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Resilienz stärken – für mehr Stärke im Alltag

Resilienz stärken – für mehr Stärke im Alltag

Wer gesund sein will, braucht ein funktionierendes Immunsystem – und das gilt auch für die Psyche. Wer seine Resilienz stärken kann, dem gelingt es, Rückschläge wegzustecken und weiter nach vorne zu sehen. Doch Konflikte, Krisen und Stress machen es dir schwer. Darum solltest du wissen, wie du deine Resilienz stärken kannst. Auf diese Weise kommst du mit Problemen besser klar und schützt dich vor seelischen Belastungen.

Es lohnt sich, Resilienz zu erlernen. Du kannst jeden Tag daran arbeiten. Mit gezielten Resilienz-Übungen verbesserst du deine psychischen Abwehrkräfte. So lassen sich die typischen Probleme und Gefahren abfedern. Selbst hohe Anforderungen im Alltag stellen keine zu große Belastung dar.

In extrem stressigen Phasen kann sich auch ein gesunder Geist nur schwer abschotten. Mit der nötigen Widerstandskraft hältst du den Krisen jedoch stand. Gerade in der Hektik der Arbeitswelt ist der Schutz der eigenen Resilienz enorm wichtig. Unsere Übungen zur Resilienzförderung helfen dir dabei, widerstandsfähig und stark zu bleiben.

Resilienz stärken: So trainierst du deine Widerstandsfähigkeit

Die Resilienz bezieht sich auf die persönliche Widerstandsfähigkeit. Sie hat einen wichtigen Einfluss auf das psychische Befinden. Inzwischen sprechen viele Studienergebnisse gegen die frühere Meinung, dass Resilienz angeboren ist. Das heißt, dass du mit Resilienztraining- und Übungen die Resilienz stärken kannst.

Resilienz gilt also als dynamischer Prozess, den du dein ganzes Leben lang beeinflussen kannst. Das ist nicht nur wichtig für dein Selbstvertrauen, sondern auch für deine Fähigkeit zur Problemlösung. Unabhängig von deinem familiären Hintergrund, vom Beruf und von anderen Faktoren, hast du also die Chance, deine Widerstandsfähigkeit zu trainieren und resilienter zu werden.

Selbst Traumata lassen sich durch eine starke Resilienz besser bewältigen. Eine genetische Veranlagung zur Resilienz kann zwar vorhanden sein, wie einige Studien aufführen, doch mit gezielten Übungen lässt sich die Resilienz stärken.

3 Resilienz-Übungen für deine persönliche Stärkung

Für die Stärkung der seelischen Abwehrkräfte, geben wir dir drei gezielte Tipps. Mit Resilienztraining und Übungen für ein inneres Gleichgewicht optimierst du deine innere Widerstandskraft. Hindernisse und Konflikte bringen dich nicht mehr aus dem Konzept, sondern werden zu Herausforderungen. Ein Problem verwandelt sich in eine Aufgabe, die du im besten Fall mit etwas Aufmerksamkeit löst.

Bei diesem lösungsorientierten Ansatz hilft dir der Blick in die Zukunft. Ein positiver und realistischer Optimismus ist dabei ebenso wertvoll wie die Hilfestellung eines Netzwerks. Indem du die Verantwortung übernimmst, steigst du aus der Opferrolle aus. Du selbst bestimmst über deinen Lösungsweg.

Wenn du deine Resilienz stärken willst, zeigen wir dir hilfreiche Übungen zur Resilienzförderung. Im Prinzip lässt sich die eigene Widerstandsfähigkeit immer weiter verbessern. Ein Blick auf drei typische Resilienz-Übungen zeigt dir, wie das funktioniert.

Übung 1: Regeneration

Stress wirkt sich negativ auf das psychische Immunsystem aus, doch durch Regeneration lässt sich die Resilienz stärken. Hier steht das Wechselspiel von Anspannung und Erholung im Fokus. Stress führt zu Spannungen. Zum Entspannen reicht Schlaf oft nicht aus: Du brauchst andere, effizientere Erholungsmethoden.

Eine kurze Meditation bringt dich wieder ins Gleichgewicht. Eine Minute reicht schon aus: Du brauchst also nur wenig Zeit für die kurze Achtsamkeitsübung. Die One-Minute-Meditation schafft dir eine zeitliche Ruheinsel, in der du innehältst und dich besinnst. Du kannst im Sitzen oder im Liegen meditieren, je nachdem, was besser passt.

Schließe deine Augen und atme ganz ruhig, folge dabei dem Atemrhythmus. Versuche, in den Bauch zu atmen, und lass dir viel Zeit beim langsamen Ausatmen. Bei jedem Atemzug, der aus dir herausströmt, lässt du etwas von der Anspannung herausfließen. Konzentriere dich auf deinen Körper und mach deinen Kopf frei von allen Gedanken. Diese kleine Pflegeeinheit für deinen Geist lässt sich leicht in den Arbeitsalltag integrieren.

Wir haben auch diese Meditation für Anfänger vorbereitet, falls du eine kleine Anleitung haben möchtest:

Resilienz-Übung 2: Optimistisch sein

Eine positive, optimistische Haltung wirkt sich stärkend auf die Resilienz aus. Umso wichtiger ist es, den Optimismus zu stärken. Ein realistischer Optimismus hat nichts mit einer naiven, unrealistischen Einstellung zu tun. Er basiert nicht auf Luftschlössern, sondern hat eine solide Basis.

