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Lerntipps – die 5 besten Strategien, um schneller und effektiver zu lernen

Lesezeit von 7 Minuten
Lerntipps – die 5 besten Strategien, um schneller und effektiver zu lernen

Lernen ist ein lebenslanger Prozess, der schon im Babyalter beginnt. Während der Schulzeit wird viel Wissen vermittelt und es wird täglich Neues gelernt. Oft ist der zu bewältigende Lernstoff sehr umfangreich. Gute Lerntipps wären jetzt willkommen.

Stundenlanges Lernen kann sehr anstrengend sein, vor allem, wenn wenig Zeit für Hobbys und private Interessen bleibt. Manchmal fehlt einfach die Motivation fürs Lernen. Um beruflich Erfolg zu haben und die selbst gesteckten Karriereziele zu erreichen, ist ständiges Lernen notwendig.

Wer ein Studium oder eine Weiterbildung erfolgreich abschließen will, muss viel lernen. Bildung erhöht die Chance, einen interessanten Arbeitsplatz zu finden. Lerntechniken sind geeignet, um effizienter und schneller zu lernen. Außerdem gibt es Methoden, um das Gelernte länger im Gedächtnis zu behalten. Erfahre hier, wie du dich zum Lernen motivierst und welche Lerntipps wirklich beim Lernen helfen.

Wie baut man Motivation fürs Lernen auf und überwindet den inneren Schweinehund?

Du würdest dich gern deinem Lernstoff widmen, dir fehlt jedoch die Motivation? Gelangweilt vor Schulbüchern oder Studienunterlagen zu sitzen, kommt häufig vor. Wenn der Lerninhalt zu umfangreich oder zu anspruchsvoll ist, fällt das Lernen schwer. Oft werden die Vorbereitungen für eine Präsentation, ein Referat oder eine Klassenarbeit daher immer wieder verschoben.

Lernen unter Zeitdruck ist stressig. Wie kannst du dich motivieren und leichter lernen? Setze dir konkrete Ziele. Stelle dir vor, wie gut es sich anfühlt, eine Prüfung zu bestehen oder für das Referat gelobt zu werden!

Zu den motivierenden Lerntipps zählt der 10-Minuten-Trick. Bei dieser Methode nimmst du dir zehn Minuten Zeit, um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen. Diese Zeit ist bewusst gewählt, da es sich bei zehn Minuten um einen kurzen Zeitraum handelt. Somit gibt es keine Ausrede, um das Lernen zu verschieben.

Motivation kehrt zurück

Wenn der Anfang einmal geschafft ist, gewöhnt sich das Gehirn an die neuen Herausforderungen. Die Motivation kehrt zurück und das Lernen macht wieder Spaß. Nach zehn Minuten machst du einfach weiter. Achte darauf, dass keine zu hohen Erwartungen den Lernprozess blockieren.

Anspruchsvolle Ziele können de-motivierend wirken. Du willst unbedingt die oder der Beste sein? Lernziele sind wichtig, jedoch sollten diese realistisch sein. Setze dich selbst nicht unter Druck. Definiere deine Ziele und lege Teilschritte fest. So kannst du deine Fortschritte beim Lernen überprüfen. Belohne dich für jeden Lernerfolg. Dadurch erhöht sich deine Motivation.

Lerntipp: Bitte andere um Unterstützung

Setze beim Lernen auf Einfachheit. Mache dir die Dinge nicht zu schwer. Lernen muss nicht kompliziert sein. Beginne mit einer einfachen Aufgabe. Hast du diese erfolgreich erledigt, beschäftigst du dich mit Lerninhalten, die mehr Aufmerksamkeit erfordern.

Benötigst du Hilfe beim Lernen? Dann bitte andere um Unterstützung. Im Team zu lernen, ist eine besonders effektive Lernmethode. Bei Bedarf kannst du Fragen stellen, von anderen lernen und dich von den Teilnehmer*innen deiner Lerngruppe motivieren lassen.

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Die besten Lerntipps für Schüler

Hohe Anforderungen in der Schule führen dazu, dass immer mehr Schüler*innen gestresst sind. Das Hausaufgaben machen nimmt viel Zeit in Anspruch. Wie lernt man lernen? Es ist ratsam, den Lernstoff in kleine Portionen einzuteilen. Weitere Lerntipps für Schüler, die sich bewährt haben, sind:

  1. Regelmäßig Pause machen
  2. Eselsbrücken nutzen
  3. Lerninhalte farbig markieren
  4. Karteikarten verwenden
  5. Wiederholungen einplanen

Zu lange lernen überfordert das Gehirn. Menschen können sich maximal 45 Minuten konzentrieren. Wird länger gelernt, dann wird der Lernstoff nicht mehr abgespeichert. Mache regelmäßig Pausen und gönne dir etwas Abwechslung.

