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Stressbewältigung: Mit Achtsamkeit zu mehr Gelassenheit

Lesezeit von 6 Minuten
Stressbewältigung: Mit Achtsamkeit zu mehr Gelassenheit

Kennst du das Gefühl, ständig unter Strom zu stehen? Fühlst du dich in deinem Job oder im Alltag regelmäßig überfordert? Dann könnte es sein, dass du in die Stressfalle getappt bist. Die gute Nachricht lautet: Du sitzt nicht alleine in der Falle, sondern befindest dich in bester Gesellschaft. Nachfolgend möchten wir dich dem Thema Stressbewältigung näher bringen.

Tatsächlich fühlen sich laut zahlreicher Studien heute mehr Menschen denn je Burnout-gefährdet. Grund dafür sind verschiedene Ursachen, die unser anstrengendes Arbeitsleben mit sich bringt. Doch auch Glaubenssätze und private Alltagsroutinen können Dauerstress fördern. Der Weg aus der Stressfalle erfordert vor allem eines: Mut zur Veränderung.

Stressbewältigung: Was ist das?

Letzten Endes bedeutet Stressbewältigung nicht anderes, als für dich einen Weg zu mehr Gelassenheit zu finden. Dazu gehört auch, für dich ehrlich herauszufinden, ob du dich selbst unnötig unter Druck setzt. Es gibt diverse Methoden zur Stressbewältigung. Wir werden gleich noch im Detail auf einzelne Möglichkeiten eingehen. Aber es ist wissenschaftlich bewiesen, dass sich Menschen, die nur wenige Minuten am Tag meditieren, deutlich weniger gestresst fühlen. Was für ein Gefühl löst die Vorstellung in dir aus, dass du dich dadurch wieder besser fokussieren und erholsamer schlafen kannst?

Stressbewältigung am Arbeitsplatz beispielsweise, gibt Strategien an die Hand, die einen Abbau oder eine Verringerung des Stressgefühls bewirken. Man bezeichnet dies auch als „Stressmanagement“. Damit du gesund und leistungsfähig bleibst, ist es in unserer modernen Gesellschaft unausweichlich, den Umgang mit Stresssituationen zu erlernen. Dies kann sowohl aus Büchern, als auch durch Selbsttraining oder Coaching geschehen.

So startest du mit Stressbewältigung

Für eine gute Stressbewältigung ist es unabdingbar, dass du selbstehrlich reflektierst, was dein Stressfaktor ist und wie er sich bemerkbar macht. Dein Körper versucht immer auf seine Art und Weise mit dir zu kommunizieren: Jetzt darfst du lernen, ihm mehr Aufmerksamheit und Gehör zu schenken.

Stressfaktoren & Auslöser identifizieren

Zum Glück sind Kampf- und Fluchtsituation – anders als bei unseren Vorfahren – heute nicht mehr alltäglich. Schließlich wartet nicht hinter jeder Ecke ein hungriger Säbelzahntiger. Die Bedrohungen unserer Zeit zeichnen sich vielmehr durch permanenten Leistungsdruck und konstante Reizüberflutungen aus. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der Fortschritt und Effizient zählen. Erholung und Entspannung bleiben dabei zu oft auf der Strecke.

Klassische Stressfaktoren können:

  • die Arbeit
  • Beziehungen
  • gesundheitliche Probleme
  • oder Geldsorgen sein.

Wenn auch du dich regelmäßig gestresst fühlst, solltest du unbedingt die Auslöser und Ursachen finden. Erst dann kannst du im zweiten Schritt zur Stressbewältigung übergehen.

Stressbewältigung: Symptome von Stress erkennen

Die Persönlichkeit eines Menschen entscheidet maßgeblich darüber, welche Faktoren er als stressig empfindet. Und ob der Stress gesundheitsschädlich ist oder nicht, hängt wiederum von der persönlichen Einstellung ab. Grundsätzlich gilt jedoch, dass dauerhafter Stress eine große Belastung für Körper und Geist darstellt und mitunter langjährige oder gar chronische Schäden hinterlassen kann.

