Dein Morgenritual: So startest du voller Energie in den Tag

Lesezeit von 6 Minuten
Dein Morgenritual: So startest du voller Energie in den Tag

Gehörst du zu den Menschen, die morgens nur schwer aus dem Bett finden? Hast du das Gefühl, gar nicht richtig wach zu werden und bist sofort schlecht gelaunt, wenn du an deinen bevorstehenden Arbeitstag denkst? Dann probiere es doch mal mit einem Morgenritual, um gelassener und fitter in den Tag zu starten.

Warum ist ein Morgenritual wichtig?

Den Tag mit einem Morgenritual zu starten bedeutet, dass du jeden neuen Tag auf dieselbe (positive) Weise beginnst. Hierfür integrierst du Handlungen in deinen morgendlichen Ablauf, die dir guttun und die dich erden. Möglicherweise pflegst du schon längst ein tägliches Morgenritual, z. B. deinen Kaffee, das Zeitunglesen oder eine belebende Dusche.

Ein Morgenritual gibt Sicherheit und schenkt dir Struktur. Es ist etwas, worauf du dich jeden Morgen freuen kannst und das deine Laune anhebt. Dies vertreibt nicht nur die morgendliche Müdigkeit, sondern wappnet dich für den gesamten Tag. Menschen, die ihren Tag immer mit derselben Morgenroutine beginnen, sind im Beruf gelassener und produktiver, wie aktuelle Forschungsergebnisse belegen.

Wie sieht ein ideales Morgenritual aus?

Fast jeder Mensch hat ein bestimmtes Morgenritual – und sei es die Zigarette auf dem Balkon oder der in Eile getrunkene Coffee to go auf dem Weg zur U-Bahn. Wie wir an diesen beiden Beispielen verdeutlichen möchten, sind nicht alle Morgenrituale gleich gut und gesund. Ein ideales Morgenritual beinhaltet zumindest eine der folgenden Komponenten:

  1. Meditation
  2. Achtsamkeit
  3. körperliche Aktivität

Keine Sorge: Du musst nicht meditieren und anschließend noch joggen gehen. Vielmehr geht es erst einmal darum, herauszufinden, was dir persönlich morgens guttut. Dies ist von Mensch zu Mensch verschieden. Während der eine sich sportlich betätigen muss, um den Kopf für den bevorstehenden Tag freizubekommen, fühlt sich der andere mit einer Meditationsroutine oder Achtsamkeitsübungen wohler.

Selbiges gilt für das Frühstück. Wenn du zu den Menschen gehörst, die morgens partout keinen Appetit haben, musst du dich nicht dazu zwingen. Nimm dir jedoch Zeit, in Ruhe deine Tasse Tee oder Kaffee zu genießen. Nichts ist demotivierender als Hektik am Morgen. Wenn du hingegen gerne frühstücken möchtest, dann stehe gerne ein wenig früher auf und nehme dir die notwendige Zeit.

morgenroutine

5 Tipps für ein erfolgreiches Morgenritual

1. Analysiere deinen Morgen

Zunächst einmal ist es wichtig, dir deiner morgendlichen Abläufe bewusst zu sein und ein Zeitfenster für dein Ritual zu schaffen: Wann stehst du auf? Wo lauern deine persönlichen Zeitfresser, die dich in Hektik versetzen? Vielleicht kannst du einiges schon am Vorabend vorbereiten, sodass du morgens stattdessen Zeit für ein wohltuendes Morgenritual hast.

2. Finde das passende Ritual für dich

Damit dein Morgenritual dich wirklich entspannt in den Tag starten lässt, muss es sich gut für dich anfühlen. Bist du einfach nicht der Typ, der morgens durch den Park joggen möchte, dann wird sich dies wie eine weitere lästige Pflicht auf deinem Terminkalender anfühlen. Probiere aus, was sich gut anfühlt. Manchmal dauert es ein wenig, bis man das perfekte Ritual für sich gefunden hat.

3. Quantität geht vor Qualität

Es ist nicht entscheidend, wie lange dein Morgenritual dauert. Es kommt nur darauf an, dass es sich um eine wiederkehrende Routine handelt, die dir ein gutes Gefühl gibt. Dies kann bereits mit einer fünfminütigen Morgenmeditation gewährleistet sein.

4. Partner und Familie informieren

Falls du nicht allein lebst, solltest du deinen Partner oder deine Familie informieren, damit sie dein Morgenritual nicht stören. Im Idealfall machen sie sogar mit! Das schönste Ritual für die gesamte Familie ist natürlich ein gemeinsames, gemütliches Frühstück.

5. Regelmäßigkeit

Behalte dein Morgenritual auch am Wochenende und im Urlaub bei. Bist du einmal aus der wohltuenden Routine ausgebrochen, fällt es schwer, sie wiederzufinden. Selbstverständlich darfst du trotzdem ausschlafen. Es ist nicht wichtig, dass du dein Morgenritual zur selben Uhrzeit wie an Arbeitstagen durchführst, sondern nur, dass es nach dem Aufstehen stattfindet.

Morgenritual für die Grundschule: Wie kannst du Kindern helfen, den Tag richtig zu starten?

Hast du einen kleinen Morgenmuffel daheim? Dann können Morgenrituale für Kinder helfen. Die Wirkung ist ähnlich wie bei Erwachsenen: Das Ritual hilft deinem Kind, wach zu werden und positiv in den Schultag zu starten. Daher ist es wichtig, dass dein Kind das Ritual mag und es nicht als Zwang empfindet. Du kannst verschiedene Optionen anbieten.

