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Selbstmotivation steigern – Die 15 besten Tipps für mehr Elan

Lesezeit von 8 Minuten
Selbstmotivation steigern – Die 15 besten Tipps für mehr Elan

Die Selbstmotivation, auch Eigenmotivation genannt, wird als bewusste Entscheidung definiert, sich selbst aus freier Entscheidung für eine Sache einzusetzen. Motiviertes Arbeiten setzt positive Energie frei und gilt als Schlüssel zum Erfolg.

Innovative Ideen entstehen nur, wenn wir motiviert und bereit sind, uns zu engagieren. Deine Selbstmotivation hilft dir, voranzukommen, beruflich und zwischenmenschlich erfolgreicher zu werden. Mit der nötigen Motivation können Probleme gelöst und Rückschläge leichter verkraftet werden.

Es fällt dir schwer, dich selbst zu motivieren? Eigenmotivation ist erlernbar! Willst du deine Ziele zu erreichen, musst du dafür kämpfen. Mangelnde Motivation begünstigt Lustlosigkeit und schlechte Laune – das führt zu Angespanntheit sowie Selbstzweifel.

Nutze unsere Selbstmotivation Tipps, damit du endlich wieder motiviert bist und deine Projekte verwirklichen kannst!

Was ist Selbstmotivation?

Die offizielle, in der Alltagspsychologie beschriebene Selbstmotivation-Definition besagt, dass es die Fähigkeit jeder Person ist, aus eigenem Antrieb eine Aufgabe zu beginnen und diese konsequent durchzuführen.

Einfach erklärt bedeutet Selbstmotivation, selbst die Initiative zu ergreifen, um Chancen wahrzunehmen. Es gibt verschiedene Gründe, um sich selbst zu motivieren. Die wichtigsten Motive zur Selbstmotivation sind:

  • Bereitschaft, Chancen anzunehmen
  • Für persönliche Ziele kämpfen
  • Selbstverwirklichung und Selbstverbesserung
  • Streben nach Erfolg
  • Verbesserung der Lebenssituation

Eigenmotivation dient dem Zweck, eigene Wünsche zu realisieren und selbst gesteckte Ziele zu erreichen. Die Selbstmotivation läuft in mehreren Phasen ab:

  1. Idealisierung
  2. Verbalisierung
  3. Visualisierung
  4. Realisierung

Am Anfang steht eine Idee, ein Wunsch oder ein Ziel, das du erreichen willst. Du hast dir vorgenommen, dein Studium erfolgreich abzuschließen? Die Beförderung zum/r Abteilungsleiter/in ist der nächste Schritt auf deiner Karriereleiter?

Selbstmotivation beginnt mit der Idealisierung. Stelle dir den Idealzustand, den du erreichen willst, vor. Formuliere ein konkretes Ziel und beschreibe für dich selbst, auf welche Weise deine Pläne realisierbar sind. Stelle dir nun bildlich vor, wie sich deine Selbstmotivation zielführend auswirkt.

Die Visualisierung ist eine Methode, die seit Langem in der Selbstmotivation Psychologie erfolgreich zur Stärkung der Motivation angewendet wird. Stelle dir vor, wie dir nach bestandener Prüfung ein akademischer Titel verliehen wird. Male dir aus, wie du als Abteilungsleiter/in dein Team begrüßt und die ersten Projekte mit Erfolg abschließt.

Jetzt beginnt die aktive Phase der Realisierung. Motiviere dich selbst und setze deine Ideen in die Tat um. Positives Denken steigert die Selbstmotivation!

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Unterschied zwischen innerer und äußerer Motivation

Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Motivation, der intrinsischen und der extrinsischen Motivationsform. Die intrinsische Motivation geschieht aus einem inneren Antrieb heraus, während die extrinsische Form der Motivation von äußeren Faktoren abhängig ist.

Ist deine Selbstmotivation extrinsisch bedingt, tust du bestimmte Dinge nur, weil es die Umstände erfordern oder dein Chef dich unter Druck setzt. Intrinsisch motiviert zu sein, bedeutet hingegen, dass die Motivation von innen kommt und du dich bewusst für etwas entschieden hast.

Bei der von innen gesteuerten Selbstmotivation geht es in der Regel um unsere eigenen, persönlichen Interessen. Der extrinsischen Motivation liegen andere Gründe zugrunde, wie etwa die Notwendigkeit, Geld zu verdienen, der Wunsch, mehr Verantwortung zu übernehmen oder die Befürchtung, den Job zu verlieren.

