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6 Tipps: So gehst du mit Veränderungen im Leben um

Lesezeit von 8 Minuten
6 Tipps: So gehst du mit Veränderungen im Leben um

Klar, ein geregeltes Leben ist toll. Es schenkt dir das Gefühl von Sicherheit und du weißt, es ist alles in Ordnung. Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Irgendwann wird es doch langweilig, wenn jeder Tag gleich aussieht. Wo bleibt da die Spannung? Und viel wichtiger noch: Wie sollst du im Leben vorankommen und wahres Glück finden, wenn du nie etwas veränderst? Veränderungen im Leben sind nie einfach. 

Erst einmal sträubt sich alles dagegen, denn das Ungewisse macht dem Menschen nun einmal naturgemäß Angst. Wir beschränken uns gern auf die Dinge, die wir kennen und mit deren Umgang wir geübt sind. Stehen wir dann einer neuen Herausforderung gegenüber, sind wir aufgeregt und unser angeborener Fluchtinstinkt meldet sich. Aber genau jetzt musst du standhaft bleiben und dich trauen, dich der Veränderung zu stellen.

Wie dir das am besten gelingt? Das liest du hier!

Warum sind Veränderungen im Leben wichtig?

Jeder Mensch entwickelt sich mit den Jahren weiter. Warst du beispielsweise vor fünf Jahren noch mit deiner beruflichen und privaten Situation zufrieden, muss das heute nicht immer noch so aussehen. Du hast dich verändert und das ist ganz normal. Deine Interessen haben sich vielleicht verändert, dein Job erfüllt dich nicht mehr und eventuell sehnst du dich jetzt nach einer Partnerschaft, die du zuvor noch nicht hattest.

All diese Veränderungen in deinem Inneren erfordern auch Veränderungen in deinem äußeren Umfeld. Können die aktuellen Bedingungen deine Bedürfnisse nicht erfüllen, wird sich das irgendwann auf dein Gemüt auswirken. Du wirst unzufrieden, vielleicht sogar unglücklich und stellst dein ganzes Leben irgendwann infrage. Dabei ist das Wichtigste doch, dass du gesund, zufrieden und erfüllt bist! Möglich ist das aber nur, wenn du Veränderungen im Leben zulässt, die zu deiner persönlichen Weiterentwicklung passen.

6 Tipps für den Umgang mit Veränderungen im Leben

Klar, Veränderungen sind nicht gerade bequem. Du gibst deine Routine auf, in der du dich eigentlich wohlgefühlt hast und musst dir nun neue Gewohnheiten erarbeiten. Aber glaube uns, es wird sich lohnen! Mit diesen Tipps möchten wir dir dabei helfen, besser mit Veränderungen im Leben umzugehen.

1. Setze dir kleine Zwischenziele

Große Veränderungen im Leben brauchen Zeit und das ist auch gut so. So kannst du dich Schritt für Schritt an die neuen Umstände gewöhnen und wirfst dich nicht selbst ins kalte Wasser. Außerdem wird es dir so viel leichter fallen, die Veränderungen wirklich fest in deinem Leben zu etablieren. Sind die Unterschiede von heute auf morgen zu groß, ist es gar nicht so leicht, sie in deinen Alltag zu integrieren. Fängst du allerdings klein an, kannst du sie Schritt für Schritt in dein Leben einfließen lassen und dich langsam umgewöhnen.

2. Hetze dich nicht selbst

Du musst deinen Alltag nicht von heute auf morgen völlig umkrempeln, schließlich sind Veränderungen im Leben kein Wettbewerb. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um dich mit den Neuerungen wohlzufühlen, denn nur darauf kommt es an. Du vollziehst die Veränderungen für dich und für niemanden sonst. Deshalb zählt auch nur, wie es dir dabei ergeht und nicht, was andere von der Schnelligkeit deiner Entwicklung halten.

3. Visualisiere das übergeordnete Ziel

Wer das Ziel nicht vor Augen hat, wird auch nie ankommen. Wenn dir nicht klar ist, wo die Reise hingeht, wirst du dich auf dem Weg verlaufen und er wird immer länger und länger. Und das ist frustrierend. Vergiss also nie, was genau dein Ziel eigentlich ist. Dabei hilft dir etwas Handfestes, wie ein Visionboard, eine Collage mit Bildmaterial oder sogar ein schriftlicher Vertrag mit dir selbst.

