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Hoch hinaus mit deiner individuellen Karriereplanung

Lesezeit von 8 Minuten
Hoch hinaus mit deiner individuellen Karriereplanung

Eine Karriere, die steil nach oben geht – wer wünscht sie sich nicht? Aber der Weg dahin ist oft alles andere als hürdenlos. Wie stellt man das Hinaufklettern der Karriereleiter am besten an? Gibt es dafür überhaupt ein Geheimrezept oder ist jeder auf sich allein gestellt?

Das Zauberwort heißt: Karriereplanung! „Das ist doch überhaupt nicht mehr zeitgemäß“, denkst du? Und wie es das ist! Gerade in den heutigen Zeiten, in denen Karrieren gern im Zickzack verlaufen, sind Pläne umso wichtiger. Sie geben Halt in bewegten Zeiten und zeigen dir immer wieder, wo die Reise hingeht.

Sie helfen dir dabei, deine beruflichen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und immer wieder auf den richtigen Kurs zu kommen, wenn das Leben dich kurzzeitig auf Abwege geführt hat. Deine Karriere fliegt dir nicht einfach zu – du gestaltest sie selbst und arbeitest dich nach oben. Dein Karriereplan gibt dir die nötige Orientierung.

Was genau bedeutet Karriereplanung und warum ist sie so wichtig?

Die ersten beruflichen Pläne hast du sicher schon als kleines Kind geschmiedet, nicht wahr? Natürlich war das noch nicht der Beginn deiner großen Karriereplanung, aber immerhin ein erster Schritt. Die meisten verwerfen den Berufswunsch, den sie als Kind gehegt haben, aber trotzdem legst du in jungen Jahren bereits die Weichen für deine spätere Karriere. Während deiner schulischen Laufbahn zeigt sich, wo deine Stärken liegen, was dir besonders viel Spaß macht und in welchen Berufszweigen du einen wertvollen Beitrag leisten kannst. Genau das bildet die Basis für deine Karriereplanung.

Darin hältst du fest, was du dir für deine berufliche Zukunft wünschst und setzt dir Ziele. Gemeint sind hier nicht nur finanzielle Ziele, sondern auch zeitliche. Wo möchtest du in fünf Jahren stehen, wo in zehn und wo in 20? Möchtest du dich in gewissen Hinsichten weitergebildet, dich selbstständig gemacht oder vielleicht auch die Branche gewechselt haben? All das ist Teil deiner Karriereplanung.

Sieh sie als eine Art Kontrollinstrument an, das dir immer wieder zeigt, wann du der falschen Fährte folgst. Aber keine Sorge, steht der Plan einmal, heißt das nicht, dass du ihn strikt befolgen musst. Die Zeiten ändern sich, Dinge kommen anders als geplant und manchmal macht einem das Leben einfach einen Strich durch die Rechnung. Vielleicht liegen deine Prioritäten später ganz woanders und die Ziele ändern sich. Dann ist es wichtig, die Karriereplanung nicht einfach beiseite zu werfen, sondern sie neu zu überdenken.

Wo liegt der Unterschied zwischen einer vertikalen und einer horizontalen Karriereplanung?

Klar, Karriere machen bedeutet, immer weiter aufzusteigen und bestenfalls sogar irgendwann an der Spitze zu stehen. Aber welche Spitze? Und wer definiert überhaupt, was das bedeutet? Karrieren verlaufen meist in zwei Dimensionen: Entweder vertikal oder horizontal. Dementsprechend unterscheidet sich auch, was es bedeutet, ganz oben angekommen zu sein.

Wer eine vertikale Karriere anstrebt, steigt innerhalb des eigenen Unternehmens auf und übernimmt immer mehr Verantwortung. Dein Ziel ist es, die Führungsposition einzunehmen und es an die Konzernspitze zu schaffen.

