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Wie dein Glaube dir in schwierigen Lebensphasen helfen kann

Lesezeit von 6 Minuten
Wie dein Glaube dir in schwierigen Lebensphasen helfen kann

Das Thema Glaube und Religion ist für viele Menschen in den Hintergrund gerückt. Während die Kirche in früheren Zeiten noch eine wichtige Rolle in der Gesellschaft spielte, ist sie heute lediglich eine Option. Grundsätzlich ist es natürlich zu begrüßen, dass bei uns niemand gezwungen wird, religiös zu sein.

Dennoch ist es schade, dass gerade viele junge Menschen dem Glauben mit Skepsis begegnen. In unserer von Wissenschaft beherrschten Welt fällt es natürlich schwer, an die Existenz von etwas zu glauben, das du nicht sehen kannst. Untersuchungen belegen jedoch, dass man im Glauben Hoffnung finden kann. Dies bestätigen, wenn auch mit Kritikpunkten, die Ergebnisse einer Studie der theologischen Fakultät in Freiburg.

Mit Glaube muss nicht zwingend eine der fünf Weltreligionen gemeint sein. Vielleicht hast du ja auch deine ganz eigene Vorstellung, woran du glauben möchtest. Die Hauptsache ist, dass du dich damit wohlfühlst und aus deinem persönlichen Glauben Kraft schöpfen kannst.

Die Bedeutung des Glaubens im täglichen Leben

Jeder Mensch fragt sich früher oder später, was eigentlich der Sinn seines Lebens ist. Manche finden darauf eine Antwort, andere nicht. Es ist durchaus möglich, dass dich der Glaube  erdet. Du erlangst das Vertrauen, dass alles, was dir widerfährt, einen tieferen Sinn hat. Letzteres ist vor allem in Lebenskrisen sehr heilsam.

Denke doch mal an deine vergangenen Lebenskrisen zurück: Vielleicht hast du eine schmerzhafte Trennung durchlitten. In dem Moment warst du der Überzeugung,, dass du dich niemals davon erholen würdest... Heute bist du vielleicht verheiratet und hast zwei wundervolle Kinder. Das wäre niemals geschehen, wenn du mit deinem Expartner zusammengeblieben wärst. Nenne es Schicksal oder göttliche Fügung: Manchmal ist der Weg zum Glück schmerzhaft und nicht klar zu erkennen.

Das  mit der Trennung ist natürlich nur ein Beispiel. Du kannst es auf jede Lebenssituation übertragen: Arbeitsplatzverlust, Zeiten der Armut und Krankheit, zwischenmenschliche Enttäuschungen. Menschen, die einen Glauben haben, können Krisen als Prüfungen betrachten. Sie haben die Gewissheit, dass jede Krise sie lehrt, das Beste aus dem Leben zu machen.

Prüfungen werden belohnt – Beispiele aus der Bibel

In der Bibel findest du zahlreiche Beispiele dafür, dass Gott den Menschen Prüfungen auferlegt, an denen sie wachsen können. Eine gemeisterte Krise wird hinterher belohnt. Ohne Glauben und (Gott-)Vertrauen sind Prüfungen, die dir viel Kraft und Schmerz abverlangen, jedoch nur schwer zu bewältigen.

Laut Bibel folgt auf Leiden die Erlösung. Das prominenteste Beispiel dürfte wohl Jesus sein, der verraten und ans Kreuz geschlagen wurde. Selbst in der größten Qual verlor er seinen Glauben nicht. Gott ließ ihn daraufhin auferstehen und erhob ihn zu seiner Rechten. Aber auch Hiobs Glaube wurde mit schwerem Leid geprüft und letztendlich mit Heilung, Kindersegen und Reichtum belohnt.

Vorschlag Bildplatzierung: Evtl. ein biblisches Bild (Auferstehung etc.)

Was kann das für dich bedeuten?