Auch die Stresssymptome können von Person zu Person unterschiedlich ausfallen. Während die einen gereizt und aggressiv reagieren, leiden andere unter Ängsten oder depressiven Verstimmungen. Auch Kopfschmerzen und Schafstörungen können Anzeichen für dauerhaften Stress sein. Grundsätzlich können sich die Symptome auf kognitiver, emotionaler oder körperlicher Ebene bemerkbar machen. Klassische Stresssymptome sind:

  • Konzentrationsprobleme
  • Sorgen und Ängste
  • Zwangsverhalten
  • Traurigkeit bis hin zu Depressionen
  • Stimmungsschwankungen
  • Impulsives Verhalten
  • Müdigkeit
  • Verspannung
  • Schlafstörungen
  • Hautprobleme, Haarausfall oder Gewichtsveränderungen
  • Sozialer Rückzug
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Stressbewältigung: 5 Tipps für mehr Gelassenheit  im Alltag

Puh, die Liste der Symptome ist ziemlich lang. Ein Glück, dass die Liste der Anti-Stress-Tipps länger ist. Der erste und wichtigste Schritt besteht wie erwähnt darin, die Ursachen und Auslöser zu erkennen, die zur dauerhaften Überforderung führen. Anschließend werden verschiedene Methoden zur Stressbewältigung eingesetzt, die auf den jeweiligen Ursachen und Symptomen aufbauen.

Wer mit einem Business- oder Lifecoach zusammenarbeitet, der wird das Problem auf mehreren Ebenen lösen. Neben einem neuen Umgang mit Zeitmanagement wird beispielsweise auch autogenes Training vermittelt. Doch nicht jeder braucht einen Coach. Wenn du wirklich achtsamer und gelassener durchs Leben gehen möchtest, dann schaffst du das in der Regel auch mit einer Hand voll praktischer Tipps. Hier kommen daher unsere fünf besten Anti-Stress-Tipps für dich!

1. Sport und Bewegung

Du entspannst nach einem stressigen Tag am liebsten auf der Couch? Das gehört der Vergangenheit an, ab heute geht’s für dich zum Sport! Denn Bewegung regt die Blut- und Sauerstoffversorgung des Gehirns an und entspannt damit deutlich mehr als Faulenzen. Auf dem Sofa fährt dein Körper nämlich den Herzschlag und den Blutdruck runter, deine Muskeln stehen anders als beim Sport aber weiter unter Spannung. Dadurch bleiben die Stresshormone vorerst im Körper. Diese wirst du nur mit ausreichender Bewegung los. Also, hol deine Laufschuhe und auf geht’s!

2. Atemübungen

Wenn du eine Methode zur schnellen und sofortigen Stressbewältigung brauchst, sind Atemübungen perfekt für dich. Sie helfen innerhalb von Sekunden und sind daher besonders geeignet für akute Situationen. Hier kommt die einfachste Übung:

  1. Stell dich aufrecht hin und lass deine Arme locker neben deinem Körper hängen.
  2. Atme tief durch die Nase ein und zähle dabei in Gedanken bis 7.
  3. Atme locker durch den Mund wieder aus und zähle dabei bis 10. Lockere währenddessen deine Schultern.
  4. Wiederhole die Übung zehnmal und konzentriere dich auf deinen Körper.

3. Achtsamkeits-Mindset für Stressbewältigung

Deine Glaubenssätze sind enorm wichtig. Stress entsteht fast immer im Kopf und deine Gedanken steuern deinen Umgang mit alltäglichen Situationen. Es ist in Ordnung, wenn du nicht immer volle Leistung erbringst. Jeder hat mal einen schlechten Tag. Du musst auch nicht ständig für jeden und immer sofort erreichbar sein – schließlich bist du nicht die Feuerwehr. Höre stattdessen auf deine innere Stimme und arbeite an einem Mindset für mehr Achtsamkeit und Gelassenheit.

