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Meditationsarten – bringe Körper und Geist endlich wieder in Einklang

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Meditationsarten – bringe Körper und Geist endlich wieder in Einklang

Hier ein Meeting, dort ein wichtiger Termin. Später steht noch ein Geschäftsessen an und die Familie darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. Ja, manchmal kann der Alltag ganz schön stressig sein. In solchen Zeiten verlangst du ganz schön viel von dir selbst – sowohl körperlich als auch geistig. Diverse Meditationsarten schenken dir eine Ruhepause und helfen dir dabei, ins Hier und Jetzt zurückzufinden. Du bringst dich und deine Gedanken wieder in Einklang und kannst neue Kraft für all die Herausforderungen, die das Leben zu bieten hat, sammeln.

Was ist Meditation?

Der Begriff „Meditation“ leitet sich vom lateinischen Wort „meditari“ ab und bedeutet übersetzt „nachdenken, überlegen, sich auf etwas besinnen“. Genau das ist es, worum es sich in der Meditation dreht: Du besinnst dich auf dich selbst, deine Gedanken, deinen inneren Frieden und dein eigenes Wohlergehen. 

Du begibst dich auch die Suche nach deiner inneren Mitte und findest dich, wenn du dich darauf einlässt, in einem aufmerksamen, aber dennoch entspannten Zustand wieder.

Ziel ist es, dass du dich eine Zeit lang von all dem Trubel, den dein Alltag bietet, und all den Reizen, die von außen auf dich hineinprasseln, zurückziehen kannst. Du nimmst lediglich das Hier und Jetzt wahr und blendest alles andere für einen Moment aus.

Meditationsarten: Welche Vorteile hat das Meditieren?

Die Meditation ist mindestens genauso alt, wie die ältesten bekannten schriftlichen Aufzeichnungen – also mindestens 4.000 Jahre! Natürlich wollten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mehr darüber erfahren und begannen dem Thema in den 1950er Jahren genauer auf den Grund zu gehen. Dank breit angelegter Studien und Beobachtungen mittels EEG und fMRT war schnell klar: Meditierst du regelmäßig, profitierst du von einer Reihe von gesundheitlichen Vorteilen, sowohl geistig als auch körperlich. Wir stellen dir die sieben Top-Benefits vor!

warum meditieren

1. Weniger Stress

Verschiedene Meditationsarten helfen dir dabei, Stress besser zu bewältigen. Sie unterstützen den Ausgleich deines Nervensystems und können außerdem dazu beitragen, das hormonelle Gleichgewicht aufrechtzuerhalten bzw. wiederherzustellen. Sogar Entzündungsreaktionen in deinem Körper, die durch Stress ausgelöst werden, kannst du auf diese Weise reduzieren.

2. Verbesserung bei Angststörungen

Ein niedrigerer Stresslevel führt in vielen Fällen dazu, dass ebenfalls Ängste immer weiter in den Hintergrund geraten. Auch die Symptome psychischer Erkrankungen wie Paranoia, Panikattacken sowie Zwangsstörungen können dank regelmäßiger Meditation abnehmen.

3. Steigerung der kognitiven Fähigkeiten

Sicher kennst du das: Nach dem Sport hast du Muskelkater und du brauchst erst einmal etwas Regenerationszeit. Danach kehrst du mit viel mehr Energie ins Training zurück und kannst deine Leistung vom letzten Mal noch toppen. Ähnlich funktioniert das mit deinem Gehirn. Genauso wie deine Muskeln benötigt es Ruhephasen und diese schenkst du ihm während der verschiedensten Meditationsarten. Davon profitieren deine Aufmerksamkeit, dein Gedächtnis und sogar die Schnelligkeit deines Denkvermögens.

4. Stärkeres Glücksempfinden bei vielen Meditationsarten

„Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“ – Studien zufolge ist das direkt im Gehirn möglich! Relevant ist hier vor allem der sogenannte Precuneus-Bereich. Je größer er ist, desto glücklicher und optimistischer gehst du durch dein Leben. Mit vielen Meditationsarten kannst du es schaffen, diesen Bereich wachsen zu lassen. Damit hast du also die Chance, dein Leben aktiv mit Glück zu füllen.

