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Kritikfähigkeit – wichtig für deinen beruflichen Erfolg

Lesezeit von 6 Minuten
Kritikfähigkeit – wichtig für deinen beruflichen Erfolg

Wer deine Arbeit kritisiert, mit dem willst du manchmal am liebsten nichts mehr zu tun haben. „Sollen die Kollegen es erstmal besser machen!”, denkst du. Sicherlich spielen der Ton und die Art und Weise, wenn du kritisiert wirst, eine wichtige Rolle. Aber warum triggert dich die Kritik gerade wirklich: Welcher wunde Punkt wurde bei dir getroffen? In diesem Artikel erfährst du mehr über Selbstreflexion und wie du Kritikfähigkeit lernst. Denn sie ist eine wichtige Schlüsselkompetenz.

Was bedeutet Kritikfähigkeit?

Kritikfähigkeit bedeutet, dass du mit Kritik von anderen Leuten gut umgehen kannst. Und die Meinung der anderen spielt immer eine Rolle, auch wenn einige das Gegenteil behaupten.

Kritische Bewertungen oder Beurteilungen lösen oft negative Impulse aus. Aber das ist noch lange kein böswilliger Angriff. Im Gegenteil, sachliche und konstruktive Kritik hilft dir weiter. Dazu gehört aber auch der Wunsch nach einem positiven Ergebnis.

Zur Kritikfähigkeit gehört einerseits die angemessene Reaktion auf das Feedback deiner Kollegen, andererseits die Fähigkeit, selbst richtig zu kritisieren. Es sind also beide Seiten gemeint.

Warum ist Kritik wichtig für beruflichen Erfolg?

Wer jede Kritik abwehrt, kann sich nicht weiterentwickeln. Wer verärgert oder aggressiv reagiert, hört meistens nicht richtig zu. Kritikfähigkeit ist elementar für den beruflichen Erfolg und auch im Privatleben. Sonst wird aus jedem Kritikpunkt ein heftiger Streit.

Feedback und konstruktive Kritik helfen dabei, andere Standpunkte zu sehen und aus Fehlern zu lernen. Gerade deshalb solltest du Kritikfähigkeit lernen – um richtig zuzuhören und um dich stetig zu verbessern.

Kritik versus Feedback: Unterschiede und Interpretationen

Der Übergang von Kritik und Feedback ist fließend. Kritik hat oft einen leicht negativen Beigeschmack, während Feedback sozusagen die mildere Version ist. In einer Kritik steckt oft die Feststellung, dass etwas fehlt oder falsch ist. Feedback kann aber auch positive Elemente enthalten.

Damit bietet das Feedback als Rückmeldung eindeutig eine Chance zur Verbesserung. Bei der Kritik hingegen steht der Mangel im Vordergrund.

Beides – Feedback und Kritik – ist aus dem Berufsleben nicht wegzudenken. Vor allem Führungskräfte sollten kritikfähig sein. Denn Kritikfähigkeit motiviert die Mitarbeiter und steigert damit die Arbeitsqualität. Das gilt natürlich auch für Kritik an den Vorgesetzten: Gute Chefs können das Feedback ihres Teams gut annehmen und damit das Arbeitsklima verbessern.

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Der Umgang mit Kritik: Selbstreflexion und Resilienz

Fällt dir der Umgang mit Kritik schwer? Das ist nicht schlimm, denn du kannst deine Kritikfähigkeit trainieren. Zuerst einmal musst du dich selbst richtig einschätzen. Dafür ist es hilfreich, wenn du einen anderen Standpunkt kennenlernst.

Mit der nötigen Selbstreflexion gelingt es dir, positive Erkenntnisse aus der Kritik zu ziehen. Das macht dich selbstsicherer und stärkt außerdem deine Resilienz. Selbst wenn jemand dich etwas heftiger kritisiert und dabei übers Ziel hinausschießt, gehst du nicht gleich auf die Palme.

Denk einfach daran, dass die Kritik meistens eine bestimmte Absicht verfolgt. Wenn du weißt, wohin es geht, fällt es dir auch gleich leichter, kritikfähig zu sein. Eine beleidigte Reaktion bringt hingegen gar nichts.

Manche Menschen suchen die Fehler nur bei den anderen und lehnen jede Kritik ab. Das hat definitiv nichts mit Kritikfähigkeit zu tun. Besser ist es, die Kritikpunkte ehrlich zu betrachten.

Gerade im Beruf spielt die offene Kommunikation mit Kritik eine Rolle. Hier sollten ebenfalls keine Schuldzuweisungen stattfinden. Im besten Fall geht ihr die Probleme gemeinsam an: mit konkreten Beispielen, sachlichen Kommentaren und konstruktiven Vorschlägen. So führt die Kritikfähigkeit im Team zu Verbesserungen und zu einem fairen Umgang miteinander.

Strategien zur Förderung deiner Kritikfähigkeit

Wer Kritik annehmen will, ohne beleidigt zu sein, für den gibt es ein paar Tipps und Strategien. Besonders gut funktionieren diese Tipps bei konstruktiver Kritik, also wenn direkte Vorschläge zur Verbesserung kommen. In einer solchen Situation ist nur ein kleines Maß an Kritikfähigkeit nötig, denn der Lösungsweg wird gleich mitgeliefert. Auf die schlechte Bewertung folgt ein Lösungsvorschlag: So kannst du als kritisierte Person aktiv mitmachen.

