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Mit Autosuggestion motiviert, selbstbewusst und glücklich durchs Leben

Lesezeit von 8 Minuten
Mit Autosuggestion motiviert, selbstbewusst und glücklich durchs Leben

„Wenn du positiv an die Sache herangehst, dann wird sie auch gut!“, „Denk‘ doch mal positiv, sonst kann das doch gar nichts werden!“, „Positive mind, positive life!“ – Na, wie oft hast du diese und ähnliche Sätze schon in deinem Leben gehört? Aber richtig ernst genommen hast du sie bisher noch nicht?

Was nur so daher gesagt klingt, enthält tatsächlich einen wahren Kern. Dein Mindset nimmt deutlich mehr Einfluss auf dein Leben, als du vielleicht denken magst. Genau darauf basiert die Autosuggestion. Was es damit auf sich hat, wie sie dein Leben verändern kann und wie das Ganze überhaupt funktioniert, erklären wir dir hier.

Autosuggestion: Was ist das?

Das Wort Autosuggestion setzt sich aus zwei lateinischen Worten zusammen: „auto“ und „suggestio“. Übersetzt bedeutet das in Kombination so viel wie „Selbstbeeinflussung“. Das beschreibt den Kern der Autosuggestion tatsächlich perfekt. Du nimmst nämlich ganz aktiv Einfluss auf dich selbst, genauer gesagt auf dein Gedankengut.

Mithilfe von positiven Affirmationen kannst du dein Unterbewusstsein quasi umprogrammieren. Damit verschwinden negative Gedanken Schritt für Schritt aus deinem Kopf und innere Zufriedenheit breitet sich aus. Das gelingt dir, indem du deine individuellen Affirmationen immer wieder wiederholst, sodass sich deine Ziele und Wünsche fest in deinem Unterbewusstsein verankern können.

So werden sie Teil deines Denkens und Handelns. Genau dann hast du den Grundstein für positive Veränderungen gelegt und aus deinen Gedanken werden greifbare Veränderungen. Übrigens ist die Autosuggestion auch ein wertvoller Bestandteil von autogenem und Mentaltraining.

Seit wann wird die Autosuggestion angewandt?

Der französische Apotheker Èmile Coué gilt als Erfinder der Autosuggestion. Er hatte festgestellt, dass die Art und Weise, wie er seine Medikamente anpries, Einfluss auf deren Wirksamkeit nahm. Hat er diese als ganz besonders wirksam, quasi als wahres Wunderheilmittel dargestellt, berichteten seine Kunden deutlich häufiger von gelinderten Beschwerden oder waren sogar genesen. Schnell erkannte er, dass das eigene Gedankengut starken Einfluss auf das eigene Wohlbefinden nimmt, sowohl physisch als auch psychisch.

Hat die Autosuggestion Potenzial als Allheilmittel?

Auch wenn über die Autosuggestion gern als wahres Wundermittel gesprochen wird, ist sie das nicht. Sie ist ein wertvolles Hilfsmittel, um das eigene Mindset zu verändern, was dir wiederum zu mehr Selbstvertrauen, einem besseren Körpergefühl und einer stabileren Psyche verhelfen kann. Damit kann sie sich durchaus auch positiv auf deine Gesundheit auswirken. Doch bei ernstzunehmenden Krankheiten, die dringend einen Arztbesuch erfordern, kann sie natürlich keine Wunder bewirken.

Was macht Autosuggestion mit dem eigenen Gedankengut?

Bei der Autosuggestion geht es nicht darum, blumigen Träumereien hinterherzulaufen und daran zu glauben, sie würden schon wahr werden, wenn man nur fest daran glaubt. Natürlich spielt deine innere Einstellung eine Rolle, aber Autosuggestion ist keine Zauberei. Du musst trotzdem noch etwas dafür tun, um deine Ziele zu erreichen.