Selbstmotivation: Anreize liefern

Im Alltag begegnen wir beiden Formen der Motivation. Am Arbeitsplatz sind es häufig Anreize wie ein Lob, eine Gehaltserhöhung oder eine Beförderung, die uns dazu bringen, motiviert zu sein. Die extrinsische Motivation wird von Unternehmen geschickt genutzt, um die Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern zu steigern. So werden oft Boni, zusätzliche Urlaubstage, Dienstfahrzeuge und andere Vorzüge angeboten, damit besser und schneller gearbeitet wird.

Die intrinsische Motivation wird als bessere Voraussetzung für kreative Leistungen betrachtet. Der Grund ist einfach nachzuvollziehen. Die Selbstmotivation aus eigenem Antrieb zeichnet sich dadurch aus, dass jederzeit und über lange Zeiträume motiviert gearbeitet wird. Intrinsisch motivierte Menschen identifizieren sich mit ihrer Tätigkeit und geben ihr Bestes. Deshalb sind intrinsische Faktoren von größerer Bedeutung, wenn eine starke Selbstmotivation erzeugt werden soll.

Selbstmotivation: So förderst du dein Team

Die meisten Unternehmen haben inzwischen erkannt, dass intrinsisch motivierte Mitarbeiter wesentlich engagierter und leistungsfähiger sind als ausschließlich extrinsisch motivierte Arbeitnehmer. Bist du Entscheider/in im Unternehmen oder als Führungskraft tätig? Mit diesen Faktoren förderst du die intrinsische Motivation deines Teams:

  • Sorge für eine angenehme Arbeitsatmosphäre.
  • Lobe deine Mitarbeiter für ihre Leistungen.
  • Übertrage Verantwortung an deine Teammitglieder.
  • Fördere das Lernen durch gute Weiterbildungs- und Karriereangebote.
  • Kommuniziere offen und binde Mitarbeiter aktiv in Entscheidungen ein.

Wie kann ich mich selbst motivieren?

Niemand ist ständig motiviert. Stress und Termindruck strapazieren das Nervenkostüm. Schlafmangel begünstigt Tagesmüdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Miese Stimmung im Büro führt dazu, dass die Motivation nachlässt. Kann man Selbstmotivation lernen? Ja, das ist möglich und es gibt sogar verschiedene Selbstmotivation Methoden.

Kleine und große Motivationslöcher kannst du nicht verhindern. Selbstmotivation hilft dir dabei, aus dem mentalen Tief herauszukommen. Entscheide selbst, wie du dein Leben gestalten willst.

Deine Selbstmotivation steigt, wenn du bei allem was du tust, davon überzeugt bist, dass es das Richtige ist. Oft hilft ein Mantra, das du bei Bedarf laut sagst, um dich selbst wieder zu motivieren.

Die besten Motivationssprüche sind:

  • Ich bin von mir begeistert.
  • Wenn ich es will, schaffe ich es auch.
  • Ich messe meinen Erfolg nicht am Sieg, sondern daran, dass ich jedes Jahr besser werde.
  • Just do it!
  • Jeder Erfolg beginnt mit dem ersten Schritt.
  • Niemand weiß, was er kann, bevor er es ausprobiert hat.
  • Werde aktiv, dann hast du auch die Kraft dazu.
  • Das Geheimnis meines Erfolgs? Anders zu sein als die anderen!

Selbstmotivation-Mantra

Schreibe deinen Lieblingsspruch auf ein Blatt Papier und lese den Text laut vor. Rahme dein Selbstmotivation-Mantra ein und befestige es an der Wand, sodass du es immer im Blick hast.

Höre motivierende Musik. Musikalische Klänge beflügeln und sorgen für gute Stimmung. Die Wirkung von Musik auf das Gehirn ist wissenschaftlich erwiesen. Beim Musikhören werden Emotionen erzeugt. Dadurch wird die Serotonin-Produktion in den Nervenzellen des Gehirns angeregt.

Das Glückshormon fördert das Wohlbefinden, kann die Gedächtnisleistung stimulieren und sich positiv auf die Stimmung auswirken. Auf diese Weise trägt deine Lieblingsmusik zur Motivation bei. Bedeutet glücklich leben Selbstmotivation zu haben? Motiviert zu sein, ist zwar kein Glücksgarant, hilft aber, die eigenen Ziele zu erreichen.

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Was macht man gegen fehlende Motivation?