Lerntipp: Nutze Eselsbrücken

Nutze Eselsbrücken, um dir Lerninhalte zu merken. Ein Merkspruch als Gedächtnisstütze hilft, das Gelernte im Gedächtnis zu behalten. Werde kreativ und bilde Reime. Bewährte Eselsbrücken-Beispiele für den Schulunterricht sind: Sätze bilden, deren Worte mit den gleichen Anfangsbuchstaben beginnen wie der Lerninhalt oder zeichnerisch dargestellte Merksätze (Bilder-Eselsbrücken).

Kräftige Farben erzeugen Aufmerksamkeit. Markiere wichtige Worte und Sätze farbig. Schreibe Formeln oder Vokabeln ein paar Mal ab. Damit hilfst du deinem Gehirn, sich Inhalte zu merken.

Lerntipp: Karteikarten als Eselsbrücke

Die Verwendung von Karteikarten ist eine beliebte Lernmethode. Dabei besteht die Vorgehensweise darin, auf die Vorderseite einen bestimmten Begriff zu schreiben und die Definition auf der Rückseite der Karte zu notieren. Die Karteikarten-Methode eignet sich ausgezeichnet zum Vokabeln-Lernen sowie zum Merken diverser Formeln für den Mathematik-Unterricht.

Überprüfe dein Wissen durch Wiederholungen. Übung macht den Meister. Je öfter der Lernstoff wiederholt wird, desto besser bleiben die Inhalte im Gedächtnis.

Die besten Lerntipps für Erwachsene

Lernen ist ein lebenslanger Prozess, der nicht mit dem Schulabschluss endet. Nach erfolgreich absolviertem Studium oder einer Berufsausbildung geht es im Job mit dem Lernen weiter. Weiterbildungen, Spezialisierungen, Seminare und Kurse stehen auf dem Programm. Jeder Lernfortschritt erhöht die Karrierechancen. Es kann jedoch zur Herausforderung werden, neben den beruflichen Verpflichtungen noch zu lernen.

Geeignete Lerntipps für Erwachsene, die dir beim Lernen helfen, sind:

  1. Mit Plan lernen
  2. Prioritäten setzen
  3. Ablenkung vermeiden
  4. Alle Sinne zum Lernen nutzen
  5. Persönlichen Lernstil finden

Planlos zu lernen, ist keine gute Idee. Für umfangreiche Lerninhalte wird ein Konzept benötigt. Teile den Lernstoff in mehrere Einheiten ein. Nutze Listen, um Informationen übersichtlich und klar zu strukturieren. Ein Lernplan hilft, komplexe Inhalte leichter im Gedächtnis zu behalten. Beim Abhaken der Lernliste lassen sich Fortschritte überprüfen. Gleichzeitig wird festgestellt, welcher Lernstoff noch zu lernen ist.

Setze Prioritäten. Lerne, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Verschaffe dir einen Überblick über die Lerninhalte. Welche Themen werden im Test abgefragt? Alles, was für eine Prüfung nicht relevant ist, kann warten. Konzentriere dich auf das Wesentliche. Kerninhalte sind wichtiger als Details. Aufgaben, die während eines Seminars, im Studium oder bei einer Weiterbildung ausführlich behandelt werden, sollten beherrscht werden. Diese Inhalte werden in der Prüfung abgefragt.

Lerntipp: Vermeide alles, was dich beim Lernen stört

Vermeide alles, was dich beim Lernen stört. Laute Radiomusik, ständiges Handyklingeln und der Fernseher sind Störfaktoren, die das Konzentrieren auf Lerninhalte unmöglich machen. Sorge für ein ruhiges Umfeld. Räume deinen Schreibtisch auf, sodass du Bücher, Dokumente und andere Lernunterlagen nicht lange suchen musst. Dadurch hast du dir das Lernen leicht gemacht. Je konzentrierter du arbeitest, desto schneller bist du mit dem Lernen fertig.

Nutze deine Sinne, um dir Lerninhalte zu merken. Schreibe Vokabeln ab und lies sie dir dabei laut vor. Nimm das Lehrbuch zur Hand, lies wichtige Passagen vor und laufe dabei durch den Raum. Mit allen Sinnen lernen hilft dem Gehirn, Lernstoffe besser abzuspeichern.

Finde deinen persönlichen Lernstil. Lernst du lieber morgens oder abends? Ist Auswendiglernen deine Stärke? Benötigst du Unterstützung, um dir Lerninhalte zu merken? Bevorzugst du eine Lerngruppe oder bist du beim Lernen lieber allein? Experimentiere mit verschiedenen Lernmethoden, bis du deine individuelle Lernstrategie gefunden hast.

leichter lernen

Wie Gelerntes lange behalten?