Dank deines positiven Mindsets und deiner motivierten Einstellung wird es dir aber deutlich leichter fallen, all diese Dinge in die Hand zu nehmen und endlich aktiv zu werden. Kleine Rückschläge werden dir nichts mehr anhaben können, denn du lässt sich von ihnen nicht mehr hinunterziehen. Du wirst quasi zu deinem ganz eigenen Motivationscoach und bringst dich immer wieder selbst dazu, nicht aufzugeben und die positiven Dinge zu sehen.

autosuggestion definition

Wie genau funktioniert Autosuggestion?

„Einfach positiv denken und dann klappt das schon“ – ganz so leicht ist das dann doch nicht. Die Autosuggestion verfolgt ein Schema, das dir dabei hilft, deine Ziele ganz konkret und immer wieder zu manifestieren. Dazu musst du natürlich erst einmal festlegen, was genau eigentlich dein Ziel ist. Stelle es dir ganz konkret bildlich vor und fasse es in einem Satz zusammen, dem du auch wirklich Glauben schenken kannst.

Möchtest du beispielsweise selbstbewusster werden, wird der Glaubenssatz „Heute bin ich der selbstbewussteste Mensch der Welt“ möglicherweise nicht viel nützen. Denn von einer Sekunde auf die andere wie von Zauberhand nur so vor Selbstbewusstsein zu strotzen, ist nicht gerade realistisch – das weißt du selbst. Demzufolge wirst du dir diesen Satz selbst nur schwer ernst nehmen können. Damit er seine Wirkung zeigt, darfst du ihn in dir mehr und mehr fühlen. Wie dir das gelingt, erklären wir dir hier auch noch.

Wähle also lieber Sätze wie: „Heute trete ich wieder etwas selbstbewusster auf als gestern“ oder „Heute spreche ich vor anderen, ohne mich zu stark von deren Blicken verunsichern zu lassen.“ Wichtig ist, dass du deinen Worten wirklich glauben kannst, denn nur dann werden sie dir dabei helfen, dein Unterbewusstsein nachhaltig in eine positive Richtung zu lenken.

So formulierst du deine Sätze richtig

Von Bedeutung ist auch, dass du deine Sätze immer in der Ich-Form und immer in der Gegenwart formulierst. Warum? Das verdeutlichen wir dir gern in einem kleinen Beispiel. Sprich diese beiden Sätze laut aus:

1. „Ein selbstbewusstes Auftreten wird heute wichtig sein.“
2. „Ich trete heute selbstbewusst auf.“

Welcher der beiden Sätze hatte eine größere Wirkung auf dich? Sicher der zweite, nicht wahr? Er ist persönlicher und greifbarer und genau das ist wichtig bei der Autosuggestion.

Damit sich deine Worte ihren Weg auch wirklich in dein Unterbewusstsein bahnen können, wiederholst du sie regelmäßig, bis du sie sicher verinnerlicht hast. Sprich sie ruhig laut aus, auch wenn du dir dabei am Anfang vielleicht komisch vorkommst. Du wirst sehen, der Effekt ist dann viel stärker. Es kann auch helfen, Autosuggestionen aufzuschreiben und an Orten in der Wohnung aufzuhängen, an denen du oft vorbeigehst. Das können Zimmertüren, Spiegel oder auch der Kühlschrank sein.

Die Vorteile der Autosuggestion

Die Autosuggestion ist vor allem dann eine wertvolle Hilfe, wenn du dich schnell in Stresssituationen wiederfindest oder vielleicht sogar dazu neigst, Panikattacken zu erleiden. Bist du geübt in der Autosuggestion und hast bereits ein Gespür dafür, wann sich eine solche Attacke langsam anbahnt, kannst du sie sofort einsetzen und für Entspannung sorgen. Die Autosuggestion hilft dir dabei, dich kurz mental aus der Situation zurückzuziehen, um die Geschehnisse um dich herum besser zu verarbeiten. Du versetzt dich selbst in einen ruhigen und entspannten Zustand und wirst langfristig gesehen sogar psychisch belastbarer. Es wird dir gelingen, Stress schneller abzubauen und das wirkt sich auch positiv auf deine körperliche Gesundheit aus.