5. Erholsamerer Schlaf

Dass Schlaf unglaublich wichtig für die Gesundheit ist, ist kein Geheimnis. Sicher spürst du das auch ganz deutlich selbst. Nach einer kurzen oder sehr unruhigen Nacht fühlst du dich meist völlig schlapp und kannst dich kaum konzentrieren. Oft sind es Gedanken, die dich wach halten und für wirre Träume sorgen. Meditierst du regelmäßig, kannst du sie ordnen und deinen Geist beruhigen. Du kommst früher zur Ruhe und schläfst endlich wieder erholsam.

6. Geringeres Schmerzempfinden

Groß angelegte Studien zeigen, dass Personen, die häufig meditieren, in der Lage sind, besser mit Schmerzen umzugehen und sie weniger intensiv wahrnehmen. Selbst bei chronischen Schmerzen kann sich regelmäßiges Meditieren auszahlen! Warum das funktioniert? Weil sowohl körperliche als auch seelische Schmerzen im gleichen Hirnareal verarbeitet werden. Je entspannter dein Geist und je stabiler deine Psyche sind, desto weniger intensiv nimmst du körperliche Schmerzen wahr.

7. Vermindertes Risiko für Herzerkrankungen

Stehst du unter starkem Stress, schießt der Blutdruck gern einmal in die Höhe und das vielleicht sogar häufiger als es gesund wäre. Entwickelt sich daraus eine waschechte Hypertonie, steigt dein Risiko, später an einer Herzerkrankung zu leiden oder sogar einen Herzinfarkt zu erleben. Verschiedene Meditationsarten können die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt, deutlich senken. Grund dafür ist schlichtweg die entspannende Wirkung, die sie auf dich haben, wenn du es schaffst, dich voll und ganz darauf einzulassen.

wann meditiert man am besten

Wann sollte ich meditieren?

Im Grunde kannst du meditieren, wann immer du möchtest. Trotzdem gibt es ein paar Situationen, an denen du einen besonders großen Nutzen aus den unterschiedlichen Meditationsarten ziehen kannst. Welche davon die Richtige für dich ist, hängt natürlich ganz von deinen Präferenzen, aber auch von deiner Tagesroutine ab.

Morgens nach dem Aufstehen

Es gibt Personen, die schon direkt nach dem Aufwachen völlig gestresst sind. Der erste Gedanke dreht sich um unliebsame Aufgaben auf der Arbeit, Wehwehchen, die normalerweise kaum der Rede wert sind oder schlichtweg die fehlende Motivation, wieder in einen Tag zu starten, der genauso ablaufen wird, wie jeder andere auch. Geht es dir ganz genauso?

Dann ist die beste Zeit für dich zum Meditieren gleich nach dem Aufstehen. Fangen dich die negativen Gedanken schon ein, wenn du deine Augen zum ersten Mal öffnest? Dann meditiere gleich im Bett. So nimmst du ihnen die Chance, sich überhaupt erst in deinem Kopf breitzumachen und dir den Tag schon im Morgengrauen zu vermiesen. Passive Meditationsarten, in denen du sitzt oder liegst, sind hier oft die richtige Wahl.

Bevor du das Haus verlässt

Kannst du dich direkt nach dem Aufwachen noch nicht fokussieren oder hast Angst, während der Meditation direkt wieder einzuschlafen? Dann stehe erst einmal auf und gehe deiner Morgenroutine nach. Das Meditieren ist eventuell der letzte Punkt auf deiner Liste, bevor du dich auf den Weg zur Arbeit machst. Dabei bereitest du dich mental auf den Tag vor, in den du unmittelbar danach starten wirst. So schöpfst du Kraft und Motivation.