Es gibt Tage, an denen einfach nichts gelingen will. Lustlosigkeit kommt auch in einem Traumjob vor. Wenn der Arbeitstag endlos erscheint, die Kollegen nerven und abends noch private Verpflichtungen warten, sinkt die Motivation.

Dir fehlt die Motivation? Dann mache zunächst eine Pause! Nimm dir eine Mini-Auszeit von einigen Minuten. Frage dich, was dir wirklich wichtig ist. Selbstmotivation ist nicht immer einfach.

Grübelst du über Probleme? Machst du dir Sorgen um etwas? In dieser Situation benötigst du viel Energie, um dich selbst zu motivieren. Krisen und Rückschläge gehören zum Leben dazu. Akzeptiere deine Schwächen und betrachte einen Fehler als wichtigen Lernprozess.

Selbstmotivation hilft, schwierige Situationen zu meistern. Hast du wieder einmal
keine Motivation, dann nutze diese Checkliste:

  1. Finde die Gründe für deinen Motivationsmangel heraus
  2. Lege eine kurze Pause ein.
  3. Verbanne negative Gedanken.
  4. Konzentriere dich auf das Wesentliche.
  5. Erinnere dich an positive Erlebnisse.
  6. Lobe dich selbst.
  7. Lächle, denn ein Lächeln verbessert nachweislich die Stimmung.
  8. Visualisiere dein Tagesziel und stelle dir vor, dass du es bereits erreicht hast.

15 Tipps, um endlich wieder motivierter zu werden

Gehörst du auch zu den Menschen, die sich wünschen, endlich wieder motivierter zu werden? Für dich haben wir diese 15 Tipps zusammengestellt. Unsere Vorschläge sollen dir dabei helfen, Motivationslöcher zu überwinden und dich selbst zu motivieren.

Selbstmotivation ist eine Kunst, aber sie ist erlernbar. Sich selbst zu motivieren erfordert Willenskraft und etwas Durchhaltevermögen. Mit den Selbstmotivation Übungen, die du hier findest, wirst du deine Ziele leichter erreichen, selbstbewusster und zufriedener werden.

  1. Setze dir realistische Ziele.
  2. Entscheide dich spontan.
  3. Schreibe täglich deine Erfolgserlebnisse auf.
  4. Fehlschläge sind kein Grund zur Sorge.
  5. Motiviere dich durch gezielte Fragen.
  6. Gestalte eine positive Arbeitsumgebung.
  7. Entspanne dich.
  8. Arbeite mit einer To-do-Liste.
  9. Visualisiere deine Ziele.
  10. Nutze die innere Programmierung.
  11. Denke positiv.
  12. Verändere Gewohntes.
  13. Lerne Nein-sagen!
  14. Sei dankbar.
  15. Belohne dich für deine Erfolge.
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Plane realisierbare Ziele

Unrealistische Ziele zu haben, kann demotivierend wirken. Willst du zu viel auf einmal, dann sinkt die Motivation und du fühlst dich überfordert. Plane realisierbare Ziele und motiviere dich gezielt.

Entscheide dich spontan. Das Abwägen von Für und Wider kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Denkst du zu lange über eine Sache nach, wird die Entscheidung immer schwieriger. Triff deshalb jede Entscheidung spontan und schnell!

Das Aufschreiben deiner Erfolgserlebnisse ist ein wichtiger Katalysator für deine Selbstmotivation. Nichts beflügelt so sehr wie das Gefühl, ein Projekt erfolgreich abgeschlossen und ein Ziel erreicht zu haben.

Fehler zu machen, ist menschlich. Grüble nicht über Fehlschläge nach. Lerne aus einer Fehlentscheidung und gehe zur Tagesordnung über. Selbstmotivation funktioniert auch durch gezielte Fragen.

Selbstmotivation durch positive Arbeitsumgebung

Motiviere dich, indem du dich fragst, wofür du diese Aufgabe gerade machst (beispielsweise, um Anerkennung vom Chef, mehr Gehalt oder eine Beförderung zu bekommen). Auf diese Weise findest du Gründe, die dir helfen, dich zu motivieren.

Eine positive Arbeitsumgebung wirkt inspirierend und motivierend. Gestalte deinen Arbeitsplatz mit persönlichen Dingen, wie einem Foto von deiner Familie, deinem Haustier oder mit einem schönen Bild vom letzten Urlaub. Stelle Blumen auf deinen Schreibtisch. Wichtig ist, dass du dich wohlfühlst.