Es ist kein Geheimnis, dass Stress und psychische Belastung in jeglicher Form nicht spurlos am Körper vorbeigehen. Das zeigt sich beispielsweise in innerer Unruhe, die wiederum deinen Schlaf negativ beeinflusst. Du hast Probleme, ein- oder durchzuschlafen und das raubt dir Kraft. Schließlich regeneriert sich dein Körper eigentlich während der Nachtruhe. Hat er diese Möglichkeit nicht, wird er schwächer.

So ist es beispielsweise möglich, dass sich dein Immunsystem nicht mehr so gut gegen Erreger wehren kann und du häufiger krank wirst. Weitere körperliche Beschwerden, die oftmals mit einem erhöhten Stresslevel einhergehen, sind Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und erhöhter Blutdruck. Mithilfe der Autosuggestion kannst du all dem entgegenwirken. Und mit einem positiv eingestellten Mindset steuerst du in Richtung geistiger und körperlicher Gesundheit – zumindest bis zu einem gewissen Punkt.

Wann kann Autosuggestion eine hilfreiche Methode sein?

Autosuggestion hilft dir immer dann, wenn negative Gedanken deinen Alltag überschatten und dich daran hindern, die Person zu sein, die du gern wärst. All diese Negativität kann destruktive Ausmaße annehmen und dich je nach Ausprägung sogar davon abhalten, dich mit Freuden zu treffen, neue Leute kennenzulernen, dich im Job durchzusetzen oder selbst davon, einfach nur die Wohnung zu verlassen. Dinge, die früher selbstverständlich waren, können sich zu beängstigenden Angelegenheiten entwickeln und die Lebensqualität so deutlich einschränken.

Doch dank der Autosuggestion muss es dabei nicht bleiben. Sie arbeitet mit der Kraft der Gewohnheit. Hat sich der Gedanke, dass du es hasst, rauszugehen, weil du das Gefühl hast, alle starren dich dann an oder lachen dich aus, erst in deinem Kopf festgesetzt, ist er schon zur Gewohnheit geworden. Das Ziel ist aber, gewohnheitsmäßig glücklich zu sein! Und das schaffst du, wenn du dein Unterbewusstsein mit der Autosuggestion entsprechend beeinflusst und nachhaltig am Ball bleibst.

Verändere dein Leben mit dieser Autosuggestionsübung

Nimmst du das Thema Autosuggestion ernst, kann es ein wahrer Gamechanger für dein Leben sein. Mit dieser einfachen, aber trotzdem sehr effektiven Übung gehst du einen ersten großen Schritt in die richtige Richtung und krempelst dein Mindset nach und nach komplett um. Um genau zu sein, handelt es sich hierbei um eine Kombination aus zwei Übungen, die auch im autogenen Training gern eingesetzt werden: die Wärme- und die Atemübung. Gemeinsam helfen Sie dir dabei, deinen Körper und deinen Geist zu entspannen. So wirst du besonders empfänglich für die Autosuggestion und kannst diese voll und ganz aufzusaugen. Also los geht’s!

Gehe in Gedanken jeden einzelnen Körperteil durch und stelle dir vor, wie dieser von Wärme durchflutet wird. Sprich in Gedanken: „Meine Finger werden angenehm warm, meine Hände erwärmen sich und auch meine Arme werden Stück für Stück von Wärme durchströmt.“ So sprichst du weiter, bis du alle Teile deines Körpers durchgegangen bist. Du wirst spüren, wie sich tatsächlich eine angenehme Wärme in dir ausbreitet, deine körperliche Anspannung löst und ein wohliges Gefühl auslöst, das dich positiv stimmt.

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um deine positiven Glaubenssätze zu sprechen. Atme tief ein und gehe diese in Gedanken durch. Während du dann langsam ausatmest, stellst du dir vor, wie die negativen Dinge, die du gegen positive austauschen möchtest, aus deinem Körper hinausströmen und Platz machen.