Nach dem Feierabend

Endlich kommst du von der Arbeit nach Hause und möchtest dich entspannen, aber trotzdem kannst du nicht aufhören, an all den Stress zu denken, den du heute hattest. Deine Gedanken kreisen sogar schon um den morgigen Tag. Damit treibst du dein Stresslevel immer weiter in die Höhe, bis du irgendwann einfach nicht mehr kannst.

Aber so weit soll es gar nicht erst kommen! Läute deinen wohlverdienten Feierabend also mit einer Meditation ein. Dabei ordnest du deine Gedanken und kannst den Rest des Tages deutlich entspannter genießen. Sitzt du im Job sehr viel, sind aktive Meditationsarten hier eine besonders gute Wahl.

Vor dem Schlafen

Du brauchst ewig, um zur Ruhe zu kommen und ständig träumst du die wildesten Dinge? Dann ist dein Schlaf natürlich alles andere als erholsam. Dein Gehirn sortiert in der Nacht all die Eindrücke, die du über den Tag gesammelt hast und das kann manchmal ganz schön viel sein. Darunter leidet dann natürlich die Qualität deines Schlafs.

Biete deinen grauen Zellen also etwas Unterstützung und schenke ihnen schon vorher Zeit, um Ordnung in das Chaos zu bringen – mit einer Meditation unmittelbar vor dem Schlafen! Ein toller Nebeneffekt: Du besinnst dich auf dich selbst und auch dein Körper entspannt sich. Damit schaffst du die perfekten Voraussetzungen für eine ruhige Nacht, in der du dich ordentlich regenerieren kannst.

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Die 10 beliebtesten Meditationsarten

Meditation ist nicht gleich Meditation. Es gibt unglaublich viele Wege, auf denen du zu deiner Mitte finden und für geistige und körperliche Entspannung sorgen kannst. Und genau das macht das Meditieren so attraktiv: Für jeden ist eine passende Form dabei, sodass auch du garantiert von all den Vorteilen, die es dir bieten kann, profitieren wirst!

1. Atemmeditation

Die wohl bekannteste Form ist die Atemmeditation. Daher gehört sie auch zu den am häufigsten ausgeführten Meditationsarten. Sicher bist du ihr sogar schon einige Male ganz unbewusst nachgegangen und hast in einer stressigen Situation die Augen geschlossen, ein paar Mal tief durchgeatmet und dich auf das Hier und Jetzt besinnt. Damit hast du schon fast alles richtig gemacht! Wichtig ist, dass du dich auf deinen Atem konzentrierst und so den Fokus auf dein Inneres lenkst.

2. Mantra-Meditation

Die Mantra-Meditation ist vor allem bei Einsteigern sehr beliebt, die noch Probleme haben, sich zu fokussieren. Hierbei konzentrierst du dich auf dein persönliches Mantra, das natürlich positiv formuliert sein sollte. Tolle Beispiele hierfür sind: „Ich …”

  • bin stark.
  • fühle mich wertvoll.
  • kann alles schaffen.
  • bin gesund und glücklich.

Ziel ist es, dass sich dieses Mantra in deinem Unterbewusstsein manifestiert und dir so jeden Tag neue Stärke schenkt.

3. Chakra-Meditation

Laut der indischen Heilkunst ist der menschliche Körper von verschiedenen Chakren durchzogen. Dabei handelt es ich um Energiezentren, die allesamt unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass der Energiefluss nie unterbrochen wird. Ist eines dieser Chakren allerdings blockiert, wirkt sich das negativ auf dein Wohlbefinden aus. Mithilfe der Chakra-Meditation löst du diese Blockaden und die Energie kann wieder frei durch dich hindurch strömen.

4. Zazen

Diese Meditationsart geht auf den Zen-Buddhismus zurück. Hierbei geht es darum, dass du Körper und Geist aktiv wahrnimmst und beobachtest, was in deinem Inneren so vor sich geht. Das übergeordnete Ziel, dem die Zen-Buddhisten dabei nachgehen, ist, zu deren wahrem Ich vorzudringen und endlich zur vollständigen Selbsterkenntnis zu gelangen.

