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Work-Life-Balance: Die 5 besten Tipps, um das Gleichgewicht zu finden

Lesezeit von 7 Minuten
Work-Life-Balance: Die 5 besten Tipps, um das Gleichgewicht zu finden

Den Berufsalltag und das Privatleben ganz ohne Stress unter einen Hut bekommen – das ist oft leichter gesagt als getan. Schließlich gibt es doch immer irgendetwas zu erledigen, nicht wahr? Der Begriff „Work Life Balance“ ist in aller Munde und spätestens seit die Arbeit im Home-Office ihren großen Aufschwung erlebt hat, hat auch der Letzte davon gehört.

Aber was ist Work Life Balance eigentlich genau? Woran erkennt man, dass Handlungsbedarf besteht und wie lässt sie sich überhaupt verbessern? So viele Fragen… Zum Glück haben wir alle Antworten für dich parat!

Was bedeutet Work Life Balance?

Der Begriff „Work Life Balance“ erklärt sich eigentlich schon fast von selbst. Übersetzt bedeutet er nichts anderes als „Arbeit-Leben-Gleichgewicht“. Es geht also darum, das berufliche und private Leben in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.

Den Niederländern gelingt das besonders gut – zu diesem Schluss kam eine OECD-Umfrage aus dem Jahr 2019. Deutschland hingegen schaffte es im internationalen Vergleich hingegen lediglich auf den achten Platz. Was gilt es also zu verbessern und warum überhaupt?

Warum die Work Life Balance so wichtig ist

Warum die Work Life Balance so wichtig ist

Eine ausgewogene Work Life Balance ist wichtig, sonst wäre das Thema ja nicht in aller Munde, oder? Im Grunde klingt es ja ganz einfach, die Verpflichtungen auf der Arbeit irgendwie mit allem, was zu Hause erledigt werden muss, zu vereinen. Aber in den meisten Fällen sieht es doch so aus: Du kommst müde von der Arbeit, erledigst schnell ein paar Dinge im Haushalt, hetzt vielleicht noch zu einem privaten Termin, isst etwas und fällst dann ins Bett. So hast du zwar tatsächlich alle beruflichen und privaten Punkte erledigt, die auf dem Tagesplan standen, aber mit einer ausgewogenen Work Life Balance hat das nichts zu tun. Es geht vielmehr darum, dass du dir auch Zeit für dich und deine Liebsten nimmst.

Wer sich selbst vergisst, wird mürrisch, unzufrieden und vom Stress aufgefressen. Das kann schlimmstenfalls sogar zu einem Burnout führen. Von einer guten Work Life Balance profitieren du und dein Arbeitgeber gleichermaßen. Du hast mehr Energie, bist motivierter und besser gelaunt, weshalb du deine Aufgaben mit links erledigst. Deine Produktivität steigt und du kannst stolz auf all das zurückblicken, was du heute wieder geschafft hast und das ohne Überstunden zu machen!

Mit deiner positiven Art beeindruckst du Kunden und fehlst außerdem seltener, weil du dich weniger ausgelaugt und kränklich fühlst. Natürlich kommt all das auch deinem Arbeitgeber zugute. Ihm entstehen weniger Mehrkosten durch Fehlzeiten, er kann sich dank deiner raschen und hochwertigen Arbeit eine bessere Wettbewerbsposition sichern und profitiert auch von deiner positiven Außenwirkung. Umso wichtiger ist es, dass auch Arbeitgeber erkennen, dass es durchaus sinnvoll ist, zu einer ausgeglichenen Work Life Balance ihrer Mitarbeiter beizutragen. Damit schaffen sie eine Win-Win-Situation.

Ein beispielhafter Tag mit einer guten Work Life Balance

Hier ein kleines Work Life Balance Beispiel: Du kommst von der Arbeit nach Hause und kannst stolz darauf sein, was du heute geleistet hast. Du hast alles geschafft, was auf dem Plan stand, weshalb du jetzt mit gutem Gewissen deinen Feierabend genießen kannst. Deine Gedanken kreisen nicht um die Arbeit und du nimmst dir Zeit nur für dich.

Du triffst dich mit deinen Freunden, ihr verbringt einen schönen, geselligen Abend zusammen und du kommst zeitig genug nach Hause, um nicht zu spät im Bett zu landen. Du kochst dir noch etwas Leckeres und tust etwas nur für dich. Du nimmst zum Beispiel ein entspannendes Bad, liest in deinem Lieblingsbuch, schreibst in dein Journal oder schaust eine Folge deiner Lieblingsserie. Dann legst du dich zufrieden ins Bett und bekommst genug Schlaf, um ausgeruht in den neuen Tag zu starten.