Verfolgst du eine horizontale Karriere, bedeutet das nicht, dass es für dich nicht nach oben geht. Das tut es, nur in einem anderen Sinne. Für dich steht nicht die Führung deines Unternehmens im Vordergrund, sondern fachliche Exzellenz. Du möchtest eines Tages der oder die Beste auf deinem Gebiet sein.

Wie funktioniert die Karriereplanung

Wie funktioniert die Karriereplanung richtig?

Ein Geheimrezept, wie die perfekte Karriereplanung aussieht, gibt es nicht. Dafür sind du und deine Ziele viel zu individuell und das ist auch gut so. Natürlich haben wir trotzdem ein paar Anhaltspunkte für dich, die dir bei der Planung helfen können, zusammengestellt. Allen voran steht, dass du dich mit den verschiedenen Phasen auseinandersetzt. Es sind vier an der Zahl:

  • Einstiegsphase: bis Mitte 20
  • Karrierephase: bis Mitte 30
  • Ausrichtungsphase: bis Mitte 40
  • Sinnphase: ab Mitte 40

Nutze diese vier Phasen als Grundgerüst für deine Karriereplanung. Das zentrale Element sind immer deine beruflichen Ziele. Passe diese deshalb bestmöglich an die Phasen an. Verschiedene Fragestellungen können dir dabei helfen.

Diese Fragen unterstützen dich beim Aufstellen deines Karriereplans zu Beginn deiner beruflichen Laufbahn

In der Einstiegsphase beispielsweise ist entscheidend, in welcher Branche du deine Zukunft siehst. Erfüllst du alle Qualifikationen, die dafür erforderlich sind? Und falls nicht, welche Möglichkeiten zur Weiterbildung hast du?

Kannst du von deinem angestrebten Beruf leben oder würde er dir finanzielle Probleme bereiten? Inwiefern hat deine Karriereplanung Auswirkungen auf deine Familie, deinen Partner oder deine Partnerin? Müssen hier eventuell Kompromisse gefunden werden?

Wichtig ist hierbei: Bleibe realistisch! Mit utopischen Zielsetzungen setzt du dich nur unter Druck – du und deine Liebsten stehen hinten an. Vergiss nicht, eine gesunde Work-Life-Balance hilft dir ungemein dabei, deine Ziele voller körperlicher,geistiger Kraft und Motivation zu erreichen.

Hilfreiche Fragen für Berufserfahrene

Stehst du schon mit beiden Beinen im Berufsleben, ist es vor allem wichtig, immer wieder ehrlich zu reflektieren, ob du mit deiner aktuellen Situation zufrieden bist. Hast du das Gefühl, du bist noch nicht am Ziel angekommen und möchtest noch höher hinaus? Oder sagst du vielleicht sogar, du möchtest ab sofort etwas zurückschrauben, um mehr Zeit für Familie und Privatleben zu haben? Kannst du deine Ziele in deinem jetzigen Unternehmen verwirklichen oder legt man dir dort Steine in den Weg? Möchtest du noch einmal etwas Neues wagen und als Quereinsteiger in einer völlig anderen Branche tätig sein?

Wie deine Karriereplanung letztendlich aussieht, hängt maßgeblich davon ab, in welcher der vier Phasen du dich gerade befindest. Einsteiger zeichnen ihren Plan häufig steil nach oben. Wer schon länger im Berufsleben ist, wird stattdessen eher eine Zickzack-Linie zeichnen, die sich zwar nach oben bewegt, aber auch kleine Rückschritte beinhaltet. 

Diese kleinen Schritte können zum Beispiel von der Familienplanung markiert sein, immerhin möchte man das Aufwachsen der eigenen Kinder nicht verpassen. Es können aber auch Weiterbildungen oder Berufswechsel sein, die erstmal einen kleinen Rückzug bedeuten, im Anschluss aber den nötigen Schwung geben, um wieder steil nach oben zu klettern.

