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Befreie dich aus dem Hamsterrad und verwirkliche deine Ideen

Lesezeit von 7 Minuten
Befreie dich aus dem Hamsterrad und verwirkliche deine Ideen

Die meisten Menschen sind im Alltagstrott gefangen. Der Job ist eintönig und bietet kaum Aufstiegschancen. Unser Tagesablauf wird durch Routine geprägt. Das Leben ist mit einem Hamsterrad vergleichbar. Du strengst dich an, ohne vorwärtszukommen. Nach Feierabend ist es mit der Arbeit noch nicht vorbei. Zu Hause warten bereits die nächsten Verpflichtungen. Im Grunde scheint es nur um Leistung zu gehen. Die persönliche Erfüllung bleibt dabei auf der Strecke.

Unzufriedenheit mit der beruflichen und/oder persönlichen Situation kann zur Frustration führen. Einfach aus dem Hamsterrad auszusteigen und selbst über das eigene Leben zu bestimmen, trauen sich nur die wenigsten. Unternimmst du nichts, ist die Abwärtsspirale nicht aufzuhalten. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Hamsterrad zu verlassen. Die wichtigsten Strategien lernst du hier kennen.

Was ist das sogenannte Hamsterrad?

Eigentlich ist das Hamsterrad ein für Kleintiere gemachtes Spielzeug. Hamster nutzen das Laufrad, um ihren Bewegungsdrang auszuleben. Vorwärts kommen sie dabei jedoch nicht, sondern laufen immer auf der Stelle. Der Begriff „Hamsterrad“ soll ein ähnliches Verhalten beim Menschen verdeutlichen. Wenn du dich anstrengst und deine Energie aufwendest, um Ziele zu erreichen, was dir aber nicht gelingt, befindest du dich in einem Hamsterrad.

Das Gefühl, in der Alltagsroutine gefangen zu sein, ist immer subjektiv. Für viele Menschen hat Routine etwas Beruhigendes, das ihnen Sicherheit gibt. Feste Strukturen lassen jedoch keine Veränderungen zu. Individuelle Bedürfnisse, eigene Ideen und Werte spielen im Hamsterrad des Alltags keine Rolle.

Bestehen tatsächlich Zusammenhänge zwischen unserem Leben und einem auf der Stelle laufenden Hamster? Es gibt zumindest einige Parallelen. Ähnlich wie der Hamster, der trotz größter Anstrengung nicht vorwärtskommt, treten viele Menschen beruflich auf der Stelle.

Hamsterrad: Befreie dich aus alten Routinen

In diesem Zusammenhang lässt sich das Hamsterrad als einen Zustand beschreiben, aus dem es keine Befreiung zu geben scheint. Wir hängen in unseren täglichen Routinen fest, unfähig, etwas zu verändern und unserem Leben eine andere, selbst gewählte Richtung zu geben.

Das Hamsterrad dreht sich immer schneller, ohne dass irgendein Nutzen für uns erkennbar ist. In der modernen Arbeitswelt geht es um Leistung und Konkurrenzdruck und weniger um Selbstbestimmtheit und Zufriedenheit. Stress und Überforderung haben ihren Preis. Stressbedingte körperliche und psychische Symptome sind für einen Großteil von Krankschreibungen und Frühberentungen verantwortlich.

Wird Stress zur Dauerbelastung, hat dies nicht nur gesundheitliche Folgen, sondern wirkt sich negativ auf die Karriere und das Privatleben aus. In einer Zeit, die durch weitreichende Veränderungen geprägt ist, zögern viele Menschen, sich aus dem Hamsterrad zu befreien. Dabei hängt die Leistungsfähigkeit davon ab, ob wir uns wohlfühlen.

Lerne, Grenzen zu setzen

Aus psychischer Sicht können Unzufriedenheit im Job, Dauerfrust und Stress zu Schlaflosigkeit, Angststörungen und Depressionen führen. Die körperliche und emotionale Erschöpfung, die als Burnout-Syndrom bezeichnet wird, ist durch allgemeine Probleme bei der Lebensbewältigung bedingt. Der Zustand tiefer emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfung tritt ein, wenn sich ein Mensch völlig überfordert und seinem Schicksal ausgeliefert fühlt.

Wer im Hamsterrad zappelt, verliert viel Energie, die im Beruf und Privatleben eingesetzt werden könnte. Perfektionismus, Leistungswille und der Wunsch nach Anerkennung vernebeln den Blick auf die Realität. Grenzen zu setzen und lernen, „Nein“ zu sagen, sind die ersten Schritte, um sich aus dem Hamsterrad zu befreien.

raus aus dem hamsterrad

So erkennst du, dass du im Hamsterrad feststeckst

Erkennst du dich in dieser Beschreibung wieder? Bist du ein Hamsterrad Mensch? Ist dir Pflichtbewusstsein wichtiger als eine individuelle Lebensgestaltung? Fällt es dir schwer, Wünsche zu äußern, Ideen zu präsentieren oder Vorschläge zu machen?