Selbstverständlich kannst du die biblischen Geschichten nicht 1:1 in die moderne Welt übertragen. Dennoch lehren sie uns, krisenfest zu bleiben und die Hoffnung nicht zu verlieren.

Wenn du dich in einer schwierigen Lebenssituation befindest, solltest du dir folgende Fragen stellen:

  • Was will diese Krise mir zeigen?
  • Warum werde ich gezwungen, meinen gewohnten Pfad zu verlassen?
  • Was könnte sich zum Positiven verändern, wenn ich die Krise mutig annehme?

Der Glaube an einen tieferen Sinn gibt dir die Hoffnung, dass sich alles wieder zum Guten wendet, auch wenn du im Moment des tiefsten Schmerzes nicht daran glaubst.

Wie du deinen Glauben behältst, auch wenn das Leben schwer ist

In der Theorie weißt du nun, dass es heilsam ist, Krisen als Chancen zu betrachten. Dennoch ist es menschlich, dass du an deinem Glauben zweifelst, wenn dich ein schwerer Schicksalsschlag trifft. Deshalb möchten wir dir nachfolgend 5 Tipps an die Hand geben, um deinen Glauben zu bewahren:

Vorschlag Bildplatzierung: Symbol der Hoffnung: z.B. eine aufgehende Sonne

1. Großzügigkeit

Um den Glauben an Hoffnung und Liebe zu behalten, solltest du beides verbreiten. Hilf anderen Menschen in Not, auch wenn es dir selbst gerade schlecht gehen mag. Wenn du jemandem hilfst, spürst du sofort, dass das Gute in der Welt existiert. Hierbei muss es sich gar nicht um weltverändernde Maßnahmen handeln. Selbst Kleinigkeiten können dazu beitragen, ein harmonisches und liebevolles Umfeld zu schaffen.

2. Beten befreit die Seele

Ganz gleich, an welche höhere Macht du glaubst: Bitte sie im Gebet um Kraft und Zuversicht. Im Gebet kannst du dir alle deine Sorgen von der Seele reden, ohne Angst vor Verurteilung haben zu müssen. Allein dies wirkt befreiend. Es gibt keine Vorschrift, wie du beten sollst. Mach es so, wie du dich wohlfühlst. Du kannst deine Worte laut oder nur in Gedanken aussprechen.

3. Umgebe dich mit Freunden, die dich stärken

Tausche dich mit vertrauten Personen über deine Situation aus. Möglicherweise können deine Freunde deine Krise aus einer anderen Perspektive betrachten. Das menschliche Miteinander besteht darin, zu helfen und Hilfe anzunehmen.

4. Lass dich inspirieren

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass die meisten erfolgreichen Persönlichkeiten einen ziemlich turbulenten Lebensweg mit zahlreichen Schicksalsschlägen hinter sich haben? Das ist kein Zufall! Durch Prüfungen kann man reifen und letztendlich die Fähigkeiten erwerben, um Lebensziele zu erreichen. Beschäftige dich mit den Biografien von Personen, die du bewunderst. Lass dich von ihrem Weg inspirieren.

5. Nimm dir Zeit für deinen Glauben

Erinnere dich am besten gleich morgens daran, dass jede Hürde in deinem Leben einen Sinn hat. Wenn es dir hilft, dann beginne deinen Tag mit einem Gebet oder einer Meditation, um dich an deinen Glauben zu erinnern.

Glaube kann einen Unterschied machen

Was könnte sich verändern, wenn der Glaube wieder eine größere Rolle in der Gesellschaft spielen würde? Mit dieser Frage hat sich das Meinungsforschungsinstitut Pew Research Center aus den USA auseinandergesetzt.

Welche positiven Auswirkungen der Glaube auf unsere Gesellschaft haben könnte, möchten wir nachfolgend näher beleuchten.

Vorschlag Bildplatzierung: Menschen, die einander die Hand reichen.

Glaube kann bei Depressionen helfen

Wissenschaftlich betrachtet spricht einiges dafür, dass gläubige Menschen weniger anfällig für Depressionen sind. Gottvertrauen kann dich davor bewahren, in schwierigen Situationen zu verzweifeln.

