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Mit mehr Selbstbewusstsein die Versagensangst überwinden

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Mit mehr Selbstbewusstsein die Versagensangst überwinden

Im Arbeitsleben und auch im privaten Bereich quält dich die Angst, zu versagen? Deine Leistung genügt den Ansprüchen nicht – doch woher kommen diese Ansprüche? Stehst du dir vielleicht selbst im Weg? Hast du deine Ziele zu hochgesteckt oder schätzt du eine Situation falsch ein?

Versagensängste machen viele Menschen unsicher. Immer häufiger befürchten sie, Fehler zu machen. Ein grober Fehler führt womöglich zu schlimmen Konsequenzen. Vielleicht verlierst du den Job – oder einen Freund. Aber ist die Situation wirklich so dramatisch?

Beim genauen Hinschauen erkennst du, dass es die eigenen Erwartungen sind, die dich unter Druck setzen. Die Lage ist nicht so schwierig, wie es zunächst aussieht. Tatsächlich handelt es sich um ein lösbares Problem. Die zahlreichen Facetten der Versagensangst machen es jedoch schwer, überlegt zu handeln. Stattdessen lähmt dich die Angst vor Fehlern. Doch nur ein Perspektivwechsel hilft dir aus dem Teufelskreis. Bei Greator lernst du, wie Angst entsteht und wie du lernst, mit ihr umzugehen, um dein Selbstwertgefühl zu stärken.

Versagensangst Symptome – typische Warnsignale

Für Versagensangst gibt es verschiedene Symptome, die nicht immer eindeutig sind. Ein leichtes Lampenfieber vor einer Präsentation oder ein ungutes Gefühl vor einem großen Anlass gelten als normal. Doch bei einer ausgeprägten Versagensangst kommt es zu psychosomatischen Symptomen. Körperliche Anzeichen weisen darauf hin, dass du aktiv werden solltest. Ohne freundschaftliche oder professionelle Hilfe fällt es immer schwerer, aus dem Sog dieser Versagensangst herauszukommen.

Typische körperliche Symptome für Versagensängste und andere Angststörungen sind:

  • Atemnot
  • Herzrasen
  • Überempfindlichkeit
  • häufige Erschöpfungszustände
  • innere Unruhe
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • unkontrollierte Schweißausbrüche
  • Schlafprobleme
  • Verspannungen
  • Schwindelgefühl
  • Taubheitsgefühl

Laut des Deutschen Instituts für Angstüberwindung kann Versagensangst nicht nur Unwohlsein, sondern auch Depressionen auslösen. Umso wichtiger ist es, dass du etwas gegen deine Versagensängste tust.

Kann ich etwas gegen Versagensangst tun?

Wie bei Angststörungen, gibt es auch bei Versagensangst effektive Gegenmittel. Zunächst solltest du dir bewusst machen, dass du Angst hast. Die Annahme der Angst ist der erste Weg zu mehr innerer Ruhe. Indem du deine Angst Fehler zu machen, dir selbst gegenüber eingestehst, vermeidest du innerliche Spannungen viel früher. Die bewusste Wahrnehmung hilft dir dabei, deine eigenen Gedanken zu verstehen. So findest du heraus, welche Situationen die unangenehmen Gefühle verursachen.

Die Auslöser selbst lassen sich nur schwer beseitigen. Denn die sind in aller Regel in deiner frühen Kindheit geschehen und prägen dich dementsprechend bis heute. Aber es geht darum, die Ursache für deine Versagensangst zu finden und sie zu befrieden. Das ist ein ganz wichtiger Baustein in unserer Ausbildung zum Greator Coach – alte Glaubenssätze aufzulösen und neue Denkmuster zu entwickeln. Natürlich wird es im Alltag immer mal wieder eine herausfordernde Situation geben, in der dir dein alter Glaubenssatz vor die Füße geworfen wird.

Wenn du dann in der Lage bist, das schnell zu erkennen, wirst du ebenso bemerken, wie dich gewisse Dinge oder Personen nach und nach gar nicht mehr so triggern, wie einst. Wichtig ist in dem Moment einzig und allein, bei dir und deinem neuen Ich zu bleiben. Wofür hast du dich entschieden? Welche Werte möchtest du fortan leben? Freu dich auf diese heilsame Persönlichkeitsentwicklung!

