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Meditieren lernen – 10 einfache Schritte für mehr Achtsamkeit im Leben

Lesezeit von 7 Minuten
Meditieren lernen – 10 einfache Schritte für mehr Achtsamkeit im Leben

Was heißt meditieren? Die Meditation ist eine fernöstliche Technik, bei der durch bewusstes Steuern der Aufmerksamkeit ein Zustand innerer Entspannung erreicht werden soll. Die Geistesübungen dienen unter anderem der Bündelung der Aufmerksamkeit.

Was bedeutet meditieren? Beim Meditieren konzentrierst du dich auf einen Gedanken, auf deinen Atem oder eine Emotion. Indem dich auf eine einzige bestimmte Empfindung fokussierst, erreichst du, dass sich dein Geist beruhigt.

Bewusstes Steuern der Aufmerksamkeit

Meditations-Übungen helfen, Energien zu bündeln und Stress abzubauen. Auf Dauer kann Meditieren sogar positive Veränderungen im Erleben, im Denken und Fühlen bewirken. Bewusstes und gezieltes Steuern der Aufmerksamkeit ist das wesentliche Merkmal meditativer Techniken.

Man unterscheidet zwischen einer Vielfalt unterschiedlicher Meditationsmethoden. Wie geht meditieren? Meditieren ist ein geistiger Vorgang, der religiös begründet sein kann oder aus einem Streben nach körperlich-seelischer Einheit erfolgt. Das Gefühl von Ausgeglichenheit und innerer Ruhe zählt zu den angenehmen Empfindungen, die mit den Meditationsübungen verbunden sind.

Wie funktioniert meditieren?

Meditieren ist eigentlich sehr einfach. Hinsetzen, entspannen, tief und bewusst atmen, Gefühle und Gedanken wahrnehmen und dann ziehen lassen – so lässt sich das Meditieren am besten beschreiben.

Um diese Entspannungstechnik zu erlernen, sind weder Fachwissen noch Vorkenntnisse erforderlich. Meditieren lernen kann grundsätzlich jeder, unabhängig vom Alter, Geschlecht oder Lebensweise.

Das bewusste Konzentrieren auf das eigene Ich führt dazu, dass sich der Geist beruhigt. Mögliche Effekte beim Meditieren sind:

  • Stoffwechsel beruhigt sich
  • der Blutdruck sinkt
  • Stress wird abgebaut
  • Konzentrationsfähigkeit verbessert sich

Weitere positive Auswirkungen, die einer Meditation zugesprochen werden, beziehen sich auf Gefühlsaspekte, wie beispielsweise die Reduzierung negativer Emotionen sowie auf kognitive Merkmale, zum Beispiel Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Lernen. Außerdem weiß man, dass Meditieren die Stimmung hebt und den Umgang mit Gefühlen verbessert.

Meditierst du regelmäßig, wirst du gelassener und kannst mit den Herausforderungen des Alltags besser umgehen. Wie meditieren? Die Geistesübungen können beinahe überall durchgeführt werden, denn es sind keine großen Vorbereitungen notwendig. Wichtigste Voraussetzung ist eine ruhige Umgebung, damit du dich auf dich selbst konzentrieren und deine Gedanken fließen lassen kannst.

wie geht meditieren

Wie meditiere ich richtig? 5 Tipps für Anfänger

Meditationen sind geistige Übungen, die jedoch nicht kompliziert sind. Ist meditieren für Anfänger schwierig? Auf jeden Fall ist eine professionelle meditieren Anleitung, die dir den Einstieg in das Meditieren erleichtert und dich unterstützt, Körper und Geist in Einklang zu bringen, hilfreich.

Welche Meditationstechnik am besten geeignet ist, hängt von deinen Erwartungen und Zielen ab. Beim Meditieren mit Kindern ist es sinnvoll, die Übungen spielerisch in den Alltag zu integrieren. Um das Meditieren lernen für Anfänger einfacher zu gestalten, haben wir diese fünf Tipps für dich zusammengestellt.

  1. Beginne mit einfachen Übungen.
  2. Setze dir realistische Ziele.
  3. Verwende zum Meditieren ein Mantra.
  4. Sei geduldig mit dir.
  5. Bleibe neugierig.

Meditieren kann zu Beginn sehr anstrengend sein. Das ungewohnte Stillsitzen, die Konzentration auf die Atmung und das Wahrnehmen unschöner Gedanken sind gewöhnungsbedürftig. Setze dich selbst nicht unter Druck. Erwarte keine schnellen Effekte. Der Geist benötigt etwas Zeit, um sich an das Meditieren zu gewöhnen.

Finde deinen eigenen Weg

Wie meditieren? Beginne mit einfachen Übungen. Finde deinen eigenen Weg. Nur weil ein bestimmtes Meditationsverfahren bei Freunden, Kollegen oder Nachbarn gewirkt hat, bedeutet dies nicht, dass es auch bei dir erfolgreich ist.