Freu dich über die guten Dinge im Leben. Dabei hilft ein Dankbarkeits-Journal oder auch eine tägliche Meditation über die schönen Erlebnisse im Alltag. Das können kleine Szenen sein, die sich auf der Straße abspielen, oder eine nette Überraschung.

Wofür bist du dankbar? Worüber hast du dich heute gefreut? Schreib dir die Antworten kurz auf oder mach sie dir in Gedanken bewusst. Der Blick auf die positiven Bilder trainiert deinen Optimismus und holt dich aus dem psychischen Tief heraus.

Übung 3: Ziele formulieren

Du möchtest deine Resilienz stärken? Bei den Übungen zur Resilienzförderung spielt auch die Formulierung eines Ziels eine große Rolle. Auch die Planung zum Ziel hin ist wichtig. Denk positiv: Es ist einfacher, auf etwas hinzuarbeiten, als von etwas weg. Das hält die Motivation wach.

Ein Scheitern muss nicht endgültig sein, vielleicht brauchst du nur etwas mehr Zeit oder einen zweiten Versuch. Darum solltest du deinen Plan einfach und übersichtlich halten. Einzelne Schritte bringen dich schließlich zum Ziel. Wichtig ist, dass du den Startschuss selbst gibst und die Kontrolle über deine eigene Zielvorgabe behältst.

Ziele formulieren

8 Tipps zu alltäglichen Resilienz-Übungen

Im Alltag die Resilienz stärken, das kann am Anfang schwierig sein. Einerseits möchtest du möglichst schnell immun gegen Stress und Belastungen werden, andererseits kannst du dich diesen Strapazen nicht entziehen. Darum ist es wichtig, dass du dich selbst besser kennenlernst. Mit unseren Tipps, einem Resilienztraining und Übungen, gewinnst du mehr Selbstbewusstsein und Widerstandsfähigkeit.

  • Tipp 1: Lerne deine eigene Krisenkompetenz kennen. Nimm dir ein paar Minuten Zeit und schreib auf, welche kleinen und größeren Krisen du bisher schon bewältigt hast.
  • Tipp 2: Mach dir deine alltäglichen Talente und Fähigkeiten bewusst. Humor, Neugier oder Durchhaltevermögen? Wenn du nicht sicher bist, hol dir Feedback von deinen Freunden, der Familie und den Kollegen.
  • Tipp 3: Prüfe die Realität. Steckst du wirklich in einer Krise oder machst du dir die Probleme selbst? Vielleicht hast du zu hohe Ansprüche an dich selbst oder investierst zu viel Zeit in Kleinigkeiten.
  • Tipp 4: Nimm dir in regelmäßigen Abständen eine kleine Auszeit zur Regeneration. Erstelle Listen mit positiven Erlebnissen oder meditiere, um zu entspannen. Die Achtsamkeit mit dir selbst hilft dir dabei, deine inneren Werte und Wünsche zu erkennen.
  • Tipp 5: Schiebe Entscheidungen nicht zu lange auf. Dadurch wird der Stress nur noch stärker. Du musst deinen eigenen Weg finden, der nicht abhängig von den Ideen anderer Personen ist.
  • Tipp 6: Arbeite an deinem sozialen Netzwerk und pflege deine Beziehungen. Mit einem gesunden Sozialleben und guten Freunden kannst du deine Krisenkompetenz und Resilienz stärken.
  • Tipp 7: Bleib flexibel und erkenne Chancen. Ein Veränderungsangebot kann Angst auslösen, denn das Neue ist schwer einzuschätzen. Doch wenn du neugierig und offen für neue Situationen bist, freust du dich auf eine bisher unbekannte Herausforderung. Es lohnt sich, auf Lernangebote, ungewöhnliche Erfahrungen und neue Begegnungen einzugehen.
  • Tipp 8: Nutze Krisen als Übungen zur Resilienz. Dafür brauchst du kein schwieriges Problem. Ein unfreundlicher Gesprächspartner oder ein nerviges Telefonat – solche Situationen eignen sich perfekt als Training. Wechsle die Perspektive, sei besonders höflich oder mach einen ungewohnten Vorschlag: So findest du deine ganz eigenen Strategien, um deine Resilienz zu stärken.

Resilienz stärken – wir zeigen dir, wie es geht

Du möchtest deine Resilienz stärken – wir wissen, wie das geht. Mit unserem Resilienztraining und den Übungen kommst du zielstrebig voran. Lerne deine eigene Kraft und Kompetenz besser kennen, um dich gegen die alltäglichen und speziellen Stressfaktoren zu schützen.

Ohne Stress geht es im Alltag nicht, doch einige Menschen scheinen mehr Widerstände und Rückschläge auszuhalten als andere. Unsere Übungen zur Resilienzförderung helfen dir dabei, die Widerstandsfähigkeit und Belastbarkeit zu verbessern. Das bringt dir neuen Optimismus und Lebensmut.

Wenn du deine Haltung überdenkst und dich mit den nötigen Übungen mental fit hältst, kannst du gezielt deine Resilienz stärken. Dein Leben wird sich positiv verändern. Mach den ersten Schritt und nimm an unserem kostenlosen Persönlichkeitstest teil. Danach geht es mit der Stärkung der Resilienz weiter.

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Geprüft von Dr. med. Stefan Frädrich

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