4. Veränderungen im Leben: Frage dich, warum

Für wen vollziehst du Veränderungen im Leben? Richtig, für dich. Und genau das sollte auch dein Antrieb sein. Frage dich jeden Tag aufs Neue, warum du dich den Neuerungen stellst und visualisiere, wie dein Leben aussehen wird, wenn du es geschafft hast. Die schönen Aussichten auf die Zukunft sind doch schon Motivation genug, um durchzuhalten, oder? Vergiss nicht, der Antrieb kommt aus deinem Inneren.

5. Behalte ein positives Mindset bei

Veränderungen im Leben können ganz schön anstrengend sein, keine Frage. Der eine oder andere negative Gedanke kommt schnell auf und du fragst dich, warum du diesen Aufwand überhaupt betreibst. Kleine Rückschläge lösen immer wieder Zweifel aus. Jetzt ist es unglaublich wichtig, dass du dich an den positiven Dingen festhältst und an deinem Mindset arbeitest. Sonst ist die Gefahr groß, dass du wieder in alte Muster zurück verfällst.

6. Lerne aus kleinen Rückfällen

Im Leben geht es nicht immer nur nach vorn, sondern manchmal auch zurück. Das gehört dazu und ist noch lange kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Diese kleinen Rückschritte sind in gewisser Weise sogar etwas Gutes, denn aus ihnen kannst du lernen. Sie liefern dir wichtige Erkenntnisse darüber, inwiefern du deinen Weg zum Ziel anpassen musst, um ihn erfolgreich zu bestreiten. Also lass dich davon nicht demotivieren, sondern sieh sie als wertvolle Lehrstunde an.

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Wie kommt es zu den inneren Veränderungen im Leben?

Wir haben schon kurz über innere Veränderungen im Leben gesprochen. Sie entstehen durch unsere persönliche Weiterentwicklung. Aber warum durchlaufen wir sie eigentlich?

Jedes Lebewesen entwickelt sich weiter und das muss es sogar, um am Leben zu bleiben. Wir alle müssen uns immer wieder an die neuen Gegebenheiten anpassen. Würden wir keine Weiterentwicklung durchlaufen, würden wir immer noch in steinzeitlichen Verhältnissen feststecken. Es liegt in unserer Natur, immer wieder einen Schritt nach vorn zu machen.

Gleichzeitig sind es auch unsere Erlebnisse, die uns formen. Wir lernen immer wieder etwas Neues dazu und entdecken Dinge, die wir vorher noch nicht kannten. Wir sehen, was das Leben alles für uns bereithalten kann und entwickeln den inneren Drang, etwas zu verändern. Gehen wir ihm nicht nach, werden wir unzufrieden. Die Frage ist dann: Nehmen wir diese innere Unzufriedenheit einfach hin oder fassen wir uns ein Herz und verändern etwas?

Ist es Zeit für eine Veränderung im Leben?

Es gibt Veränderungen, die schleichen sich einfach so in unser Leben ein. Dann sind da aber noch größere, schwerwiegendere Veränderungen, für die wir uns aktiv entscheiden müssen. Doch wann ist die Zeit reif, um sich etwas Neuem zu stellen? Woran erkennst du, dass du deinem Leben mal wieder einen neuen Anstrich verpassen solltest? Wir haben die deutlichsten Anzeichen für dich zusammengetragen.

1. Du lebst nicht, sondern funktionierst

Jeder Tag läuft gleich ab und du musst gar nicht mehr darüber nachdenken, was als Nächstes auf der Agenda steht. Dein Leben ist alles andere als aufregend und diese festgefahrene Routine, die du im Schlaf beherrschst, lässt dich innerlich abstumpfen.

Wann hast du dich das letzte Mal auf etwas gefreut? Erinnerst du dich noch an den Moment, in dem du etwas so richtig in vollen Zügen genossen hast? Wann warst du das letzte Mal gespannt, was als nächstes passiert? All diese Fragen kannst du nicht beantworten? Dann ist es eindeutig Zeit für Veränderungen im Leben.

2. Veränderung im Leben: Du bist innerlich unruhig

Kennst du dieses Gefühl der inneren Unruhe, das du dir einfach nicht erklären kannst? Eigentlich läuft alles gut, aber irgendetwas stimmt trotzdem nicht. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, ob du wirklich das Leben führst, das du dir wünschst? Ein gutes ist nicht zwangsläufig ein erfülltes Leben. Also gehe in dich und überlege, welche Aspekte dich nicht zufriedenstellen.