Ist dein Job gar nicht dein Traumberuf? Hast du die Tätigkeit nur übernommen, um nicht ohne Arbeit zu sein? Entsprechen die Aufgaben, die du täglich erledigst, nicht deinen Interessen oder deiner Ausbildung? An diesen Indizien erkennst du, ob du im Hamsterrad feststeckst:

  1. Du musst dich überwinden, um zur Arbeit zu gehen
  2. Im Urlaub und an Wochenenden blühst du auf
  3. Den Feierabend kannst du kaum erwarten und schaust ständig auf die Uhr
  4. Finanzielle Gründe hindern dich am Jobwechsel
  5. Du hast das Gefühl, am falschen Platz zu sein
  6. Es fällt dir schwer, Probleme anzusprechen
  7. Veränderungen machen dir Angst
  8. Du betrachtest dein Leben als Schicksal
  9. Mit deiner beruflichen Situation bist du seit Langem unzufrieden
  10. Du glaubst, dass es keine Alternativen gibt

Im Hamsterrad festzustecken, ist mit einer Zwangsjacke vergleichbar. Du willst dich aus einer ungünstigen Situation befreien, weißt aber nicht wie? Die wichtigste Voraussetzung besteht darin, überhaupt zu erkennen, dass Veränderungen notwendig sind.

Wenn der tägliche Gang zum Arbeitsplatz viel Überwindung kostet, ist es möglicherweise nicht der richtige Job. Eine berufliche Tätigkeit soll den persönlichen Fähigkeiten entsprechen und Aufstiegschancen bieten. Je länger du dich im Hamsterrad befindest, desto größer wird die Hoffnungslosigkeit. Depressionen und Burnout sind die Folgen von Frustration, gepaart mit Überforderung und Stress.

Gestalte deine Zukunft nach deinen Vorstellungen

Blühst du in der Freizeit, an Wochenenden und in den Ferien regelrecht auf? Dies ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass du dich an deiner Arbeitsstelle nicht wirklich wohlfühlst. Hast du das Gefühl, am falschen Platz zu sein? Dann ziehe eine berufliche Veränderung in Betracht, um deine Ideen und deinen Lebensentwurf zu verwirklichen.

Viele Menschen regen sich über vermeintlich ungünstige Situationen auf und machen anschließend genauso weiter. Gehörst du auch dazu? Erkenne, dass das Leben kein unabänderliches Schicksal ist. Auf das Wochenende zu hoffen und Konflikten im Job aus dem Weg zu gehen, ist keine geeignete Strategie. Machst du nur das, was andere von dir erwarten, verändert sich nichts. Entscheide selbst, wann du aus dem Hamsterrad aussteigen und deine Zukunft nach deinen Vorstellungen gestalten willst.

Warum solltest du das Hamsterrad verlassen?

Aus dem Hamsterrad ausbrechen und dem Leben eine völlig neue Richtung zu geben, hat etwas Befreiendes! Veränderungen sind wichtige Prozesse, die uns unseren Zielen näherbringen. Aus Angst, Nachteile in Kauf zu nehmen oder sich zu blamieren, verharren viele Menschen in ungünstigen Situationen. Wenn der Beruf nicht deinen Fähigkeiten entspricht, keine Aufstiegsmöglichkeiten vorhanden sind und das Arbeitsklima negativ ist, gibt es keinen Grund, zu bleiben. Wer sich jeden Tag zum Arbeiten zwingen muss, riskiert einen Burnout. 

Um gar nicht erst ins Hamsterrad zu gelangen, ist es wichtig, eine Berufung zu wählen, die Spaß macht. Ein Studienfach, das lediglich aufgrund finanzieller Sicherheit ausgewählt wird, kann auf Dauer krank machen. Praktika während des Studiums sind eine Möglichkeit, den Arbeitsalltag zu testen.

Hamsterrad – Unzufriedenheit und Unbehagen

Stress und Leistungsdruck kommen in jedem Beruf vor. Dem täglichen Bürochaos bist du jedoch nicht schutzlos ausgeliefert. Du kannst selbst einiges tun, um deinen Arbeitstag nach deinen Wünschen zu gestalten. Werden deine Erwartungen nicht erfüllt, ist es ratsam, sich nach einem anderen Tätigkeitsbereich umzusehen. Der Verzicht auf eigene Interessen und Pläne führt in der Regel zur Frustration.

Unzufriedenheit und Unbehagen begünstigen Spannungen am Arbeitsplatz. Die Probleme schaukeln sich hoch und die Abwärtsspirale dreht sich weiter. Du hast das Gefühl, im Hamsterrad eingeklemmt zu sein und keinen Ausweg zu finden. Bemühst du dich vergeblich, deine Ziele zu erreichen? Reagierst du enttäuscht, demotiviert oder deprimiert, wenn du am Arbeitsplatz nichts selbst entscheiden darfst?