Wer viel Zeit zum Lernen investiert, will das Gelernte möglichst lange im Gedächtnis behalten. Um erfolgreich zu lernen, ist es wichtig zu verstehen, wie das Gehirn arbeitet. Oft ist es mühsam, sich komplizierte Sachverhalte anzueignen. Dabei ist bis zu 90 Prozent des gelernten Wissens schon bald wieder vergessen. Das Gehirn des Menschen will damit Platz für neues Wissen schaffen.

Durch das Wiederholen von Lerninhalten gelingt es, das Gelernte länger zu behalten. Beim Lernen werden die Synapsen im Gehirn jedes Mal neu aktiviert. Die Kontakte zwischen den einzelnen Nervenzellen werden dadurch verstärkt. Diese Dynamik lässt sich nutzen, um bereits gelerntes Wissen wieder abzurufen. Wiederhole die Lernstoffe regelmäßig. Dadurch förderst du langfristiges Speichern von Informationen und Inhalten im Gedächtnis.

Unser Gehirn ist ein Muskel, der ebenso wie die anderen Muskeln trainiert werden kann, um besser zu funktionieren. Willst du möglichst einfach lernen, Lerninhalte besser verarbeiten und im Gedächtnis abspeichern? Dann fordere dein Gehirn, indem du es regelmäßig trainierst.

Kombiniere mehrere Lernmethoden miteinander. Lies Fachbücher zum Thema und schaue dir anschließend Lern-Videos an. Notiere die wichtigsten Eckpunkte auf einem Blatt Papier, höre dir einen Podcast über den Lernstoff an und lerne wesentliche Sachverhalte auswendig. Die unterschiedliche Aufbereitung der Lerninhalte hilft deinem Gehirn, sich den Stoff besser zu merken.

Lerntipps für kurzfristiges Lernen

Manchmal muss es beim Lernen schnell gehen. Mit diesen Lerntipps gelingt es, Lernstoffe zu erarbeiten, wenn nur wenig Zeit zur Verfügung steht:

  1. Konzentriere dich auf das Lernthema
  2. Nutze Wartezeiten
  3. Wiederhole den Lernstoff vor dem Schlafengehen
  4. Fasse Lerninhalte zusammen
  5. Lerne wichtige Fakten auswendig

Konzentriere dich auf das eigentliche Lernthema. Verzichte auf unwichtige Details, sondern beschäftige dich mit den wichtigsten Fakten. Nutze Wartezeiten am Bahnhof, beim Arzt oder an der Haltestelle, um schnell ein paar Vokabeln zu lernen.

Wiederhole den Lernstoff nochmals vor dem Schlafengehen. Dadurch behältst du das Gelernte besser im Gedächtnis. Fasse Lerninhalte in Stichpunkten zusammen. Lerne Eckdaten auswendig und notiere diese als Gedächtnisstütze auf einem Blatt Papier.

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Lernfehler, die du vermeiden solltest

Die besten Lerntipps sind wirkungslos, wenn beim Lernen Fehler gemacht werden. Willst du einfacher lernen, dann solltest du diese Lernfehler auf jeden Fall vermeiden:

  1. Ohne Lernplan lernen
  2. Zu wenig oder zu viel Zeit zum Lernen einplanen
  3. Keine Pausen machen
  4. Das Lernen immer wieder verschieben
  5. Sich von anderen verunsichern lassen

Lerne mit Plan, wenn du mit einer großen Menge an Lernstoff konfrontiert bist. Zu wenig oder zu viel Zeit zum Lernen einzuplanen, ist wenig hilfreich. Wichtiger ist, die Lerninhalte in mehrere Abschnitte einzuteilen. Dadurch fällt das Lernen leichter.

Mache beim Lernen regelmäßig Pause, sonst überforderst du dein Gehirn. Sorge zwischendurch für Abwechslung, gehe spazieren oder räume dein Zimmer auf. Kurze Pausen machen den Kopf frei. Du bekommst neue Energie und die Motivation steigt.

Lerntipp: Verschiebe deine Aufgaben nicht

Verschiebe das Lernen nicht ständig. Der Abend vor einer Prüfung, wenn du nervös und aufgeregt bist, ist nicht der ideale Zeitpunkt, um Neues zu lernen. Erstelle einen Lernplan und beginne rechtzeitig mit dem Lernen.

Lasse dich nicht von anderen verunsichern. Deine Mitschüler*innen, Kommiliton*innen, Kolleg*innen sind besser vorbereitet? Vertraue auf dein Wissen und deine Fähigkeiten! Wenn du dich auf das Lernen konzentrierst; bewährte Lerntipps genutzt und gut gelernt hast, gibt es keinen Grund, verunsichert zu sein.

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