5. Metta

Metta stammt ebenfalls aus dem Buddhismus. Um genau zu ein ist die Metta-Sutta eine Lehrrede von Buddha höchstpersönlich. In der dreht sich alles um Freundlichkeit, Freundschaft und Liebe. Während der Meditation sendest du diese Dinge erst an dich selbst, dann an deine engsten Vertrauten und schließlich in die ganze Welt hinaus.

6. Klangschalenmeditation

Gewisse Klänge haben eine besonders entspannende Wirkung auf den Geist. Und genau das machst du dir bei der Klangschalenmeditation zunutze. Die Schalen erzeugen harmonische Schwingungen, die in deinen Körper eindringen und dich besonders schnell in einen entspannten Zustand versetzen. Sie sollen sogar eine heilende Wirkung haben.

7. Gehmeditation

Hast du beim Spazierengehen schon einmal ganz aktiv auf deine Schritte geachtet und dich dabei nur darauf fokussiert? Herzlichen Glückwunsch, das war eine Gehmeditation! Hier geht es vor allem darum, deinem Geist eine kleine Auszeit zu schenken, indem du dich von deinem Gedankenkarussell abwendest und nur auf deine Bewegungen konzentrierst.

8. Yoga

Ja, Yoga gehört tatsächlich zu den Meditationsarten! Die Kombination aus körperlicher Betätigung und aufmerksamer Atmung beansprucht deine Konzentration voll und ganz. Währenddessen machen deine wirren Gedanken eine Pause. Außerdem hilft dir Yoga dabei, das Bewusstsein für deinen eigenen Körper zu stärken. Du kannst deine Bedürfnisse viel schneller erkennen und für Harmonie in deinem Inneren sorgen, bevor sie völlig zerstört wird.

9. Kundalani Yoga

Diese besondere Form des Yoga kombiniert dynamische Bewegungsabläufe, Mantren, Gesänge und Atemübungen miteinander. Ähnlich wie bei der Chakra-Meditation dreht sich hier alles um das Lösen von Blockaden und das Freisetzen von Energien.

10. Qi Gong

Anders als Yoga hält dich Qi Gong immer in Bewegung. Die chinesische Meditationsform erfordert nicht nur ein großes Maß an Körperbeherrschung, sondern auch an Konzentrationsfähigkeit. Sie bringt deine Lebensenergie – Qi – zum Fließen und Yin und Yang kommen endlich wieder ins Gleichgewicht.

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Wie finde ich die richtigen Meditationsarten für mich?

Ganz bestimmte Meditationsarten, die einfach für jeden perfekt ist, gibt es schlichtweg nicht. Welche für dich die Richtige ist, hängt ganz von deinen persönlichen Bedürfnissen ab. Fällt es dir schwer, ruhig dazusitzen und dich zu fokussieren, dann sind aktive Meditationen die richtige Wahl. Ist genau das Gegenteil der Fall und körperliche Aktivität steigert deine Anspannung nur noch mehr, dann konzentriere dich lieber auf passive Meditationen.

Auch die perfekte Uhrzeit richtet sich ganz nach deinem Empfinden. Ist dein erster Gedanke nach dem Aufstehen schon negativ geprägt, dann starte mit einer Meditation in den Tag. Fällt es dir am Abend schwer einzuschlafen, dann ist der passende Zeitpunkt direkt vor dem Zubettgehen.

Natürlich musst du dich nicht festlegen. Du wählst die Meditationsarten, nach denen dir aktuell der Sinn steht und gehst ihnen nach, wann immer du es für nötig hältst. Meditieren darf sich niemals zum Zwang entwickeln, sonst wirst du nicht abschalten können und all die wertvollen Benefits ziehen an dir vorbei. Höre auf dein Inneres und vertraue auf dein Gefühl! Dann findest du unter all den Meditationsarten die Variante, von der du aktuell am meisten profitieren kannst.

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Geprüft von Dr. med. Stefan Frädrich

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