Versagensangst uberwinden

6 Tipps zur Überwindung der Versagensangst

Was tun gegen Versagensangst? Die folgenden sechs Strategien zeigen dir, wie du die Versagensangst überwinden kannst. Eine allgemeingültige Erfolgsmethode gibt es nicht, außerdem verschwinden die Ängste nur allmählich. Doch mit der Zeit fühlst du dich sicherer.

Auch wenn du bereits mit der Angstbewältigung angefangen hast, können weitere Angstschübe kommen. Wenn du dich davon stark belastet fühlst, brauchst du möglicherweise professionelle Unterstützung. Im Rahmen einer psychologischen Betreuung lassen sich die einzelnen Strategien gezielt durchführen. Doch auch die nützlichen Tipps für die Arbeit an dir selbst helfen dir weiter.

  1. Die möglichen Konsequenzen überdenken: Indem Du die eventuellen Folgen einschätzt, erkennst du, ob deine Ängste berechtigt sind. Wer unter Versagensangst leidet, malt sich oft große Katastrophen aus. Doch wie schwerwiegend sind die Konsequenzen wirklich? Wenn du dich beim Vortrag verhaspelst, siehst du in deine Unterlagen, und schon kann es weitergehen. Wenn du beim Wettkampf stürzt, stehst du wieder auf. Die übermäßige Angst vor Fehlern und Rückschlägen ist oft unberechtigt.
  2. Erfolge aufführen: Du hast schon viele positive Erfahrungen gemacht. Indem du an die bisherigen Erfolge denkst, stärkst du die guten Gefühle und gewinnst an Selbstvertrauen. Was die Zukunft bringt, lässt sich nicht vorhersagen, doch du kannst bestimmt Erfolge aus der Vergangenheit vorweisen. Damit beweist du dir, was du kannst und startest optimistisch das nächste Projekt.
  3. Chancen und Erfolge visualisieren: Stell dir vor, wie du den Erfolg der aktuell anstehenden Aufgabe feierst. Denk dabei nicht an die Arbeitsschritte, die Hindernisse und Risiken. Hier geht es nur um die Visualisierung des Gewinns. Durch die emotionale Vorwegnahme des Siegesgefühls reduziert sich die Versagensangst.
  4. Körperliche Entspannungsübungen: Durch Atemübungen, Meditation und andere entspannende Übungen reduzieren sich Stressgefühle und Panikattacken. Gleichmäßiges Atmen hilft dir dabei, dich von der Versagensangst zu lösen. Du konzentrierst dich ausschließlich auf deinen Körper und nimmst damit der Angst ihre Kraft. Beim autogenen Training oder beim Yoga entspannen sich alle Muskeln und die Versagensängste lassen nach.
  5. Rituale schaffen: Typische Stresssituationen lassen sich mithilfe von Ritualen besser bewältigen. Ein Tee vor dem wöchentlichen Meeting, ein Spaziergang an der frischen Luft, Dehnübungen nach der mehrstündigen Arbeit am Schreibtisch – diese und andere Rituale erden dich. So entwickelst du neue Gewohnheiten, die dir guttun.
  6. Positive Erlebnisse notieren: Ein Erfolgstagebuch ähnelt der Strategie, Erfolge zu visualisieren. Es hat jedoch noch mehr Potenzial. Indem du deine kleinen positiven Erfahrungen notierst, bekommt jeder Tag seine Highlights. Angenehme Erinnerungen bringen dich zum Lächeln und stärken dein Selbstwertgefühl. Außerdem entdeckst du dabei viele interessante Dinge und wirst achtsamer.

Woher kommt die Versagensangst?

Die Versagensangst hat bei jedem Menschen andere Ursachen. Individuelle Erfahrungen und persönliche Charakterzüge beeinflussen die Angst zu versagen. Strenge Lehrer in der Schulzeit können ebenso Versagensängste auslösen wie Mobbing durch Mitschüler oder anspruchsvolle Eltern.

Manchmal entwickelt sich die Versagensangst erst im Erwachsenenalter. Typische Ursachen für Versagensangst sind Arbeitsstress und wirtschaftliche Krisen. Eine schwierige familiäre Situation und andere Einflüsse erhöhen die Gefahr von Angststörungen. Auch ein neuer Job kann Versagensangst auslösen.