5 Tipps zum beruflichen Erfolg

Jeder definiert beruflichen Erfolg anders. Deshalb sehen natürlich auch unser aller Wege dahin völlig unterschiedlich aus. Trotzdem gibt es ein paar Tipps, die jeder von uns beherzigen sollte, um zielsicher voranzuschreiten. Wir haben sie für dich zusammengestellt!

1. Nimm dir regelmäßig Zeit zur Selbstreflexion

Wir haben es bereits angesprochen: Das regelmäßige Stellen essenzieller Fragen hilft dir ungemein dabei, immer wieder zu prüfen, ob du dich noch auf dem richtigen Weg befindest und ob deine Karriereplanung immer noch zu deinen aktuellen Zielen und Wünschen passt. Wie ärgerlich wäre es denn, wenn du jahrelang auf ein Ziel hinarbeitest, das dich schlussendlich überhaupt nicht mehr glücklich macht? Was dann herauskommt, ist lediglich der Ärger über all die verlorene Zeit.

Ist es dir überhaupt wichtig, zur Top-Liga deiner Branche zu gehören oder irgendwann Geschäftsführer deines Unternehmens zu werden? Vielleicht liegt dir ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Privat- und Berufsleben viel mehr am Herzen. Prüfe regelmäßig, was aktuell wirklich Bedeutung für dich hat. Nur wenn du dir darüber im Klaren bist, kannst du deine Karriereplanung entsprechend anpassen und den Weg einschlagen, der dich genau dorthin führt.

2. Arbeite an deinem Stimmungsmanagement

Stimmungsmanagement? Was ist das denn nun schon wieder? Im Grunde ist der Begriff ziemlich selbsterklärend: Du managst deine Emotionen. Das bedeutet, du hast deine Gefühlswelt so stark unter Kontrolle, dass sie deine berufliche Leistung nicht negativ beeinflusst.

Je besser es dir gelingt, Privates und Berufliches voneinander zu trennen, desto leistungsfähiger wirst du im Job sein. Und genau das bringt dich nach vorn. Keine Sorge, das bedeutet kein Emotionsverbot. Wer einen schweren Schicksalsschlag erleidet, soll und muss trauern können. Es geht vielmehr darum, sich nicht von kleinen Dingen im Alltag, die einfach ärgerlich sind, ablenken zu lassen.

Natürlich kannst du deine Kolleginnen und Kollegen kurz wissen lassen, warum du heute vielleicht einen schlechten Tag hast. Lasse deinen Frust aber nicht an ihnen aus und verderbe allen den Arbeitstag. Zeige dich professionell und beweise, dass kleine Rückschläge nichts an deiner Leistung ändern.

3. Lerne, mit Stress umzugehen

Manchmal wird alles einfach zu viel, vor allem, wenn man in der Karriereplanung etwas übertrieben hat. Stress gehört zu den wohl größten Karrierekillern. Gerade einmal 6 % der Deutschen gaben in einer Studie von ADP an, nie gestresst zu sein. Diese Zahl spricht für sich.

Wer sich dauerhaft überfordert und nicht rechtzeitig auf die Bremse tritt, arbeitet sich schlimmstenfalls selbst zugrunde. Die große Karriere bleibt dann natürlich aus. Auch wenn es dir vielleicht schwerällt, am Wochenende nicht zu arbeiten, weil du denkst, du verschwendest so wertvolle Zeit – nimm dir Pausen! Nur dank ihnen bleibst du leistungsfähig.

Suche dir außerdem Ventile, mit deren Hilfe du dich von all dem Stress befreien kannst. Angefangen von Sport über kreative Hobbys bis hin zum Journal schreiben ist alles möglich. Die Hauptsache ist, dass du den Kopf freibekommst und im Job wieder voll durchstarten kannst.

4. Setze auf kluges Zeitmanagement

Zeit kann man nie genug haben, nicht wahr? Vor allem dann, wenn man sich gerade auf der Karriereleiter nach oben kämpft, ist sie oft knapp. Deshalb gilt: Wer ein ausgeklügeltes Zeitmanagement hat, ist klar im Vorteil und schafft es, eine gesunde Work-Life-Balance aufrechtzuerhalten.