Entspanne dich. Bei Stress sinkt die Motivation. Schaue einen Moment aus dem Fenster, gönne dir einen Kaffee oder eine kurze Unterhaltung mit Kollegen. Nach einer kleinen Pause kehrt auch die Motivation wieder zurück.

Arbeite mit To-do-Listen

Arbeite mit einer To-do-Liste. Gute Organisation spart Zeit und Nerven. Mit jedem Punkt, den du auf deiner Aufgabenliste abhakst, steigt deine Motivation. Visualisiere deine Ziele. Stelle dir vor, wie es sich anfühlt, wenn das Ziel erreicht ist. Nutze die innere Programmierung, indem du dein Motivations-Mantra regelmäßig wiederholst.

Dein Gehirn merkt sich alles, was gesagt wird und reagiert entsprechend. Positive Gedanken haben eine sehr motivierende Wirkung. Denke auch in schwierigen Situationen positiv. Mit Selbstmotivation fällt es dir leichter, Krisen zu meistern.

Willst du dich selbst motivieren, dann verändere Gewohntes. Immer dieselbe Arbeitsroutine ist langweilig. Gibt es betriebliche Prozesse, die neu oder anders strukturiert werden können? Jede kleine Veränderung kann Energie freisetzen. Mit Verbesserungsvorschlägen hilfst du deinem Unternehmen, deinem Team und stärkst gleichzeitig deine Selbstmotivation.

Lerne Nein-sagen. Delegieren können ist eine wichtige Führungsqualität. Bleibt die Arbeit immer an dir hängen? Zu viele Verpflichtungen wirken sich negativ auf die Motivation aus. Indem du Aufgaben delegierst, bekommst du mehr Zeit, um dich auf deine Kernaufgaben zu konzentrieren.

Selbstmotivation durch Dankbarkeit

Sei dankbar. Dankbarkeit ist ein natürlicher Stimmungsaufheller. Nutze ein paar freie Minuten zur Selbstreflexion. Was sind die Dinge, für die du dankbar bist? Für die Möglichkeit, deine Fähigkeiten zu beweisen, gute Leistungen zu erbringen und einen interessanten Arbeitsplatz zu haben?

Erfüllt es dich mit Freude, einen liebenswerten Partner, gesunde Kinder und ein schönes Zuhause zu haben? Dankbar zu sein, hilft auch bei der Selbstmotivation.

Belohne dich für deine Erfolge. Die Belohnung ist einer der wichtigsten Aspekte beim Motivieren. Du hast viel geleistet, dich ständig selbst motiviert und damit Erfolg gehabt? Dann lobe dich selbst und belohne dich!

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Kann Motivation auch negativ sein?

Selbstmotivation soll dem Zweck dienen, selbst gesteckte Ziele zu erreichen. Unter bestimmten Umständen kann Motivation jedoch auch negativ sein. Als ungünstig gilt, wenn die Motivation auf unangenehmen Reizen oder auf der Angst vor Bestrafung beruht.

Negativ ist die Selbstmotivation, wenn es darum geht, folgende mögliche Konsequenzen zu verhindern:

  • Abmahnung oder Kündigung
  • Gefühle der Erniedrigung
  • Bestrafung durch Eltern oder Vorgesetzte

In diesen Fällen werden Aufgaben nur ausgeführt, um negative Erfahrungen zu vermeiden. Oft sind die Befürchtungen jedoch unrealistisch. Ein Problem dieser Form von Selbstmotivation ist das sogenannte Wenn-Dann-Denken:

Wenn ich meinen Job verliere, dann bin ich arbeitslos. Wenn ich jetzt nicht befördert werde, reicht mein Gehalt nicht aus, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Sollte ich die Prüfung nicht bestehen, bin ich ein/e Versager/in.

Fazit

Ängste und Befürchtungen sind mächtige Motivationstreiber. Dich selbst zu motivieren kann allerdings schwierig sein, wenn dir eine Aufgabe keinen Spaß macht oder dir als wenig sinnvoll erscheint. Außerdem ist Motivation etwas sehr Individuelles. Langfristig wird es dir nur gelingen, motiviert zu sein, wenn du es wirklich willst!

Motivation soll dich antreiben, deine Ideen und Wünsche zu verwirklichen. Der beste Antrieb kommt von innen heraus. Effektive Selbstmotivation zählt zu den wichtigsten Fähigkeiten, die erfolgreiche Menschen von erfolglosen Zeitgenossen unterscheidet. Nutze unsere 15 Tipps, um dich zu motivieren, damit du deine selbst gewählten Ziele erreichst!

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