Wir erzählen dir, wie du lernst, deine Angst loszulassen

Deine Angst loslassen – so freundest du dich mit ihr an

Welche ist deine Angst, die dich schon länger begleitet? Wie begegnest du ihr? Wie begegnet sie dir? Macht sie dich klein und schränkt dich ein? Nur wenn du dir erlaubst, dich mit deiner Angst anzufreunden, kannst du sie wirklich loslassen und transformieren. Wir möchten dir wertvolle Tipps mit auf den Weg geben, wie du lernst, keine Angst mehr vor der Angst zu haben. Ja – und wie du sie sogar umarmst! 

Loslassen: Lerne deine Angst kennen

Wenn du beispielsweise Angst hast, dich zu zeigen und dein Ding durchzuziehen, weil du schon mal gescheitert bist oder andere dich auslachen könnten, dann gibt es zwei Optionen: Die Angst zu vermeiden, indem du alle möglichen Gründe und Schuldige erfindest, die dich hindern, dein Ding zu machen. Oder du kannst deine Angst loslassen, sogar kennenlernen. Und dann deinen Weg gehen. 

Wie lerne ich meine Angst kennen?

In dem Moment, indem du deine Angst wahrnimmst, verliert sie schon einen Teil ihrer Macht. Wenn du deine Angst ohne Widerstände immer intensiver fühlst, kann sich die blockierte Angst lösen und du musst ihr in diesem Leben nicht mehr ausweichen. Trau dich doch mal, mehr in den Schmerz dahinter hineinzufühlen. 

Stell dir an dieser Stelle gern die Frage: Woher kenne ich den Schmerz bereits? Wann habe ich ihn zum ersten Mal erlebt? Vielleicht kommt direkt eine Situation oder ein Bild aus der Kindheit in den Sinn. Vielleicht findet du sogar Glaubenssätze, die du in dieser -Situation für dich manifestiert hast. Meditationen helfen im Übrigen dabei, solche inneren Bilder entstehen zu lassen. Freu dich auf folgendes Phänomen: In dem Moment, in dem du den Widerstand aufgibst und loslässt, wird alles in dir weich!

Angst loslassen? Nehme sie an die Hand

„In dem Moment, in dem du deine Angst fühlst, sie da sein lässt und ihr einen Raum gibst, kennenlernst und umarmst, schrumpft die Angst zusammen”, weiß Coach Christina Grahn-Hommelsheim aus Erfahrung. Zusammen mit ihrem Mann veröffentlichte sie das Buch „Herz über Kopf – Die einfach Formel für ein glückliches Leben”, indem das Paar sich ebenfalls dem Thema „Ängste” widmet. „Sie ist zwar nicht gleich ganz weg. Aber wird immer kleiner. Und jetzt kannst DU sie an die Hand nehmen, um mit ihr zusammen kleine, mutige Schritte zu gehen”, ermutigt Christina!

So schließt du Freundschaft mit deiner Angst

Wie schließt du jetzt also Freundschaft mit deiner Angst? Du lernst sie am besten kennen, indem du hinschaust. Meistens will die Angst – als Überlebensinstinkt betrachtet – nur dein Bestes: Sie will, dass dir nichts passiert. Oder dass dir eine alte, negative Erfahrung nicht noch mal widerfährt. Also: Nimm deine Angst an die Hand. Zeig ihr, wie schön und bunt das Leben sein kann. Denn sie darf da sein. Aber sie soll dich nicht weiter hemmen. 

5 Tipps, um deine Angst loszulassen

Vielleicht helfen dir an dieser Stelle schon folgende fünf Tipps, um dich mit deiner Angst immer mehr anzufreunden und sie loszulassen.

  1. Spüre deine Wunden

Erlaube dir, deine Wut und auch all deine anderen Gefühle. Sie sind Ausdruck deines Lebenstriebs, sie suchen das Gute und Gerechte. Deine Wut reißt dich aus der Starre. Wenn du magst, schrei sie heraus und hau auf ein Kissen. Gib dich auch deiner Trauer einmal bewusst hin, damit sie endlich gehen kann. 

  1. Sei dein(e) beste(r) Freund(in)

Wer auch immer dir damals wehgetan hat, kann es jetzt nicht mehr. Du bist nun ein starker, reifer Mensch. Nimm dein jüngeres Ich in den Arm. Baue dich auf, wie es eine liebevolle Mama oder gute Freunde tun würden. Gib dir selbst einen guten Rat. Wie würdest du leben, wenn das alles gar nicht passiert wäre?

  1. Nutze deine Kraft für dich selbst

Wenn du im Widerstand bist, befindest du dich immer im Kampf mit dir selbst und verlierst deine Energie. Nutze deine Kraft lieber für dich selbst. Gehe raus und lebe dein Leben! Andere Personen haben keine Macht mehr über dich! Du bist frei!

  1. Gewinne wieder Klarheit

Solange wir uns auf unsere Wunden fokussieren, kreisen wir um das, was schiefgelaufen ist. Wenn du den Blick wieder nach vorn richtest, schau genau hin: Welche Möglichkeiten bieten sich dir jetzt? Was möchtest du noch erleben? Neue Ergebnisse gibt es nur, wenn du weitergehst, statt im Schmerz stecken zu bleiben. 

  1. Finde neues Vertrauen

Alle unsere Gefühle und Stärken entspringen unserer Verletzlichkeit. Auch unsere Kreativität und der Wille, sich auf Neues einzulassen. Habe Mut zur Verletzlichkeit! Glaube an deine Selbstheilungskräfte. Egal, was kommt: Du vertraust deiner Kraft!

Vergebung verbindet dich wieder mit der Liebe

Vergebung ist der Schlüssel, um dich wieder mit deinem inneren Kind zu verbinden, alte Wunden zu heilen und Liebe zu leben. „Vergebung war und ist auch ein großes Thema in meinem eigenen Leben und hat mir so viel Freude und Schöpferkraft zurückgegeben”, erzählt Laura Malina Seiler ganz offen. Die Autorin von „Mögest du glücklich sein” sagt sogar: „Meine wertvollste Erkenntnis dabei ist: Vergebung ist der einzige Weg, der dich wieder mit der Liebe verbindet.”

Greator Coach: Eine Reise zu dir selbst

Du möchtest dich endlich frei machen von deinen inneren Begrenzungen? In unserer Ausbildung zum Greator Coach lernst du genau das! Freu dich auf eine neunmonatige Reise zu dir selbst. Zu mehr Klarheit. Zu mehr innerer Ruhe. Freu dich auf viele Erkenntnisse, die dich nicht nur weiterbringen. Sie helfen dir vor allem endlich zu verstehen, wie du tickst, wie andere ticken und warum du bei manchen Menschen oder in bestimmten Situationen so schnell auf die Palme gehst. Du wirst sehen, wie schnell sich Dinge in deinem Leben fügen, die bisher vielleicht noch im Unklaren sind. Begegne deinen Ängsten. Begegne deinen Glaubenssätzen. Und öffne dich für neue Gedanken. Bringe (wieder) das Strahlen in dein Leben! 

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