Daran erkennst du eine fehlende Work Life Balance

Dass die eigene Work Life Balance total aus dem Gleichgewicht geraten ist, bemerkt man vor lauter Stress oft viel zu spät. Umso schwerer ist es dann, alles wieder geradezurücken. Wer rechtzeitig eingreift ist also klar im Vorteil. Wir haben eine kleine Checkliste für dich zusammengestellt, mit der du hier und jetzt prüfen kannst, wie es um deine Work Life Balance bestellt ist. Los geht’s!

1. Dein Kopf ist so voll, dass du dir kaum noch etwas merken kannst.

2. Du bist schneller überfordert als sonst.

3. Deine Konzentration schwindet und darunter leidet auch die Qualität deiner Arbeit.

4. Du fühlst dich zunehmend unter Druck gesetzt, weil es dir immer schwerer fällt, Aufgaben zu erledigen.

5. Du fällst völlig erschöpft ins Bett, kannst aber trotzdem nicht einschlafen, denn deine Gedanken halten dich wach.

6. Morgens bist du immer noch genauso müde wie am Abend, weil deine Schlafqualität abnimmt.

7. Du fühlst dich körperlich und geistig ausgelaugt.

8. Dein Immunsystem macht langsam schlapp und du wirst häufiger krank.

9. Du wirst immer ruhebedürftiger und meidest soziale Kontakte.

10. Du fragst dich immer öfter, ob all deine Bemühungen überhaupt einen Sinn haben.

Work life balance

5 Tipps für eine bessere Work-Life-Balance

Von den eben genannten Punkten, treffen mehr auf dich zu, als dir lieb ist? Dann ist es höchste Zeit, deine Work Life Balance zu verbessern. Klar, du hast meist keinen Einfluss darauf, wie viel du bei der Arbeit zu tun hast und ein pünktlicher Feierabend ist manchmal einfach nicht drin. Und trotzdem kannst du für ein besseres Gleichgewicht sorgen. Wir haben 5 hilfreiche Tipps für dich zusammengestellt.

1. Setze dir Zeitlimits

Zeit ist ein knappes Gut, da stimmst du uns sicher zu, oder? Umso wichtiger ist es also, dass du dich nicht allzu lange an einer Aufgabe aufhältst. Plane für alle Punkte auf der Tagesordnung ein bestimmtes Zeitfenster ein. Damit schaffst du eine gewisse Struktur und hilfst dir selbst dabei, deine Zeit effektiv zu nutzen.

Achte unbedingt darauf, dass du realistische Zeitrahmen schaffst. Hinkst du schon bei der ersten Aufgabe hinterher und das geht immer so weiter, schwindet die Motivation von Minute zu Minute. Außerdem ist es doch viel schöner, wenn man früher als geplant fertig wird, als zu spät. Das schaffst du aber nur, wenn du realistisch bleibst und dir auch kleine Zeitpuffer einbaust, falls etwas dazwischenkommen sollte.

2. Lasse dich nicht ablenken

Wer effektiv arbeiten möchte, darf sich nicht andauern von unwichtigen Dingen ablenken lassen. Also weg mit allen Störfaktoren! Allen voran steht das Smartphone. Es ist einfach zu verlockend, kurz die Nachrichten zu checken oder schnell einen Blick auf Social Media zu werfen.

Damit verlierst du aber nicht nur wertvolle Minuten, sondern schadest auch deiner Konzentration. Immer wieder musst du dich neu auf deine Aufgabe fokussieren und das kostet gleich doppelt Zeit.

3. Baue ein gutes Verhältnis zu deinen Kollegen auf

Mit deinen Arbeitskollegen verbringst du unglaublich viel Zeit. Deshalb sind sie auch maßgeblich daran beteiligt, wie gern du zur Arbeit gehst. Wer nette Kollegen hat, mit denen man sich gut unterhalten und auch lachen kann, hat ganz klar mehr Spaß im Job. Das wirkt sich auch auf deinen Arbeitseifer aus.

Du bist motivierter, produktiver und schaffst all deine Aufgaben problemlos in der vorgegebenen Zeit. Das hilft dir, Überstunden zu vermeiden und mehr Zeit für dein Privatleben zu haben. Isoliere dich also nicht, sondern tritt deinen Kollegen offen gegenüber, damit genau diese schönen und lustigen Momente entstehen können. Vielleicht entwickelt sich ja sogar die eine oder andere Freundschaft und die Arbeit fühlt sich kaum noch wie Arbeit an.