4. Yoga und Meditation

Entspannungstechniken mithilfe von Yoga und Mediation sind Balsam für deinen gestressten Körper und Geist. Denn sie senden Botenstoffe ans Gehirn, die nachweislich zu Ruhe und Entspannung führen. Versuch doch mal, Meditationen mit Bewegung zu verbinden.

5. Ausreichend Schlaf

Nicht umsonst heißt es: „Schlaf ist die beste Medizin"! Finde heraus, was für dich dein individuelles Schlafbedürfnis ist. Vielleicht genügen dir schon sechs Stunden, eventuell brauchst du aber auch acht. Um nicht nur ausreichend, sondern auch in einen guten und tiefen Schlaf zu finden, darfst du vermehrt darauf achten, dass du in deinem Bett ausschließlich schläfst. Lenke dich möglichst nicht mit sozialen Medien ab. Statt die letzten 30 Minuten, bevor du das Licht ausmachst, damit zu verbringen, Freunden noch zu antworten, könntest du auch schon beruhigende Schlafmusik anmachen.

Übrigens ist es auch erwiesen, dass die Handynutzung vorm Schlafengehen gesundheitlich nicht förderlich ist: Das blaue Licht des Displays führt dazu, dass dein Körper weniger vom Schlafhormon Melatonin produziert und du dich dadurch nicht müde fühlst.

YouTube video

Stressbewätigung durch Coaching

Weil wir uns eben im beruflichen, familiären oder durch die Unvereinbarkeit beider Aufgabenfelder oftmals emotional überfordern, ist die Stressbewältigung für jeden von uns umso wichtiger.

Wenn du nun richtig Hunger bekommen hast, in deinem Leben etwas zu verändern, deinen Stresspegel dauerhaft zu senken, dann informiere dich über unsere Ausbildung zum Greator Coach. Dies erfordert zugegebenermaßen Mut und Durchhaltevermögen deinerseits. Es lohnt sich jedoch, die notwendigen Schritte zu gehen. Schritte dorthin, wo Klarheit, Ruhe und Leichtikeit auf dich warten.

Als Unterstützung auf deinem Weg empfehlen wir dir unsere Coach Ausbildung. Finde heraus, was dich wirklich antreibt, wie deine wahren Ziele aussehen und welche Ängste sowie Glaubenssätze dich blockieren. Was blockiert dich wirklich, um dich voll und ganz von Stress zu befreien? Ist es womöglich der Gedanke „Ohne Fleiß keinen Preis" oder „Ich bin nicht gut genug" und um diesen Satz entgegen zu wirken, willst du alle Aufgaben hundertprozentig perfekt erledigen? Was ist dein Glaubenssatz?

Diese Art der Selbsterkenntnis ist elementar, um negative Überzeugungen loszulassen und durch positive Glaubenssätze zu ersetzen. Nur wenn du weißt, wo dein Ziel liegt, kannst du dich richtigen Rahmenbedingungen schaffen.

Inventur deines Lebens

Deine Ausbilder Walter und Christina Hommelsheim zeigen dir Schritt für Schritt, wie du deinem Leben die richtige Würze verpasst. Wie viel Energie steckst du in deinen Job oder in deine Beziehung? Was fehlt dir? Vielleicht sind es Freundschaften, vielleicht Beziehungen – du kannst das nur herausfinden, wenn du jetzt mit der Inventur deines Lebens startest.

Du wirst sehen, wie schnell du Klarheit für immer mehr Bereiche in deinem Leben erhältst. Und vor allem: Wie du deinen Visionen Schritt für Schritt näher kommst. Wahrscheinlich hast du dich zuvor noch nie so detailliert mit deinen Glaubenssätzen und Ängsten auseinandergesetzt… Öffne dich dafür! Freu dich auf wundervolle Meditationen, die dich dort abholen werden, wo du gerade stehst. Das klingt interessant für dich? Hier findest du weiterführende Informationen zur Greator Coach Ausbildung.

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Geprüft von Dr. med. Stefan Frädrich

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