Verwende zum Meditieren ein Mantra. Es kann eine Silbe, ein Wort oder auch ein ganzer Satz sein, den du vor jeder Übung laut sagst. Beispiele für ein zum Meditieren geeignetes Mantra sind: Ich bin dankbar, ich spüre angenehme Ruhe um mich herum, ich konzentriere mich jetzt ganz auf meine Gedanken.

Habe Geduld beim Meditieren

Sei geduldig mit dir. Beim Meditieren ist es ähnlich wie bei anderen Dingen. Es klappt nicht immer sofort. Schnelle Erfolgserlebnisse sind eher unrealistisch. Nutze digitale Unterstützung, beispielsweise bei einer Meditation Youtube. Im Internet findest du eine Vielzahl kurzer oder längerer Videoanleitungen für Anfänger und Fortgeschrittene.

Richtig meditieren ist nicht kompliziert, wenn du die Übungen beherrscht. Es fällt dir schwer, dich zu konzentrieren, weil nebenan der Fernseher läuft? Bitte um Ruhe. Bleibe neugierig und motiviert. Du lernst schnell, worauf es ankommt, wenn du regelmäßig übst und dich von kleinen Rückschlägen nicht verunsichern lässt.

Meditieren lernen einfach erklärt

Die Meditation ist eine Entspannungstechnik, die darauf abzielt, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Das Verfahren besteht aus einer Reihe von Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen.

Es geht darum, den Gedanken freien Lauf zu lassen und durch bewusste Konzentration ein Gefühl innerer Ruhe und Gelassenheit zu erreichen. Dieser Zustand lässt sich am besten als gedankenlose Bewusstheit bezeichnen. Dein Geist ist wach, während du meditierst. Allerdings ist deine Aufmerksamkeit dabei nach innen gerichtet.

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In 10 einfachen Schritten meditieren lernen

Da meditieren für Anfänger etwas Übung erfordert, haben wir eine Meditation in zehn einfache Schritte eingeteilt. Diese Anleitung soll dir helfen, deine Mediations-Session so zu organisieren, dass du dich in Ruhe darauf konzentrieren kannst.

  1. Wähle einen ruhigen Ort.
  2. Nimm eine angenehme Sitzposition ein.
  3. Entscheide dich für eine Meditationstechnik.
  4. Verwende eine Meditations-Anleitung.
  5. Beginne mit einer kurzen Meditation.
  6. Mache nach jeder Übung eine Pause.
  7. Achte auf deine Atemtechnik.
  8. Lasse deine Gedanken ziehen.
  9. Beende deine Meditation mit entspannenden Gedanken.
  10. Lege feste Zeiten zum Meditieren fest.

Damit du dich entspannen kannst, ist ein ruhiger Ort wichtig. Wähle ein Zimmer in deiner Wohnung, in dem du ungestört üben kannst. Nimm eine angenehme Sitzposition ein. Dabei ist es unwesentlich, ob du deine Meditations-Übungen stehend, sitzend oder im Yoga-Lotussitz machst. Kann man im Liegen meditieren? Ja! Achte aber darauf, dass du bequem liegst.

Beginne mit einer kurzen Meditation

Entscheide dich für eine bestimmte Meditationstechnik. Das Kombinieren verschiedener Verfahren ist zwar grundsätzlich möglich, für Anfänger jedoch kaum zu empfehlen. Mache dich mit den Übungen vertraut, indem du eine Meditations-Anleitung verwendest. Beginne mit einer kurzen Meditation.

Mache nach jeder Meditations-Übung eine Pause. Lasse die Übung auf dich wirken. Wie fühlst du dich? Sind deine Gedanken klarer und bist du entspannter? Achte auf deine Atemtechnik. Atme tief in den Bauch ein und aus. Stelle dir vor, dass mit jedem Atemzug negative Emotionen entweichen. Versuche, loszulassen und diese Gedanken ziehen zu lassen.

Beende deine Meditation mit einer positiven Visualisierung. Stelle dir vor, dass du ruhig und entspannt bist. Lege bestimmte Zeiten für deine Mediations-Session fest. So werden die Geistesübungen fester Bestandteil deines Tagesablaufs.

Was passiert beim Meditieren?

Warum meditieren? Die Meditation ist ein mentales Training. Der Zweck besteht darin, den Geist zu beobachten und zu lenken. Darauf weist auch die offizielle meditieren Bedeutung hin, die diesen Zustand als „nachsinnen“ beschreibt.

Hat meditieren Vorteile? Der Nutzen einer Meditation liegt darin, unsere Gedankenmuster zu erkennen und ungünstige Denkweisen durch positive zu ersetzen. Was passiert bei einer Meditationsübung und was bringt meditieren? Die Geistesübungen verstärken positive Gefühle und helfen, mehr Gelassenheit und Zufriedenheit zu finden.

