die Verarbeitung des Urschmerzes beruht auf der Hypothese, dass frühkindliche, seelische Schmerzen betäubt oder blockiert sind. Wir agieren, weil wir sie nie verarbeitet haben. Und wir können sie nicht verarbeiten, weil die Mechanismen, die wir für die Blockierung verantwortlich sind (die Abwehrmechanismen) uns daran hindern, unsere Schmerzen überhaupt wahrzunehmen“, sagt John Bradshaw, US-amerikanischer Philosoph und Psychologe.

Emotionale Blockaden zeigen sich uns auf der Körperebene. Manche Emotionen sitzen in unserem Körper regelrecht fest. „Es ist, als würden die Zellen dort die Wut, Angst, Ohnmacht, Trauer, Schuld oder sonstige belastende Emotionen festhalten. Denn wir waren nicht in der Lage, sie anzunehmen“, erklärt Christina Hommelsheim. Sie ist Ausbilderin zum Greator Coach und schreibt in ihrem Buch „Herz über Kopf – Die einfache Formel für ein glückliches Leben“: „Es ist, als würde unser Körper die verdrängten Emotionen so lange speichern, bis wir sie endlich herausholen und anschauen, sie endlich wahrnehmen und zulassen. Eigentlich will uns unser Körper damit einen Gefallen tun. Denn hinter jeder verdrängten Emotion steckt eine wichtige Botschaft für uns.

So interagierst du mit deinen Körpersymptomen

Vielleicht magst du dich einmal für eine neue Sichtweise auf deine Körpersymptome öffnen. Statt die Dauer-Kopfschmerzen immer als Last oder Einschränkung zu beachten, betrachte sie doch mal aus einem neuen Blickwinkel: Nämlich, dass der körperliche Ausdruck deiner seelischen Schmerzen für dich eine besondere Fähigkeit ist, für die du in vielen Hinsichten dankbar bist. Deine innersten Bedürfnisse kannst du dadurch nicht mehr übersehen. Dadurch bekommst du die Chance, dich und deinen Umgang mit dir selbst zu verändern.  

Meditationsübung: Nehme deine Körpersymptome an

Wie du das machst? Üben, üben, üben! Je mehr du dich mit deinem oder deinen Körpersymptom(en) auseinandersetzt, desto mehr wirst du ein Gefühl dafür bekommen, sie zeitig wahrzunehmen und mit deinem Körper zu kommunizieren. Dafür haben wir eine wundervolle Übung für dich:

  1. Mach es dir auf einem Stuhl gemütlich.
  2. Schließe die Augen.
  3. Atme durch die Nase tief ein und durch deinen Mund wieder aus. Wiederhole das gern drei Mal. 
  4. Spüre in dich hinein. Wo „drückt gerade der Schuh”? Lokalisiere den Ort in deinem Körper, wo sich das Symptom aktuell zeigt. 
  5. Und jetzt: Lass es da sein. Du kannst dir als inneres Mantra sagen: „Alles, was da ist, darf da sein.” 
  6. Atme gern einmal tief ein und wieder aus und beobachte, wie sich das Körpersymptom in dir verändert. Wird beispielsweise der Druck in deinem Kopf kleiner? Oder wandert er etwa in den Hals?

Bei dieser Übung geht es lediglich darum, das unangenehme Körpersymptom für einen Moment da sein zu lassen. Fühle, was es mit dir macht. Vielleicht ist es dir unter Umständen sogar möglich, deinem Körpersymptom zu danken. Dafür, dass es dir lange für etwas gedient hat.

Begegne deinem Schmerz!

Du kannst deine Symptome natürlich auch weiterhin verdrängen. Das ist einfach. Aber: Jedes noch so stark abgelehnte Gefühl gehört zu uns. Trau dich, diesem Schmerz zu begegnen! Und gerne nehmen wir dich dabei an die Hand! In unserer Ausbildung zu Greator Coach gehst du Schritt für Schritt durch deine einzelnen Lebensbereiche. Öffne dich dafür, immer mehr Klarheit in dein Leben zu bringen. Die Erkenntnisse werden dich verblüffen. Du hast deine Veränderung selbst in der Hand. Du entscheidest, wie du dein Leben leben willst, in welche Richtung du dich entwickelst – und welche Möglichkeiten du anpackst! Als Greator Coach kommst du in deine volle Kraft und bist so bereit, das Leben vieler Menschen nachhaltig zu verändern. Go for it!

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