Wie wäre es z. B. mit einer kleinen Runde Morgensport, z. B. Yoga für Kinder? Hier kannst du als Mutter (oder Vater) gleich mitmachen, sodass ihr beide ein sportliches Morgenritual habt. Manche Kinder mögen es auch, morgens beim Zähneputzen und Anziehen ihre Lieblingsmusik zu hören und anschließend in Ruhe zu frühstücken.

Dein Kind mag nicht frühstücken? Dann biete ihm eine Milch oder einen (warmen) Kakao an und ihr setzt euch gemeinsam einen Moment gemütlich hin. Du kannst dir natürlich deinen Kaffee dazu holen. Ein weiteres beliebtes Morgenritual für Kinder besteht darin, kreative Pausenbrote zuzubereiten (z. B. mit Keksausstechern).

Kann ein Morgenritual beim Abnehmen helfen?

Wusstest du, dass Stress Übergewicht begünstigt? An dieser Stelle kommt das Morgenritual ins Spiel: Wer bereits morgens gestresst aus dem Haus hetzt, ist anfälliger dafür, sich tagsüber mit Snacks zu trösten. Startest du den Tag hingegen entspannt, beugst du dem Stressessen vor.

Ein weiterer Faktor ist das Hungerloch, das am späten Vormittag auftritt, wenn du ohne Frühstück aus dem Haus hetzt. Wenn du abnehmen möchtest, sollte zumindest ein kleines ausgewogenes Frühstück Bestandteil deiner Morgenroutine sein. Bekommst du hingegen gar nichts herunter, dann nimm dir die Zeit, gesunde Snacks fürs Büro vorzubereiten, statt dir beim Bäcker belegte Brötchen oder süße Teilchen zu kaufen.

Darüber hinaus hängt erfolgreiches Abnehmen in entscheidendem Maße von richtigen und falschen Gewohnheiten ab. Die Integration einer Morgenroutine kann dir helfen, insgesamt strukturierter und disziplinierter zu werden. Weiterhin lässt sich das Morgenritual ganz gezielt für deine Abnehmpläne nutzen (Frühsport, gesundes Frühstück, Entspannungsrituale).

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Mady Morrison Morgenroutine: Ein Beispiel für einen gesunden Start

Mady Morrison ist eine bekannte Bloggerin und Yogalehrerin aus Berlin, die andere Menschen mit ihrer Leidenschaft begeistert. Ihre perfekte Morgenroutine besteht, wie du es dir sicherlich bereits denken kannst, aus einer Yoga-Session.

Auf ihrem Blog und Youtube-Kanal stellt Mady Morrison zahlreiche Yoga-Videos – explizit für die Morgenroutine – zur Verfügung. Hierbei kommen sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten. Wenn du noch nie Yoga gemacht hast, dann eignet sich diese 5 Minuten Sonnengruß Morgenroutine bestens für dich. Du willst dich ein wenig mehr verausgaben? Dann wirst du von der Yoga-Fitness-Morgenroutine begeistert sein.

Yoga Morgenroutine: Wie du mit Liebscher und Bracht starten kannst

Auch die bekannten Schmerzspezialisten Liebscher und Bracht haben eine Yoga-Morgenroutine für Anfänger entwickelt. Deren Ziel besteht darin, die Muskeln und Faszien nach dem Aufstehen zu dehnen, um somit Schmerzen zu lindern und vorzubeugen. Die Praxis ist an das klassische Yoga angelehnt, enthält allerdings auch Elemente aus der Physiotherapie.

Die Rolle von Coaching bei der Entwicklung eines Morgenrituals

Manchmal bedarf es eines Impulses von außen, um den viel zitierten inneren Schweinehund zu überwinden. Ein Coach unterstützt dich dabei, das passende Morgenritual zu finden und langfristig beizubehalten. Hierbei spielt das Auflösen innerer Blockaden oftmals eine entscheidende Rolle. Weiterhin kann ein Coaching dir helfen, deine Bedürfnisse kennenzulernen und diese ernst zu nehmen.

Häufige Herausforderungen bei der Morgenroutine und wie du sie überwindest

Sich vorzunehmen, künftig einer Morgenroutine zu folgen und dies auch durchzuhalten, sind meist zweierlei Dinge. Wenn du doch einmal verschlafen hast, bleibt dir in vielen Fällen vermeintlich keine Zeit mehr für dein Morgenritual. Vielleicht gibt es auch Tage, an denen du keine Lust verspürst. Wenn Letzteres der Fall sein sollte, dann hast du wahrscheinlich noch nicht das richtige Ritual für dich gefunden.

Gegen das Verschlafen hilft nur eines: Stelle dir deinen Wecker pünktlich und verzichte auf die Schlummer-Taste. Bereite dir am Vorabend alles vor, was du für dein Morgenritual benötigst: Lege deine Yogamatte bereit, decke den Frühstückstisch oder platziere die Laufschuhe und Joggingklamotten vor deinem Bett.

Dein Weg zu einem erfüllten Morgenritual

Ob Sport, Yoga oder Achtsamkeitsübungen: Dein Morgenritual sollte sich für dich gut anfühlen und dir Energie für den Tag schenken. Es muss zu dir und deinen morgendlichen Abläufen passen. Wenn du dich zu deinem Ritual zwingen musst, solltest du nach Alternativen suchen.

Hast du jedoch das perfekte Morgenritual für dich gefunden, wirst du künftig mit viel mehr Elan und Positivität in den Tag starten. Dies verbessert deine Stimmung, wodurch auch deine Leistungsfähigkeit und Konzentration steigen. Dies ist vor allem im Berufsleben - insbesondere in stressigen Zeiten - von großem Vorteil.

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