Das bedeutet nicht, dass jede Minute durchgetaktet sein muss. Es geht vielmehr darum, die Zeit effektiv zu nutzen und nicht zu verschwenden. Plane, wenn möglich, also schon im Vorfeld, welche Aufgaben heute anstehen und lege Zeitfenster fest, in denen du sie erledigst. Mit diesen Tagesplänen treibst du dich quasi selbst an und hältst dich nicht zu lange an Kleinigkeiten auf.

5. Entwickle dich selbst immer weiter

Karrieremachen ist ein Prozess. Und wodurch zeichnen sich Prozesse aus? Genau, durch Fortschritt. Aber wie soll das funktionieren, wenn du an Ort und Stelle stehenbleibst? Nimm dir Zeit, dich persönlich weiterzuentwickeln und deine Stärken und Schwächen genauer kennenzulernen.

Was bremst dich aus und welche deiner Eigenschaften führen dich zum Erfolg, wenn du sie weiter ausbaust? Unser kostenloser Persönlichkeitstest hilft dir dabei, genau das herauszufinden. Damit legst du den Grundstein für deine persönliche Weiterentwicklung. Lasse dich auch gern von anderen inspirieren, die bereits die Karriere gemacht haben, die auch du dir wünschst. Achte aber darauf, dass du nicht zur Kopie wirst.

Gehe deinen eigenen Weg und baue dir deine ganz individuelle Karriere auf, die perfekt zu dir und deinem Lebensstil passt. Bleibe immer offen für Neues und nutze Chancen, um etwas dazuzulernen, denn Wissen und Erfahrungen sind es, die deine Entwicklung vorantreiben. Du benötigst etwas Unterstützung bei deiner Persönlichkeitsentwicklung? Unsere Coaching-Ausbildung ist eine großartige Möglichkeit! Dabei lernst du wertvolle Methoden und Werkzeuge kennen, die dich auf dem Weg nach oben unterstützen.

Häufige Fehler, die deine Karriere ausbremsen

Häufige Fehler, die deine Karriere ausbremsen

Keine Karriereplanung läuft fehlerfrei. Trotzdem gibt es ein paar Punkte, die du von Anfang an beachten solltest, um dir nicht selbst im Weg zu stehen. Über einen davon haben wir schon gesprochen: das Setzen unrealistischer Ziele. Du möchtest hoch hinaus und das ist natürlich verständlich. Aber oft neigt man vor allem zu Beginn der Karriere dazu, die Ziele zu hoch anzusetzen. Ein gesunder Realismus ist gefragt. Welche groben Fehler dir noch Steine in den Weg legen können, haben wir für dich zusammengefasst:

  1. Du planst nur große Schritte und vergisst dabei die kleinen.
  2. Du ziehst nach absolvierten Etappen keine Bilanz und passt deinen längerfristigen Karriereplan nicht entsprechend an.
  3. Du schaust zu viel nach links und rechts und verlierst deine eigene Karriereplanung aus den Augen.
  4. Du weitest den Begriff „Flexibilität“ viel zu sehr aus und hältst dich kaum noch an deinen Plan.
  5. Du stürzt dich aus Übereifer in Konkurrenzkämpfe, die du noch nicht gewinnen kannst und musst herbe Rückschläge einstecken.

Beruflicher Erfolg stellt sich nicht von heute auf morgen ein, aber mit Struktur und einer lösungsorientierten Herangehensweise, kannst du effektiv an deiner beruflichen und auch privaten Entwicklung arbeiten. Unsere Coaching-Ausbildung bietet dir das Komplettpaket für deinen Erfolg. Du lernst, deine Entscheidungsfindung zu verbessern, deine Work-Life-Balance auszugleichen und kannst sogar anderen dabei helfen, ihren Weg gen Erfolg zu bestreiten.

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Geprüft von Dr. med. Stefan Frädrich

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