Aktiviere positive Emotionen

Wenn du negative Gedanken loslässt, aktivierst du damit gleichzeitig positive Emotionen. Im Rahmen einer Langzeitstudie fand man heraus, dass die Meditation geeignet ist, das körperliche und seelische Wohlbefinden zu verbessern. Die Fokussierung auf dein innerstes Ich ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Lenkst du deine Aufmerksamkeit auf das Atmen, spürst du sofort, dass sich die Atmung vertieft und verlangsamt. Du wirst ruhiger und entspannter.

Körper und Seele sind eng miteinander verbunden. Diese wissenschaftliche Erkenntnis macht sich die Meditationstechnik zunutze. Körperliche Entspannung durch Tiefenatmung hat positive Effekte für die Psyche. Die Stressanfälligkeit sinkt und ein wohliges Gefühl innerer Zufriedenheit breitet sich aus. Dies wiederum begünstigt körperliche Reaktionen.

Löse Anspannungen

Während einer mentalen Übung schlägt das Herz langsamer, der Blutdruck sinkt und die Muskelspannung nimmt ab. Gleichzeitig werden bestimmte Areale im Gehirn, die unser Verhalten positiv beeinflussen, gestärkt. Dies ist das typische Szenario einer Entspannungsreaktion. Im Zustand tiefer Ruhe werden innere Anspannungen und Blockaden aus dem Nervensystem gelöst, der Geist wird freier und klarer, der Körper entspannt sich und unser Verhalten wird entkrampfter und natürlicher.

Gedankliche Übungen wie das Meditieren sind geeignet, um die Reizverarbeitung im Nervensystem zu verändern. Der Geist kann ebenso trainiert werden, wie ein Muskel. Regelmäßiges Meditieren bringt:

  • mehr Energie
  • Achtsamkeit
  • Gelassenheit
  • Ruhe
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Wann und wie oft sollte ich meditieren?

Wie oft meditieren? Damit deine Meditation ihre Wirkung entfalten kann, solltest du regelmäßig üben. Wie lange meditieren? Die optimale Meditationszeit ist von der Meditationsart abhängig, denn für jede Meditationsform (Achtsamkeitsmeditation, Osho-Meditation, transzendentale Meditation) gibt es ein bestimmtes Minimum an Übungszeit. Diese Übungsdauer ist notwendig, damit durch die Meditation der gewünschte Effekt erzielt wird.

Spürst du, dass dir das Meditieren guttut, dann mache deine Übungen täglich. Wann meditieren? Meditiere morgens, um aktiv in den Tag zu starten und abends, um dich vom Stress zu befreien und zu entspannen. Nutze jede Gelegenheit zwischendurch, um deine Gedanken zu ordnen und dich auf deine Atmung zu konzentrieren. Meditieren hilft, die Ereignisse des Tages zu verarbeiten.

Entspannung und Stressabbau

Eine Kurzmeditation dauert nur fünf bis 15 Minuten. Kurze Meditationen werden vor allem zur Entspannung und zum Stressabbau durchgeführt. Gibt es an deiner Arbeitsstelle einen ruhigen Bereich? Dann meditiere in der Mittagspause! Willst du dein Denken und Fühlen nachhaltig verändern, solltest du mehr Zeit zum Meditieren einplanen. Den vollen Effekt entfaltet eine Meditation nur, wenn diese über einen längeren Zeitraum regelmäßig durchgeführt wird.

Finde deine Präferenzen heraus! Meditierst du lieber morgens, dann stehe einfach etwas früher auf und mache eine Meditations-Übung, bevor du zur Arbeit gehst. Brauchst du nach einem anstrengenden Arbeitstag Zeit zum Entspannen, dann ziehe dich nach Feierabend zurück und meditiere!

Wie lange und wie oft meditiert werden sollte, ist von deinem Lebensstil und deinen Erfahrungen mit dieser Entspannungstechnik abhängig. Als Anfänger*in wirst du etwas Routine benötigen, damit sich der gewünschte Effekt einstellt. Wenn du bereits Übung im Meditieren hast, gelangst du rascher in den Zustand geistig-körperlicher Entspannung.

Fazit

Meditieren hilft, innere Ruhe und Gelassenheit zu finden. Als bewährte Entspannungstechnik ist die Meditation für ihre zahlreichen positiven Effekte auf Geist und Körper bekannt. Was du vom Meditieren erwarten kannst und wie dir Meditationen helfen, erfährst du bei der Greator Meditations-Challenge.

Beim Meditieren entdeckst du dich selbst, deine Gedanken und Gefühle. Du nimmst körperliche und geistige Vorgänge in deinem Körper wahr, ohne diese zu bewerten. Während du dich auf eine gedankliche Reise begibst, lernst du, negative Emotionen loszulassen. Regelmäßiges Meditieren verbessert die Stimmung, macht dein Denken klarer und verbessert deine Konzentrationsfähigkeit!

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Geprüft von Dr. med. Stefan Frädrich

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