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Autosuggestion: Sätze zur praktischen Anwendung

Autosuggestion ist in nahezu jeder Lebenslage ein wertvolles Mittel, um aus vorherrschender Negativität auszubrechen. Zu diesem Zweck haben wir ein paar passende Sätze für verschiedenste Situationen für dich zusammengestellt, die dir dabei helfen, gestärkt und motiviert durch den Alltag zu gehen:

  1. Selbstwertgefühl: „Ich bin ein wertvolles Wesen und ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft.“
  2. Selbstbewusstsein: „Ich kenne meine Stärken und auch andere werden sie erkennen und zu schätzen wissen.“
  3. Innere Ruhe: „Ich bin entspannt und gelassen und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen.“
  4. Sicherer Umgang mit Menschen: „Ich begegne Menschen gelassen und verstelle mich nicht, denn ich bin perfekt so wie ich bin.“
  5. Motivation: „Ich bin klug und geschickt. Ich kann alles, was zum Erreichen meiner Ziele nötig ist, ganz einfach lernen.“

Die Power der Autosuggestion in 3 Lebensbeispielen

Hinter der Autosuggestion steckt eine enorme Kraft, die dir im Job, in Sachen Selbstvertrauen und sogar im gesundheitlichen Bereich helfen kann. Du bist aktuell unzufrieden im Beruf, dabei macht dir deine Tätigkeit an sich eigentlich Spaß? Dann können dir folgende Sätze bei deiner Autosuggestion helfen:

  • „Ich habe Freude an meinem Beruf.“
  • „Mit vielen Kollegen verstehe ich mich gut.“
  • „Ich bringe mich jeden Tag ein und leiste einen wertvollen Beitrag.“

Schnell wirst du erkennen, dass es gar nicht dein Job ist, der dich unglücklich macht. Häufig ist es vielmehr de Fakt, dass du dich von negativen Dingen herunterziehen lässt. Jeder von uns hat einmal ein schlechtes Erlebnis bei der Arbeit, wie eine Auseinandersetzung mit einem sehr unfreundlichen Kunden. Aber wer sagt denn, dass er unhöflich war, weil du einen schlechten Job gemacht hast? Vielleicht hatte er selbst einen anstrengenden Tag und musste seinen Frust einfach irgendwo loswerden. Mit deinen Autosuggestionen erinnerst du dich immer wieder daran.

Selbstbewusst durch den Tag

Hättest du gern viel mehr Selbstvertrauen und beneidest alle, die nur so davor strotzen? Dann teste doch einmal Folgendes:

  • „Ich finde mich schön und ich bin wertvoll.“
  • „In meinem Leben habe ich schon so viel erreicht – ich bin stark.“
  • „Ich ziehe Blicke der Bewunderung auf mich.“

Sicher kennst du das: Du läufst durch die Straßen und hast das Gefühl, jeder starrt dich an – ziemlich unangenehm, oder? Aber hast du schon einmal daran gedacht, dass dich die Leute gern anschauen, weil du eine ganz besondere Ausstrahlung hast, die sie auch gern hätten? Es ist alles nur eine Frage des Mindsets.

Körperliches und geistiges Wohlbefinden

Jemand erzählt dir, dass er Kopfschmerzen hat und prompt hast du sie auch. Eine andere Person hat sich eine Lebensmittelvergiftung eingefangen und jetzt hast du bei allem, was du isst, ein mulmiges Gefühl und fürchtest, dir wird es auch bald so gehen? Dann sind Autosuggestionen im gesundheitlichen Bereich das Richtige für dich, beispielsweise mithilfe dieser Sätze:

  • „Mir geht es gut.“
  • „Ich fühle mich wohl.“
  • „Ich strotze nur so vor Kraft und Gesundheit.“
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Positive Affirmationen sind der Schlüssel zu einem glücklicheren Leben

Ganz nach dem Motto „Happy mind, happy life“ helfen dir die Autosuggestionen dabei, ein glücklicheres und entspannteres Leben zu führen. In Kombination mit Ausdauer, Arbeit und einer Vision, steht dir und deinem Erfolg nichts mehr im Weg. Also nutze positive Affirmationen und lebe endlich das Leben, das du dir wünschst!

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