Um dem Leidensdruck zu entfliehen, setzen einige Menschen auf die Vermeidungsstrategie. Sie weichen Belastungen aus, doch dadurch schwindet die Versagensangst nicht. Im Gegenteil: Wer ihr nachgibt und die beängstigenden Situationen vermeidet, gibt der Angst mehr Kraft.

In anderen Fällen hat die Versagensangst ihren Ursprung im Perfektionismus. Doch wer immer perfekt sein will, hat oft besonders große Angst vor Fehlern. Und schon beginnt der kraftzehrende Sog in die Angstgefühle. Die negativen Auswirkungen auf die Psyche sind nicht zu übersehen. Auf die anfängliche Begeisterung für den anspruchsvollen Job folgt die Angst davor, nicht gut genug zu sein. Die Betroffenen fühlen erste Anzeichen von Schwäche, was ihre Furcht noch steigert.

Wenn Du weißt, woher deine Versagensangst kommt, kannst du dagegen angehen. Sind es Kindheitserlebnisse, die dein Gefühl des „Ich bin nicht genug“ wecken? Oder sind es aktuelle Ansprüche aus der Familie? Bevor du im Burnout landest oder unter chronischer Erschöpfung leidest, solltest du dich mit deinen Ängsten auseinandersetzen. So baust du allmählich die Versagensangst ab und kommst besser klar – im Job und auch im Privatleben.

Versagensangst im Beruf

Versagensangst bei der Arbeit hängt oft mit kniffligen Situationen zusammen. Besondere Leistungsansprüche wecken Zweifel, ob du es schaffst. Prüfungen, wichtige Besprechungen, Vorträge und ein herausfordernder Job bringen dich zum Nachdenken. Willst du die Beförderung wirklich? Akzeptieren dich die Kollegen und bekommst du die richtige Anerkennung vom Chef?

Die Angst, Fehler zu machen, steigt oft mit der Verantwortung. Durch den erhöhten Druck wächst die Angst, zu versagen. Wenn du erfolgreich sein willst, ist ein Coaching für mehr Selbstbewusstsein hilfreich. Bei Greator erhältst du einen Einblick in die typischen Verhaltensmuster und Tipps zur Bewältigung der Versagensangst. So überwindest du schwierige Phasen und entdeckst die geeigneten Strategien für dich.

Versagensangst im Leben

Oft beschränkt sich die Angst vor dem Versagen nicht auf die Arbeit. Auch im Privatleben lauern überall Gefahren, die deine Ängste schüren. Typische Angstmomente im privaten Umfeld beziehen sich auf die finanzielle Situation und auf das Scheitern einer Beziehung. Dazu kommen sexuelle Versagensängste.

Immer häufiger ist von sozialen Phobien die Rede. Die Angst vor Ablehnung und vor dem Versagen schaukelt sich bei vielen Menschen hoch. Dann beginnen die Vergleiche mit anderen: Wer ist besser, wer macht weniger Fehler? Eins sollte dir klar sein: Wer handelt, macht auch Fehler. Vermeidung ist keine gute Strategie, stattdessen lohnt es sich, immer wieder aufzustehen und neue Herausforderungen wahrzunehmen.

gute laune

Mehr Selbstbewusstsein – weniger Versagensangst

In unserem Greator Webinar für mehr Selbstbewusstsein durch Coaching, lernst du die Zusammenhänge zwischen den negativen und positiven Gefühlen besser kennen. Indem du dein Selbstwertgefühl aufbaust, bewältigst du die Versagensangst. Unsicherheit ist kein Grund, etwas nicht zu tun. Mit unserer Unterstützung kannst du dein ganzes Potenzial ausleben.

Die persönliche und berufliche Weiterentwicklung stärken dich. Mit dem positiven Einfluss gelingt es dir, veraltete Glaubenssätze abzulegen und neue, positive zu manifestieren. Du selbst bestimmst über deine Handlungen – und hast damit auch deine Ängste im Griff. Indem du dich immer ehrlich reflektierst und keine fürchterlichen sowie unrealistischen Katastrophen befürchtest, hast du einen wichtigen ersten Schritt zur Angstbewältigung getan.

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Geprüft von Dr. med. Stefan Frädrich

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