4. Lasse nicht immer dein Privatleben zurückstecken

Du hast einen wichtigen privaten Termin, musst aber arbeiten? Dann lässt du ihn sicher ausfallen, oder? Das ist sicher die einfachste Lösung aber nicht die gesündeste. Steht zum Beispiel ein großes Familienereignis an, wirst du dich vermutlich noch wochenlang ärgern, nicht da gewesen zu sein. Vielleicht wäre dieser Ärger völlig umsonst.

Traue dich ruhig, nachzufragen, ob du einen freien Tag tauschen oder ausnahmsweise früher von der Arbeit gehen kannst. Fragen kostet schließlich nichts! Du musst nicht jedes Ereignis verpassen, weil du einen Job hast. Solange das nicht zur Gewohnheit wird, wird dein Vorgesetzter sicher Verständnis haben. Deine Kollegen stellen ab und zu bestimmt genau dieselbe Frage, du bist also keinesfalls allein damit.

5. Bringe Bewegung in dein Leben

Dass die psychische und physische Gesundheit eng miteinander verbunden sind, ist kein Geheimnis. Sorgst du regelmäßig für Bewegung in deinem Alltag, hilft dir das, deine Gedanken zu ordnen und du tankst neue Kraft. Wenn du nach der Arbeit einfach keine Lust mehr auf ein anstrengendes Workout hast, ist das völlig in Ordnung. Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft tut genauso gut und dazu kannst du sogar deine Pause nutzen.

Work Life Balance im Home-Office

So hältst du deine Work Life Balance im Home-Office aufrecht

Arbeiten im Home-Office stellt dich noch einmal vor eine ganz andere Herausforderung. Die räumliche Trennung zwischen Arbeit und Privatleben verschwindet plötzlich und schnell verschwimmen beide Bereiche zu einem großen. Eine feste Arbeitszeit gibt es oft nicht mehr, was dir zwar ein hohes Maß an Flexibilität schenkt, aber auch deiner Work Life Balance schadet. Immer wieder unterbrichst du deine Arbeit, zum Beispiel um schnell etwas im Haushalt zu erledigen.

Die Küche ist nicht aufgeräumt? Bei dieser Unordnung kannst du dich einfach nicht konzentrieren und schon wird geputzt. So geht es immer hin und her und du sitzt noch am Abend vor beruflichen Aufgaben. Einen Feierabend gibt es quasi nicht und das tut dir wirklich nicht gut. Was kannst du also tun?

Feste Regeln auch im Home-Office

Zuhause ist es wirklich nicht leicht, den Arbeitsmodus einzuschalten. Was dir dabei helfen kann, ist wenigstens eine kleine räumliche Trennung. Das muss kein Arbeitszimmer in der eigenen Wohnung sein. Ein Schreibtisch, der nur für Berufliches gedacht ist, kann schon ausreichen. Dort liegt alles bereit, was du brauchst und freizeitliche Gegenstände haben dort nichts verloren.

Sobald du an diesem Tisch Platz nimmst, weiß dein Gehirn, dass jetzt Arbeit angesagt ist. Die Umstellung machst du dir noch leichter, wenn du dich auch genauso anziehst, wie du es normalerweise im Job tun würdest. Natürlich darfst du ab und an auch die Vorteile des heimischen Büros genießen und in Jogginghose auf der Couch arbeiten. Aber das sollte keinesfalls zur Gewohnheit werden.

Ziehe so klare Grenzen wie nur möglich. Das gilt auch für das Zeitmanagement. Auch wenn es verlockend ist, zwischendurch schnell die Wäsche zu erledigen, warte damit, bis du deine Aufgaben erledigt hast. Vereinbare auch mit deinem Partner, deiner Partnerin, deinen Kindern oder mit wem auch immer du zusammenlebst, Zeiten, in denen sie dich nicht unterbrechen, damit du produktiv arbeiten kannst.

Mit einer ausgeglichenen Work Life Balance zu deinem Traumleben

Du hast nun unglaublich viel darüber erfahren, wie wichtig eine ausgewogene Work Life Balance ist und was du selbst dafür tun kannst. Aber weißt du, wofür sie noch gut ist? Sie gibt dir genügend Zeit und Kraft, deine Visionen wahr werden zu lassen!

Eigentlich weißt du gar nicht so genau, was dich antreibt und warum du all das tust, was du tust? Dann nimm an unserer Visions Challenge teil! Sieben Tage lang begleiten wir dich auf dem Findungsweg deiner Vision und verhelfen dir mit vielen Übungen, Leitfäden, Meditationen und mehr dabei, dein Wunschleben klar und deutlich vor dir zu sehen.

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Geprüft von Dr. med. Stefan Frädrich

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