3. Du träumst vor dich hin

Immer wieder erwischst du dich, wie du abschweifst und in deinen Gedanken einem Leben nachgehst, das du in Wahrheit gar nicht führst. Du versuchst, deinem Alltag auf diese Weise zu entfliehen. Aber warum setzt du diese Gedanken denn nicht einfach um? Spätestens dann, wenn du dich in eine Traumwelt fliehst, weil dich dein richtiges Leben nicht mehr glücklich macht, ist es Zeit für Veränderungen.

4. Veränderungen im Leben: Du verlierst dich in schlechten Gewohnheiten

Dein Tag lief mies und du gönnst dir am Abend ein schönes Glas Wein, eine Pizza von deinem Lieblingsitaliener und schaust eine Folge einer Serie, die dir irgendwie immer ein gutes Gefühl vermittelt. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. Sieht allerdings jeder Tag so aus, solltest du aufmerksam werden. Du versuchst ganz klar, deinem Leben zu entfliehen, ähnlich wie bei Tagträumen.

5. Du prokrastinierst

Prokrasti-was? Prokrastinieren! Du schiebst die Aufgaben, die du eigentlich erledigen musst, immer weiter auf und findest plötzlich Millionen andere Dinge, die dir jetzt viel wichtiger erscheinen. Bettwäsche wechseln, Badezimmer putzen, Schränke auswischen – all das kann auf einmal nicht mehr warten.

Eigentlich versuchst du damit aber nur, eine Ausrede zu finden, warum du dich deinen richtigen Aufgaben jetzt nicht widmen kannst. Auf diese Weise schreit dein Geist förmlich nach einer Veränderung, denn er wird einfach nicht mehr so gefordert, wie er es gerne hätte. Entweder sind die Aufgaben nicht mehr anspruchsvoll genug oder sie interessieren dich schlichtweg nicht mehr. Also ist es eindeutig an der Zeit für Veränderungen im Leben.

6. Du erkennst dich kaum noch wieder

Im Alltag kommt es immer wieder vor, dass wir Dinge tun müssen, die eigentlich gegen unsere Prinzipien sprechen. Wir müssen unsere eigene Meinung zurückhalten, wir müssen manchmal sogar Ungerechtigkeiten kommentarlos beobachten oder finden uns irgendwann vielleicht in einem Job wieder, den wir nie ausüben wollten. Aber irgendwie brachte die Zeit etwas anderes. Glücklich macht das auf Dauer keinen Fall.

Klar, niemand kann immer das tun, was er oder sie gerne möchte. Selbst wenn du dein eigener Chef bist, musst du manchmal Aufgaben erledigen, auf die du überhaupt keine Lust hast. Wichtig ist aber, dass du dich nicht selbst verlierst. Wenn dein Leben deine Persönlichkeit komplett unterdrückt und aus dir einen Menschen macht, der du gar nicht bist, läuft etwas falsch. Also hole dich selber heraus aus dieser Abwärtsspirale und sei dein eigenes Sicherungsnetz, in das du dich fallen lassen kannst.

7. Du verstehst die Welt nicht mehr

Du kannst die Handlungen deiner Mitmenschen überhaupt nicht mehr nachvollziehen? Sie entsprechen ganz und gar nicht deinen Vorstellungen und du glaubst, um dich herum ist der Wahnsinn ausgebrochen?

Das liegt sicher nicht daran, dass plötzlich alle wahnsinnig geworden sind. Viel wahrscheinlicher ist es, dass du so in deiner Routine-Blase gefangen bist, dass du kaum noch wahrnimmst, was um dich herum geschieht. Du hast unwissentlich Scheuklappen aufgesetzt und nimmst du diese dann einmal ab, trifft dich der Schlag. Du bist mit den Geschehnissen überfordert, weil du schlichtweg in deinem eigenen Alltag feststeckst. Also raus aus deiner Routine!

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So meisterst du Veränderungen im Leben

Ein Leben ohne Veränderungen ist ein unerfülltes Leben. Wie sollst du denn glücklich werden, wenn du deine Träume nicht verwirklichen kannst, weil die aktuellen Umstände es nicht ermöglichen? Aber um diese Veränderungen, die dafür nötig sind, zu meistern, brauchst du vor allem eins: Mut.

Traue dich, aus deinem Alltag auszubrechen und deine Komfortzone zu verlassen. Verliere dabei auch nie deine positive Einstellung und lasse dich von kleinen Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen. Lerne aus ihnen und geh deinen Weg danach noch selbstbewusster!

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