Doch wie sieht es aus, wenn du bereits depressiv bist? Grundsätzlich handelt es sich bei einer Depression um eine behandlungsbedürftige Erkrankung, die durch Psychotherapie und ggf. medikamentös behandelt werden muss. Inmitten einer Krise den Weg zum Glauben zu finden kann dir jedoch helfen, den Weg bis zur Genesung leichter durchzuhalten.

Glaube und Moral

Dein Glaube kann deine Wertvorstellungen positiv prägen. Letztere beeinflussen dein Denken und Handeln. In den meisten Religionen gibt es klare Verhaltensregeln, die den Frieden sowie das Wohlbefinden des Einzelnen und der Gemeinschaft sicherstellen sollen. Man denke hierbei an die 10 Gebote des Christentums. Gewalt, Neid und Untreue werden ganz klar untersagt.

Die moralischen Grundwerte, die sich in allen bekannten Religionen ähneln, können auch eine gute Basis für das heutige Unternehmens- und Wirtschaftsleben bilden. Dies wäre ein guter Weg, um soziale Verantwortung zu fördern. Ein bildgebendes Beispiel ist das religiöse Konzept „Islamic Finance", das ethische Praktiken im Finanzsektor verbessert.

Glaube und Menschenrechte

Alle bekannten Glaubenssysteme basieren auf dem Prinzip gegenseitiger Toleranz und Wertschätzung. Dennoch kommt es vor, dass Religionen radikalisiert werden. Dies ist einer der Gründe, warum sich Menschen vom Glauben distanzieren. Ursprünglich soll Religion die Menschenrechte jedoch schützen.

Im Christentum heißt es, der Mensch sei nach dem Ebenbild Gottes erschaffen. Dies gilt für alle Menschen gleichermaßen, unabhängig ihrer Herkunft und ihres Glaubens. Dementsprechend sollen auch allen Menschen die gleichen Rechte zuteilwerden.

Glaube und Frieden

Wie bereits angedeutet, ist der Punkt Glaube und Frieden umstritten. Vielleicht kommen dir die Religionskriege oder religiös motivierte Anschläge in den Sinn. Grundsätzlich befürworten alle Religionen ein friedliches Zusammenleben. In nahezu allen Glaubensrichtungen gilt Gewalt als Sünde. Doch die Anhänger der Religionen sind nun einmal (fehlbare) Menschen, die ihren Glauben falsch definieren.

Umso wichtiger ist es, den friedensfördernden Aspekt des Glaubens zu stärken. Ein Beispiel, dass dies gelingen kann, ist z. B. das 1992 in Mosambik geschlossene afrikanische Friedensabkommen der Gemeinschaft Sant'Egidio.

Glaube und Trost

Glaube kann auch Trost spenden, z. B. nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Die meisten Religionen glauben an ein Leben nach dem Tod oder sogar an Wiedergeburt. Die Vorstellung, dass die Seele eines geliebten Menschen in irgendeiner Form weiter existiert, kann deinen Kummer ein wenig lindern.

Du kannst bei diversen Schicksalsschlägen Trost im Glauben finden. Sinn und Trost gehen hierbei Hand in Hand. Indem der Glaube dir einen Lebenssinn schenkt, kannst du auch Krisen leichter verkraften.

Glaube und persönliche Entwicklung

Möglicherweise fragst du dich, warum wir uns als führende Plattform für Persönlichkeitsentwicklung mit dem Thema Glaube beschäftigen. Wenn du den Artikel aufmerksam gelesen hast, wirst du feststellen, dass dein Glaube deine Persönlichkeitsentwicklung prägt und fördert.

Gläubige Menschen sind eher bereit, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Sie wachsen an ihren Aufgaben und Herausforderungen, da der Glaube ihnen Kraft gibt. Dieselbe Philosophie von persönlichem Wachstum verfolgen wir auch bei Greator.

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