Der Zeitpunkt, das Hamsterrad zu verlassen, ist gekommen, wenn:

  • Jobfrust deine Leistungen schmälert
  • Aufgaben keinerlei Herausforderung bieten
  • Stress den Tagesablauf bestimmt
  • Das Betriebsklima schlecht ist

Warte nicht, bis die ermüdende Eintönigkeit und der ewig gleiche Trott zum Burnout führen. Motiviere dich selbst, nimm deinen Mut zusammen und raus aus dem Hamsterrad!

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10 Schritte zum Verlassen des Hamsterrads

Das Verlassen des Hamsterrads ist eine wichtige Entscheidung, die wohlüberlegt sein will. Die ersten zehn Schritte, die dir helfen, der Alltagsroutine zu entkommen, haben wir hier für dich aufgelistet:

  1. Erkenne deine Wünsche
  2. Entwickle eine Strategie
  3. Plane deine berufliche Zukunft
  4. Schaffe finanzielle Rücklagen
  5. Suche dir Inspirationen und Mentoren
  6. Vergleiche verschiedene Optionen
  7. Analysiere deinen IST-Zustand (aktuelle Situation)
  8. Konzentriere dich auf deine Fähigkeiten
  9. Finde heraus, was dich glücklich macht
  10. Setze dir konkrete Ziele

Die eigenen Wünsche zu erkennen, ist die wichtigste Voraussetzung, um aus dem Hamsterrad auszusteigen. Wenn du weißt, wohin dich dein Lebensweg führen soll, kannst du gezielt planen. Entwickle eine Strategie. Überlege dir, was dich glücklich macht und wie du deine Ziele erreichst. Raus aus dem Jobfrust ist nur möglich, wenn du konkrete Vorstellungen von deiner Zukunft hast.

Analysiere deinen IST-Zustand und berücksichtige deine aktuelle Situation. Was kann so bleiben und was muss sich ändern? Bist du mit deiner Berufswahl zufrieden, aber nicht mit den Arbeitsbedingungen? Dann ist ein Jobwechsel die richtige Option! Informiere dich über potenzielle Arbeitgeber und die Bedingungen am neuen Arbeitsplatz, bevor du eine Entscheidung triffst.

Von der richtigen Vorbereitung hängt ab, ob es dir gelingt, aus dem Hamsterrad auszusteigen. Löse dich von unnötigen finanziellen Verpflichtungen, die dein Budget belasten. Dabei kann es sich um überflüssige Versicherungen, Konsumkredite oder andere Finanzprojekte handeln. Finanzierungen können deine Unabhängigkeit einschränken und Zukunftspläne blockieren.

Bilde finanzielle Rücklagen

Lerne, mit Geld umzugehen und deine Ressourcen gezielt einzusetzen. Bilde finanzielle Rücklagen, um deine Grundbedürfnisse zu sichern und deine Lebensqualität zu gewährleisten. Berücksichtige dabei verschiedene Alternativen.

Suche Inspirationen, wenn du noch nicht weißt, was du verändern möchtest. Frage nach Unterstützung durch einen Mentor oder eine Mentorin. Mentoring ist ein wichtiges Personalentwicklungsinstrument, das in vielen Unternehmen sowie beim Wissenstransfer in persönlichen Beziehungen eingesetzt wird, um einen Mentee während der Ausbildung, bei der Karriereplanung und bei der Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.

Sprich mit Vertrauten und erkläre ihnen deine Pläne. Vergleiche dich nicht mit anderen. Du bist einzigartig. Folge deiner Intuition, steige aus dem Hamsterrad aus und gestalte dein Leben selbst!

Fazit: Hamsterrad oder Safari?

Das Hamsterrad für Menschen unterscheidet sich im Prinzip kaum vom Laufrad für Kleintiere. Tiere und ihre Verhaltensweisen bilden die Basis für „The Big Five for Life – Was wirklich zählt im Leben", einem Meisterwerk des Erfolgsautors John Strelecky. Der US-amerikanische Bestsellerautor und Speaker ist der Erfinder des Konzepts Big Five for Life. Inspiriert wurde er durch die „Großen Fünf“: Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Löwe. Diese mutigen, starken Wildtiere bekommt man mit etwas Glück während einer Safari in Afrika zu sehen.

Die Kernbotschaft von Strelecky lautet, dass jedes Unternehmen und jede/r Mitarbeiter*in den Zweck seiner Existenz erkennen und erfüllen sollte. Die „Big Five for Life“ stellen die fünf Ziele dar, die jeder Mensch im Leben erreichen darf. Das Buch, das als idealer Einstieg in die Persönlichkeitsentwicklung gilt, eignet sich für alle, die sich für ihr persönliches Wachstum interessieren. Ein Zitat des Erfolgsautors: „Arbeiten, um Geld zu verdienen, war gestern“, beschreibt am besten, worum es dabei geht.

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