Nützliche Tipps zur Annahme von Kritik:

  • Gehe innerlich auf Distanz und sieh die Kritik nicht als Angriff oder Beleidigung an. Bleib sachlich.
  • Hör gut zu und lass den Kritiker ausreden. Vorschnelle Reaktionen können die Situation eskalieren.
  • Wenn du nicht sicher bist, ob du die kritische Bewertung richtig verstanden hast, solltest du sofort nachhaken.
  • Geh nicht in Abwehrhaltung, sondern erkläre sachlich, was zu deiner kritisierten Handlung geführt hat.
  • Fasse die Kritik und Verbesserungsvorschläge positiv auf und orientiere dich zum Ziel hin, anstatt dich in Ausflüchten und Schuldzuweisungen zu ergehen.

Die emotionale Intelligenz in der Kritikbewältigung

Emotionale Intelligenz wirkt sich vorteilhaft auf das Arbeitsumfeld sowie auf das Privatleben aus. Wer emotional intelligent ist, kann Kritik annehmen – ohne diese Kompetenz sind die Menschen jedoch nicht kritikfähig, sondern empfindlich und streitsüchtig.

Mit einer klugen Kritikbewältigung lassen sich beruflich schwierige Phasen gut durchstehen. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter zufriedener und motivierter sind. Ist ja logisch: Wer seine Kollegen versteht und mit gelegentlicher Kritik locker umgehen kann, fühlt sich respektiert.

Eine gesunde Kommunikation stärkt den Teamgeist und ebnet zudem den Karriereweg. Gerade in Führungspositionen gilt: Emotionale Intelligenz hilft bei Kritik von allen Seiten.

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Kritik im beruflichen Umfeld: der Schlüssel zur Führung

Niemand macht alles richtig, darum ist Kritik im Beruf absolut normal. Trotzdem tust du dich schwer, wenn jemand deine Arbeit kritisiert. Wenn du auf den Erfolg hinarbeitest, fühlst du dich von kritischen Aussagen zurückgeworfen. Umso wichtiger ist es, die Kritik nicht als Störung anzusehen, sondern als Tipp, wo du noch besser werden kannst.

Wenn dich der Chef wegen eines Patzers kritisiert, bringt es wenig, sich zu rechtfertigen. Besser ist es, deinen Fehler zuzugeben und in Zukunft sorgfältiger zu sein. Kommt die Kritik von Kunden oder Geschäftspartnern? Dann solltest du dich mit ihnen zusammensetzen und herausfinden, wo genau das Problem liegt. Im besten Fall kannst du einen Vorschlag machen, wie sich das Problem gründlich und zügig beheben lässt. Auch bei der Kommunikation mit den Kollegen ist oft Kritikfähigkeit gefragt. Vielleicht stört jemanden dein Verhalten am Arbeitsplatz. Manche suchen förmlich nach Fehlern, weil sie neidisch sind. Hier ist es wichtig, den tatsächlichen Grund für die Kritik zu ermitteln. Wer weiß, vielleicht handelt es sich auch um unbegründete Kritik? Als Führungskraft solltest du mit solchen Dingen besonders achtsam umgehen.

Kritik geben: die Kunst des konstruktiven Feedbacks

Zur Kritikfähigkeit gehört auch das Kritisieren selbst. Wenn du jemandem ein Feedback gibst, solltest du dabei sachlich bleiben.

Bevor du loslegst, ist ein genauer Blick auf die Situation nötig: Was ist passiert und wer trägt die Verantwortung? Welche Möglichkeiten zur Verbesserung gibt es? Und vor allem: Was sind deine Absichten?

Eine begründete, konstruktive Kritik soll den anderen zum Nachdenken und Handeln bringen. Es geht keinesfalls darum, dich selbst als fehlerlos darzustellen. Sei also ehrlich zu dir und deinem Gegenüber.

Widerstände überwinden: Wege zur Verbesserung der Kritikfähigkeit

Vielen Menschen fällt es schwer, mit Kritik umzugehen. Selbst konstruktives Feedback und Verbesserungsvorschläge fühlen sich manchmal wie ein Vorwurf an. Warum habe ich das nicht hingekriegt? Das ist doch nicht allein mein Fehler! Durch solche negativen Gedanken baust du innerlich einen Schutzwall auf, der jedoch deiner Kritikfähigkeit im Weg steht.

Wenn du kritikfähig werden willst, brauchst du eine möglichst positive Einstellung. Das funktioniert am besten, wenn du die Kritik nicht als etwas Schlechtes oder Ungerechtes ansiehst. Mach dir bewusst, dass dir niemand etwas Böses will. Sieh deine Fehler als Meilensteine an, die zu deiner Entwicklung gehören. So kannst du deinen Kritikern sogar dankbar sein, weil sie deine Aufmerksamkeit geweckt haben.

Fazit: Kultiviere deine Kritikfähigkeit

In dem Greator Business-Workbook findest du Tipps zur persönlichen Weiterentwicklung und lernst mehr Kritikfähigkeit. Die informativen und zielführenden Antworten auf deine Fragen helfen dir dabei, Kritik anzunehmen und fokussiert zu bleiben. Eine sachliche Kommunikation und gründliche Abwägungen sind dabei unverzichtbar. Wenn du logisch denkst, überwindest du deine erste empfindliche Reaktion – und wirst kritikfähig. Das bringt dich im Beruf voran und hilft dir auch bei privaten Problemen weiter.

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Geprüft von Dr. med. Stefan Frädrich

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